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„Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflußt.“ ~ Ralph Waldo Emerson
Abenteuer | Fantasy | Krimi

„Steamtown – Die Fabrik“ von Carsten Steenberg und T.S. Orgel

Mai 16, 2015

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Verlag: Papierverzierer Verlag
Seitenzahl: 400 Seiten
ISBN: 978-3944544342
Format: eBook, Taschenbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.
Inhalt

In Steamtown geht es in einigen Vierteln sehr rau und gewaltvoll zu. So wundert es nicht, das eines Tages an der Bakers Hall eine Leiche gefunden wird, die auf grausame, fast schon bestialische Weise zugerichtet wurde. Dieser Fall scheint sehr brisant zu sein und erfordert gleich drei Ermittler, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der noch junge und unerfahrene Agent Eric van Valen trifft auf den in die Jahre gekommen Pater Siberius Grand und den etwas verschrobenen Forensiker Mister Ferret. Das Ministerium seiner Majestät besteht auf Diskretion und zügige, erfolgreiche Ermittlungen, bevor Panik in der Bevölkerung ausbricht.

Was zunächst nach einem einfachen Routinefall aussieht, entpuppt sich schnell als Albtraum und entführt unser Ermittlertrio in die Untiefen von Steamtown und in düstere Geheimnisse der Stadt.

Layout

Schwarz und Grün dominieren das Coverbild. Es mutete ein wenig wie die Plakate zu den James Bond Filmen an und führt den Leser gleich in die richtige Richtung des Genres. Eine schwarze Silhouette geht auf eine grün erleuchtete Tür zu, drum herum ein Zahnrad. Nach unten geht diese Tür weiter und es wird eine Art Reagenzglas mit grüner Flüssigkeit. In der Mitte dieses Bildes steht der Untertitel „Die Fabrik“ in einfacher, schnörkelloser weiser Schrift. Der Titel und die Autoren des Romans findet man oben auf dem Cover.

Das eBook ist übersichtlich durch Kapitel gegliedert.

Ein von außen gesehen sehr stimmiges Buch, Cover und Klappentext versprechen viel.

Fazit

Ich muss gestehen ich brauchte ein wenig, um mich in Steamtown und der Atmosphäre zurechtzufinden. Doch mit jeder Seite, die ich las und in der ich mich mitnehmen lies, entstand ein Bild vor meinem geistigen Auge. Wie ein Traum, vielleicht sogar Albtraum, in dem man nach und nach immer weiter abdriftet, nimmt mich der Kriminalroman im Steampunkgewand gefangen, hält mich fest und gibt mich nicht frei.

Als Agent van Valen auf den Schirm tritt, ist es um mich geschehen und ich muss lesen, es geht gar nicht anders.

Atmosphärisch dicht und mit Protagonisten, die alle ihren eigenen Charme versprühen, wird die Geschichte rund und bietet jede Menge Facetten rund um das Genre Steampunk. Es ist faszinierend, wie ich während des Lesens Geräusche der Umgebung aus dem Buch gehört habe, die Szenen vor Augen hatte und selbst Gerüche für mich realistisch wurden.

Dunkle, böse und brutale Geschöpfe, die in der Stadt leben, enstanden durch Substanzen, die in der Steamtown die Geschöpfe beeinflussen und verändern, sind sehr realistisch und angstmachend dargestellt. Also, ich für meinen Teil möchte solchen Monstern nicht begegnen. Mal gut, dass es in Steamtown extra Ämter für solche Angelegenheiten gibt.

Ein gelungener Steampunk Krimi ist das, zügig geschrieben, mit Protagonisten, die ich gerne auf der Mördersuche begleite.

Für einen Hochgenuss und eine Lesegeiselnahme, aus der ich nur schwer wieder in die Wirklichkeit fand, vergebe ich 5 Eseslsöhrchen.

Meine Bewertung:
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