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„Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflußt.“ ~ Ralph Waldo Emerson
Kinderbuch

„Opas Reise zu den Sternen“ von Anja Kieffer (Autorin), Katja Pagel (Illustratorin)

Februar 17, 2018

Information

Verlag: Güterloher Verlagshaus
ISBN: 978-3579073064
Seitenzahl: 40 Seiten
Format: eBook, gebundene Ausgabe

Diese Rezension bezieht sich auf die gebundene Ausgabe.

Handlung

Es ist Samstag. Das ist der Tag, an dem Jakob immer seinen Opa besucht. Doch heute ist etwas ganz anders. Mama sitzt in der Küche und weint, Papa tröstet sie. Als Jakob nachfragt, erklärt Papa ihm, dass Opa gestorben sei und Mama deswegen weinen muss. Und Jakob könne deswegen auch nicht zu Opa. Jakob versteht nicht, was das heißt. Aber Jakob findet es ungerecht, dass er nicht zu Opa kann. Er geht in sein Zimmer und weint.
Der Papa folgt ihm und er versucht Jakob zu erklären, was es heißt zu sterben.
Papa erzählt die Geschichte von den Sternen. Wir alle waren mal Sterne und irgendwann gehen wir auch wieder zurück zu ihnen.
Nur langsam versteht Jakob das alles. Er erlebt die Beerdigung mit, er versteht, dass man auch traurig sein darf, und dass der Tod gar nicht schlimm ist, denn man ist ja wieder bei seinen anderen Sternenfreunden.

Layout

Die Seiten des Buchs sind allesamt bin gezeichnet und bieten einen sehr schönen Rahmen für die Geschichte. Trotz aller Traurigkeit sind die Bilder irgendwie auch voll von Licht und Zuversicht. Anders kann ich das nicht erklären. Es ist alles realistisch wiedergegeben, vor allem auch in den Zeichnungen.

Fazit

Zwei Mal in einem Jahr haben wir in der Familie nun einen lieben Menschen verloren. Für uns Erwachsene ist das schon unbegreiflich, wie soll dann bitte ein 5-jähriges Kind damit umgehen. Ich habe mir viele Bücher zum Thema Tod und Trauer angesehen.
An „Opas Reise zu den Sternen“ bin ich hängengeblieben, weil es erstmal sehr realistisch war. Es wird einfach ausgesprochen, was Tod bedeutet, was es für Menschen bedeutet und nicht innerhalb von Tiergeschichten verniedlich. Das sagte mir schon sehr zu. Dann fand ich den Vergleich sehr schön. Wir waren alle mal Sterne und gehen dort auch wieder hin. Gerade Sterne sind etwas schönes und Kinder verbinden mit Sternen so viel Positives. Sie spenden Licht in der Dunkelheit, wachen nachts beim Schlafen über uns, erfüllen Wünsche und Glitzern und Strahlen.

Ich habe das Buch vor meiner Lichte gelesen. Und auch mir tat es gut. Diese Idee von den Sternen und das es einfach selbstverständlich ist, das man traurig sein darf, das waren genau die richtigen Ansätze, auch für meine Trauer.

Ich bin dankbar, dass ich dieses Buch zu einem traurigen, aber selbstverständlichen Thema gefunden habe und vergebe getröstete 5 Eseslsöhrchen.

Meine Bewertung:

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