Der Letzte


Ich lese gerade Anne Hertz „Wunschkonzert“

Auf jeden Fall lese ich weiter. Leichte Kost zum Lachen ist passend im Sommer. Dazu ist es jedoch nicht langweilig oder platt. Rundum gelungen und eine perfekte Mischung aus Humor, Frau und Liebe.

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„Forgive – Sommerzauber“ von Andrea Bielfeldt

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Verlag: Create Space
ISBN: 978-1533188021
Seitenzahl: 235 Seiten
Format: eBook, Taschenbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung

Mit dem Abi in der Tasche gilt für Louisa, genannt Lulu, nur eins: die Welt entdecken und beginnen so richtig zu leben. Blöd nur, dass meistens alles anders kommt und dann auch noch anders als man denkt.
Alles beginnt mit einem harmlosen Telefonat mit Olli, dem Mitbewohner von Hanne. Dieser ist wiederum mit Pam zusammen. Lulus bester Freundin und Mitbewohnerin. Olli ist nur auf der Suche nach Hanne, er musst dringend mit ihm sprechen. Hanne ist jedoch mit Pam unterwegs, aber dieses ist gar nicht tragisch.
Lulu und Olli finden sich nämlich auf Anhieb am Telefon ganz sympathisch. Vor allem Lulu weiß gar nicht wie ihr geschieht.
Während Olli ihr Schmetterlinge in den Bauch zaubert, ist die Mädelsfreundschaft in Gefahr. Hanne macht sich ständig an Lulu ran, gegenüber Pam verdreht Hanne jedoch die Tatsachen. Pam packt wütend ihren Kram und verlässt die WG.
In ihrer Traurigkeit trifft es sich gut, dass Olli vorschlägt, sich mit ihr zu treffen, um sie auf andere Gedanken zu bringen.
Am Lokal angekommen, trifft es Lulu wie ein Schlag. Olli ist Milo, ihre erste große Liebe, die sie nie vergessen konnte und auf die sie noch immer sauer ist.

Layout

Das Cover ist ein wahrer Mädchentraum in den verschiedensten Rosatönen. Ein florales Design und eine verspielte Schrift, schlicht, aber wirkungsvoll gestaltet. Mich spricht das Cover an und man ahnt auch schon ohne den Klappentext gelesen zu haben, dass es sich um romantische Kost handelt.
Die Geschichte wird in zwei Perspektiven geschildert. Durch klare Kapiteltrennungen und dem jeweiligen Protagonistennamen, kommt man nicht durcheinander und findet sich gut zurecht.

Fazit.

Liebe! Erste Liebe, zweite Liebe, Liebe auf den ersten Ton, den ersten Blick, ewige Liebe, einfach Liebe. Nicht nur zwischen Lulu und Milo, sondern auch bei mir als Leserin.
Nach der „Nilmarut“- Trilogie, den kleinen Romanzenquckies wie unter anderem „Einmal Himmelblau und zurück“ und dem Vorgänger „Remember – Winterzauber“ von der Autorin, bin ich ein kleiner Bielfeldt Fan oder stiller Groupie.
Die Geschichte zwischen Lulu und Milo ist witzig und charmant, einfach im Kleinen gehalten, aber gerade deswegen so bezaubernd und lesenswert. Es geht eben um Gefühle. Um die Liebe. Andrea Bielfeldt versteht es, greifbare Protagonisten zu erschaffen, die ihre kleinen Macken, aber auch ihre Vorzüge haben. Chaotisch, witzig, charmant, manchmal etwas durch den Wind, das macht Lulu aus. Nachdenklich, entschlossen und der tragische, gute Geist der Geschichte, so begegnet mir Milo. Der Perspektivenwechsel, dass mir einmal Milo und einmal Lulu die Geschichte erzählt, macht das Buch sehr lebendig. Flüssig und schlüssig geschrieben wird durch die Protagonisten die Geschichte vorangetrieben. Es kommt genau das bei mir an, was die beiden gerade in ihrer Welt erleben und so fällt es mir nicht schwer, mit ihnen zu lachen, zu weinen oder auch mal sauer zu sein.
Andrea Bielfeldt beweist, dass eine gute Geschichte nicht viel braucht, nicht mal Magie, um einfach magisch zu sein. Manchmal ist es schon das Leben selbst, die Liebe und das Gefühl, die einem den Lesegenuss verzaubern. Und wenn es dann noch die erste Liebe ist, die nie vergeht, dann wird die Geschichte zauberhaft immer in Erinnerung des Lesers bleiben.
Von mir ewig verliebte 5 Eselsöhrchenen. Dieses Buch gehört in jede Strandtasche oder auf Balkonien.

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„Helenas Geheimnis“ von Lucinda Riley

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Verlag: Goldmann
Seitenzahl:
ISBN: 978-3-442-48405-8
Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung:

Sommer, Zypern, 2006. Nach Jahren kehrt Helena zurück nach Pandora, ein herrschaftliches Haus, in welchem sie schon in ihrer Jugend so manch schöne Ferien erlebt hat. Nun will Helena ihrer Familie dieses Anwesen zeigen. Und sie stellt sich auch ihrer Vergangenheit. Jugendliebe Alexis ist dabei nur eine Erinnerung, die das traumhafte Anwesen wieder in Helenas Gedächtnis ruft und somit sie und ihre Familie auf eine harte Bewährungsprobe stellt.
Helenas Familienglück wird durch ihre Geheimnisse überschattet.

Layout:

Das Cover ist so ein typisches Riley Ding, würde ich sagen. Florale Elemennte, ein idylischer Blick, verträumt und verspielt. Titel und Autorin in klarer Schrift mitten auf dem Cover platziert. So sehen die Romane von Riley eben aus, irgendwie beliebig und doch weiß ich, ach, das hat die Lucinda geschrieben.
Die Kapitel im Buch sind gut gegliedert, die verschiedenen Handlungsebenen und Zeiten gut gekennzeichnet und voneinander getrennt.

Fazit:

Kein typischer Riley. Die Handlung ist auf wenige Wochen angelegt. Einen Sommer lang begleite ich die Geschehnisse in Helenas Familie.
Dabei bekomme ich die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven geschildert. Helenas Sohn, hochbegabt, 13 Jahre alt, führt Tagebuch und schildert komplex die Ereignisse in Pandora. Alex geht es in erster Linie um das Geheimnis, wer ist denn nun mein Erzeuger.
Dann bekomme ich die Ereignisse noch allgemein geschildert, so dass ich alle Protagonisten mehr oder weniger gut kennenlerne.
Allein die verschiedenen Erzählweisen machen das Buch für mich sehr attraktiv. Auf der einen Seite der neutrale Erzähler, der hinter jede Fassade schauen kann. Dann der eigentlich heimliche  Hauptprotagonist Alex, den ich am besten kennenlerne, weil er mir sein Tagebuch offenbart.
Flüssig, schlüssig und spannend verpackt Lucinda Riley eine Familiengeschichte, die aus der Vergangenheit genährt wird, sich in einem Sommer abspielt und zehn Jahre nach den Ereignissen von Alex aufbereitet wird.
Eine erfrischend andere Lucinda Riley, womit ich allerdings erst warm werden musste, denn vergleichbar ist damit noch kein anderes Buch.
Eine leichte Geschichte, wie eine warme Sommerbrise auf Zypern eben. Ein Urlaubsschmankerl für zwischendurch, für Strand oder Balkonien. Von mir 4 Eselsöhrchen, denn einiges war sehr vorhersehbar.

Meine Bewertung:
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„Ano Hana“ von Cho-Heiwa Busters

 

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Seitenzahl: 224
Großformat
Verlag: Tokyopop
Genre: Drama
Empfehlung: 15 Jahre +
ISBN: 978-3-8420-2557-8

Handlung:

Jintas liebste Freizeitbeschäftigung sind Videospiele. Er lebt sehr zurückgezogen bei seinem Vater. Die Schule verweigert er, auf soziale Kontakte legt er nicht viel wert. Eines Tages erscheint jedoch Menma. Seine verstorbene Freundin aus Kindheitstagen. Sie redet  mit Jinta, geht mit ihm mit, kommentiert sein Leben. Als wäre sie wirklich da. Jinta versucht sie zu ignorieren. Er ist der festen Überzeugung, dass sie ein Produkt seiner angespannten Nerven ist. Doch Menmas Erscheinung ist hartnäckig und sie lässt Jinta einfach nicht in Ruhe. Und so geschieht es, das Jinta sich mit seiner Vergangenheit, seinen alten Freunden und Menmas Todesumstände auseinandersetzen muss, auch wenn Jinta dieses immer verdrängen wollte.

 

Layout:

Das Cover ist mit glänzendem und matten Materialien gestaltet, der Titel ist in Prägeschrift im oberen Drittel des Covers zu finden. Die hellen Farben wirken freundlich und laden dazu ein. den Blick länger auf dem Manga zu halten.
Die Zeichnungen sind einfach und realistisch gehalten, die Hintergründe sind stimmig und nicht überladen. Der Text in den Sprechblasen ist gut verteilt, so dass das Layout einen flüssigen und geordneten Lesegenuss bietet.

Fazit:

Eine unaufgeregte Geschichte aus dem Drama-Genre, die durch die leisen und nachdenklichen Zwischentöne lebt. Der erste Band baut nach und nach die Spannung auf. Ich lerne Jinta kennen und erfahre durch Rückblenden, was in seiner Kindheit geschehen ist.
Im Laufe der Geschichte lerne ich auch seine Freunde kennen, was sie verbunden hat und wie sie nun zueinander stehen.
Es geht um Freundschaft, Verbundenheit und ums Erwachsenwerden. Ich mag diesen ersten Band sehr. Durch die richtige Mischung aus ersten Informationen und den aufkommenden Fragen bleibe ich bei der Geschichte und will wissen, warum die verstorbene Menma wieder da ist. Es geht um einen letzten Wunsch, aber nicht mal Menma kann sich mehr an ihren letzten Willen erinnern. Was geschah in Menmas letztem Sommer?
Ich freue mich sehr auf den nächsten Band, denn eines steht fest. Ich will wissen, was Menma zugestoßen ist und warum sie wiedergekehrt ist. Die Vergangenheit holt die Freunde ein. Und die will verarbeitet werden.

Meine Bewertung:
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„Symphonie des Todes“ von J. D. Robb

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Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 528 Seiten
ISBN: 978-3442363339
Format: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschebuch.

Handlung:

In einem Hotel wird ein Zimmermädchen ermordet. Der Verdächtige bekommt ist ein Profikiller. Yost nennt dieser sich.
Sein Muster ist immer gleich, ein Silberdraht zum Strangulieren und Musik zum Mord.
Wer ist dieser Sylvester York.
Eve Dallas und ihr Team nehmen die Suche nach dem Mörder auf. Auch Ehemann Roarke ist betroffen. Warum sucht sich der Tätet Opfer aus, die mit ihm zu tun haben? Welche Rechnung will der Mörder begleiche.
Eve will alles tun, um ihren Mann zu schützen, doch dieser wird als Ermittlungsberater in den Fall involviert.
Dies ist der 12. Fall von Eve Dallas.

Layout:

Wie alle Bände zuvor ist dieses Cover auch wieder Schwarz. Eine Blume ist darauf abgebildet. Die Schrift ist weiß und hebt sich klar vom Untergrund ab.
Es reiht sich perfekt in die Vorbände ein.

Fazit:

Der 12. Fall von Eve Dallas. Was soll ich sagen? Würde ich eine Reihe solange lesen, wenn sie mir nicht gefällt? Sicher nicht.
Mittlerweile ist es völlig normal, dass das Setting in der Zukunft spielt. 2059. Alte Bekannte treffe ich wieder. Eve Dallas, McNab, Peabody, Roarke und, und, und.
Auch im 12. Fall wird Spannung wieder großgeschrieben. Die Charaktere entwickeln sich weiter, ich begleite sie weiter auf ihrem Lebensweg.
Geschickt verwebt J.D. Robb Privatleben der Ermittler mit dem Fall, so dass vor allem Eve und Roarke noch mehr Charaktertiefe bekommen.
Und für Nora Roberts typisch darf auch ein Hauch Erotik nicht fehlen.
Eve Dallas geht eben immer und mich erwarten ja auch noch viele Bände. Aber das ist wie mit Schokolade. Nicht alle auf einmal.
Von mir 5 Eseslsöhrchen.

Meine Bewertung:
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„Narbenkind“ von Erik Axl Sund

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Verlag: Goldmann Verlag
Seitenzahl: 512 Seiten
ISBN: 978-3442481187
Format: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook. Es ist der 2. Teil einer Trilogie

Handlung

Nachdem ein einflussreicher und wichtiger schwedischer Geschäftsmann grausam ermordet wird, laufen die Ermittlungen im Fall der missbrauchten Jungen nur noch nebenbei. Jeanette Kihlberg muss nun erst einmal die Hintergründe des aktuellen Falls aufklären. Das ist in der Öffentlichkeit viel dringlicher. Es sieht alles nach einem Akt der Rache aus. Doch für was sollte der Ermordete büßen?
Sofia Zetterlund arbeitet nun als psychologische Beraterin enger mit der Polizistin zusammen. Der Name Victoria Bergmann fällt immer öfter, doch diese scheint ein Phantom zu sein. Wie ausradiert findet man nichts mehr über diese Person.
Sofia wird immer häufiger von ihrer Vergangenheit eingeholt, ohne das Freundin und Polizistin Jeanette Kihlberg ahnt, was Sofia quält und wie nah sie der Wahrheit eigentlich schon ist.

Layout

Der zweite Band reiht sich nahtlos in Aufmachung, Stimmung und Schrift in die Reihe an. Auf den ersten Blick erkennt man, dass das Buch zum Vorgänger „Krähenmädchen“ gehört. Düster und irgendwie grotesk wirkend stimmt das Cover schon auf die Geschichte ein und verspricht eine Psychoreise in tiefe, dunkle Abgründe.

Fazit

Da hat das Autorenduo tatsächlich ne Schippe draufgegelegt. Punkte wie Langatmigkeit und Infos, die ich eigentlich nicht brauchte wurden relativiert, denn das Puzzle setzt sich weiter zusammen. Ich bin begeistert von der dunklen Atmosphäre des Buches. Die Protagonisten sind spannend und voller Facetten gestaltet, so dass es der Geschichte eine eigene Dynamik gibt.
Dieser mittlere Band ist auf jeden Fall nichts für schwache Nerven, und auch wenn ich mir als Leser schon so einiges zusammenreimen kann, und ich auch an einigen Punkte mehr weiß als die schwedische Polizei, spitzt sich das Katz-Maus-Spiel immer weiter zu und raubt mir den Atem.

Der letzte Band hält sicher noch mehr für mich parat. Ich bin schon sehr gespannt.
Von mir gibt es 4 Eseslöhrchen und Vorfreude auf die letzte Schippe!

 

Meine Bewertung:
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„Deutschland ist bedroht“ von Düzen Tekkal

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Verlag: Berlin Verlag
Seitenzahl: 224 Seiten
ISBN: 978-3827013286
Format: eBook, Taschenbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch!

Handlung

Dieses Buch ist autobiografisch. Autorin Düzin Tekkal erzählt von sich als kurdische Jesidin, in Deutschland geboren und aufgewachsen, freie Jounrnalistin, die sich während der grausamen Taten des IS gegen ihre Glaubensbrüder und -schwestern mit ihren Wurzeln konfrontiert und stellt sich ihrer Herkunft. Gleichzeitig beginnt sie zu reflektieren. Wer bin ich als Mensch und was kann ich als Individuum mit all meinen Hintergründen für meine Heimat tun.
Politisch engagiert, couragiert und mit Weitsicht auf die Ereignisse, schildert Düzen Tekkal aus ihrem Leben und schafft es, klar wie nie Zusammenhänge zu schildern.

Layout

Das Layout ist schlicht gehalten. Ein Porträt der Autorin, klare Schrift im Buchtitel. Eben ein autobiografisches Cover. Vier Abschnitte gliedern das Buch übersichtlich in Frau Tekkals Themenbereiche, Kapitelüberschriften in den Abschnitten sorgen für eine klare Struktur.

Fazit

Als ich das Buch vorbestellt habe im Februar, war ich auf Antworten nach dem Warum. Meine beste Freundin, deutsche Jesidin, war im Januar, ohne irgendwem davon zu sagen, nach Shingal gegangen, um dort ihrem Volk als Arzthelferin in einem Krankenhaus zu helfen. Das ihre Liebe zu ihrem Volk groß war und sie immer auf der Suche nach Wurzlen war, das wusste ich.
Aber ihr fiel es immer schwer, mit mir darüber zu reden. Doch ich wusste, was sie bewegte.
Als sie weg war, war es Schock und Verständnis zugleich. Aber ich wollte mehr Antworten. Und durch Zufall fand ich die Person Düzen Tekkal. Ich war beeindruckt von ihrer Arbeit und sah soviel von meiner Freundin in ihr. So bestellte ich das Buch, um noch mehr zu verstehen.
Und ich verstand. Nicht nur die Jesiden, sondern auch endlich alles.
Alles hängt zusammen. Wir sind nicht nur Deutschland. Wir sind eine Welt und egal was irgendwo passiert, Grenzen dicht machen nutzt nichts. Wir können uns der Verantwortung nicht entziehen. In keiner Frage. Auch nicht in der Frage der Flüchtlingskirse.
Je mehr wir in Zusammenhang bringen, je mehr wir hinterfragen, je mehr wir wissen, desto einfacher ist es für jeden, die Werte unseres Landes zu schützen. Denn Werte, Moral und Ethik hat nichts mit Herkunft, Rasse oder Religion zu tun. Es ist die Pflicht eines jeden Menschen für Werte und sozial gerechtes Miteinander einzustehen.
Schimpfen, meckern, brüllen, das alles bringt nichts. Mitgestalten und sich einbringen!
Danke Frau Tekkal. Nicht für Ihren Mut, dieses niederzuschreiben und somit von jeder extremen Front einen auf den Deckel zu bekommen. Dafür danke ich nicht, dafür verneige ich mich. Nein. Danke für die Leidenschaft anderen zu zeigen, wie wichtig es ist, nicht nur über Sachen zu reden, sondern auch zu machen. Damit der German Dream und Multikulti wieder leben kann!
Ich lebe gerne hier. Nicht weil ich stolz darauf bin, eine Deutsche zu sein. Sondern weil ich stolz darauf bin, wie bunt ein Leben in einer Demokratie ist. Und so soll es auch bleiben. Wir dürfen uns das von keinerlei einseitigem Gedankengut kaputt machen lassen!

Von mir klare 5 Eselsöhrchen, eine Leseempfehlung für alle, die AfD wählen, die Pegida Demos besuchen und die meinen im Namen Gottes alles menschliche kaputt machen zu müssen.

Wir sind alle Menschen und sollten uns für menschliche Werte einsetzen! Danke Frau Tekkal

Meine Bewertung:
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„Weil ich Will liebe“ von Colleen Hoover

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Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Seitenzahl: 368 Seiten
ISBN: 978-3423715843
Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook. Es ist der zweite Band der Reihe (Achtung, Spoiler).
Handlung

Mehr als ein Jahr ist mittlerweile vergangen, seit Will und Layken sich kennengelernt haben. Laykens Mutter ist tot und so ganz langsam stellt sich ein Alltag bei den beiden und ihren Brüdern ein. Ihre Liebe wächst jeden Tag mehr, ihre Freunde stehen ihnen in den schweren Zeiten beiseite und neue Nachbarn sind eine Bereicherung.
Auch Layken geht nun auf das College und sie müssen ihre Zeiten so managen, dass die Brüder Caulden und Kel betreut werden können. So landen sie an verschiedenen Uni-Tagen im Unterricht. Dort begegnet Will seiner Ex-Freundin, die ihm zu verstehen gibt, dass sie ihn noch immer mag. Als Layken die beiden in einer eher harmlosen Situation erwischt, bricht für Layken jedoch eine Welt zusammen und sie stellt Wills Liebe in Frage.
Da können auch die Zettel von Laykens Mutter nicht helfen, die sie den beiden hinterlassen hat und die ihnen helfen sollen, wenn mal schwierige Zeiten ins Haus stehen.

Layout

Das Cover ist das Ebenbild zum Vorgängerband. Nur die Farbe ist dieses Mal ein knalliges Türkis.
Die Kapitel sind dieses Mal mit Notizen aus Wills Tagebuch gekennzeichnet.
Ein solides Design, welches klar in die Buchreihe einzuordnen ist.

Fazit

Dieses Mal erzählt Will die Geschichte. Poerty Slam, große Worte und Romantik spielen noch immer eine große Rolle. Auch der Wortwitz und der rote Faden ist wieder vorhanden. Aber irgendwie war es nicht so gut wie Band eins. Will und Layken wollen das erste Mal miteinander schlafen, aber immer wieder bricht einer von beiden ab, weil sie Laykens Mama versprochen haben, sich Zeit damit zu lassen. Diese Thematik stand mir doch zu sehr im Vordergrund. Außerdem waren mir die Geschehnisse zu sehr konstruiert, ein wenig zu kitschig und zu dramatisch.
Layken reagiert für ich persönlich viel zu heftig auf den Stirnkuss, den Will seiner Ex gibt. Ich kann ihre Enttäuschung durchaus nachvollziehen, aber so auf stur zu schalten halte ich für kindisch. Gut, sie ist erst 18, aber auch schon.
Und so gibt so einige Szenen, die ich für zu übertrieben halte. Aber gut, es ist ein Jugendbuch ab 14 und die Mädels fahren da sicher drauf ab, denn den nötigen Kitsch und Schmalz legt der liebe Held Will an den Tag um die Herzen höher schlagen zu lassen.
Von mir gibt es solide 3 von 5 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:
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„Die dunklen Mauern von Willard State“ von Ellen Marie Wiseman

Information

Verlag: Audible GmbH61iOl7Y-HDL._AA300_
Laufzeit: 13 Stunden und 27 Minuten
Gelesen von: Katrin Zimmermann
Format: Hörbuch, Taschenbuch, eBook

Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch.

Handlung

Isabelle Stone, genannt Izzy, lebt seit ihrer Kindheit in Pflegefamilien, da ihr Vater von ihrer Mutter erschossen wurde. Ob die Mutter dem Wahnsinn verfallen war oder etwas Anderes dahinter steckte, das weiß Izzy bis heute nicht. Sie hat sich nie getraut, sich mit ihrer Mutter auseinanderzusetzen. In ihrer jetzigen Pflegefamilie fühlt Izzy sich sehr wohl. Ihre Pflegeeltern erwarten nichts von ihr und schenken Izzy blindes Vertrauen, was dem Mädchen guttut.
Für ein Museum forschen sie in einer alten Irrenanstalt. Willard State Asylum. Izzy darf helfen. Obwohl ihr Unwohl dabei ist und sie unweigerlich an ihre Mutter denken muss, fühlt sie sich geehrt und zur Familie gehörig.
In der Anstalt findet Izzy das Tagebuch einer Patientin. Sie ist gewillt, das Schicksal der Patientin Clara zu beleuchten, denn sie klingt gar nicht wie eine Geisteskranke.
In anderen Abschnitten wird derweil in der Vergangenheit Claras Geschichte erzählt.

Fazit

 

Katrin Zimmermann hat diesen Roman vorgelesen und von der ersten Minute habe ich ihr gerne gelauscht. Voller Gefühl weiß sie nicht nur die Stimmung in den Kapiteln zu vermitteln sonder auch die Hauptprotagonisten erwachen wie ganz selbstverständlich zum Leben.
Beide Handlungsstränge sind geschickt ineinander verwoben und bieten eine nicht enden wollende Spannung. Denn immer an der richtigen Stelle springt die Handlung wieder zum jeweiligen anderen Hauptprotagonisten.
Das war ein guter Tipp meiner Physiotherapeutin.
Eine Geschichte, die zeigt, wie grausam die Vergangenheit in Psychiatrien damals war, aber die auch zeigt, dass man sich mit seinem Schicksal versöhnen kann. Und manchmal ist es eben nicht so, wie es scheint. Vom Hinterfragen und Hinschauen. Vom Erwachen und Einsehen. Von Zuhören und Verstehen.
Emotionale, schockierende Stunden habe ich mit diesem Hörbuch erlebt, bei dem nicht beschönigt wurde. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, beschreibt die Autorin schonungslos die Geschehnisse.
Sehr gut, 5 Eselsöhrchen!

Meine Bewertung:
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„Weil ich Layken liebe“ von Colleen Hoover

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Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Seitenzahl: 384 Seiten
ISBN: 978-3423715621
Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.

Handlung

Nachdem Laykens Vater bei einem Unfall tödlich verunglückt, zieht die 18jährige gemeinsam mit ihrer Mutter und Bruder Kel Von Texas nach Michigan.
Zuerst gegen alles, gewöhnt sich schnell an die neue Umgebung und Nachbarschaft, vor allem Nachbar Will schleicht sich schnell in ihr Herz. Kel freundet sich auf Anhieb mit Wills Bruder Caulden an.
Will und Layken kommen sich schnell näher, doch schon am ersten Schultag ist der Traum aus. Will ist Referendar in Laykens Schule, eine Beziehung kommt für beide auf keinen Fall in Frage.
Doch die beiden kommen nicht los voneinander, weil sie sich als Lehrer und Schülerin ständig im Unterricht sehen. Und auch privat sind sie durch ihre Brüder in ständigem Kontakt.
Auch zu Hause wird Layken nicht aufgefangen, denn ihre Mama scheint ebenfalls ein Geheimnis vor ihr zu bewahren. Und dieses wird Laykens Leben von Grund auf verändern.

Layout

Weißer Hintergrund, ein knalliger, pinker Farbkleks und verspielte Schrift. Eigentlich ist das Cover simpel gestaltet. Aber durch die Farben wirkt es frisch und jung.
Das Buch selbst ist in Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel fängt immer mit einem Liedausschnitt von der Band „Avett Brothers“ an, welche immer ein wenig die Stimmung des Kapitels beschreiben und die Texte abrunden.

Fazit

Herrlich einfach, ohne Schnörkel und einfach aus dem Leben. Manchmal braucht es eben nicht viel, um eine ansprechende Geschichte zu erzählen.
Ein wenig Liebe, Drama, außergewöhnliche Interessen der Protagonisten und die Sache läuft. Nichts glitzert, keiner kann irgendwas Magisches.
Ich begleitet Layken, die mir ihre Geschichte erzählt. Sie beginnt als Teenie und wird während eines Jahres muss sie erwachsen werden.
Poetisch, voller Gefühl und mit großen Worten schafft es Autorin Colleen Hover eine Liebesgeschichte zu schreiben. Die Grundthematik ist nicht neu. Eine Lehrer Schüler Liebe kenne ich noch von Brigitte Blobel, aber die kleinen Zutaten, die jede Liebesgeschichte ausmacht, die sind anders dosiert, so dass ich eine sehr charmante und herzzerreißende Geschichte gelesen habe, die zwar immer ein wenig kitschig anmutete, aber nie übertrieben wirkte!
5 von 5 Eseslsöhrchen.

Meine Bewertung:
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