Jugendbuch | Liebesroman

„Weil ich Layken liebe“ von Colleen Hoover

von am Februar 23, 2016

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Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Seitenzahl: 384 Seiten
ISBN: 978-3423715621
Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.

Handlung

Nachdem Laykens Vater bei einem Unfall tödlich verunglückt, zieht die 18jährige gemeinsam mit ihrer Mutter und Bruder Kel Von Texas nach Michigan.
Zuerst gegen alles, gewöhnt sich schnell an die neue Umgebung und Nachbarschaft, vor allem Nachbar Will schleicht sich schnell in ihr Herz. Kel freundet sich auf Anhieb mit Wills Bruder Caulden an.
Will und Layken kommen sich schnell näher, doch schon am ersten Schultag ist der Traum aus. Will ist Referendar in Laykens Schule, eine Beziehung kommt für beide auf keinen Fall in Frage.
Doch die beiden kommen nicht los voneinander, weil sie sich als Lehrer und Schülerin ständig im Unterricht sehen. Und auch privat sind sie durch ihre Brüder in ständigem Kontakt.
Auch zu Hause wird Layken nicht aufgefangen, denn ihre Mama scheint ebenfalls ein Geheimnis vor ihr zu bewahren. Und dieses wird Laykens Leben von Grund auf verändern.

Layout

Weißer Hintergrund, ein knalliger, pinker Farbkleks und verspielte Schrift. Eigentlich ist das Cover simpel gestaltet. Aber durch die Farben wirkt es frisch und jung.
Das Buch selbst ist in Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel fängt immer mit einem Liedausschnitt von der Band „Avett Brothers“ an, welche immer ein wenig die Stimmung des Kapitels beschreiben und die Texte abrunden.

Fazit

Herrlich einfach, ohne Schnörkel und einfach aus dem Leben. Manchmal braucht es eben nicht viel, um eine ansprechende Geschichte zu erzählen.
Ein wenig Liebe, Drama, außergewöhnliche Interessen der Protagonisten und die Sache läuft. Nichts glitzert, keiner kann irgendwas Magisches.
Ich begleitet Layken, die mir ihre Geschichte erzählt. Sie beginnt als Teenie und wird während eines Jahres muss sie erwachsen werden.
Poetisch, voller Gefühl und mit großen Worten schafft es Autorin Colleen Hover eine Liebesgeschichte zu schreiben. Die Grundthematik ist nicht neu. Eine Lehrer Schüler Liebe kenne ich noch von Brigitte Blobel, aber die kleinen Zutaten, die jede Liebesgeschichte ausmacht, die sind anders dosiert, so dass ich eine sehr charmante und herzzerreißende Geschichte gelesen habe, die zwar immer ein wenig kitschig anmutete, aber nie übertrieben wirkte!
5 von 5 Eseslsöhrchen.

Meine Bewertung:

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Fantasy | Hörbuch | Jugendbuch

„Die 5. Welle“ von Rick Yancey

von am Januar 21, 2016

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Verlag: Der Hörverlag
Laufzeit: 14 Stunden 34 Minuten
Gelesen von: Merete Berttschneider, Achim Buch, Philipp Baltus
Format: Hörbuch, Taschenbuch, eBook

Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch.

Handlung

 

Als die Anderen kamen, da veränderte sich Cassies Leben komplett. Die Anderen, sie sind nicht von der Erde, aber sie wollen die Erde, jedoch nicht die Menschen.
Die erste Welle legte die Welt lahm, Elektrizität ging nicht mehr. Dann bebte die Erde und Tsunamis zerstörten alles. Dann kam die Vogelgrippe, tödlich für die meisten Menschen.
Jetzt heißt es nur noch überleben.
Cassies Mutter stirbt, der Vater wird umgebracht und sie selbst von ihrem kleinen Bruder Sam getrennt. Sie will unbedingt wieder zu ihm, in die Militärbasis, wo alle Kinder hingebracht wurden. Zum Glück ist sie nicht allein. Sie wird gerettet von Evan Walker gerettet, als ihr Leben am seidenen Faden hängt. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen? Denn die Anderen sehen eben auch aus wie ganz normale Menschen.

Fazit

 

Endzeitstimmung auf höchstem Niveau. Endlich mal wieder ein Jugendbuch, was mich von vorne bis hinten begeistert.
Die Ideen sind keineswegs neu. In einer nahen Zukunft, die Welt verändert sich, junges Mädchen muss zur Kämpferin werden. Dann nehme man noch den Klassenschwarm, dem man einen Part im Buch widmet, den schönen Unbekannten, der faszinierend ist, ein wenig Romanze, ein paar Gestalten die nicht von dieser Welt sind und zack, hat man eine Mischung, die, wie man sehen kann, trotz bekannter Komponenten durch gut durchdachte Handlung und der richtigen Dosis wieder komplett neu schmecken kann.
Mir gefällt sehr, dass ich die Story aus drei verschiedenen Perspektiven erlebe, die später geschickt zusammengebracht werden. Düster, dicht gepackt nimmt mich der Autor mit. Sprachlich ist es leicht zu verstehen und weckt viele Bilder. Nachvollziehbare Charaktere, die sich schlüssig entwickeln.
Eine Mischung aus „Enders Game“, „Panem“ und „Seelen“.
Die Sprecher des Hörbuchs gelingt es, den Worten Lebendigkeit einzuhauchen. Emotionen werden transportiert und eine mitreißende Stimmung erzeugt.
Ich mag die Mischung die dem Autor dort gelungen ist. Und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil!
5 Kopfhörer, ähm Eselsöhrchen von mir.

Meine Bewertung:

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Fantasy | Jugendbuch | Romantik

„Obsidian. Schattendunkel“ von Jennifer L. Armentrout

von am Januar 2, 2016

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Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 400 Seiten
ISBN: 978-3551583314
Format: gebundene Ausgabe, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf die gebundene Hardcover-Ausgabe

Handlung

Kat zieht mit ihrer Mutter aus dem warmen Florida nach West Virgina in ein kleines Kaff. Kat findet das alles doof. Sie muss ihre Freunde zurücklassen, es gibt noch kein Internet und in diesem Provinznest ist nichts los. Nicht mal an ihrem Buchblog kann die begeisterte Leseratte schreiben, dabei ist ihr doch gerade das ihr liebstes Hobby.
Ihre Mutter versucht Kat bei Laune zu halten und schlägt einen Besuch bei den Nachbarskindern vor. Nur schwer lässt Kat sich überzeugen. Als sie anklingelt, Öffnet ihr Daemon die Tür, der unverschämt, arrogant und hübsch ist.
Kat kann mit ihm nichts anfangen, aber als sie seine Schwester Dee kennenlernt, befreunden sich die ungleichen Mädchen sofort.
Noch vor Ende der Sommerferien bemerkt Kat, dass mit den Zwillingen irgendetwas nicht zu stimmen scheint, doch da ist es schon zu spät. Sie wird überfallen. Warum ist sie, seit sie Daemon und Dee kennt nicht mehr sicher? Was geht in der Stadt vor sich?

Layout

Der abnehmbare Papierumschlag ist hochwertig verarbeitet. Das Papier fühlt sich an, als wäre es mit Stoff überzogen.
Auf dem Cover sieht man ein Junge und ein Mädchen von hinten. Sie scheinen in ein Licht zu gehen. Alles erstrahlt in Bronze und Beige, Lichtpunkte und -reflexe lassen das Cover irgend leuchtend erscheinen. Der Titel des Buches ist groß im oberen Drittel des Bildes zu finden.
Das Buch ohne Umschlag ist mit creme- und gelbfarbenen Punkten auf beigen Hintergrund versehen.
Alles in allem ein sehr stimmiges Layout und wenn man weiß, um was es in den Büchern geht, auch sehr passend gewählt.
Es wirkt mystisch und verfehlt die Wirkung auf mich nicht. Ich will den Klappentext lesen.

Fazit

Wie ihr wisst, bin ich immer um eine möglichst objektive Kritik bemüht. Deshalb fange ich mit dem Positiven an.
Der Schreibstil fesselt, und man möchte wissen, was es mit dem geheimnisvollen Daemon auf sich hat. Auch das Coverdesign ist ansprechend und gefällt mir richtig gut.
Leider aber ist das Coverdesign und der Schreibstil nur schöne Fassade, denn wer Stephanie Meyer gelesen hat, der wird sich in diesem Buch sofort zurecht finden und kann das Ende bereits absehen.
Bis Seite 190 (ich habe ausnahmsweise mal weiter gelesen, weil ich wissen wollte, wer Daemon ist) war das Buch recht spannend und der typische „Er ist so schön“-Aspekt hat sich in Grenzen gehalten.
Aber ab Seite 191 wurde es dann nur noch absurd, und – soviel sei verraten – die Auflösung um Daemons Identität und seiner „Familie“ ist so platt wie eine Flunder.
Ich hatte ja Stephanie Meyer bereits angesprochen, und auch die Autorin nimmt in einer kleinen Randnotiz bewusst die Ähnlichkeit ihres Werks mit „Twilight“ auf die Schippe (ich spoilere nicht!). Hier nur der O-Ton von Daemon „Und ich glitzere auch nicht!“
Aber genau das ist leider das Hauptproblem dieser Story. Junges Mädchen kommt in eine neue Stadt, freundet sich mit den krassen Aussenseitern der Stadt an, und lernt ihre Geheimnisse kennen. Achja, erwähnte ich, dass der Hauptcharakter Daemon „total schön“ ist?
Seht ihr, und genau diese Ähnlichkeit zu „Twilight“ ist, was mich am meisten stört. Muss denn jedes Jugend-Fantasy-Buch exakt identisch ablaufen? Ich habe ja nichts gegen ein bisschen Romance einzuwenden, aber so ein naives Dummchen wie Kat brauche ich nicht zum hunderttausendsten Mal.
Wo sind die weiblichen Protagonistinnen mit „Eiern in der Hose“? Katniss Everdeen war da eine willkommene Abwechslung, aber „The Hunger Games“ ist nunmal kein klassischer „Romantasy“-Schinken. So bleibt mir wohl nichts anderes übrig als dieses Genre vorerst zu meiden.
Für Fans von Bella und Edward gibt es hier aber eine gute Geschichte die sich aber in allen Punkten mit „Twilight“ und „The Host“ deckt. Upps, jetzt habe ich doch gespoilert.
Und dann sind da noch einige kleine Probleme mit der Recherche und der Korrektheit der Angaben. Auch bei Fantasy sollte man, sofern die Story in unserer Welt spielt, zumindest die physikalischen Gesetze beachten, und sich nicht in sog. „Isso“-Aussagen flüchten.
Leider kann ich diesem Buch aufgrund meiner persönlichen, eher ablehenden Meinung dieser „Literaturgattung“ nur zwei Eselsöhrchen geben, wobei ich das zweite auch nur gebe, weil ich hin und wieder doch herzhaft lachen musste. Man hätte aus dieser Story einfach so viel mehr herausholen können.
Aber Jennifer L. Armentrout wählt die denkbar einfachste und (entschuldigung) dümmste Lösung. Dieses Buch ist also wirklich nur für eingefleischte Romantasy-Fans etwas, wobei ich hoffe, dass dieses Schema in den Folgebänden durchbrochen wird.

Meine Bewertung:

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Drama | Fantasy | Jugendbuch

„Danching Jax – Zwischenspiel“ von Robin Jarvis

von am Dezember 29, 2015

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Verlag: Script 5
Seitenzahl: 544 Seiten
ISBN: 978-3839001356
Format: eBook, Taschenbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung

Dies ist der 2. Band der Trilogie.

Fast ganz England ist von dem vermeintlich harmlosen Märchenbuch in den Bann gezogen worden. Acht Monate hat ein Land verändert.
Die wenigen Menschen, die noch nicht unter seinem Bann stehen, die sogenannten Abtrünnlinge, werden verfolgt und gejagt. In Camps sollen sie bekehrt werden.
Aber sie leisten Widerstand. Es helfen nur noch mehr Maßnahmen, aber die Abtrünnlinge lassen sich nicht unterkriegen und fliehen vor der Bedrohung.

Layout

Der zweite Band bleibt dem Vorgänger in der Aufmachung treu. Wieder eine Art makabere Spielkarte. Ein Joker in Form eines Totenkopfs.
Schrift, Farbe und Anordnung unterscheiden sich nicht von Band eins und reiht sich wunderbar in die Reihe ein.

Fazit

Nö, das war nichts für mich. Während ich Band eins in den höchsten Tönen gelobt habe, hat mich dieser Band maßlos enttäuscht.
Jarvis Schreibweise ist nach wie vor sehr gut, aber ich kam nicht in diesen Handlungsbogen hinein. Die Protagonisten aus Band eins fehlen, ich muss mich auf ganz neue Charaktere einlassen, die nach etwa 250 Seiten noch immer nicht wirklich was miteinander zu tun haben.
Ich habe mit Absicht weiter, als meine üblichen 100 Seiten gelesen, weil ich dachte, es wird sicher noch.
Aber es wurde einfach nur schlimmer. Ich habe mich an Hitler, das dritte Reich und KZ´s erinnert gefühlt. Kinder werden umgebracht, es gibt Gehirnwäsche und eine für mich nicht verständliche Brutalität.
Schade eigentlich, ich hätte nicht gedacht, dass sich das Buch in diese Richtung entwickelt.
Im Netz habe ich mir bewusst weitere Rezensionen durchgelesen. Das Buch scheint Geschmackssache zu sein, denn dem Großteil gefiel es sehr. Mir hat das Ganze nicht zugesagt und bekommt von mir 2 Eseslsöhrchen.

Meine Bewertung:

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Abenteuer | Fantasy | Jugendbuch

„Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth“ von James Dashner

von am September 23, 2015

9783551520685Information

Verlag: Chicken House
Seitenzahl: 496 Seiten
ISBN: 978-3551312310
Format: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.
Dies ist der erste Band einer Trilogie.

Handlung

Thomas ist verwirrt. Er weiß nicht wo er ist, er weiß nicht wie er dahin gekommen ist, er versteht die anderen Jugendlichen nicht, die ein merkwürdiges Vokabular sprechen.
Aber er fragt nach und ist hartnäckig. Er befindet sich wohl in der Mitte eines riesigen Labyrinths, aus dem es kein Entkommen gibt. Doch die Jugendlichen haben sich in diesem Labyrinth, welches den Tod bringen kann, eine Gesellschaftsstruktur erschaffen, in der jeder seinen Platz hat und das Leben mehr oder weniger geregelt ist.
Thomas lebt sich schnell ein, irgendwie kommt ihm das alles sehr vertraut vor. Woran das liegt, kann er sich nicht erklären. Aber er weiß, er hat nur ein Ziel. Gemeinsam mit den anderen zu überleben und einen Weg nach Draußen zu finden.

Layout

Ich habe hier den ersten Band des Sammelschubers. Der Einband des Taschenbuchs ist ganz in schwarz gehalten. In großen, silber-grauen Buchstaben prangt über dem kompletten Cover der Titel des Buches.

Fazit

Ich bin im Kino auf die Buchreihe aufmerksam geworden. Von der Handlung des Films im Trailer war ich wirklich sehr angetan. So habe ich mir kurzerhand die Bücher im Sammelschuber auf einmal gekauft.
Ich fand den ersten Band soweit ganz gut. Die Thematik fand ich ansprechend, die Handlung gut und mit dem Erzählstil kam ich gut zurecht.
Aber mir fehlte irgendwie was. Mir wollten sich einfach keine Bilder zeigen, wie das Setting aussieht, Hauptprotagonist Thomas blieb mir zu blass und irgendwie kamen mir so manchen Handlungen nicht sehr schlüssig war. Vielleicht bin ich einfach für diese Art von Jugenderzählung doch zu alt? Mir ging Autor James Dashner einfach nicht tief genug.
Kurz und knapp. Idee sehr gut, Umsetzung für mich doch eher mangelhaft für mich.
Die Charaktere bleiben mir zu blass, sie interagieren fragwürdig und das Setting will sich mir nicht erschließen.

Drei Eselsöhrchen von mir.

Meine Bewertung:

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Fantasy | Hörbuch | Jugendbuch

„Silber – Das zweite Buch der Träume“ von Kerstin Gier (Hörbuch)

von am März 30, 2015

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Verlag: Fisher FJB
Seitenzahl: 416 Seiten
ISBN: 978-3841421678
Format: Hörbuch, Hardcover, eBook

Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch. Gelesen von Simona Pahl.

Inhalt:

Dies ist der 2. Teil der Silber-Trilogie von Kerstin Gier.

Das Leben in den Träumen und in der realen Welt geht für Liv und ihre Freunde weiter. Alte und neue Fragen wollen geklärt werden, wenn sich Fragen klären, stellen sich neue Fragen. Liv, ihre Patchworkfamilie und ihre frische Beziehung zu Henry stellen Liv vor so einige Probleme. Und dann will auch noch ihre Schwester auf sie losgehen, im Schlaf. Liv hat einiges im 2. Teil zu bewältigen, da sind gestutzte Buchsbäume der Stiefoma ihr geringstes Problem.

Fazit:

Ich hatte es nicht anders erwartet. Wie in Band eins liest auch hier wieder Simona Pahl, die einfach alles zum Leben erweckt. Voller Leidenschaft setzt sie die verschiedenen Emotionen um, trägt die witzigen Szenen einfach durch ihren Charme noch witziger vor und macht das Buch einfach zu einem rundum gelungenen Hörbuch.

Die Geschichte um Liv und ihre Träume sind spannend. Ein Teenager-Roman, der an Wortwitz und Originalität wohl nicht zu überbieten ist. Ich freue mich schon sehr auf den Herbst, denn da gibt es Band drei. Und ich hoffe so sehr, das wieder Frau Pahl das Buch lesen wird. Das Bocka aus ihrem Mund ist himmlisch.

Ich mag gar nicht so viel verraten, ihr merkt schon, wie allgemein ich mich halte. Aber ich würde Gefahr laufen, euch zu viel zu verraten, und das will ich nicht. Denn diese Geschichte müsst ihr einfach selbst auf euch wirken lassen. Es beweist einfach, wir stehen den ausländischen Autoren in nichts nach.

Meine Bewertung:

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Abenteuer | Drama | Fantasy | Jugendbuch

„Atlantia“ von Ally Condie

von am März 9, 2015

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Verlag: Fischer FJB
Seitenzahl: 416 Seiten
ISBN: 978-3841421692
Format: Gebunden, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf die gebundene Ausgabe.

Inhalt:

Nachdem sich die Atmosphäre auf der Welt verändert hat, beschließen die Menschen eine Stadt unter Wasser zu bauen. Von nun an gibt es ein Oben und ein Unten. Beide Welten sind voneinander abhängig.

In der Welt unten wachsen die Zwillinge Bay und Rio auf. Rio ist eine Sirene, doch das darf in der Welt Unten keiner wissen, denn Sirenen haben kein gutes Ansehen. Nach dem mysteriösen Tod ihrer Mutter, einer Hohenpriesterin, haben die Zwillinge nur noch sich selbst.

Damit die Welt Unten nicht überbevölkert wird, jedes Jahr die Heranwachsenden gefragt, ob sie weiter Unten leben wollen, oder nach Oben gehen wollen. Rio träumt schon seit ihrer Kindheit von Oben, doch nach dem Tod der Mutter schwören sich die Zwillinge, beide Unten zu bleiben, denn bei Geschwistern darf immer nur einer nach Oben.

Doch als Bay vor Rio ihrer Entscheidung kundtut geschieht das unfassbare. Bay entscheidet sich für Oben und lässt eine verzweifelte Bay zurück. Bay versteht die Welt nicht mehr, doch ihre Tante Maire ebenfalls Sirene, hat eine Botschaft für Rio. Es scheint, als hätte das alles einen Grund und Rio muss diesem Geheimnis und der dem Geheimnis um Atlantia und ihr komplettes Leben auf den Grund gehen. Denn nichts ist so, wie sie es denkt und kennt.

Layout:

Der Betrachter des Covers befindet sich unter Wasser und schaut zur blauen Wasseroberfläche. Auf ihr liegt in Rückenlage ein Mädchen. In Orange-Gold ist der Name der Autorin ganz oben auf dem Cover zu sehen. In gleicher, ruhiger Schrift ist im unteren Drittel der Buchtitel geschrieben.

Der Schutzumschlag ist abnehmbar, das Hardcoverbuch ist Orange, auf dem Buchrücken ist die Farbe passend in blau, so dass die Farben des Umschlags im Buch wieder aufgegriffen werden.

Die Kapitel sind klar gegliedert, der hintere Teil des Buches bietet Platz für Leseproben und andere Lesetipps des Verlags.

Mir gefällt das Layout sehr gut, da man mit dem Titel gemeinsam genau auf die richtige Spur des Handlungsortes, und zwar unter Wasser geleitet wird. Passend und stimmig, das macht Lust auf mehr.

 
Fazit:

Ich muss gestehen, ich habe mir wirklich was ganz anderes nach dem Klappentext vorgestellt. Aber es ging in die komplett andere Richtung, nichts desto trotz gab es spannende und gute Momente in dem Buch.

Ich hatte erwartet, dass Rio sich sofort auf den Weg nach Oben macht, und gemeinsam mit Bay Geheimnisse aufdeckt. Doch das Buch spielt zu etwa 2/3 Unten und kommt ganz ohne Bay als Protagonisten aus. Zu Anfang störte mich dieses ein wenig. Aber Hauptprotagonisten Rio fasziniert mich schnell. Sie ist eine Sirene. Keiner darf es wissen. Nur ihre Tante weiß es, die ebenfalls eine Sirene ist.

Rio hat keine Wahl. Sie muss ihr Leben ohne die Zwillingsschwester führen und einen Platz in der Gesellschaft Unten finden. Und genau dieses macht das Buch so interessant. Ich begleite Rio auf dem Weg zum Mädchen zur Frau, vom Kind zur Erwachsenen. Die sich nun ihr eigenes Leben aufbauen muss, die ihre Wahrheit finden will und dabei ist, zu verstehen, wie unterschiedliche Leben doch gemeinsam verwoben sein können. Und das es manchmal Sinn macht, Dinge zu hinterfragen.

Ich hatte wirklich mit mehr Intrigen und Geheimnissen gerechnet. Die gab es auch, aber nicht in diesem Maße. Das Buch schlägt vor allem die leisen, zwischenmenschlichen Töne an. Wie ist es, anders zu sein und ist es schlimm anders zu sein?

Der letzte Funke von Genial fehlte mir zwar, aber ich fühlte mich gut unterhalten. Zügig und flüssend erzählt Ally Condie Rios Geschichte und beleuchtet auch die Vergangenheit. Es plätscherte zwar ein wenig vor sich hin, aber richtig langweilig wurde die Geschichte nie. Mich begleitete beim Lesen immer das Gefühl, dass die Story ja doch irgendwas hat und ich wissen will, wie es ausgeht. Ich erfahre, wie Atlantia gegründet wurde und welche Abhängigkeiten und Glaube in der Stadt Unten entstanden sind. Ich erfahre mit Rio die wahre Geschichte und welche Macht Worte haben können. Und das es wichtig ist, zuzuhören. So kamen immer neue Aspekte hinzu. Die zwar diesem neuen Weltenkonstrukt viele Facetten und Hintergründe verliehen hat, leider blieben mir aber die Charaktere zu flach und emotionslos. Man liest zwar, wie traurig Rio ist, aber irgendwie konnte ich diese Traurigkeit nicht spüren. Sie ist entschlossen, nach Oben zu gelangen, aber dieser Biss kam beim Lesen nicht an.

Eine stille, eher nachdenkliche Dystopie, aus der man zwar hätte mehr machen können, die dann jedoch nicht mehr so in dieser Form einzigartig in den leisen Tönen gewesen wäre.

Für den Mut der Autorin, eine andere Form von neuer Welt zu beschreiben und meine drei durchaus kurzweiligen Lesestage vergebe ich 3 Eseslsöhrchen.

Meine Bewertung:

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Abenteuer | Fantasy | Jugendbuch

„Die Vernichteten“ von Ursula Poznanski

von am Februar 27, 2015

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Verlag: Loewe
Seitenzahl: 528 Seiten
ISBN: 978-3785575482
Format: Hardcover, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf die gebundene Hardcover Ausgabe.

ACHTUNG SPOILERGEFAHR

Inhalt
Das Finale der Elria-Trilogie. Ich versuche nicht zu viel zu verraten.

Ria hat schon einige Geheimnisse aufgeklärt und Missverständnisse in ihren Interpretationen aus Jordans Chronik wurden beseitigt. Sie weiß nun, das ein Virus sowohl die Sphäre als aus die Stämme der Prims bedroht. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und immer wieder die Frage, wie soll sie das drohende Unheil nur aufhalten. Gut das sie Freunde hat, die ihr stets beistehen. Und nicht nur die stehen ihr bei.

Layout

Nahtlos passt sich das Cover des Schutzumschlags wieder an. Auf weißem Grund sieht man nun Baumrinde. Die Farbe des Titels ist Grün. Passt dazu, wie ich finde, denn Grün ist ja die Farbe der Hoffnung.

Wie die Vorgänger gibt es auch hier wieder ein Lesebändchen. Die Kapitel sind wieder klar gegliedert.

Fazit

Spannend war der dritte und letzte Teil, keine Frage. Alles Mosaiksteinchen wurden zusammengesetzte und alles Fäden miteinander verknüpft.

Die letzten Geheimnisse wurden aufgeklärt, alle Hintergründe erläutert, so dass es nun an eine hoffnungsvolle Zukunft für Ria und ihre Freunde gehen kann. Wie auch immer diese aussehen mag.
Klar und einfach beschreibt Autorin Ursula Poznanski die Geschehnisse um Ria. Ich mag die Hauptprotagonisten sehr. Ich kann ihre Gefühle stets nachvollziehen und mir ein klares Bild von ihr machen. Sie stellt sich den Herausforderungen und der letzte Schritt zum Erwachsenwerden und sich selbst finden wird abgeschlossen.

Aber mir fehlte so ein bisschen der letzte Kick, dass ich restlos begeistert bin. Dem Buch fehlte es eigentlich an gar nichts. Die Geschichte war klar durchdacht, alles hatte Hand und Fuß. Aber ich glaube und bin überzeugt, dass es keine drei Bände gebraucht hätte, um Rias Geschichte zu erzählen.
Alles ein wenig komprimierter und den Lesefluss rasanter gestalten, ich glaube das hätte der Geschichte sehr gut getan und ich hätte nicht einiges an Passagen einfach quer gelesen.

Der Hintergrund und die Idee der Story ist jedoch gut und ich mochte Ria in den Bänden sehr gerne. Ich bereue es nicht, dass ich die Trilogie gelesen habe und könnte mir sogar eine filmische Umsetzung sehr gut vorstellen.

Wegen manchmal unnötigem in die Länge ziehen vergebe ich dankbare 4 Eselsöhrchen und freue mich auf weiteren Lesestoff von Ursula Poznanski.

Meine Bewertung:

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Fantasy | Hörbuch | Jugendbuch

„Silber – Das erste Buch der Träume“ von Kerstin Gier

von am Februar 22, 2015

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Verlag: Fischer FJB
Seitenzahl: 416 Seiten
ISBN: 978-3841421050
Format: Hardcover, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch.
Gelesen von Simona Pahl.

Inhalt

Liv Silber zieht mit Mutter, Schwester Mia, Hund Buttercup und Kindermädchen Lotti zu dem neuen Lebensgefährten der geschiedenen Mutter. Ihr neuer Ziehvater hat ebenfalls 2 Kinder. Nun muss aus zwei Familien eine werden. Außerdem kommt eine neue Schule auf Liv und ihre Schwester zu, und sie muss sich neue Freunde suchen. Das ist gar nicht so leicht, da kann man dann nachts auch mal wildes Zeug träumen.

Türen, geheimnisvolle Gänge, Statuen die anfangen zu reden und ihre neuen Freunde, die sie auf einem Friedhof trifft. Liv ist verwirrt. Solche lebendigen Träume hatte sie noch nie. Als sich dan aber einer der Jungs in der Schule verplappert, er würd Liv aus seinem Traum kennen, da will Liv wissen, ob es wirklich nur Träume sind. Was steckt wirklich hinter alle dem?

Fazit

Vor Monaten wollte ich es schon einmal lesen, aber da kam ich irgendwie nicht so in die Leseprobe rein. Jetzt weiß ich gar nicht so genau warum. Das Hörbuch war himmlisch.

Sprecherin Simona Pahl schlüpft grandios in die Rolle von Liv Silber und erzählt so lebendig die Geschichte, dass ich ihr jedes Wort abgekauft habe. Verwunderung, Erstaunen und Neugier. Aber auch die anderen Charaktere werden durch die Leserin lebendig. Vor allem Kindermädchen Lotti mit ihrem bayrischen Akzent ist eine Marke, die durch Simona Pahl so greifbar wird, das ich sie förmlich vor Augen hatte. Voller Inbrunst und Leidenschaft schafft sie es, jedem Charakter durch die Stimmen und Ausdrucksweisen einen ganz eigenen Charme zu verleihen.

Livs „Running Gags“ wie Rasierspaßken und Himpelchen und Pimpelchen zogen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte, dass ich immer wieder Lachen musste.

Die Story ist spannend und flüssig aufgebaut. Ich kann Hauptprotagonisten Liv Silber in allem folgen und verstehe Beweggründe und Gefühle. Geheimnisse, Bösewichte, die ersten Schmetterlinge im Bauch. Diesem Jugendbuch fehlt es an nichts. Auch die Idee mit dem Träumen ist nicht so ganz neu. Jedoch wurde alles neu gemischt und in einen so genialen und frischen Kontext gebracht, dass ich eine Geschichte in dieser Weise noch nie gehört oder gelesen habe. Kerstins Giers Gabe, aktuell und witzig zu erzählen, sucht wohl seines Gleichen.

Ich danke für diese kleine Perle, die vor allem durch Simona Pahl so lebendig geworden ist und vergebe 5 Eseslöhrchen.

Meine Bewertung:

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Abenteuer | Fantasy | Jugendbuch

„Die Verschworenen“ von Ursula Poznanski

von am Februar 21, 2015

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Verlag: Loewe
Seitenzahl: 464 Seiten
ISBN: 978-3785575475
Format: Hardcover, Taschenbuch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf die Hardcover-Ausgabe. Die Rezension zum ersten Band findet ihr hier.

Handlung

Dies ist der zweite Band der Trilogie um Ria und ihre Freunde.

Nach der Flucht hat sie bei dem Clan der Schwarzdornen Unterschlupf gefunden. Doch allen passt es nicht, dass der Clan den Feinden „Unterschlupf“ gewährt. Deswegen sind sie nun in der Stadt unter der Stadt, wo sie versuchen, so gut es geht ihren Alltag zu meistern und sich überlegen, wie es weitergehen kann. Aber die Gruppe geht unterschiedlich mit ihrem Schicksal um. Aureljo möchte zurück in die Sphären, um mehr über die Hintergründe ihrer geplanten Hinrichtung herauszufinden. Ria stürzt sich voller Eifer in die unterirdische Bibliothek, um nach Jordans Chronik zu Suchen. Sie erhofft sich so Antworten. Sie findet auch Fragmente des Dokuments, jedoch kann sie sich nicht viel daraus herleiten und viele Fragen bleiben unbeantwortet. Krankheit, ein neuer Clanchef und der Tod eines Gruppenmitglieds zwingen die Verbliebenen zum Handeln. Was steckt hinter all dem und wo sind Ria und ihre Freunde noch sicher? Und dann ist das auch noch Rias erste Liebe, die auf eine harte Probe gestellt wird.

Layout

Auch dieses abnehmbare Papiercover ist sehr schlicht in schwarz und weiß gehalten und reiht sich nahtlos optisch in die Trilogie ein.

Wie ein Röntgenbild eines zersägten Baumstammes erkennt man in Schwarz die Jahresringe auf dem Bild. Dieses nimmt etwa zwei Drittel des Covers ein. In einen weißen, klar abgegrenzten Kasten, steht prominent der Name der Autorin geschrieben, der Titel kleiner darunter, dieses Mal ist Rot die Farbe der Wahl.

Als kleines Highlight gibt es wieder das integrierte Lesebändchen, die Kapitel sind klar und übersichtlich gegliedert.

Fazit

Ich weiß es nicht. Ich habe es gelesen, fand es stellenweise richtig gut, aber dann auch wieder sehr schleppend. Manchmal hatte ich das Bedürfnis, das Buch einfach wegzulegen, weil einfach nicht genug für mich passierte, aber dann kam mal wieder ein Fitzel und meine Spannung und Neugier wurde angestachelt.

Das zog sich etwa bis zu Hälfte des Buches hin, bis die Gruppe wieder in die Sphäre kam. Irgendwie packte es mich dann. Und es wurde sehr spannend. Ria lüftete erste Geheimnisse und musste sich nun entscheiden.

Dieses Mal gefällt mir auch Ria besser. Ihr Charakter ist stärker als im ersten Band und ich kann mich so viel besser in sie hineinversetzen. Sie hinterfragt sich und ihre Herkunft und ist das erste Mal verliebt. Was macht das Leben aus und was ist richtig?

Durch gut durchdachte Handlungsstränge und Enden aus Band eins und zwei, die nun langsam miteinander verwoben werden, ergibt das alles langsam ein klares Bild, aber noch immer habe ich nicht alle Infos. Spannend hört es in jedem Fall auf, so dass ich froh bin, Band drei schon hier zu haben.

Im Großen und Ganzen gefällt mir Band zwei ein wenig besser, aber es entlockt mir noch keine frohlockenden Lobeshymnen. So gebe ich gerne 4 Eselsöhrchen, denn trotz einiger Hängepartien habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt.

Meine Bewertung:

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