„Die Schattenschrift“ von Dana Carpenter

 

Die Schattenschrift von Dana Carpenter

Information

Verlag: Heyne
Seitenzahl: 432 Seiten
ISBN: 978-3453317277
Format: Taschenbuch, eBook

Handlung

Die Handlung des Romans ist in Böhmen im 13. Jahrhundert angesiedelt. Die Sitten sind rau, der Alltag hart und für ein junges Mädchen von 16 Jahren, welches auf sich allein gestellt ist, auch sehr gefährlich.
Maus wächst im Kloster auf. Sie weiß nichts von ihrer Herkunft, hat keinen richtigen Namen. Jedoch bemerkt sie früh, dass sie anders zu sein scheint, als andere Menschen. Sie ist was Besonderes. Sie ist ungewöhnlich klug, ihre Sinne sind schärfer als bei anderen Menschen. Sie sieht mehr, riecht mehr, hört mehr. Ob es Hexerei ist oder eine Gabe Gottes, dass weiß sie nicht.
Eines Tages rettet sie König Ottokar durch all diese Gaben das Leben.
Da ihre „Ziehmutter“ und ihr „Ziehvater“ Angst vor ihrer Gabe haben, die mittlerweile immer stärker und übernatürlicher wird, haben sie keine Einwände, als der böhmische König den Vorschlag macht, Maus mit sich nach Prag zu nehmen.
Maus muss ihr gewohntes Leben hinter sich lassen. Es ist für sie Fluch und Segen zugleich. Findet sie endlich heraus, wer sie wirklich ist? Oder wird sie als Hexe abgetan und endet, wie so manch andere Frau auf dem Scheiterhaufen?
Eine Reise durchs tiefste Mittelalter und der Weg zu sich selbst nimmt seinen Lauf.

Layout

Das Cover ist cremefarben mit einem roten Wachssiegel in der Mitte. Auf diesem sind schemenhaft mehrere alchimistische Zeichen sowie zwei ineinander geschachtelte, auf dem Kopf stehende Pentagramme zu sehen.
Der Titel und der Name der Autorin ist im selben Creme wie das Cover gestaltet und prangt über dem Wachssiegel.

Fazit

Eine Mischung aus historischem Roman und Fantasyliteratur.
Ich begleite eine junge Frau, die vor allem sich selbst finden will und muss, um zu verstehen, welche Rolle sie im Leben innehat.
Maus ist eine starke Hauptprotagonistin. Ihre Entwicklung im Buch ist nachvollziehbar.
Das Mittelalter wird durch Dana Carpenters Erzählweise wie durch Zauberhand völlig lebendig.
Ich hab mich stets gut unterhalten gefühlt. Der Spannungsbogen blieb stets gespannt und in jedem Kapitel konnte sie meine Neugier steigern.
Ab Seite 101 gab es tatsächlich kein Halten mehr.
Ich mag Fantasy und ich liebe historische Bücher. Beides in einem Buch zu bekommen, das war für mich Neuland. Aber dieser Versuch ist geglückt. Jeder, der auch nur ein Genre davon gerne liest, der wird das andere Genre dadurch lieben lernen.
Und alle, die auf starke, weiblich Hauptfiguren stehe, die kommen an Dana Carpenters „Die Schattenschrift“ nicht vorbei.
Damit kann der Winter kommen. Decke, einen Tee und ein Lesevergnügen bis tief in die Nacht. Dieses Buch wird euch nicht so schnell loslassen.

Von mir starke und magische 5 Eseslsöhrchen!

Meine Bewertung:
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