„Elanus“ von Ursula Poznanski

Information

Verlag: Loewe
ISBN: 978-3785582312
Seitenzahl: 416 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung

Jona ist siebzehn und hochbegabt. Er wird eingeladen auf einer Universität zu studieren. Während alles mathematische und Computer ihm gar keine Probleme bereitet, ist alles Zwischenmenschliche doch sehr schwierig. Seine Eltern hoffen, dass er mit Hilfe der Gastfamilie auf dem Campus klarkommt.
Jonas Interesse jedoch gilt seiner Drohne. „Elanus“ wurde komplett von ihm gebaut, entwickelt und eine dazugehörige App ermöglicht es ihm seine Mitmenschen auszuspionieren. Dafür braucht er nur die Handynummern, mit der er die Spyware für „Elanus“ auf den Telefonen seiner Opfer installiert.
Vielleicht versteht er so seine Mitmenschen besser. Wenn er die Geheimnisse kennt.
Aber so manches Geheimnis birgt Gefahren. Und die eine oder andere Leiche im Keller ist auch für Jonas Leben nicht sehr gesund.
Was geht nur auf dem Campus der Universität ab? Und wer steckt da alles unter einer Decke. Jona gerät in etwas hinein, wo er am liebsten die Finger von gelassen hätte, und das nur wegen eines nicht ernstgemeinten Scherzes.

Layout

Das Cover ist plakativ. Viele, grüne Dreiecke, eine gelbe Kameralinse, die Schrift sehr klar und kantig. Ein schlichtes Layout, was aber Wirkung zeigt.

Das Buch ist in durchnummerierte Kapitel aufgeteilt.

Fazit

Ein Poznanski Jugendbuch. Zu Anfang beginnt die Geschichte um das Genie Jona sehr schleppend, wie ich finde, aber dank meiner 100 Seiten Regel, nimmt das Buch nach und nach Fahrt auf.
Ich verstehe Hauptprotagonist Jona nicht immer, aber genau das soll man ja auch nicht. Das passt eben zu dem Charakter, den Ursula Poznanski mit Jona entwickelt. Hochbegabt, aber menschlich eher distanziert mit skurrilen Denkweisen.
Die Geschichte baut sich langsam auf und mir wird ziemlich schnell klar in welche Richtung es wohl geht.
Es gutes und solides Buch der Autorin, für mich zählt es jedoch nicht zu den stärksten Erzählungen. Leider zu vorhersehbar, konstruiert und klischeehaft.
Nichts desto trotz, wie gewohnt, flüssig und packend geschrieben, mit gut ausgearbeiteten Protagonisten und einem angenehmen Erzähltempo bis zum Schluss.
Ich fühlte mich gut unterhalten, aber die kleine Drohne „Elanus“ verleitet mich jetzt nicht zu überschwänglichen Höhenflügen.
Von mir solide drei Eselsöhrchen, und eine Leseempfehlung für alle Techniknerds.

Meine Bewertung:
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