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„Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflußt.“ ~ Ralph Waldo Emerson
Lebensgeschichte | Liebesroman

„Taranee – Zeiten des Zweifels“ von Kristin B. Sword

Mai 27, 2014

Handlung

Als ihre Mutter verstirbt zieht die gerade volljährig gewordene Taranee in das Haus ihrer Mutter. Taranee, von allen Tara genannt, hat ihr bisheriges Leben aufgrund von widriger Umstände im Leben ihrer Mutter, im Waisenhaus verbracht.

Der wichtigste Mensch in ihrem Leben, Jugendfreund Jonas, folgt ihr in die Kleinstadt, um ihr Stütze und Freund zu sein. Den kann Tara auch gut gebrauchen, denn die Vergangenheit und die Situation rund um ihre Kindheit und der immer währende Zorn auf ihre Mutter, machen Tara das Leben schwer. Naiv und nicht sehr gefestigt, beginnt für die junge Frau das Leben auf eigenen Beinen.

Nach der ersten, nicht sehr glücklichen Beziehung mit Dirk, zieht Jonas bei ihr ein. Alles könnte jetzt harmonisch werden, aber da ist schon der nächste Mann am Start, von dem Tara schwanger wird. Tara trennt sich von ihm und Jonas springt wie selbstverständlich ein. Endlich sind sie ein Paar. Aber das Schicksal will es anders.

Layout

Das Buchcover ist schwarz gehalten. Man erkennt eine Porzellanpuppe, die in zwei Bildabschnitte unterteilt ist. Zwischen der Bildunterbrechung steht in einem grünen Balken in schwarz geschrieben der Name der Autorin, darunter, in großer, klarer, weißer Schrift der Buchtitel, kleiner darunter der Untertitel. Die Schlichtheit des Covers und die Bildunterbrechung des Fotos lassen den Blick verweilen. Dadurch, dass Puppe auf den beiden Bildern von zwei verschiedenen Perspektiven dargestellt wird, bleibt der Blick auf dem Cover hängen.

Da Puppen mich eh magisch anziehen und sowohl was Niedliches aber auch Unheimliches haben, spricht mich das Layout durchaus an und verleitet dazu, sich mit dem Inhalt des Buches auseinanderzusetzen.

Fazit

Eine durchaus lesenswerte Lebensgeschichte ist der Autorin da gelungen.

Zu Anfang wurde ich mich Tara nicht so richtig warm. Mir war nicht klar, was will die Autorin mir eigentlich erzählen? So musste ich mich durch die ersten beiden Kapitel regelrecht zwingen. Aber dann, da wird es Weihnachten und Kristin B. Sword packte mich. Jonas ist wieder da, Dirk ist weg und irgendwie spürte ich dann, ich muss Taranee begleiten, ihr durch das Leben helfen.

Tara entwickelte sich und sie wurde mir sehr sympathisch. Wie gerne hätte ich bei den Männergeschichten geholfen und sie gefragt, warum sie Jonas einfach nicht so sieht wie ich? Der Mann tut ihr so gut und ich habe so sehr mit ihr gefühlt, dass es ihr einfach nicht gelang, das zu erkennen und ihn zu halten.

An manchen Stellen fand ich das Buch jedoch sehr langatmig. Die Autorin wollte einfach sehr viel reinpacken und viele Facetten in diesem Buch ansprechen.  Von allem ein bisschen weniger, dafür länger und fokussierter in Situationen bleiben. Ich denke, so wäre die ganze Geschichte noch ein wenig runder geworden. Nichts desto trotz hat mir Taranees Geschichte sehr gut gefallen, die ja irgendwie auch noch nicht zu Ende ist. Ich würde sie und ihre Kinder gerne weiter begleiten.

Für manche lange Stelle, aber eine tolle Entwicklung der Hauptprotagonistin vergebe ich 4 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:
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