„Anne with an E“ – Original Netflix Serie

Copyright: Netflix

 

Die Geschichte um Waisenkind Anne Shirley von der Autorin Lucy Maud Montgomery liebe ich seit Kindesbeinen. Ich habe die Bücher mehr als einmal gelesen, kenne die Verfilmungen, kenne die Animeserie mit dem Titellied von Joy Flemming. Kurzum, eigentlich kann ich die Geschichte auswendig mitquatschen. So war ich sofort Feuer und Flamme für die Netflix-Serie, auf die ich eher durch Zufall kam. Meine Schwester hat mich darauf aufmerksam gemacht. Hier erfahrt ihr, wie ich die Serie finde.


Information:

Folgen: 7
Produziert von: Netflix
Unter anderem mit: Amybeth McNulty, Gerladine James, R.H. Thomas
Erschienen am: 12. Mai 2017

Handlung

Die Geschwister Matthew und Marilla Cuthbert beschließen als Hilfe für die Farmarbeit einen Waisenjungen zu adoptieren. Doch es gibt eine Verwechslung. Anstelle des Jungen kommt die magere, blasse, sommersprossige, rothaarige Anne Shirley am Bahnhof an. Matthew weiß sich keinen Rat und nimmt die Kleine einfach mit. Dieses stößt bei Marilla auf Ablehnung. Doch als sie Anne am nächsten Tag „umtauschen“ will, bringt sie es nicht übers Herz und gibt der dreizehnjährigen Anne eine Woche Probezeit auf Green Gables.
Zum ersten Mal hat Anne ein reales Heim und sie versucht alles, um bleiben zu dürfen. Doch das Leben ist eben nicht immer so einfach. Vor allem nicht für Anne, die sich immer wieder in Fantasien und Tageträumen verliert.

Fazit

Ich war skeptisch und gespannt zugleich. Zumindest das Teaserbild mit Hauptdarstellerin Amybeth McNulty wusste mich sofort zu überzeugen. Sie verkörpert die Rolle von Anne Shirley einfach großartig. Wie aus meinem Kopf entsprungen. So hab ich sie mir als beim Lesen der Bücher immer vorgestellt.
Die Handlung hält sich grob an die Bücher, aber es gibt einiges an Handlung, was die Lektüre nicht hergibt. So erfährt man zum Beispiel viel mehr über die Matthew und Marilla und deren Verganheit, Annes vorheriges Leben erfährt man in Audio-Rückblenden und auch Gilbert Blythe, der beliebte Klassenkamerad bekommt viel mehr Raum. Das tut der Handlung richtig gut. Es geht irgendwie tiefer und mehr ans Herz als die Bücher es je konnten. Ich leide mit Anne und kann Anne verstehen in all ihren Handlungen und Gefühlen.
Mir gefällt diese Neuauflage der Serie, die sehr viel kompakter natürlich daherkommt als die Bücher, sich aber auf eine erfrischende Art auf das Wesentliche beschränkt.
Netflix ist es gelungen die Geschichte durch Kleinigkeiten auf eine neue, passende emotionale Ebene zu heben. Respekt!
Auch das Titellied von The tragically Hipp „“Ahead by a Century“ ist passend gewählt.
Alle nur erdenklichen Eselsöhrchen von mir für diese großartige Art und Weise die Geschichte neu zu erzählen. Ich hoffe sehnsüchtigst auf  eine schnelle Fortsetzung, denn wir haben einfach mitten drin aufgehört….. Grrrrr

Meine Bewertung:
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„Und jetzt lass und tanzen“ von Karine Lambert

Informataion

Verlag: Diana
ISBN: 978-3453291911
Seitenzahl: 224 Seiten
Format: gebundenes Buch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das gebundene Buch.

Handlung

Margeurites Mann Henri stirbt. Mit ihm war sie ihr ganzes Leben zusammen. Mit nun schon 78 muss sie ihr Leben neu definieren.
Es wird Zeit für Rückblenden, was war gut, was war schlecht. Wie war die Ehe, hat sie es sich so vorgestellt. Kann sie nochmal von vorne beginnen und vielleicht sogar versäumtes nachholen?

Auch Marcel verliert seine Frau, mit ihr war er von Jugend an zusammen. Als Nora stirbt ist Marcel 73 Jahre alt. Auch Marcel hinterfragt seine Leben.

Margeurite und Marcel beschließen beide, eine Thermalkur zu machen. Um aus dem Traueralltag zu entkommen. Dort begegnen sie sich das erste Mal. Und fühlen sich sogleich voneinander angezogen und fasziniert. Ist es möglich, sich im Alter noch einmal Hals über Kopf zu verlieben?
Und kann man sich nach Jahren der Gewohnheit auf einen völlig fremden Menschen neu einlassen? Das finden die beiden während der Kur heraus.

Layout

Der blaue Schutzumschlag besticht durch 2 skizzierte Häuserfassaden, eins rechts, eins links. Oben ein Seil gespannt. Ein Mann und eine Frau balancieren dort aufeinander zu.

Die Schrift ist einfach gehalten und sticht sofort in creme und schwarz ins Auge.

Ich finde das schlichte Cover sehr ansprechend und mein Blick verweilt darauf.

Das Buch ist in Kapitel unterteilt, welche abwechselnd von den Protagonisten gefüllt wird.

Als kleines Extra gibt es ein blaues Lesebändchen, welches den gleichen Ton hat wie der Papierumschlag.

Fazit

Klein, fein, voller Tiefgang, Gefühl und Liebe.
Der Roman fängt traurig an. Mit zwei Todesfällen und Trauerphasen der Protagonisten.
Doch die Stimmung ändert sich schnell.
Marcel und Marguerite treffen aufeinander und knüpfen erste zarte Bande.
Ein Liebesroman mit leisen Untertönen, der zum Nachdenken über das eigene Leben anregt? Was bedeutet Liebe? Wird es irgendwann Alltag und Gewohnheit? Und wie festgefahren ist man im fortgeschrittenen Alter?

Eine Geschichte, die mit wenig Seiten auskommt und doch ein ganz großer Roman ist.
Flüssig geschrieben, mit überzeugenden Charakteren und einem angenehmen Lesegefühl im Bauch.

Nach dem lesen fühlte ich mich leicht, befreit und frei. Wie eben beim Tanzen. Und ich weiß, Liebe ist immer möglich und man kann sich seine Unbeschwertheit, Jugend und Neugier im Herzen bewahren.

Von mir 5 Eselsöhrchen!

Meine Bewertung:
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„Elanus“ von Ursula Poznanski

Information

Verlag: Loewe
ISBN: 978-3785582312
Seitenzahl: 416 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung

Jona ist siebzehn und hochbegabt. Er wird eingeladen auf einer Universität zu studieren. Während alles mathematische und Computer ihm gar keine Probleme bereitet, ist alles Zwischenmenschliche doch sehr schwierig. Seine Eltern hoffen, dass er mit Hilfe der Gastfamilie auf dem Campus klarkommt.
Jonas Interesse jedoch gilt seiner Drohne. „Elanus“ wurde komplett von ihm gebaut, entwickelt und eine dazugehörige App ermöglicht es ihm seine Mitmenschen auszuspionieren. Dafür braucht er nur die Handynummern, mit der er die Spyware für „Elanus“ auf den Telefonen seiner Opfer installiert.
Vielleicht versteht er so seine Mitmenschen besser. Wenn er die Geheimnisse kennt.
Aber so manches Geheimnis birgt Gefahren. Und die eine oder andere Leiche im Keller ist auch für Jonas Leben nicht sehr gesund.
Was geht nur auf dem Campus der Universität ab? Und wer steckt da alles unter einer Decke. Jona gerät in etwas hinein, wo er am liebsten die Finger von gelassen hätte, und das nur wegen eines nicht ernstgemeinten Scherzes.

Layout

Das Cover ist plakativ. Viele, grüne Dreiecke, eine gelbe Kameralinse, die Schrift sehr klar und kantig. Ein schlichtes Layout, was aber Wirkung zeigt.

Das Buch ist in durchnummerierte Kapitel aufgeteilt.

Fazit

Ein Poznanski Jugendbuch. Zu Anfang beginnt die Geschichte um das Genie Jona sehr schleppend, wie ich finde, aber dank meiner 100 Seiten Regel, nimmt das Buch nach und nach Fahrt auf.
Ich verstehe Hauptprotagonist Jona nicht immer, aber genau das soll man ja auch nicht. Das passt eben zu dem Charakter, den Ursula Poznanski mit Jona entwickelt. Hochbegabt, aber menschlich eher distanziert mit skurrilen Denkweisen.
Die Geschichte baut sich langsam auf und mir wird ziemlich schnell klar in welche Richtung es wohl geht.
Es gutes und solides Buch der Autorin, für mich zählt es jedoch nicht zu den stärksten Erzählungen. Leider zu vorhersehbar, konstruiert und klischeehaft.
Nichts desto trotz, wie gewohnt, flüssig und packend geschrieben, mit gut ausgearbeiteten Protagonisten und einem angenehmen Erzähltempo bis zum Schluss.
Ich fühlte mich gut unterhalten, aber die kleine Drohne „Elanus“ verleitet mich jetzt nicht zu überschwänglichen Höhenflügen.
Von mir solide drei Eselsöhrchen, und eine Leseempfehlung für alle Techniknerds.

Meine Bewertung:
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„Never before you – Jake und Carrie“ von Amy Baxter

Information:

Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-7413-0032-5
Seitenzahl: 392 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook

Handlung

Carrie, jung, Tänzerin, hilfsbereit. So hilfsbereit, dass sie ihrem „Ziehvater“ in seinem Striptease-Club aushilft und Poledance macht. Doch eigentlich will sie nur Tänzerin sein, aber den Mut nach zwei gescheiterten Vortanz-Terminen, hat sie nicht mehr. Sie scheint eben nur Durchschnitt zu sein. Und so gibt sie sich mit ihrem Job in der Tanzschule zufrieden.
Bis er auftaucht, der eine, der ihr Leben durcheinanderwirbelt.
Jake, jung, Rebell, eigensinnig und auf der Flucht vor seinem alten Leben. Er will weit weg von seinem alten zu Hause Brooklyn in San Francisco das Tattoo-Studio seines verstorbenen Vaters weiterführen.
Doch als Carrie und Jake sich das erste Mal begegnen, ahnen sie noch nicht, dass sie sich gegenseitig brauchen. In jeder Hinsicht.

Layout

Ein Paar in Schwarz-Weiß, welches sich küssen will. Ein pinker Farbkleks ist unten links zu sehen. In Schwarz und Weiß ist in geschwungener Schrift der Titel zu lesen. Oben links, ebenfalls in Pink, steht der Name der Autorin in dünnen, zurückhaltenden Großbuchstaben.
Das Buch ist in Kapitel unterteilt und mit den jeweiligen erzählenden Protagonisten betitelt. Das macht einen guten Überblick.

Fazit

Amy Baxter, eine Autorin, die ich schon lange kenne und dich mich jedes Mal aufs Neue zu verzaubern weiß. Sie trifft, wenn man es so sagen will, voll meinen Geschmack, meinen Humor und, auch meine Musik.
Sogar eine Musikplaylist gibt es zu dem Buch auf YouTube, wirklich gut durchdacht.
Das Buch ist spritzig und flott geschrieben, mit viel Charme und Wortgewandtheit weiß Autorin Amy Baxter genau, wie man den Leser bei Laune hält.
Protagonisten Jake und Carrie bekommen eigen Erzählkapitel, so dass ich die Geschichte von beiden Seiten erfahre. Das macht die Charaktere sehr authentisch und man kann sich in sie hineinversetzen. Aber auch alle Nebencharaktere bekommen Tiefe und Eigenheiten, keiner scheint blass oder überflüssig.
Mir gefällt diese Liebesgeschichte sehr gut. Sie ist leicht und flüssig zu lesen, es macht Spaß Jake und Carrie auf ihrem Weg zu begleiten.
Dieses Buch gehört in jedem Fall in jede Badetasche, in den Wanderrucksack, in die Pausenbrotschachtel. Denn es ist ein Leckerbissen für zwischendurch, der gut verdaulich ist und der den kommenden Sommer sicher noch eine Spur wärmer macht.
Von mir 5 Eselsöhrchen und ein Dank an Amy Baxter, die ich gerne auf ihrem Weg weiter begleiten werde. So in etwa vier Wochen, wenn das nächste Buch erscheint.

Meine Bewertung:
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„Der Flügelschlag des Glücks“ von Lisa Jewell

Information:

Verlag: Limes
ISBN: 978-3-8090-2649-5
Seitenzahlt: 448 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.

Handlung:

Ein Haus, eine sorgende Mutter und als zentraler Punkt immer das Osterfest.
Nachdem Mutter Loreley Bird gestorben ist, kommen alle Kinder wieder zurück in ihr Elternhaus. Es gibt viele Erinnerungen an diesem Ort. Und obwohl die Mutter immer versucht hat, alles so idyllisch wie möglich, vor allem zu Ostern, zu gestalten, war hinter der perfekten Fassade nicht alles rosig.
Loreley war ein Messie, noch als alle Kinder zu Hause waren, stapelte und hortete sie Sachen, bis zu ihrem Tod.
Das prägte die Kinder. Und als es an einem Osterfest zu einer Familientragödie kommt, zerbricht die Familie endgültig.
Nun, nach dem Tod der Mutter, sollen die Geschwister endlich die Gründe für den derben Schicksalsschlag erfahren.
Was treibt einen Menschen in den Selbstmord und was bringt einen Menschen dazu, nichts loszulassen, egal wie sinnlos es erscheint?

Layout:

Ein gemaltes Cover. Im Vordergrund ein Baum, darunter sitzt ein Mensch der liest, im Hintergrund ein Haus. Eine Grüne Wiese und der blaue Himmel. Eine idyllische, ruhige Szenerie. Die geschwungene Schrift des Titels fügt sich harmonisch mitten auf dem Bild ein,

Das Buch ist in Kapitel unterteilt, diese wiederum in Zeitabschnitte, immer zu Ostern in den verschiedenen Jahren.

Leider ist die Formatierung nicht sehr glücklich, so dass man einige Szenenwechsel nicht gut erkennt.

Fazit:

Eine sehr spannende Familiengeschichte bekomme ich hier geboten. Die Schreibweise der Autorin begeistert mich sofort und obwohl ich zu Anfang durch die Handlungssprünge nicht sofort zurechtkam, las ich dank Lisa Jewells Art und Weise zu erzählen, weiter.
Sehr einfühlsam wird die Geschichte der Familie Bird erzählt. Schon früh zu Beginn der Geschichte wird klar, dass Mutter Loreley eine schwierige Person ist und der Drang, Dinge aufzuheben und zu sammeln schon immer ihr Leben bestimmt hat.
Schön wird aufgezeigt, wie die Familienmitglieder mit der Situation umgehen, wie es sie prägt und was für Konsequenzen sie ergreifen. Jeder Protagonist ist nachvollziehbar ausgearbeitet und handelt schlüssig in den jeweiligen Situationen. Sie bekommen Tiefe und man kann sich in die Charaktere hineinversetzen.
Ungewöhnlich und deswegen für mich umso spannender war die Tatsache, dass Ostern der zentrale Zeitpunkt ist, nicht, wie man es in viele anderen Romanen liest, Weihnachten.
Die Geschichte wird durch Rückblenden erzählt, immer mal wieder komme ich aber auch zurück in das aktuelle Jahr 2011 und so fügt sich Stück für Stück das Mosaik zusammen. Und irgendwie rücken auch Stück für Stück die Geschwister wieder zusammen.
Denn es wird klar, egal was passiert, Zusammenhalt ist das wichtigste.
Ich war rundum zufrieden nach dieser Lektüre und deswegen auch 5 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:
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„Schatten“ von Ursula Poznanski

Information

Verlag: Wunderlich
ISBN: 978-3805250634
Seitenzahl: 416 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung

Dies ist mittlerweile der 4. Fall für Beatrice Kaspary und Florin Wenninger. Das Ermittlerduo aus Salzburg ist nun ein Paar, seit nun vier Monaten, aber das versuchen die beiden nach wie vor geheim zu halten. Vor der Familie und vor allem in ihrem Job.
Florin würde gerne in die Welt brüllen, dass er verliebt ist, aber Bea geht das zu schnell. Sie braucht Zeit. Als dann der erste Mord passiert, der Bea unvorbereitet mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, ist sie schockiert, denn es rüttelt an Erinnerungen, die sie am liebsten für immer in ihrem Unterbewusstsein vergraben hätte. Nachdem die zweite Tote ebenfalls an ihre Vergangenheit anknüpft, steht für Beatrice fest, die Morde haben was mit ihr zu tun. Besorgt muss Florin mit ansehen, wie seine Kollegin sich auf eigene Faust auf Spurensuche in die Vergangenheit begibt. Als dann ein dritter Mord geschieht, der ebenso mit Beatrice in Verbindung steht, verschwindet sie spurlos. Florin setzt Himmel und Hölle in Bewegung seine große Liebe zu finden. Wie hängen diese Morde bloß miteinander zusammen? Ob das Tagebuch der verstorbenen Jugendfreundin helfen kann?

Layout

Holzbalken sind auf dem Cover zu sehen. In roter, prägnanter Prägeschrift prangt mahnend in der Luft der Titel „Schatten“. Wie auf allen drei Covern zuvor spielen auch hier wieder Vögel eine Rolle auf dem Einband.
Das Buch ist in Kapitel unterteilt, was das Lesen sehr überschaubar gestaltet.

Fazit

Gut, gut, sehr gut. Ursula Poznanski kann es eben. Und sie schafft es immer wieder mich zu packen. Ich habe angefangen, gelesen und dann war es weit nach Mitternacht und das Buch war durch. Wo waren nur die Stunden hin.
Ich mag diesen Fall sehr, denn die beiden Hauptprotagonisten schweißt es noch mehr zusammen und ich lerne vor allem noch mehr das Leben der Ermittlerin Beatrice Kaspary kennen. Warum ist sie so, wie sie ist, was hat sie geprägt.
Bis zum Schluss rätsle ich, wer denn nun der Täter ist. Ich hatte zwar immer eine Ahnung, aber dabei blieb es auch.
Was soll ich lange dumm herumreden. Wer meine anderen Rezensionen zu Poznanski Büchern kennt, der weiß, dass ich vor allem die Kaspary Reihe liebe. Kaspary wurde im Klappentext versprochen, Kaspary habe ich bekommen. So wie ich es erwartet habe. Ich wurde nicht enttäuscht. Ich wurde spannend unterhalten und ich bekam einen verfilmungswürdigen Krimi mit Liebeseinschlag geboten. Inklusive Familientragödie.
Von mir als Fan, Groupie und Buchauffresser 5 Eseslsöhrchen und bitte, bitte mehr. Ich will wissen, wie es zwischen dem Paar weitergeht.

Meine Bewertung:
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„Bis ans Ende der Geschichte“ von Jodi Picoult

Information

Verlag: Penguin-Verlag
ISBN: 978-3328100515
Seitenzahl: 576 Seiten
Format: gebundene Ausgabe, Taschenbuch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung

Sage Singer hat vor ein paar Jahren ihre Mutter bei einem Autounfall verloren, an dem sie ebenfalls beteiligt war. Sie jedoch trug „nur“ Narben im Gesicht davon. Seitdem hat sich ihr Leben allerdings verändert. Sie arbeitet als Bäckerin und ist sehr bemüht, das nur wenige Menschen ihr Gesicht zu sehen bekommen. Außerdem geht sie noch immer regelmäßig in eine Trauergruppe. Nicht, um ihr Trauer zu verarbeiten, sondern um sich immer wieder vor Augen zu führen, dass sie sich die Schuld am Tod ihrer Mutter gibt.
In dieser Trauergruppe lernt sie Josef Weber kennen, der sie später auch in der Bäckerei besucht. Obwohl er schon über 90 ist, sie Mitte 20, freunden die beiden sich an. Sie verstehen einander und geben sich den nötigen Freiraum, den sie brauchen.
Doch dann bittet Josef seine neue Freundin um etwas schier Unglaubliches. Sie soll ihn töten, denn er verdiene den Tod. Denn er war ein SS-Soldat und sie als Jüdin habe das Recht, nun ihn zu töten. Sage kann es kaum fassen und beginnt mit den Recherchen, denn sie will mehr Informationen und Beweise für seine Vergehen haben. Einfach einen Menschen umbringen, dass kann sie sich nicht vorstellen.

Layout

Das Cover ist weiß und blaue Zweige sind über das gesamte Buch verteilt. Oben links und unten rechts sieht man 2 Vögel, die einander zugewandt sind. In der Mitte in geschwungener Schrift ist der Titel des Buches geschrieben. Das Cover sieht sehr harmonisch aus und auf den ersten Blick denke ich, es handelt sich bestimmt um eine leichte Liebeslektüre.
Die Kapitel des Buches sind mit den Namen der gerade handelnden Protagonisten gekennzeichnet. Jeder Protagonist bekommt außerdem eine eigene Schriftart.

Fazit

Ich nehme dieses Buch in die Hand und allein der Einband sagt mir eigentlich, dass kann ja nur eine leichte Liebeslektüre von Autorin Jodi Picoult sein. Blaue, verspielte Zweige auf einem cremefarbenen Hintergrund. Zwei Vögelchen, die sich anschauen. Verspielte Schrift beim Titel des Buches.
Auch der Klappentext verrät nicht viel. Nur das ich die Geschichte von Sage Singer geboten kriege, die Bäckerin ist und eine ungewöhnliche Freundschaft beginnt.
Ja, genauso startet das Buch. In einer Trauergruppe. Da ist der Stoff schon nicht mehr ganz so leicht. Es wird über Verstorbene geredet, wie jeder mit der Trauer umgeht und wie man sie bewältigt. Dabei hat jeder seinen ganz eigenen Weg.
Und die Freundschaft zwischen Sage Singer und Josef Weber nimmt seinen Anfang. Und obwohl Josef fast schon ihr Uropa sein könnte, verstehen sie sich sehr gut.
Auch hier ahne ich noch nicht, wohin sich die Geschichte entwickelt.
Bis zum großen Knall. Josef offenbart Sage, er sei ein SS-Soldat gewesen, habe Juden getötet und wolle nun selbst sterben.
Uff, ich musste beim Lesen kurz schlucken, denn nun begann die Geschichte. Ziemlich passend ab Seite 100. Und ich las.
Seite um Seite baut Jodi Picoult die Geschichte auf. Sehr sensibel und mit dem richtigen Spagat zwischen Nähe und Distanz zum Thema 2. Weltkrieg und Judenverfolgung.
Die Autorin gibt jedem Protagonist Raum seine Sichtweise zu schildern.
Ich bin zwischen den einzelnen Charakteren hin- und hergerissen. Bekomme Empfindungen und Gefühle mit, und hinterfrage auch stets meine Sicht und mein Verständnis der Geschehnisse. Verjährt Schuld? Wer hat Schuld, kann man solche Verbrechen vergeben und wer sollte diese Taten vergeben?
Ein ergreifendes und packendes Buch, welches an die menschliche Moral appelliert und es schafft, noch lange in einem nachzuklingen.
Ganz klar 5 Eselsöhrchen von mir und eine noch viel klarere „Must-dringend-Read-jeder“-Leseempfehlung.

Meine Bewertung:
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„Die Geschenke meiner Mutter“ von Cecilie Enger

Die Geschenke meiner Mutter von Cecilie Enger

Information:

Verlag: Penguin Verlag
ISBN: 978-3328100195
Seitenzahl: 272 Seiten
Format: eBook, Taschenbuch, gebundenes Buch

Diesse Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung:

Cecilies Mutter ist an Altersdemenz erkrankt und kommt in ein Pflegeheim, da sie alleine im Alltag nicht mehr zurechtkommt. Nun ist es an der Zeit den Haushalt des Elternhauses aufzulösen. Cecilie fällt dies sehr schwer, da sie die Krankheit und das fortschreitende Vergessen nur schwer ertragen kann. Beim Aufräumen findet sie einen Stapel mit Zetteln, auf denen ihre Mutter Jahrzehnte lang alle Weihnachtsgeschenke an die Liebsten notiert hat. Das weckt viele Erinnerungen in Cecilie und bringt sie so ihrer Mutter wieder ein Stück näher. Es ist wie eine Geschichte, die ihre Mutter ihr nun nicht mehr erzählen kann, die auf diesem Papier notiert wurde.

Layout:

Auf dem Cover sieht man Hände. Diese scheinen einem Mädchen zu gehören, denn im Hintergrund sieht man ein verspieltes, hellblaues Kleid. Die Hände halten rote Kinderschuhe in die Kamera. Der Namen der Autorin und der Titel sind über und unter den Schuhen platziert und leuchten im gleichen Rot wie die Schuhe. Es ist ein übersichtliches und schlichtes Cover, das Bild ansprechend und es lädt ein, einen Blick in das Buch, wenigstens jedoch auf den Klappentext zu werfen.
Das Buch ist in Kapitel unterteil, die durchnummeriert sind.

Fazit:

Ich bekomme hier einen autobiografischen Roman. Autorin Cecilie Enger berichtet von ihrer an Alzheimer erkrankten Mutter. In vielen Erinnerungsschnipseln, die das Lesen der Liste in ihr auslösen, lerne ich die Familie kennen. Mit jedem Geschenk verbindet Cecilie Enger Erinnerungen, und diese Erinnerungen lösen weitere Erinnerungen aus.
Ich kann mir vorstellen, dass es genauso war. Sie hielt diese Liste in den Händen und ihre Erinnerungen schlugen regelrecht Purzelbäume, flogen durcheinander und löste eine Arte Dominobahn aus.
Für Cecilie ist die Liste nicht nur bloß eine Liste. Sie nähert sich ihrer Mutter wieder an und kann sich mit der Krankheit der Mutter versöhnen. Denn in ihren Erinnerungen, die so wehmütig und bittersüß sind, erkennt Cecilie Enger, dass ihre Mutter ein sehr erfülltes und spannendes Leben hatte. Voll mit Abenteuern, einem erfüllten und turbulenten Familienleben und vielen Menschen, die sie stets geliebt haben und noch lieben.
Auch ich ertappe mich immer wieder beim Lesen, wie sehnsüchtig die Gedanken schweifen lasse. Zurück in meine eigene Kindheit und wie ich über meine Mama nachdenke, die letzten Dezember gestorben ist. Ich kann die Gedanken der Autorin nachvollziehen, dass sie sich bewusst mit dieser Liste und den Erinnerungen daran auseinandersetzen mag, denn es scheint lebendige Geschichte zu sein.
Das Buch ist wunderschön und rührend geschrieben.
Leider gibt es für mich einen Wehmutstropfen. Cecilie Enger schreibt die Geschichte sehr sprunghaft. Von der einen Erinnerung zur anderen springt sie in den Zeiten hin und her. Sie erklärt, warum sie das so macht. Weil ihr eben in dieser Reihenfolge die Listen der Geschenke in die Hände fielen und sie es dem Zufall überlassen will, was als nächstes kommt. Für mich jedoch ist es zwischendurch zu sprunghaft und es fehlt so ein wenig der rote Faden. Natürlich soll es gar nicht darum gehen, es sind eher Momentaufnahmen des Lebens der Mutter. Jedoch hätte es für mich genau das gebraucht, um das Buch für mich genial zu machen. So waren es eben nur Aneinanderreihungen von Erinnerungen, die ich mir als Fremde erst zusammenbasteln muss.
Von mir rührende drei Eselsöhrchen, denn das Cecilie Enger erzählen kann, das steht fest. Jedoch glaube ich, dass das Buch noch viel besser hätte sein können.

 

 

Meine Bewertung:
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„«Ich habe das Internet gelöscht!»: Aus dem Alltag eines IT-Dienstleisters“ von Philipp Spielbusch

Cover "Ich habe das Internet gelöscht"
„Ich habe das Internet gelöscht“ von Philipp Spielbusch

Information

Verlag:  Rowohlt Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3499631894
Seitenzahl: 240 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch

Handlung

Der selbstständige IT-Berater und -Dienstleister Philipp Spielbusch gibt im Buch „Ich habe das Internet gelöscht“ einen Einblick in den täglichen Wahnsinn seines Berufes. Von Hunden, die bei Nutzung des WLANs verrückt spielen, über den Kampf mit dem (oder besser gesagt gegen den) eigenen Internetanbieter bis hin zu virenverseuchten Computer, bei denen der Kunde natürlich „nichts gemacht“ hat. In humoristisch geschriebenen Kurzgeschichten berichtet der Autor nicht nur über seinen Berufsalltag, sondern gibt auch wertvolle Tipps und Ratschläge für Menschen mit PC-Problemen.

Layout

Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Es zeige einen Marineblauen Hintergrund in gelbem Rand, auf dem ein gezeichneter Computer zu sehen ist. Der Computer ist dabei eher eine Art „Monster“, genauso wie die Computermaus, die auf dem Bild mit Zähnen dargestellt wird. In stilisierter Schrift ist dort der Titel des Buchs und der des Autors abgedruckt. Am linken Rand findet sich das für den Verlag charakteristische „ro ro ro“.

Fazit

Puh. Mir fällt das schreiben einer Bewertung zu diesem Buch nicht leicht, da ich selbst IT-Fachmann bin. Deswegen versuche ich, das Fazit mit der gebührenden Sachlichkeit zu verfassen.

Der Autor beschreibt in seinem Buch den alltäglichen Wahnsinn eines IT-Dienstleisters, zu dem jeder Kunde mit seinen Problemen kommt. Die Probleme sind dabei oft relativ einfach zu lösen, und es bewahrheitet sich sehr oft die Aussage, die ich auch aus meinem Alltag voll unterstütze: An vielen Fehlern ist der Kunde selbst schuld (auf Pornoseiten gesurft und einen Virus eingefangen, die Aussagekräftige Fehlermeldung einfach weggeklickt, logische Denkfehler, die selbst einem Laien nicht passieren dürften). Die Geschichten sind dabei als lustige Anekdoten verpackt. So weit, so gut. Für einen Unbedarften, einem „einfachen Nutzer“, mögen diese Geschichten ansprechend und interessant, und zuweilen auch lustig sein. Auch ich musste bei der Geschichte mit dem WLAN-scheuen Hund schmunzeln. Allerdings, und das darf man nicht vergessen, ist genau diese Menschengruppe, der „einfache User“, die Zielgruppe des Buchs.

Mich als IT-Spezialist hat das Buch weniger fasziniert, da sehr viele Probleme für mich als Fachmann einfach zu vorhersehbar waren. „Ich kriege ständig Spam von irgendwelchen russischen Prostituierten.“ Könnte vielleicht daran liegen, das du dich desöfteren mal auf Schmuddelseiten rumtreibst, Junge. Solche Beispiele durchziehen das Buch und machen es für einen Fachmann wie mich leider weniger interessant. Nur zwei Fälle haben wirklich meine Neugier geweckt, neben dem WLAN-Hund vielleicht noch der Fall der sich trotz Gewittersturm ausfahrenden Markise. Sonst ist das Buch eher mit – für meine Fachkenntnis – Banalitäten gespickt. Und der im Buch auftauchende Nebencharakter „Jonas“, ein Verschwörungs-Vollpfosten vor dem Herrn, wird auf Dauer einfach nur noch nervig.

Wie gesagt, mir fällt es nicht leicht, ein objektives Urteil zu fällen, deshalb einige ich mich auf einen Mittelwert und gebe 4 Eselsöhrchen. Denn das Buch ist für den normalen PC-Nutzer ansprechend und witzig geschrieben, aber eben auch nur für den.

Meine Bewertung:
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„Das Leuchten meiner Welt“ von Sophia Khan

Das Leuchten meiner Welt von Sophia Khan

Information

Verlag:  Diana Verlag
ISBN: 978-3453358966
Seitenzahl: 480 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch

Handlung

Es ist mittlerweile fünf Jahre her, dass Irenies Mutter verschwunden ist. Keiner weiß, was passiert ist. Oder man will es ihr nicht erklären. Mittlerweile ist Irenie 15 und lebt bei ihrem Vater. Mit dem kommt sie jedoch nicht wirklich gut klar, denn schon vor dem Verschwinden der Mutter war das Verhältnis von Konkurrenz geprägt, wer bekommt mhr Aufmerksamkeit von der verschwunden Yasmeen.
Eines Tages findet Irenie auf dem Dachboden einen Karton voll mit Briefen von ihrer Mutter und einem geheimnisvollen, ihr unbekannten Mann.
Noch nie fühlte sich Irenie ihrer Mutter und der Vergangenheit so nahe, so dass sie beginnt nach und nach die Korrespondenz zu lesen.
Nachdem sie den letzten Brief gelesen hat und bei ihrem Vater im Büro Unterlagen von einem Unfall findet, steht für Irenie fest, sie muss sich auf die Suche begeben, nach ihrer Mutter, der Vergangenheit und dem geheimnisvollen Briefeschreiber. Ihre Reise führt sie in Yasmeens Heimat, nach Pakistan.

 

Layout

Das Cover ist in einem verspielten Blau-Weißen Muster gehalten. Eine goldene Prägeschrift. Oben auf dem Cover findet man in schwarzer, filigraner Schrift den Namen der Autorin. Die goldenen Buchtstaben des Titels scheinen auf einem zerrissenen Briefumschlag daruntergeschrieben. Man erkennt sogar Stempel und Strichcode.

Fazit

Ein bewegendes Buch über eine ungewöhnliche Mutter-Tochter-Vater Beziehung. Und eine Reise in die Vergangenheit und eine fremde Welt.
Irenie ist eine sehr starke und selbstbewusste Hauptprotagonistin, die mir in einzelnen Kapiteln ihre Geschichte erzählt.
Dazwischen werde ich immer wieder in die Vergangenheit geworfen, immer wieder zu unterschiedlichen Zeitpunkten erlebe ich Yasmeens Leben.
Die Kapitel mit Irenie gefallen mir sehr gut. Die Beziehung zu ihrem Vater ist nicht ganz einfach, weil sie ihn für das Verschwinden der Mutter mitverantwortlich macht. Sie ist eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst und geht mit dem Schicksal auf verwobenen wegen über die Vergangenheit ihrer Zukunft entgegen.
Doch die Kapitel, die mir die Vergangenheit schildern, die machen mir das Nachvollziehen der Geschichte ein wenig schwer. Ich kann mich zwar immer wieder in diese Kapitel einlassen, aber sie stören so ein wenig den Lesefluss. In welcher Zeit in Yasmeens Leben begegne ich der jungen Frau? Wo ist sie gerade?
Das hätte man so schön lösen können, wenn man die Kapitel mit Jahreszahl oder sonstigem gekennzeichnet hätte.
Nichts desto trotz bekomme ich eine sehr gut durchdachte, ein wenig dramatische und rührende Familiengeschichte. Ein Hauch Romantik ist ebenfalls zu finden. Alles in allem ein sehr solides Buch, was ich gerne gelesen habe. Es ist still, man darf keine lauten großartigen Wendungen erwarten. Das Buch besticht eher im Kleinen, es berührt das Herz und lässt den Leser mit einem zufriedenen Lächeln zurück. Was gibt es auch schöneres, als zu sich selbst zu finden?
Von mir, für eine leise, herzergreifende Geschichte 4 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:
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