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„Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflußt.“ ~ Ralph Waldo Emerson
Fantasy | Science Fiction

„Ich bin viele“ von Dennis E.

November 14, 2018

Information

Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453319202
Seitenzahl: 464 Seiten
Format: eBook, Taschenbuch, Hörbuch.

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook. Ich danke dem Heyneverlag für das Rezensionsexemplar.

Handlung

Bob ist so ein richtiger Nerd. So richtig klischeehaft eben. Er interessiert sich sehr für SciFi und Fantasy, und auf der Convention, auf der er unterwegs ist, fühlt er sich wie im Himmel.
Er beschließt, einen Vertrag abzuschließen. Daran geht es um das Einfrieren seines Körpers und die Wiedererweckung, wenn die Technologie soweit ist.
Bob ist voller Freude und Euphorie nach der Unterzeichnung. Doch seine Freude wehrt nicht lang. Schon kurz darauf wird er von einem Auto erfasst und stirbt.
Hundert Jahre später kommt Bobs großer Tag. Er kommt zurück ins Leben, jedoch nicht so, wie er dachte. Seinen eignen Körper gibt es nicht mehr. Er ist nun eine Maschine, nur sein Geist wurde der künstlichen Intelligenz transferiert. Er ist Bob mit all seinen Empfindungen und doch nicht Bob. Und dann gehört er auch noch dem Staat.
Leider sind nicht alle für seine Existenz und so kommt es, dass er einen Auftrag bekommt, um nach einem neuen Planeten in der Galaxie zu suchen, den man als Mensch bewohnen kann.
Zum Glück ist Bob nicht allein. Er ist in der Lage sich selbst zu reproduzieren, so dass es nun viele Bobs gibt, und doch wieder nur einen. Denn jedes Replikat hat irgendwie doch seinen eigenen Charakter.

Layout

Das Cover ist wirklich schlicht gestaltet. Man sieht im Hintergrund die Galaxie, die ist Dunkel und Sterne funkeln. Dann sieht man da noch etwas, das aussieht wie ein Raumschiff. Das sendet einen Lichtstrahl über das Cover.
Die Titelschrift ist in großen, weißen Buchstaben einmal über das Cover geschrieben.
Das Buch ist in Kapitel unterteilt, die Zeitsprünge sind mit Jahresangaben gekennzeichnet.

Fazit

Dieses Buch ist vielschichtig, abgespaced, nerdig und wirklich großartig.
Hauptprotagonist Bob ist glaubwürdig und ständig geht mir durch den Kopf: Klar, genauso muss das sein. Neben einer fesselnden Story kommt auch die Frage auf, ab wann beginnt eigentlich Leben. Und ist Bob nun lebendig oder doch nur Maschine.
Ein gelungener SciFi-Roman, der ein Thema behandelt, dass sich uns durch immer besser werdende Technik immer mehr aufdrängt.
Von mir 5 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung: