„Schattenengel“ von Sara Brandt

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Information:

Verlag: Create Space
Seitenzahl: 466 Seiten
ISBN: 978-1530487257
Format: eBook

Handlung:

Lizzie und Sam kennen sich von Kindesbeinen an. Viele Dinge haben sie miteinander erlebt,was sie eng zusammengeschweißt hat. Doch Sam hat ein Geheimnis. Als dieses ans Licht kommt, ist nichts mehr so wie es war. Denn nicht nur Sam hat Lizzie einiges verschwiegen. Auch ihre Tante und ihr Vater waren nicht aufrichtig zu ihr. Und so steht Lizzie urplötzlich zwischen Mächten, von denen sie nie geglaubt hat, dass es sie gibt. Und diese Mächte bekriegen sich. Engel und Dämonen. kämpfen miteinander. Lizzie muss sich sich für eine Seite entscheiden, und das fällt ihr alles andere als leicht. Eine gefährliche Findung nach der Wahrheit beginnt. Wer ist denn nun Gut und wer wirklich Böse?

Layout

Das Cover ist in einem dunklen Türkis gehalten, ein verschnörkeltes Ornament prangt filigran in Schwarz ziemlich mittig auf dem Cover. Klein darunter kann man den Namen der Autorin lesen. Der Buchtitel besteht aus Großbuchstaben und sticht sofort ins Auge. Ein weißer Flügel oben rechts und einer schwarzer Flügel unten links runden das Bild mit dem Anhänger am „L“ von „Schattenengel“ ab.
Das Buch ist in Kapitel mit einzelnen Überschriften gegliedert, was eine gute Struktur während des Lesens bildet.

Fazit

Ich hatte mir ja eigentlich geschworen, nie wieder Rezensionsexemplare zu nehmen. Aber manchmal muss man auch Ausnahmen machen, vor allem, wenn ein Buch sofort beim Klappentext neugierig macht. So machte ich während des Umzugs bei einer Leserunde mit und bekam das Rezensionexemplar von der Autorin.
In der Leserunde war ich wegen dem Stress im Umzug eher nur stille Leserin und musste auch während des Lesens lange überlegen, ob und ich was ich schreibe über das Buch.
Ich kam nicht wirklich in das Buch rein. Ich beginne irgendwie mittendrin, wie es scheint. Alle Protagonisten haben schon eine Vergangenheit miteinenader. Die Gespräche, die sie führen, setzen Wissen voraus, welches ich als Leserin nicht habe. Ich kam mir auf den ersten Seiten, ich denke es waren etwa 80, vor, als wäre ich zu spät ins Kino gekommen und hätte die wichtigsten Schlüsselszenen verpasst. Doch wie jedem Buch gab ich auch diesem Buch 100 Seiten Zeit und wieder einmal bewahrheitet es sich: Diese Zeit muss man einer guten Story geben. Es ist eben wie guter Weit, der braucht auch erst Zeit zum Atmen!
Nach und nach gelingt es der Autorin diese ganze Fragezeichen zu entwirren und je weiter ich lese, desto ein klareres Bild zeichnet sich ab. Dabei bleibt die Handlung spannend und bietet einige Wendungen, die nicht vorhersehbar sind und der Story zu einer rasanten Berg- und Talfahrt verhelfen.
Besonders positiv sind mir die Hauptprotagonisten aufgefallen. Lizzie und Sam wirken sehr lebendig und Sara Brandt schafft es, dass ich sie bildlich vor mir sehe. Ich fühle, was sie fühlen. Ich leide mit ihnen und vor allem Lizzies Situation zwischen allen Stühlen zu sitzen, zwischen Gut und Böse zu stehen und nicht zu wissen was denn nun Gut und Böse ist, ist gut herausgearbeitet. Aber auch die Nebenprotagonisten, ohne die eine Geschichte ja nie funktioniert, sind facettenreich dargestellt.
Die Autorin schreibt flüssig und nachvollziehbar.
An der einen oder anderen Stelle verwirrt mich das Buch zwar, vor allem immer dann, wenn viele Protagonisten auf einmal in einer Szene vorkommen.
Aber das verbuche ich eher als kleines persönliches Manko, mit dem vielleicht nur ich so meine Probleme habe, denn das ist nich das erste Mal, dass mich Menschenmassen in Büchern überfordern.
Ich bekomme viel Fantasie, Engel und Dämonen, wie ich sie bisher nicht betrachtet habe, Romantik, Liebe, Freundschaft und eine starke weibliche Hauptperson, die mit viel Drama und Leid ihr Leben neu sortieren muss. Es ist der Weg zum Erwachesenwerden und für seine Entscheidungen einzustehen, mit allen Konsequenzen.
Wegen anfänglichen Zündschwierigkeiten bekommt „Schattenengel“ von Sara Brandt 4 von 5 Eselsöhrchen von mir!
Auf den 2. Band bin ich gespannt.

Meine Bewertung:
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Umzug 

img_9575.jpgIhr lieben Bücherwürmer. Bitte verzeiht mir, dass es im Moment ein wenig ruhiger ist. Die Bücher, mein Mann und meine Tiere stecken grad mitten im Umzug.

Im Moment mache ich bei einer Leserunde mit und lese hierzu Sara Brands „Schattengel“.

Gelesen habe ich in den letzten Tagen während den kleinen Pack- und Aufräumphasen viel.

Sobald wir wieder Internet und PC nutzen können folgen die Rezis.

Vergesst mich nicht und genießt die Sonne mit nem guten Buch!

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„Weg ins Nichts – Rojan Dizon 1“ von Francis Knight

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Seitenzahl:  416 Seiten
Verlag: Papierverzierer Verlag
Genre: Dystopie, Abenteuer
ISBN: 978-3944544205
Format: eBook, Taschenbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.

Handlung:

Rojan Dizon ist Kopfgeldjäger, der sein Geld mit der Suche nach Straftätern, oder auch nach entflohenen Minderjährigen verdient. Daber ist er kein gewöhnlicher Kopfgeldjäger. Rojan kann Schmerz in Magie umwandeln, tut dies jedoch nur in Ausnahmefällen, da der Gebrauch dieser sog. „Schmerzmagie“ vom Ministerium, der Regierung der Stadt, strengstens untersagt wurde. Statt den Magier haben in der Stadt die Alchemisten das Sagen, die mittels Wissenschaft die Gesellschaft formen. Als Rojan von seinem Bruder um Hilfe gebeten wird, ist er zunächst wenig begeistert, denn er hat mit seinem Bruder seit dem Tod ihrer Mutter kaum Kontakt gehabt. Dennoch gibt er sich einen Ruck. Sein Bruder liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Das Problem: Seine Tochter, Rojans Nichte, wurde von Magiern des Ministeriums entführt. Rojan macht sich auf die Suche nach ihr, und landet in den untersten Schichten der Stadt, dort, wo die ärmsten der Armen zuhause sind. Welche Rolle spielen die Magier in all dem, und wieso scheint es, dass alles, was das Ministerium von sich gibt, eine einzige Lüge ist?

Layout:

Wir blicken vom Dach eines Wolkenkratzers auf eine futuristische Stadt, im Hintergrund die untergehende Sonne. Auf de Dach steht ein Mann, der raucht, vermutlich Rojan. In schwarzen Lettern steht der Name des Autors am oberen Rand, in weißen Buchstaben der Buchtitel, sowie der Name der Buchreihe am unteren Rand.

Fazit:

Als ich in die Geschichte eintauchte, hatte ich sofort Bilder vor Augen. Die Story erinnerte mich zunächst an eine bizarre Mischung aus den japanischen Serien „Witch Hunter Robin“ und „Fullmetal Alchemist“, mit einem Schuss „Harry Potter“, und dazu das ganze zehnmal düsterer. Der Schreibstil ist flüssig und der Autor schafft es, den Leser in seinen Bann und in die grässlichsten Ecken dieser Stadt zu ziehen. Die Charaktere sind an keiner Stelle farblos, jeder von ihnen hat seine Macken und Eigenarten, mit denen man sich anfreunden kann, oder eben auch nicht. Der Auftakt dieser Buchreihe ist fast gelungen. Wieso? Leider bleiben für mich ein paar Fragen zuviel offen, die ich gerne geklärt hätte, gerade in Band 1 einer Reihe. So wird die Gesellschaftsstruktur, das alltägliche Leben mit Religion und ethischen Vorstellungen, aber leider auch der genaue Aufbau der Stadt, nur hier und da angerissen, aber nie endgültig verständlich erklärt. Vielleicht ist das dem eBook geschuldet, und das Taschenbuch würde mir die fehlenden Informationen in Grafiken und Skizzen liefern (vielleicht tut’s das eBook am Ende auch, ich habe nicht nachgesehen). So werde ich als Neuling aber ein wenig im Regen stehen gelassen. Nichtsdestotrotz sollte sich natürlich jeder selber ein Urteil bilden, denn die Story weiß durchaus zu fesseln.

Wegen dieser kleinen Schwäche gibt es für den Auftakt der Reihe nur 4 von 5 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:
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„Schattenspiel – Der zweite Teil der Schattenwächter-Saga“ von Sandra Grauer

SchattenspielE-Book
Information:

Seitenzahl:  240 Seiten (eBook)
Verlag: Createspace
Genre: Romantasy, Mystery
ISBN: 978-1506174624
Format: eBook, Taschenbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.

Handlung:

Die Portale zur Schattenwelt sind auf der ganzen Welt geöffnet, und Emmalyn, Joshua und Gabriel haben gemeinsam mit den anderen Schattenwächtern alle Hände voll zu tun. Zu allem Überfluss scheint dann auch noch Joshs und Gabriels Vater Noah von den Schatten entführt worden zu sein. Auf ihrer verzweifelten Suche nach einer Lösung wenden Sie sich an den, in den Ruhestand gegangenen Schattenwächter Wilhelm, der ihnen nur widerwillig seine Unterstützung zusagt. Doch das Team bekommt unerwartete Hilfe. Ausgerechnet ein Feind, der Alpha-Schatten Sheitan, will ihnen helfen, Noah zurückzubekommen, der wohl vom Schattenkönig an Sylvester geopfert werden soll. Doch dann gerät alles aus den Fugen, denn Emmalyn hat plötzlich Wissen, dass sie nicht haben kann, und kann Dinge, die sie eigentlich nicht können dürfte. Kann sie sich überhaupt noch selbst vertrauen? Und welche Rolle spielt der abtrünnige Schattenwächter in diesem Spiel?

Layout:

Wie schon der erste Band ist auch das Cover vom zweiten Band sehr übersichtlich gehalten (was ja nichts schlechtes sein muss). Das halbe Gesicht eines Jungen (Gabriel?), neben ihm die Silhouette einer jungen Dame mit einem Schwert (Emmalyn), über ihnen die Silhouette eines Bauwerks (das ich nicht identifizieren konnte, es könnte Palenque sein, aber da bin ich mir nicht sicher), das gesamte Cover zusätzlich noch mit Blättern und Zweigen überlagert, und in Altrosa und Türkisgrün gehalten. Der Titel des Buchs in stilisierten Buchstaben prangt am unteren Coverrand, ebenso wie der Name der Autorin.

Fazit:

Ich muss gestehen, dass ich riesiger Fan der Schattenjägerreihe „war“ (war in „“, wieso erfahrt ihr gleich), denn der erste Band brachte mich immer wieder ins Grübeln, warf mich von „Oh mein Gott“-Momenten bis hin zu „Scheiß Timing“-Episoden. Eins vorweg: Auch diese Abschnitte gibt es im zweiten Band noch, wenn auch nicht mehr so gehäuft. Denn im zweiten Band steht die Dramatik klar im Vordergrund, gefolgt von der Frage, wem man überhaupt noch trauen kann. Leider (aber das ist nur meine persönliche Meinung) hat sich die Geschichte selbst im zweiten Band in eine Richtung entwickelt, die für mich persönlich zu vorhersehbar und zu unbefriedigend war. Das ständige hin und her zwischen „Wir können uns doch vertrauen, oder?“ und „Wem können wir überhaupt noch trauen, wenn wir uns ständig alles verschweigen?“ war an der einen oder anderen Stelle einfach überflüssig und hat zumindest keinen positiven Beitrag zur Story geleistet (über negativ wollen wir hier nicht reden, ich fand es nicht störend, nur unpassend). Auch das Ende war sehr durchschaubar (ich spoiler jetzt aber nicht), zumindest für jemanden, der unzählige vergleichbare Urban Fantasy-Romane gelesen hat („anders.“ von Wolfgang Hohlbein z.B.). Ich persönlich hätte mir dann doch eine etwas andere Wendung gewünscht. Ich bin immernoch Fan der Serie und freue mich auf den dritten Band (weil einfach zuviele Fragen noch ungeklärt sind), dennoch, wenn ich Band 1 und 2 miteinander vergleiche, war der Auftakt wesentlich stärker.

Deshalb bekommt der zweite Band der „Schattenwächter“-Reihe leider „nur“ 4 von 5 Eselsöhrchen und die Hoffnung, dass das Finale mich wieder umhaut.

Meine Bewertung:
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„Magical Girl Site“ von Kentaro Sato

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Seitenzahl:  208 Seiten
Verlag: Tokyopop
Genre: Mystery, Drama, Horror
Ab 18 Jahre
ISBN: 978-3842025127

Handlung:

Aya Asagaris Leben ist schrecklich. In der Schule wird sie aufs äußerste gemobbt und drangsaliert. Ihr Bruder benutzt sie als Ventil für seine Aggressionen und verprügelt sie regelmäßig. Aya erträgt es und versucht stark zu bleiben. Eines Tages entdeckt sie eine merkwürdige Internetseite. Oder hat diese Seite im Netz sie entdeckt?
Die Magical Girl Site. Sie, Aya, soll einen Zauberstab bekommen. Aya kann kaum glauben, was sie hört und tut es erstmal als Scherz ab. Aber als am nächsten Tag tatsächlich der angekündigte „Zauberstab“ in ihrem Spind im Schulschrank liegt, traut sie ihren Augen nicht. Der „Zauberstab“ ist eine Pistole, mit Herzchen und Flügeln verziert.
Damit ist sie ein Magical Girl, mit ganz besonderen Fähigkeiten. Und es gibt noch mehr von ihr. Doch nicht alle sind ihr wohlgesonnen. Wem kann sie trauen, wie weit wird sie gehen, um sich gegen ihre Peiniger zu wehren und was hat es mit dem Countdown zum Tempest auf sich.
Eine spannende Geschichte nimmt ihren Lauf, die nichts für schwache Nerven und empfindliche Mägen ist.

Layout:

Das Cover besticht durch ein dunkles Rot als Hintergrundfarbe. Hauptprotagonistin Aya liegt auf dem Rücken und weint blutige Tränen. Da die Figur nur in Schwarz und Weiß gestaltet ist, stechen die Tränen sofort ins Auge.
Der Titel ist auf der linken Seite und erinnert an eine kantige Computerschrift.
Die Zeichnungen im Manga sind detailliert und gut ausgearbeitet. Bis ins kleinste Detail kann man vor allem die brutalen Szenen nicht nur erahnen, sondern man bekommt sie bildlich auf einem Silbertablett serviert. Die Sprechblasen und die Texte sind übersichtlich angeordnet und nicht überladen.

Fazit:

Das ist nun wirklich nichts für schwache Nerven. Der Titel „Magical Girl Site“ mag zwar niedlich und unschuldig anmuten, aber von niedlich und brav kann nun wirklich nicht die Rede sein. Das fängt bei den Darstellungen der Mobbing Attacken und der Brutalität des Bruders an und zieht sich wie ein roter Faden durch die Story.
Ob man Blut, Speichel und andere Körperflüssigkeiten so in den Fokus stellen muss, darüber lässt sich gewiss streiten. Aber es tut der Qualität der Geschichte keinen Abbruch. Neben dem dargestellten Ekel geht in erster Linie um die Frage:
Wie weit bist du bereit für Rache zu gehen, wenn du die Möglichkeit hast. Würdest du deine Peiniger umbringen oder würdest du Gnade walten lassen, Hauptsache sie lassen dich in Ruhe?
Ich habe den ersten Band wirklich gern gelesen.
Aya ist ein Magical Girl, ein ganz Besonderes. Ich bin gespannt wie es weitergeht.
Ihr müsst zwar eine Naht abkönnen, um diesen Manga zu lesen, nichts desto trotz lege ich ihn euch ans Herz. Gesellschaftskritisches Futter und eine starke Hauptprotagonistin schaffen eine Story, die nicht nur unter die Haut geht.
Von mir 5 von 5 Eseslsöhrchen!

Meine Bewertung:
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Der Letzte


Ich lese gerade Anne Hertz „Wunschkonzert“

Auf jeden Fall lese ich weiter. Leichte Kost zum Lachen ist passend im Sommer. Dazu ist es jedoch nicht langweilig oder platt. Rundum gelungen und eine perfekte Mischung aus Humor, Frau und Liebe.

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„Forgive – Sommerzauber“ von Andrea Bielfeldt

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Verlag: Create Space
ISBN: 978-1533188021
Seitenzahl: 235 Seiten
Format: eBook, Taschenbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung

Mit dem Abi in der Tasche gilt für Louisa, genannt Lulu, nur eins: die Welt entdecken und beginnen so richtig zu leben. Blöd nur, dass meistens alles anders kommt und dann auch noch anders als man denkt.
Alles beginnt mit einem harmlosen Telefonat mit Olli, dem Mitbewohner von Hanne. Dieser ist wiederum mit Pam zusammen. Lulus bester Freundin und Mitbewohnerin. Olli ist nur auf der Suche nach Hanne, er musst dringend mit ihm sprechen. Hanne ist jedoch mit Pam unterwegs, aber dieses ist gar nicht tragisch.
Lulu und Olli finden sich nämlich auf Anhieb am Telefon ganz sympathisch. Vor allem Lulu weiß gar nicht wie ihr geschieht.
Während Olli ihr Schmetterlinge in den Bauch zaubert, ist die Mädelsfreundschaft in Gefahr. Hanne macht sich ständig an Lulu ran, gegenüber Pam verdreht Hanne jedoch die Tatsachen. Pam packt wütend ihren Kram und verlässt die WG.
In ihrer Traurigkeit trifft es sich gut, dass Olli vorschlägt, sich mit ihr zu treffen, um sie auf andere Gedanken zu bringen.
Am Lokal angekommen, trifft es Lulu wie ein Schlag. Olli ist Milo, ihre erste große Liebe, die sie nie vergessen konnte und auf die sie noch immer sauer ist.

Layout

Das Cover ist ein wahrer Mädchentraum in den verschiedensten Rosatönen. Ein florales Design und eine verspielte Schrift, schlicht, aber wirkungsvoll gestaltet. Mich spricht das Cover an und man ahnt auch schon ohne den Klappentext gelesen zu haben, dass es sich um romantische Kost handelt.
Die Geschichte wird in zwei Perspektiven geschildert. Durch klare Kapiteltrennungen und dem jeweiligen Protagonistennamen, kommt man nicht durcheinander und findet sich gut zurecht.

Fazit.

Liebe! Erste Liebe, zweite Liebe, Liebe auf den ersten Ton, den ersten Blick, ewige Liebe, einfach Liebe. Nicht nur zwischen Lulu und Milo, sondern auch bei mir als Leserin.
Nach der „Nilmarut“- Trilogie, den kleinen Romanzenquckies wie unter anderem „Einmal Himmelblau und zurück“ und dem Vorgänger „Remember – Winterzauber“ von der Autorin, bin ich ein kleiner Bielfeldt Fan oder stiller Groupie.
Die Geschichte zwischen Lulu und Milo ist witzig und charmant, einfach im Kleinen gehalten, aber gerade deswegen so bezaubernd und lesenswert. Es geht eben um Gefühle. Um die Liebe. Andrea Bielfeldt versteht es, greifbare Protagonisten zu erschaffen, die ihre kleinen Macken, aber auch ihre Vorzüge haben. Chaotisch, witzig, charmant, manchmal etwas durch den Wind, das macht Lulu aus. Nachdenklich, entschlossen und der tragische, gute Geist der Geschichte, so begegnet mir Milo. Der Perspektivenwechsel, dass mir einmal Milo und einmal Lulu die Geschichte erzählt, macht das Buch sehr lebendig. Flüssig und schlüssig geschrieben wird durch die Protagonisten die Geschichte vorangetrieben. Es kommt genau das bei mir an, was die beiden gerade in ihrer Welt erleben und so fällt es mir nicht schwer, mit ihnen zu lachen, zu weinen oder auch mal sauer zu sein.
Andrea Bielfeldt beweist, dass eine gute Geschichte nicht viel braucht, nicht mal Magie, um einfach magisch zu sein. Manchmal ist es schon das Leben selbst, die Liebe und das Gefühl, die einem den Lesegenuss verzaubern. Und wenn es dann noch die erste Liebe ist, die nie vergeht, dann wird die Geschichte zauberhaft immer in Erinnerung des Lesers bleiben.
Von mir ewig verliebte 5 Eselsöhrchenen. Dieses Buch gehört in jede Strandtasche oder auf Balkonien.

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„Helenas Geheimnis“ von Lucinda Riley

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Verlag: Goldmann
Seitenzahl:
ISBN: 978-3-442-48405-8
Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung:

Sommer, Zypern, 2006. Nach Jahren kehrt Helena zurück nach Pandora, ein herrschaftliches Haus, in welchem sie schon in ihrer Jugend so manch schöne Ferien erlebt hat. Nun will Helena ihrer Familie dieses Anwesen zeigen. Und sie stellt sich auch ihrer Vergangenheit. Jugendliebe Alexis ist dabei nur eine Erinnerung, die das traumhafte Anwesen wieder in Helenas Gedächtnis ruft und somit sie und ihre Familie auf eine harte Bewährungsprobe stellt.
Helenas Familienglück wird durch ihre Geheimnisse überschattet.

Layout:

Das Cover ist so ein typisches Riley Ding, würde ich sagen. Florale Elemennte, ein idylischer Blick, verträumt und verspielt. Titel und Autorin in klarer Schrift mitten auf dem Cover platziert. So sehen die Romane von Riley eben aus, irgendwie beliebig und doch weiß ich, ach, das hat die Lucinda geschrieben.
Die Kapitel im Buch sind gut gegliedert, die verschiedenen Handlungsebenen und Zeiten gut gekennzeichnet und voneinander getrennt.

Fazit:

Kein typischer Riley. Die Handlung ist auf wenige Wochen angelegt. Einen Sommer lang begleite ich die Geschehnisse in Helenas Familie.
Dabei bekomme ich die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven geschildert. Helenas Sohn, hochbegabt, 13 Jahre alt, führt Tagebuch und schildert komplex die Ereignisse in Pandora. Alex geht es in erster Linie um das Geheimnis, wer ist denn nun mein Erzeuger.
Dann bekomme ich die Ereignisse noch allgemein geschildert, so dass ich alle Protagonisten mehr oder weniger gut kennenlerne.
Allein die verschiedenen Erzählweisen machen das Buch für mich sehr attraktiv. Auf der einen Seite der neutrale Erzähler, der hinter jede Fassade schauen kann. Dann der eigentlich heimliche  Hauptprotagonist Alex, den ich am besten kennenlerne, weil er mir sein Tagebuch offenbart.
Flüssig, schlüssig und spannend verpackt Lucinda Riley eine Familiengeschichte, die aus der Vergangenheit genährt wird, sich in einem Sommer abspielt und zehn Jahre nach den Ereignissen von Alex aufbereitet wird.
Eine erfrischend andere Lucinda Riley, womit ich allerdings erst warm werden musste, denn vergleichbar ist damit noch kein anderes Buch.
Eine leichte Geschichte, wie eine warme Sommerbrise auf Zypern eben. Ein Urlaubsschmankerl für zwischendurch, für Strand oder Balkonien. Von mir 4 Eselsöhrchen, denn einiges war sehr vorhersehbar.

Meine Bewertung:
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„Ano Hana“ von Cho-Heiwa Busters

 

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Seitenzahl: 224
Großformat
Verlag: Tokyopop
Genre: Drama
Empfehlung: 15 Jahre +
ISBN: 978-3-8420-2557-8

Handlung:

Jintas liebste Freizeitbeschäftigung sind Videospiele. Er lebt sehr zurückgezogen bei seinem Vater. Die Schule verweigert er, auf soziale Kontakte legt er nicht viel wert. Eines Tages erscheint jedoch Menma. Seine verstorbene Freundin aus Kindheitstagen. Sie redet  mit Jinta, geht mit ihm mit, kommentiert sein Leben. Als wäre sie wirklich da. Jinta versucht sie zu ignorieren. Er ist der festen Überzeugung, dass sie ein Produkt seiner angespannten Nerven ist. Doch Menmas Erscheinung ist hartnäckig und sie lässt Jinta einfach nicht in Ruhe. Und so geschieht es, das Jinta sich mit seiner Vergangenheit, seinen alten Freunden und Menmas Todesumstände auseinandersetzen muss, auch wenn Jinta dieses immer verdrängen wollte.

 

Layout:

Das Cover ist mit glänzendem und matten Materialien gestaltet, der Titel ist in Prägeschrift im oberen Drittel des Covers zu finden. Die hellen Farben wirken freundlich und laden dazu ein. den Blick länger auf dem Manga zu halten.
Die Zeichnungen sind einfach und realistisch gehalten, die Hintergründe sind stimmig und nicht überladen. Der Text in den Sprechblasen ist gut verteilt, so dass das Layout einen flüssigen und geordneten Lesegenuss bietet.

Fazit:

Eine unaufgeregte Geschichte aus dem Drama-Genre, die durch die leisen und nachdenklichen Zwischentöne lebt. Der erste Band baut nach und nach die Spannung auf. Ich lerne Jinta kennen und erfahre durch Rückblenden, was in seiner Kindheit geschehen ist.
Im Laufe der Geschichte lerne ich auch seine Freunde kennen, was sie verbunden hat und wie sie nun zueinander stehen.
Es geht um Freundschaft, Verbundenheit und ums Erwachsenwerden. Ich mag diesen ersten Band sehr. Durch die richtige Mischung aus ersten Informationen und den aufkommenden Fragen bleibe ich bei der Geschichte und will wissen, warum die verstorbene Menma wieder da ist. Es geht um einen letzten Wunsch, aber nicht mal Menma kann sich mehr an ihren letzten Willen erinnern. Was geschah in Menmas letztem Sommer?
Ich freue mich sehr auf den nächsten Band, denn eines steht fest. Ich will wissen, was Menma zugestoßen ist und warum sie wiedergekehrt ist. Die Vergangenheit holt die Freunde ein. Und die will verarbeitet werden.

Meine Bewertung:
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„Symphonie des Todes“ von J. D. Robb

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Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 528 Seiten
ISBN: 978-3442363339
Format: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschebuch.

Handlung:

In einem Hotel wird ein Zimmermädchen ermordet. Der Verdächtige bekommt ist ein Profikiller. Yost nennt dieser sich.
Sein Muster ist immer gleich, ein Silberdraht zum Strangulieren und Musik zum Mord.
Wer ist dieser Sylvester York.
Eve Dallas und ihr Team nehmen die Suche nach dem Mörder auf. Auch Ehemann Roarke ist betroffen. Warum sucht sich der Tätet Opfer aus, die mit ihm zu tun haben? Welche Rechnung will der Mörder begleiche.
Eve will alles tun, um ihren Mann zu schützen, doch dieser wird als Ermittlungsberater in den Fall involviert.
Dies ist der 12. Fall von Eve Dallas.

Layout:

Wie alle Bände zuvor ist dieses Cover auch wieder Schwarz. Eine Blume ist darauf abgebildet. Die Schrift ist weiß und hebt sich klar vom Untergrund ab.
Es reiht sich perfekt in die Vorbände ein.

Fazit:

Der 12. Fall von Eve Dallas. Was soll ich sagen? Würde ich eine Reihe solange lesen, wenn sie mir nicht gefällt? Sicher nicht.
Mittlerweile ist es völlig normal, dass das Setting in der Zukunft spielt. 2059. Alte Bekannte treffe ich wieder. Eve Dallas, McNab, Peabody, Roarke und, und, und.
Auch im 12. Fall wird Spannung wieder großgeschrieben. Die Charaktere entwickeln sich weiter, ich begleite sie weiter auf ihrem Lebensweg.
Geschickt verwebt J.D. Robb Privatleben der Ermittler mit dem Fall, so dass vor allem Eve und Roarke noch mehr Charaktertiefe bekommen.
Und für Nora Roberts typisch darf auch ein Hauch Erotik nicht fehlen.
Eve Dallas geht eben immer und mich erwarten ja auch noch viele Bände. Aber das ist wie mit Schokolade. Nicht alle auf einmal.
Von mir 5 Eseslsöhrchen.

Meine Bewertung:
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