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„Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflußt.“ ~ Ralph Waldo Emerson
Fantasy | Jugendbuch | Romantik

„Schattenspiel – Der zweite Teil der Schattenwächter-Saga“ von Sandra Grauer

Mai 31, 2016

SchattenspielE-Book
Information:

Seitenzahl:  240 Seiten (eBook)
Verlag: Createspace
Genre: Romantasy, Mystery
ISBN: 978-1506174624
Format: eBook, Taschenbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.

Handlung:

Die Portale zur Schattenwelt sind auf der ganzen Welt geöffnet, und Emmalyn, Joshua und Gabriel haben gemeinsam mit den anderen Schattenwächtern alle Hände voll zu tun. Zu allem Überfluss scheint dann auch noch Joshs und Gabriels Vater Noah von den Schatten entführt worden zu sein. Auf ihrer verzweifelten Suche nach einer Lösung wenden Sie sich an den, in den Ruhestand gegangenen Schattenwächter Wilhelm, der ihnen nur widerwillig seine Unterstützung zusagt. Doch das Team bekommt unerwartete Hilfe. Ausgerechnet ein Feind, der Alpha-Schatten Sheitan, will ihnen helfen, Noah zurückzubekommen, der wohl vom Schattenkönig an Sylvester geopfert werden soll. Doch dann gerät alles aus den Fugen, denn Emmalyn hat plötzlich Wissen, dass sie nicht haben kann, und kann Dinge, die sie eigentlich nicht können dürfte. Kann sie sich überhaupt noch selbst vertrauen? Und welche Rolle spielt der abtrünnige Schattenwächter in diesem Spiel?

Layout:

Wie schon der erste Band ist auch das Cover vom zweiten Band sehr übersichtlich gehalten (was ja nichts schlechtes sein muss). Das halbe Gesicht eines Jungen (Gabriel?), neben ihm die Silhouette einer jungen Dame mit einem Schwert (Emmalyn), über ihnen die Silhouette eines Bauwerks (das ich nicht identifizieren konnte, es könnte Palenque sein, aber da bin ich mir nicht sicher), das gesamte Cover zusätzlich noch mit Blättern und Zweigen überlagert, und in Altrosa und Türkisgrün gehalten. Der Titel des Buchs in stilisierten Buchstaben prangt am unteren Coverrand, ebenso wie der Name der Autorin.

Fazit:

Ich muss gestehen, dass ich riesiger Fan der Schattenjägerreihe „war“ (war in „“, wieso erfahrt ihr gleich), denn der erste Band brachte mich immer wieder ins Grübeln, warf mich von „Oh mein Gott“-Momenten bis hin zu „Scheiß Timing“-Episoden. Eins vorweg: Auch diese Abschnitte gibt es im zweiten Band noch, wenn auch nicht mehr so gehäuft. Denn im zweiten Band steht die Dramatik klar im Vordergrund, gefolgt von der Frage, wem man überhaupt noch trauen kann. Leider (aber das ist nur meine persönliche Meinung) hat sich die Geschichte selbst im zweiten Band in eine Richtung entwickelt, die für mich persönlich zu vorhersehbar und zu unbefriedigend war. Das ständige hin und her zwischen „Wir können uns doch vertrauen, oder?“ und „Wem können wir überhaupt noch trauen, wenn wir uns ständig alles verschweigen?“ war an der einen oder anderen Stelle einfach überflüssig und hat zumindest keinen positiven Beitrag zur Story geleistet (über negativ wollen wir hier nicht reden, ich fand es nicht störend, nur unpassend). Auch das Ende war sehr durchschaubar (ich spoiler jetzt aber nicht), zumindest für jemanden, der unzählige vergleichbare Urban Fantasy-Romane gelesen hat („anders.“ von Wolfgang Hohlbein z.B.). Ich persönlich hätte mir dann doch eine etwas andere Wendung gewünscht. Ich bin immernoch Fan der Serie und freue mich auf den dritten Band (weil einfach zuviele Fragen noch ungeklärt sind), dennoch, wenn ich Band 1 und 2 miteinander vergleiche, war der Auftakt wesentlich stärker.

Deshalb bekommt der zweite Band der „Schattenwächter“-Reihe leider „nur“ 4 von 5 Eselsöhrchen und die Hoffnung, dass das Finale mich wieder umhaut.

Meine Bewertung:
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