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„Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflußt.“ ~ Ralph Waldo Emerson
Thriller

“Mission – Spiel auf Zeit” von Douglas Preston und Lioncoln Child

Oktober 26, 2014

mission-spiel-auf-zeit-epubInformation
Verlag: Knaur
Seitenzahl: 432 Seiten
ISBN: B0056A9WBW
Format: eBook, Taschenbuch, gebundene Ausgabe, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch!

Handlung

Gideon Crew verliert schon als Kind seinen Vater. Warum er starb, bleibt Gideon jedoch vorerst verborgen. Erst als die Mutter ihm auf dem Sterbebett alles erklärt, wird Gideon klar, dass sein Vater in politische Machenschaften verwickelt war. Die Mutter nimmt ihrem Sohn das Versprechen ab, den Vater zu rächen.

Das gelingt Gideon auch. Er stellt den Schuldigen. Nun könnte das Leben für Gideon einfach weitergehen. In Ruhe. Doch ein komischer Typ einer Geheimbehörde der Regierung sucht ihn auf. Sie hatten beobachtet, mit welcher Raffinesse er die Feinde seines Vaters aufgespürt hat. Sie wissen, Gideon ist für ihre Zwecke nützlich. Doch Gideon lehnt ab.

Als sie ihm jedoch Röntgenbilder eines inoperablen Aneurysma zeigen, der in seinem Kopf ist, geht Gideon den Deal ein. Er soll einen chinesischen Wissenschaftler finden, der eine Formel für eine Waffe hat, mit der man die gesamte Menschheit auslöschen kann.

Layout

Ein komplett weißes Buch. Ein Metallseil spannt sich quer rüber, welches kurz vor dem Reißen steht. In großen, sehr prominenten Buchstaben stehen die Nachnamen der Autoren über der Grafik, etwas kleiner der Titel des Buches. Unter dem Seil steht der Untertitel „Spiel auf Zeit“ etwas kleiner. Die Schrift ist in Schwarz und Rot gehalten, das Seil ist Grau.

Mich sprach das Cover nicht an. Mich lockten eher die Namen auf dem Cover an. Da war ich sehr empfänglich für und es war durchaus gut, das mich zuerst die Namen von Preston und Child angesprungen habe. Sonst hätte ich dem Cover wohl keinen zweiten Blick geschenkt und den Klappentext gelesen.

Fazit

Und der nächste Griff ins Klo. Ich habe mich verführen lassen, ich gebe es zu. Ich hab die Pendergast Romane begeistert verschlungen. Das habe ich mir auch von einem neuen Hauptprotagonisten erhofft.

Ein bisschen war Crew ja auch so, aber auch nur, wenn man sich so seine Denkweise und Ausdrucksweise anschaut. Ansonsten liegen diese beiden Protagonisten meilenweit auseinander.

Ich kam erst gar nicht rein in die Story. Die ersten 100 Seiten waren Vorgeschichte, die irgendwie aber für den restlichen Verlauf nicht mehr wirklich wichtig waren. Ich begleite Gideon auf der Jagd nach den Feinden seines Vaters.
Und es war so langweilig. Ich fragte mich immer, warum die Autoren mir das erzählen. Ich sah da keinen Sinn drin und auch die Emotionen von Gideon erreichten mich nicht. Die Handlungen waren zwar nachvollziehbar, aber der Hauptprotagonist blieb mir viel zu blass und eintönig.

Und dann wird er angeheuert diesen Chinesen zu jagen. Oh wie öde. Spannung Fehlanzeige. Immer wieder fragte ich mich, wo denn da der Thriller sein sollte, der mir doch auf dem Cover angepriesen wird. Zwischendruch war es mal Krimi, Gideon Crew als Haupprotagonist war Drame, dann waren Verschwörungselemente drin. Und gut, wenn ich beide Augen zudrücke, kann man vielleicht auch Thrillerelemente entdecken. Es war eine Suppe aus vielen Themenversuchen, die aber nicht sehr rund abgeschmeckt war. Ich machte lange Pausen, um vielleicht nach zwei Tagen Abstinenz wieder auf den Geschmack zu kommen. Aber das half meiner Neugier auch nicht weiter. Und da mich das Buch auch nach 200 Seiten nicht mitnahm, war ich enttäuscht raus. Mist.

Für mich war es auf jeden Fall überhaupt nichts. Vielleicht bin ich mit zu großen Erwartungen rangegangen, nachdem ich den Pendergast ja verehre. Ich bin doch einfach viel zu verwöhnt.

Leider nur ein Eselsöhrchen von mir!

Meine Bewertung:
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