„Sternenfunken“ von Nora Roberts

Information

Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3734103407
Seitenzahl: 480 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung

Der zweite Band der Sternen-Trilogie.

Es geht hauptsächlich um die Beziehung zwischen Annika und Sawyer. Und es geht weiter mit der Suche nach den Sternen.

Annika kommt aus dem Meer. Und für diese Mission ist sie an Land gekommen. Aber wer hätte gedacht, das die Meerjungfrau an Land auf ihre große Liebe Sawyer trifft?
Nicht nur, dass sie noch immer gegen ihre Feinde kämpfen müssen, das alleine steht der Liebe schon im Weg. Sie haben auch nur sehr begrenzte Zeit, denn Annika muss auf jeden Fall wieder zurück ins Meer. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und ein Kampf gegen Gefahren und Tabus.

Layout

Der zweite Band reiht sich vom Layout passend in die Reihe ein. Dieses Mal erscheint das Cover in einem satten pink. Ein kleines Boot ankert auf Wasser, im pinken Himmel funkeln Sterne. Romantisch und verträumt wirkt das Cover. Der Titel und der Name der Autorin stechen sofort ins Auge.

Fazit

Ich versuche einfach mich kurz zu fassen, um nicht zu viel von der Handlung zu verraten. Das ist eben das Problem an solchen Trilogien.

Die Liebesgeschichte ist eine typische Roberts Geschichte. Viel Drama und Herzschmerz. Es ist rührend, wie Annika und Sawyer immer wieder ihre nicht so ganz normale Liebe hinterfragen. Dass Annika eine Meerjungfrau ist, das fand ich zu Anfang befremdlich und auch für Nora Roberts ist so viel Fantasie ja doch eher ungewöhnlich, auch wenn es immer mal wieder magische Momente in Roberts-Romanen gab.

Leider finde ich die ersten 100 Seiten sehr langgezogen. Es ist einfach viel Geplänkel und viel Luft um nichts. Es ist für die Handlung nicht sonderlich wichtig, diese Trainingseinheiten und das viele Gerede um Sex und Liebe. Nichts desto trotz ist es irgendwie niedlich, dass Annika so naiv wirkt.

Ab etwa der Hälfte des Buches wird so richtig Fahrt aufgenommen und neben der Liebesgeschichte geht es endlich wieder um Action und Abenteuer.

Insgesamt fand ich den 2. Band schwächer als den ersten und vergebe 3 Eselsöhrchen.

Und nun lese ich mal fix den dritten Band, denn ich will trotz allem wissen, wie es weitergeht!

Meine Bewertung:
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„Aquila“ von Ursula Poznanski

Information

Verlag: Loewe
ISBN: 978-3785586136
Seitenzahl: 432 Seiten
Format: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung

Als Studentin Nika morgens erwacht, denkt sie noch, das die Samstagsparty doch heftiger gewesen ist, als angenommen. Ihr tut der Kopf weh und sie kann sich an nichts erinnern.
Als sie den Fernseher anmacht, stellt sie erschrocken fest, dass es jedoch schon Dienstag ist. Wo sind die fehlenden zweieinhalb Tage und viel wichtiger, was ist in dieser Zeit geschehen.
Ihr Handy ist verschwunden. Die Wohnung ist abgeschlossen und sie findet ihren Schlüssel nicht, ihr Laptop hat keinen Akku mehr. Und auch von Mitbewohner Jennifer fehlt jede Spur.
Aber sie findet ein blutiges T-Shirt im Badezimmer und in ihrer Hosentasche einen Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.
Das Blut ist nicht deines.
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.
Halte dich fern von Adler und Einhorn …
Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?

Layout

Ein knalliges Gelb begrüßt den potentiellen Leser auf dem Cover und die Signalwirkung der Farbe wirkt. Beim Betrachten des, ich denke, es handelt sich um einen Drachen, fällt die goldene Prägeschrift sehr positiv auf. Der Einband scheint sehr hochwertig und erinnert mich beim Anfassen an Leder.
Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt und wirkt dadurch übersichtlich strukturiert.

Fazit

Von Anfang an weiß dieses Buch zu überzeugen. Die Suche nach den verlorenen Tagen ist rasant und spannend. Ich folge Nika beinahe atemlos und lese Seite um Seite und merke gar nicht, wie die Zeit vergeht.
Nikas Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und auch die Angst, den Menschen zu vertrauen, kommt authentisch rüber und packt mich.
Bis etwa 80 Seiten vor Buchende finde ich persönlich die Geschichte am allerbesten von allen Poznanski Büchern. Allerdings schwächelt dann die Story sehr und wirkt mir zu sehr konstruiert mit viel zu vielen Zufällen.
Von mir 4 von 5 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:
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„The Asylum for wayward victorian Girls“ von Emelie Autumn

Information

Verlag: The Asylum Emporium
ISBN: 978-0998990927
Seitenzahl: 392 Seiten
Format: eBook, Taschenbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook, welches dieses Jahr neu erschienen ist. Das Taschenbuch ist mittlerweile die 4. Auflage und erschien bereits 2009. Das Buch gibt es bisher nur auf Englisch.

Handlung

Nachdem Emelie einen Selbstmordversuch hinter sich hat, wird sie in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Sie beschreibt ihren Aufenthalt dort und ihre Gefühle.
Scheinbar gleichzeitig, jedoch in einer fremden Zeit, kommt Emely ebenfalls eine Klinik für schwer erziehbare Mädchen.
Beide Geschichten sind unterschiedlich und dennoch gleich, denn beide Emelies/Emelys gehören, obwohl getrennt, doch irgendwie zusammen. Und beide haben einen „Feind“. Ihren Arzt, der ihre Persönlichkeit durch verschiedene Methoden brechen will.

Layout

Das Cover zeigt die Beine von einem Mädchen mit Ringel-Overknees, die an einigen Stellen Löcher haben. Der Titel ist in verschnörkelten Buchstaben zu lesen. Das Cover wirkt düster, aber es macht neugierig. Die Kapitel sind mit Überschriften abgeteilt, und man weiß direkt, welche Emely/Emelie gerade erzählt.

Fazit

Ein zum Teil biographischer Roman, der auf eine mysteriöse Weise erzählt wird. Die Emely/Emelie im Hier und Jetzt erzählt sehr nüchtern und sarkastisch vom Klinikaufenthalt, hinterfragt Therapien und Handlungen des Personals und versucht immer sich selbst zu schützen. Ich kann die Gefühle gut nachvollziehen. Sofort bekommt sie als Patientin einen Stempel aufgedrückt. Sie passt in ein Schema, was in der Klinik vordefiniert wurde und das gilt dann in jedem Fall für alle Patienten.
Gäbe es nur diesen Teil der Geschichte, wäre das Buch allerdings nicht typisch Emelie Autumn. Durch den Teil der anderen Emely, der in einer alternativen, viktorianischen Vergangenheit spielt, bekommt der Roman etwas mysteriöses und groteskes. Ratten, die sprechen, sind da nur der Gipfel. Man fragt sich immer, was will die Autorin Emelie vielleicht damit sagen?
Egal was es ist und egal was autobiografisch ist und was aus ihrer exzentrischen Fantasie entspringt, die Neuauflage als eBook ist gelungen.
Im Roman selbst gibt es immer wieder versteckte Links zu Internetseiten und man muss nach dem passenden „Schlüssel“ suchen, um den Inhalt sehen zu können. Ich habe es noch nicht gelöst. Ich wollte die Geschichte erst zu Ende lesen. Jetzt werde ich das Buch in Ruhe nochmals zerlegen und die Internetseiten besuchen.
Das Album „Orphelia“, welches gelichzeitig mit dem Buch erschien bekommt nun noch mehr Tiefgang und Verständnis.
Emelie Autumn ist eben ein Gesamtpaket an Künstlerin.
Zugegeben, man muss diese Art mögen, man muss das Groteske spannend finde. Aber wer auf Alice im Wunderland und all die merkwürdigen Interpretationen steht, der wird Emelie Autumns Buch lieben. Man hinterfragt dieses Buch nicht, denn man kann es nicht hinterfragen. Man wird einfach mit einem wirren und doch genialen Verstand konfrontiert, der anders tickt. Aber der einen in seinen Bann zu ziehen weiß.
Ich bin fasziniert und werde wohl noch lange an den Rätseln meine Freude haben.

5 Eseslsöhrchen von mir.

Meine Bewertung:
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„Das Licht zwischen den Wolken“ von Amy Hatvany

Das Licht zwischen den Wolken von Amy Hatvany

Information:

Verlag: blanvalet
ISBN: 978-3764506094
Seitenzahl: 512 Seiten

Format: eBook, gebundene Ausgabe

Diese Rezension bezieht sich auf die gebundene Hardcover-Ausgabe.

Handlung:

Jennifer ist 20 und hat es nicht leicht. Sie ist Mutter von zwei kleinen Mädchen, von ihrem Freund getrennt, hat weder Job noch eine Wohnung. So lebt sie mit ihren Töchtern im Auto, und wenn das Geld mal nicht reicht, um etwas zu essen zu kaufen, dann klaut sie aus ihrer Not heraus. Dieses geht natürlich nicht lange gut. Jennifer wird erwischt und verurteilt. Unter anderem wegen Gefährdung des Kindeswohl. Obwohl sie es eigentlich gar nicht will, gibt sie nach dem massiven Druck der Fürsorge nach und gibt ihre Kinder zur Adoption frei.

Während Baby Natalie sofort neue Eltern findet bleibt Brooke im Heim. Nach 35 Jahren erfährt Natalie von ihrem Schicksal und sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Mutter und ihrer großen Schwester.

Drei unterschiedliche Frauenschicksale die am Ende doch miteinander verwoben sind.

Layout:

Das Buch hat einen babyblauen Papiereinband. In Creme sieht man filigran die Silhouetten von Vögeln und Blumen. In der Mitte des Covers ist in einem zarten Roséton der Titel des Buches geschrieben.
Wenn man den Schutzumschalg abnimmt, ist das Buch ebenfalls babyblau.
Das Buch besteht aus gut gekennzeichneten Kapiteln, so dass man immer weiß, aus welcher Perspektive gerade geschrieben wurde.

Fazit:

Hach, das war wirklich rührend und herzzerreißend.

Aus den drei Blickwinkeln der Protagonisten bekomme ich die Geschichte erzählt. Natalie, Brooke und Jennifer bekommen in der Geschichte ihren Raum, so dass ich alle Einzelheiten der Vergangenheit mit den Frauen aufarbeiten kann und sie mir erzählen, wie es ihnen heute geht.

Jeder geht anders mit dem Schicksal um. Jennifer, die immer um ihre Mädchen gekämpft hat und ihnen regelmäßig Briefe geschrieben hat beeindruckt im Buch, da sie nie ihren Mut verliert.

Brooke hat wohl am meisten in dieser Geschichte gelitten. Sie tut sich schwer damit Menschen zu vertrauen und an sich heranzulassen. Ihre Perspektive geht mir am meisten unter die Haut.

Und dann ist da die „kleine“ Natalie, durch ihre Initiative kommt die Geschichte erst ins Rollen.

Autorin Amy Hatvany ist es gelungen eine Geschichte voller kleiner Lichtblicke zu schreiben. Zart miteinander verwobene Handlungsstränge, die zu Anfang sehr dünn und empfindlich sind werden nach und nach stärker. Ich fiebere mit, mit jedem einzelnen Charakter. Ich bin gerührt und habe für alle Parteien der Geschichte das größte Verständnis und Respekt.

Auch das Ende, was ich zwar fast erwartet habe, ist stimmig und auf seine Art versöhnlich.

Ein ruhiges, aber liebevolles Buch, was mit wenig Action auskommt und dennoch eine spannende Familiengeschichte erzählt.

Von mir verzauberte 5 Eseslöhrchen.

Meine Bewertung:
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„31 I Dream“ Band 1 von Arina Tanemura

Information

Verlag: Tokyopop
ISBN: 978-3842011793
Format: Manga

Inhalt

31, ledig. Jungfrau. Chikage Deguchi hatte bisher noch nie einen Freund. Natürlich war sie schon mal verliebt, aber auch das ging in ihrer Schulzeit deutlich in die Hose. Auf einem Klassentreffen posaunt ein Freund dann auch noch laut hinaus, dass sie eine alte Jungfer ist.
Tokita, ein alter Schulfreund, hat Mitleid mit ihr, denn Chikage leidet nach diesem Vorfall sehr und stellt ihr ganzes bisheriges Leben in Frage.
Ihr Schulfreund gibt ihr eine Wunderpille, mit der sie die Möglichkeit hat, für eine kurze Zeit nochmal in ihr 15-jähriges Vergangenheits-Ich zu schlüpfen. Chikage nimmt die Pille „I Dream“ an und bekommt die Chance ihres Lebens? Oder war ihr Leben, so wie es abgelaufen war, vielleicht doch nicht ganz so übel. Chikage beginnt ihr Leben zu hinterfragen und schaut auf Möglichkeiten die vergangen sind und Dinge, die sie hat. Vielleicht ist ja doch nicht alles ganz so schlecht, wie sie dachte.

Layout

Die Zeichnungen sind eben tyspische Shojo Arina Tanemura Kulleraugen. Und doch wirken sie ein wenig erwachsener. Die Bilder sind gut ausgearbeitet, die Charaktere erkennbar und die Zeichnungen übersichtlich und nicht zu sehr überladen.
Das Cover von Band eins ist in Rose-Tönen gehalten und zeigt die erwachsene Chikage.

Fazit

Mich spricht Band eins sehr an. Es ist eine gelungene Mischung aus Shojo und Magical Girl im weitesten Sinne, aber auch genug Slice of Life in dieser Story zu finden. Zugegeben, wer Arina Tanemuras Werke liebt, der bekommt hier etwas eher Untypisches. Denn die Protagonisten sind erwachsen. Aber genau das macht den Charme dieser bisher 4-bändigen Mangaserie aus. Auch ich bin als Leserin erwachsen geworden, mag natürlich noch kleine kulleräugige Shojo Mädels und deren Abenteuer lesen, aber manchmal hinterfragt doch jeder: Ist das Leben wirklich so gelaufen, wie man sich das vorgestellt hat? Oder würde man was ändern wollen, wenn man die Möglichkeit dazu hätte? Und vor allem die Frage: Wäre man dann so viel glücklicher?

Mir gefällt die Mischung wirklich sehr. Arina Tanemura hat es mit „31 I Dream“ geschafft eine Brücke zu schlagen und gemeinsam mit ihrer Leserschaft vielleicht, wenn auch nur ein klein wenig, erwachsen zu werden.

Das kostet Mut und der wird von mir in jedem Fall belohnt!

5 Eselsöhrchen von mir!

Meine Bewertung:
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Petronella Glückschuh Blogtour – Wie werde ich eigentlich Tierforscherin?

 

In den vergangenen Tagen haben wir die liebe Petronella Glückschuh kennengelernt. Und vor allem haben wir erfahren, dass sie am allerliebsten Tiere mag, sie beobachtet, ihnen hilft und sie sogar trainiert. Dabei stellt sie viele Fragen und recherchiert, um alle Fakten über diese Tiere zu sammeln.

Natürlich ist es nicht verwunderlich, dass Petronella einmal Tierforscherin werden will. Doch wie wird man eigentlich Tierforscherin?

Um dieses zu erfahren, habe ich mir gedacht, wir lassen Petronella einmal einen sehr berühmten Tierforscher fragen, wie sie ihren Berufswunsch verwirklichen kann.

Deswegen habe ich mir diese kleine Fragerunde ausgedacht. Petronella trifft im Traum den Geist von Bernhard Grzimek. Er war Tierarzt und Tierverhaltensforscher. Geboren wurde er in Polen am 24. April 1909. Gestorben ist er am 13. März 1987 in Frankfurt am Main.

Was Petronella alles von ihm erfährt, könnt ihr im Folgenden lesen.

(Dieses Interview habe ich mir selbst ausgedacht und wurde nicht von der Petronella-Autorin Dorothea Flechsig verfasst).

 

 

Petronella:
Hallo, du bist also Bernhard, der berühmte Tierforscher.

Bernhard:
Ja, der bin ich. Aber ich bin nicht nur Tierforscher, sondern auch leidenschaftlicher Tierarzt. Ich habe Filme für das Fernsehen über Tiere gedreht und war Zoodirektor im Frankfurter Zoo. Und ich habe alle meine Geschichten und Erlebnisse in Bücher geschrieben, damit neugierige Kinder wie du sie lesen können.

Petronella:
Das klingt ja spannend. Hast du irgendwelche Lieblingstiere?

Bernhard:
Eigentlich mag ich alle Tiere. Aber am allerliebsten mag ich die Tiere in Afrika. Löwen, Tiger, Elefanten. Ich habe einen Film gedreht, der heißt „Serengeti darf nicht sterben“. Viele Monate habe ich in Afrika gelebt und die Tiere dort beobachtet. Hab gesehen wie sie miteinander leben. Und verstanden, dass jedes Tier seinen Platz in der Welt einnehmen muss, damit die Tierwelt funktioniert.

Petronella:
Ich beobachte auch gerne die Tiere. Vor ein paar Wochen habe ich gesehen, wie schlau ein Waschbär ist. So ein richtiger Einbrecher-König ist das. Aber ich bin ihm auf die Schliche gekommen,  das war gar nicht so einfach. Ich will auch so gerne Tierforscherin werden. So wie du. Was muss ich tun?

Bernhard:
Erstmal ist es wichtig, dass du immer neugierig bleibst.

Petronella:
Das schaffe ich.

Bernhard:
Und dann musst du fleißig in der Schule sein. Denn nach dem Abitur musst du studieren. Tierforscherin an sich gibt es als Beruf nicht. Aber du kannst Sachen studieren und darauf aufbauen. Zoologie, Biologie oder auch Tiermedizin. Mit solchen Berufen hast du eine gute Basis mal eine berühmte Tierforscherin zu werden. Und du solltest immer offen für ein Abenteuer sein. Aber du solltest auch Immer die Grenzen kennen. Wann ist ein Abenteuer zu gefährlich und wann ist es in Ordnung. Denn es sind alles wilde Tiere und so verhalten sie sich auch. Man kann es nie wirklich abschätzen und man sollte immer mit unvorhersehbaren rechnen. Huch, was ist das für ein Klingeln?

Petronella:
Das ist mein Wecker, ich muss wach werden.

Bernhard:
Dann werde mal schnell wach und auf in die Schule, denke dran, immer fleißig sein. Ich bin gespannt, was ich noch alles von dir hören werde, kleine Tierforscherin. Mach´s gut und auf Wiedersehen.

Petronella:
Auf Wiedersehen, Bernhard.

 

 

Gewinnspiel

Und was wäre eine Blogtour ohne Gewinnspiel. Richtig, nur halb so gut.

Liebe Leser, liebe Natur- und Tierfreunde!
Wir verlosen mehrere Petronella-Glückschuh-Bücher.
1. Platz:
„Petronella Glückschuh – Tierkindergeschichten“,
„Petronella Glückschuh – Naturforschergeschichten“
„Petronella Glückschuh – Tierfreundschaftsgeschichten“
2. Platz locken die Bände
„Petronella Glückschuh – Naturforschergeschichten“
„Petronella Glückschuh – Tierfreundschaftsgeschichten.“
und auf dem
3. Platz dürft ihr euch über Band 3
„Petronella Glückschuh – Tierfreundschaftsgeschichten“

als Gewinn freuen.

Ihr müsst uns hier nur folgende Frage richtig beantworten:
„Was will Petronella werden, wenn sie groß ist?“

T _ _ R F O _ _ C _ E _ _N

Schreibt eure Antwort bis zum 20. Juli 2017 um 19 Uhr unter einen der Beiträge. Wir werden dann alle in einen Topf werfen und auslosen.
Wir drücken die Daumen und wünschen euch viel Glück!

Teilnahmebedingungen:
Wer darf teilnehmen?
Minderjährige nur mit Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland.

Und morgen erfahrt ihr, wer gewonnen hat und gleichtzeitig gibt es auch einen Einblick in die beiden Vorgänger-Bände von Petronella. Schaut einfach bei der großartigen Bettina Lippenberger vorbei.

Viel Glück! Oder viel mehr Glückschuh!

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„Petronella Glückschuh – Tierfreundschaftsgeschichten“ von Dorothea Flechsig, mit Zeichnungen von Katrin Inzinger

Blogtour

Ich freue mich euch heute Petronella Glückschuh vorstellen zu dürfen und sie im Rahmen einer Blogtour mit anderen Buchbloggern ins Rampenlicht zu rücken. Deswegen wird dieses hier keine stumpfe Rezension, wie ich sie sonst mache. Nein, diese Rezension wird anders.

Ich wünsche euch viel Spaß auf meinem Blog und unserer Blogtour zum Buch „Petronella Glückschuh – Tierfreundschaftsgeschichten“.

Handlung

Im Hause der Glückschuhs und auch rund um das Haus herum geht es immer tierisch zu. Und das ist auch gut so, denn Petronella will ja auch mal Tierforscherin werden. Da trifft es sich gut, dass Hündin Kordel immer mit von der Partie ist, wenn Petronella auf Erkundungstouren geht, um den verschiedensten Tieren nahe zu sein und ihr Verhalten zu erforschen.
Schon zu Beginn wird es schon fast kriminell. Da scheint sich des Nachts ein Dieb in das Haus der Glückschuhs zu stehlen. Oder ist Petronella selbst die Übeltäterin? Diesen Verdacht lässt sie natürlich nicht auf sich sitzen und sie beschließt, sich nachts auf die Lauer zu legen und die Küche mit einer Kamera zu filmen. Und ihr Verdacht bestätigt sich. Ein kleiner, flinker Waschbär ist der Unhold. Der muss doch mal erzogen werden.
Natürlich ist dies nicht die einzige tierisch-wilde Geschichte in diesem dritten Band von Petronella. Guppys sollen zum Küssen gebracht werden und eine Blindschleiche gerät in Gefahr. Da muss Petronella natürlich eingreifen und sie retten. Küken schlüpfen und Hasen werden mit ins Bett genommen. Viele turbulente Abenteuer erlebt die angehende Tierforscherin Petronella in den Geschichten. Wie gut, dass alle ihre alten und bekannten Freunde und Familienmitglieder ihr in den Geschichten zur Seite stehen.

Fazit

Dies ist mittlerweile der dritte Band rund um die Tierfreundschaftsgeschichten von Petronella Glückschuh und ihren Freunden. Tiergeschichten hautnah, und so ganz nebenbei erfährt man allerhand über die Tiere und ihre Gewohnheiten, dank Petronellas immerwährender Neugier. Dabei bleibt es stets spannend und witzig, so dass vor allem Kinder die Informationen im Buch spielerisch und ganz selbstverständlich aufnehmen.
Viele farbige Illustrationen von Katrin Inzinger runden die Geschichten von Dorothea Flechsig gekonnt ab. Es macht Spaß, in dem Buch zu blättern und auch als Erwachsene bekommt man so einiges geboten, was man noch nicht über die Tiere wusste.
Mir gefällt dieses Kinderbuch sehr und ich glaube, dass Petronellas Art, die Dinge zu hinterfragen und auszuprobieren, die Kinder begeistern wird. Wer will schon nicht eine Freundin haben, die so viele tierische Abenteuer erlebt, zur Detektivin, Lebensretterin und Engel der Tiere wird?
Ich kann mir vorstellen, dass so manche junge Leser durch Petronella selbst inspiriert werden sich mit der Tierwelt auseinanderzusetzen.
Von mir tierische 5 Eselsöhrchen.

Gewinnspiel

Und was wäre eine Blogtour ohne Gewinnspiel. Richtig, nur halb so gut.

Liebe Leser, liebe Natur- und Tierfreunde!
Wir verlosen mehrere Petronella-Glückschuh-Bücher.
1. Platz:
„Petronella Glückschuh – Tierkindergeschichten“,
„Petronella Glückschuh – Naturforschergeschichten“
„Petronella Glückschuh – Tierfreundschaftsgeschichten“
2. Platz locken die Bände
„Petronella Glückschuh – Naturforschergeschichten“
„Petronella Glückschuh – Tierfreundschaftsgeschichten.“
und auf dem
3. Platz dürft ihr euch über Band 3
„Petronella Glückschuh – Tierfreundschaftsgeschichten“

als Gewinn freuen.

Ihr müsst uns hier nur folgende Frage richtig beantworten:
„Was will Petronella werden, wenn sie groß ist?“

T _ _ R F O _ _ C _ E _ _N

Schreibt eure Antwort bis zum 20. Juli 2017 um 19 Uhr unter einen der Beiträge. Wir werden dann alle in einen Topf werfen und auslosen.
Wir drücken die Daumen und wünschen euch viel Glück!

Teilnahmebedingungen:
Wer darf teilnehmen?
Minderjährige nur mit Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland.

Und morgen geht es bei Beate in ihrer Bücherecke weiter.
Ich wünsche euch viel Spaß und viel Glück!

Meine Bewertung:
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„Die verbotene Zeit“ von Claire Winter

Informationen:

Verlag: Diana-Verlag
Seitenzahl: 517 Seiten
ISBN: 978-3453359215
Format: gebundene Ausgabe, Taschenbuch, eBook

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.

Handlung:

Carla hat 1975 einen schweren Autorunfall. Dieser führt zu einer Amnesie, etwa acht Monate ihres Gedächtnisses sind verschwunden.
Nach ein paar Wochen Genesung und Therapie versucht Carla nun ihre Vergangenheit zu rekonstruieren. Dabei trifft sie auf den Journalisten David Grant.
Von ihm erfährt sie, dass sie vor ihrem Unfall geholfen habe, für einen Freund von ihm Informationen bei ihrer Mutter Dora über eine Jugendfreundin zu bekommen. Nach und nach wird Carla klar, dass da viel mehr hinter steckt und dass auch ihre eigene Vergangenheit, die Vergangenheit ihrer Eltern und das Schicksal ihrer großen Schwester in der Vergangenheit begründet liegt.
Carla mach sich auf die Reise nach Berlin. Was war im zweiten Weltkrieg nur geschehen und wie hängen die Dinge wirklich zusammen?
Eine Reise in die Vergangenheit ihrer Eltern, aber auch in ihre eigene Vergangenheit beginnt und die Einsicht folgt schnell: Niemals ist alles so, wie es auf den ersten Blick auf die Fassade scheint.

Layout:

Ein Paar in den 20er Jahren, wenn man der Mode trauen darf. Eng umschlungen sieht man sie über einen Weg laufen. Rechts stehen Häuser, links Laternen. Es scheint Herbst zu sein und ein Fluß scheint am linken Coverrand zu sein. Es ist ein wenig diesig.
Der Name der Autorin und der Titel des Buches sind prominent in der oberen Hälfte des Covers zu lesen.
Das Cover wirkt stimmig.
Das Buch ist in Kapitel mit dem jeweiligen Zeitabschnitt gekennzeichnet. Diese klare Gliederung sortiert und strukturiert das Buch sehr und man findet sich auf Anhieb in der Geschichte zurecht.

Fazit:

Die Geschichte besteht aus 2 Handlungssträngen. 1975 in England haben wir Carla, die den Unfall hatte und nun herausfinden will, was vorher geschehen ist. Dann die Handlung von 1922 bis 1946. Dies ist die Geschichte um Carlas Mutter Dora und ihrer besten Freundin Edith.
Beide Handlungsstränge sind dicht gepackt mit einer packenden Familiengeschichte und die Tragödie ist nicht aufzuhalten.
Was vor dem 2. Weltkrieg begann findet sein versöhnliches Happy End erst 1975.
Claire Winter ist es gelungen die zwei Handlungsstränge unabhängig voneinander so zu konzipieren, dass man am Ball bleibt und trotzdem werden die Geschichten beinahe unmerklich miteinander verknüpft, dass am Ende ein rundes Bild entsteht.
Die Charaktere sind klar strukturiert und wissen durch Tiefe zu überzeugen.
Leider wurde die Story für mich am Ende sehr voraussehbar. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich an die Geschichten von Lucinda Riley erinnert fühlte. Aber etwa ab der Hälfte des Buches konnte ich das Ende vorhersagen.
Nichts desto trotz fühlte ich mich gut unterhalten, der Schreibstil war zügig und einnehmend und die Geschichte in ihrer Handlung logisch aufgebaut.
Von mir deswegen 4 Eselsöhrchen und den Tipp: Jeder der Lucinda Riley mag wird Claire Winter lieben,

Meine Bewertung:
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Was bleibt ist die Erinnerung

Heute gibt es eine ganz besondere Buchrezension von mir. Eine Rezension zu einem Fotobuch.

Das meine Mama verstorben ist, vor nun einem halben Jahr, das floss auch hier auf dem Blog ein. Es war plötzlich, es war unerwartet und noch heute ist es kaum fassbar.

Immer wieder schaue ich mir die Fotos an und die Idee entstand, dass es doch schön wäre, alle Erinnerungen, die in den letzten Jahren entstanden sind, zu sammeln.

So ging ich auf die Seite von saal-digital und begann mit der Gestaltung.

Begeistert konnte ich mich Stunden damit beschäftigen. Fotos zuschneiden, bearbeiten, anordnen. Entweder mit vorgegebenen Designs oder man lässt der eigenen Kreativität freien Lauf. 

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ob man nur Fotos in die Seiten packen will. Oder mit Cliparts verfeinern, Texte hinzufügen, farbliche Anpassungen vornehmen. Alles hat seinen Platz, und so wird jedes gestaltete Fotobuch zu einem ganz individuellen Buch. Nicht nur wegen den eigenen Fotos.

Auch der Einband kann nach Belieben gestaltet werden, Leder, Ringbuch, Softcover. Alles ist möglich. Man sucht sich aus, welche Fotopapier Qualität man möchte, klickt, schiebt, blättert am PC.

Es tat mir sehr gut, dieses Buch zu gestalten, ich glaube,  ich war so entspannt, wie schon lange nicht mehr.

Die Handhabung des Programms von saal-digital ist kinderleicht. Mit der Maus geklickt, geschoben, bearbeitet. Es erklärt sich einfach von selbst.
Als ich dann endlich auf „bestellen“ klickte, war ich sehr auf das fertige Produkt gespannt und freute mich wie wild, dass das Buch nach nur drei Werktagen auf die Reise zu mir geschickt wurde. Und heute kam es mit DHL, wie in der Mail versprochen, an.

Die Qualität überzeugt, die Seiten sind stabil, der Ledereinband ist edel und die Fotos haben eine tolle Farbbrillianz.

Es ist eine Reise in die Vergangenheit gewesen für mich, aber es ist ein kostbarer Schatz für die Zukunft, denn der kleinen Lara, meine Nichte Nummer zwei und 5 Monate nach Mamas Tod geboren, wollen wir ja von ihrer Oma erzählen. Und nun können wir das Buch zur Hilfe nehmen und ihr einen Eindruck geben, wie diese Frau war, die uns unser Leben so bunt gemalt hat. Saal-digital hilft mit einem tollen Fotobuch nach, alles wieder aufleben zu lassen.
Dankeschön, ich bereue es nicht, das Buch bestellt zu haben!

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„Verrat aus Leidenschaft“ von J. D. Robb

Information

Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 528 Seiten
ISBN:  978-3734101472
Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.

Handlung:

Ein neuer Fall der Ermittlerin Eve Dallas.
Dieses Mal soll Kollegin Peabody alleine einen Fall aufklären, mit Dallas im Hintergrund als Assistenz. Eigenlicht scheint auf den ersten Blick auch alles sehr eindeutig. Ein paar Halbstarke überfallen ein Geschäft eines älteren Ehepaares, mit einem Elektroschocker wird der Ehemann durch einen Unfall ermordet.
Peabody könnte nun aufatmen, jedoch bekommt sie durch Zufall ein Gespräch von Kollegen aus dem Drogendezernat mit. Dabei scheint es um Korruption und Mord zu gehen. Ein brisanter Fall entwickelt sich schnell.
Und auch der eigentliche Fall ist nicht so einfach, wie es zunächst schien. Eve Dallas gibt alles, um für Gerechtigkeit zu sorgen.

Layout:

Das Cover ist im gewohnten Schwarz gehalten. Welche orange Pflanze abgebildet ist, erkenne ich leider nicht. Aber es passt sich den vorigen Bänden von Eve Dallas an.
Das Buch ist übersichtlich in Kapitel gegliedert.

Fazit:

Es steht J.D. Robb drauf, es ist J.D. Robb drin. Alle bekannten Ermittler und Protagonisten sind wieder dabei im 32. Fall von Eve Dallas.
Es ist ein Krimi in der Zukunft mit der entsprechenden Technologie, der gewohnte Wortwitz findet sich, und natürlich eine Spur Sex und Leidenschaft.
Es liest sich flüssig und man fühlt sich gut unterhalten.
Nach so vielen Bänden überrascht eigentlich nichts mehr. Aber während ich die vorigen Bände alle gleich stark fand, überzeugt mich der aktuelle Fall von Eve Dallas leider nicht vollständig.
Es zieht sich für mich irgendwie, der Pepp und die Schnelligkeit der anderen Bücher wird nicht erreicht.
Aber trotzdem ist es eben ein typischer Dallas Fall.
Von mir vorsichtige 3 Eselsöhrchen. Meinem Fandom der Reihe tut dies jedoch keinen Abbruch, Band 33 wird auch gelesen. Auf jeden Fall.

Meine Bewertung:
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