Fantasy | Jugendbuch

„Schattenengel“ von Sara Brandt

von am Juni 22, 2016

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Information:

Verlag: Create Space
Seitenzahl: 466 Seiten
ISBN: 978-1530487257
Format: eBook

Handlung:

Lizzie und Sam kennen sich von Kindesbeinen an. Viele Dinge haben sie miteinander erlebt,was sie eng zusammengeschweißt hat. Doch Sam hat ein Geheimnis. Als dieses ans Licht kommt, ist nichts mehr so wie es war. Denn nicht nur Sam hat Lizzie einiges verschwiegen. Auch ihre Tante und ihr Vater waren nicht aufrichtig zu ihr. Und so steht Lizzie urplötzlich zwischen Mächten, von denen sie nie geglaubt hat, dass es sie gibt. Und diese Mächte bekriegen sich. Engel und Dämonen. kämpfen miteinander. Lizzie muss sich sich für eine Seite entscheiden, und das fällt ihr alles andere als leicht. Eine gefährliche Findung nach der Wahrheit beginnt. Wer ist denn nun Gut und wer wirklich Böse?

Layout

Das Cover ist in einem dunklen Türkis gehalten, ein verschnörkeltes Ornament prangt filigran in Schwarz ziemlich mittig auf dem Cover. Klein darunter kann man den Namen der Autorin lesen. Der Buchtitel besteht aus Großbuchstaben und sticht sofort ins Auge. Ein weißer Flügel oben rechts und einer schwarzer Flügel unten links runden das Bild mit dem Anhänger am „L“ von „Schattenengel“ ab.
Das Buch ist in Kapitel mit einzelnen Überschriften gegliedert, was eine gute Struktur während des Lesens bildet.

Fazit

Ich hatte mir ja eigentlich geschworen, nie wieder Rezensionsexemplare zu nehmen. Aber manchmal muss man auch Ausnahmen machen, vor allem, wenn ein Buch sofort beim Klappentext neugierig macht. So machte ich während des Umzugs bei einer Leserunde mit und bekam das Rezensionexemplar von der Autorin.
In der Leserunde war ich wegen dem Stress im Umzug eher nur stille Leserin und musste auch während des Lesens lange überlegen, ob und ich was ich schreibe über das Buch.
Ich kam nicht wirklich in das Buch rein. Ich beginne irgendwie mittendrin, wie es scheint. Alle Protagonisten haben schon eine Vergangenheit miteinenader. Die Gespräche, die sie führen, setzen Wissen voraus, welches ich als Leserin nicht habe. Ich kam mir auf den ersten Seiten, ich denke es waren etwa 80, vor, als wäre ich zu spät ins Kino gekommen und hätte die wichtigsten Schlüsselszenen verpasst. Doch wie jedem Buch gab ich auch diesem Buch 100 Seiten Zeit und wieder einmal bewahrheitet es sich: Diese Zeit muss man einer guten Story geben. Es ist eben wie guter Weit, der braucht auch erst Zeit zum Atmen!
Nach und nach gelingt es der Autorin diese ganze Fragezeichen zu entwirren und je weiter ich lese, desto ein klareres Bild zeichnet sich ab. Dabei bleibt die Handlung spannend und bietet einige Wendungen, die nicht vorhersehbar sind und der Story zu einer rasanten Berg- und Talfahrt verhelfen.
Besonders positiv sind mir die Hauptprotagonisten aufgefallen. Lizzie und Sam wirken sehr lebendig und Sara Brandt schafft es, dass ich sie bildlich vor mir sehe. Ich fühle, was sie fühlen. Ich leide mit ihnen und vor allem Lizzies Situation zwischen allen Stühlen zu sitzen, zwischen Gut und Böse zu stehen und nicht zu wissen was denn nun Gut und Böse ist, ist gut herausgearbeitet. Aber auch die Nebenprotagonisten, ohne die eine Geschichte ja nie funktioniert, sind facettenreich dargestellt.
Die Autorin schreibt flüssig und nachvollziehbar.
An der einen oder anderen Stelle verwirrt mich das Buch zwar, vor allem immer dann, wenn viele Protagonisten auf einmal in einer Szene vorkommen.
Aber das verbuche ich eher als kleines persönliches Manko, mit dem vielleicht nur ich so meine Probleme habe, denn das ist nich das erste Mal, dass mich Menschenmassen in Büchern überfordern.
Ich bekomme viel Fantasie, Engel und Dämonen, wie ich sie bisher nicht betrachtet habe, Romantik, Liebe, Freundschaft und eine starke weibliche Hauptperson, die mit viel Drama und Leid ihr Leben neu sortieren muss. Es ist der Weg zum Erwachesenwerden und für seine Entscheidungen einzustehen, mit allen Konsequenzen.
Wegen anfänglichen Zündschwierigkeiten bekommt „Schattenengel“ von Sara Brandt 4 von 5 Eselsöhrchen von mir!
Auf den 2. Band bin ich gespannt.

Meine Bewertung:

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Bla | Fantasy

Umzug 

von am Juni 8, 2016

img_9575.jpgIhr lieben Bücherwürmer. Bitte verzeiht mir, dass es im Moment ein wenig ruhiger ist. Die Bücher, mein Mann und meine Tiere stecken grad mitten im Umzug.

Im Moment mache ich bei einer Leserunde mit und lese hierzu Sara Brands „Schattengel“.

Gelesen habe ich in den letzten Tagen während den kleinen Pack- und Aufräumphasen viel.

Sobald wir wieder Internet und PC nutzen können folgen die Rezis.

Vergesst mich nicht und genießt die Sonne mit nem guten Buch!

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Abenteuer | Bücher | Science Fiction

„Weg ins Nichts – Rojan Dizon 1“ von Francis Knight

von am Juni 2, 2016

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Seitenzahl:  416 Seiten
Verlag: Papierverzierer Verlag
Genre: Dystopie, Abenteuer
ISBN: 978-3944544205
Format: eBook, Taschenbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.

Handlung:

Rojan Dizon ist Kopfgeldjäger, der sein Geld mit der Suche nach Straftätern, oder auch nach entflohenen Minderjährigen verdient. Daber ist er kein gewöhnlicher Kopfgeldjäger. Rojan kann Schmerz in Magie umwandeln, tut dies jedoch nur in Ausnahmefällen, da der Gebrauch dieser sog. „Schmerzmagie“ vom Ministerium, der Regierung der Stadt, strengstens untersagt wurde. Statt den Magier haben in der Stadt die Alchemisten das Sagen, die mittels Wissenschaft die Gesellschaft formen. Als Rojan von seinem Bruder um Hilfe gebeten wird, ist er zunächst wenig begeistert, denn er hat mit seinem Bruder seit dem Tod ihrer Mutter kaum Kontakt gehabt. Dennoch gibt er sich einen Ruck. Sein Bruder liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Das Problem: Seine Tochter, Rojans Nichte, wurde von Magiern des Ministeriums entführt. Rojan macht sich auf die Suche nach ihr, und landet in den untersten Schichten der Stadt, dort, wo die ärmsten der Armen zuhause sind. Welche Rolle spielen die Magier in all dem, und wieso scheint es, dass alles, was das Ministerium von sich gibt, eine einzige Lüge ist?

Layout:

Wir blicken vom Dach eines Wolkenkratzers auf eine futuristische Stadt, im Hintergrund die untergehende Sonne. Auf de Dach steht ein Mann, der raucht, vermutlich Rojan. In schwarzen Lettern steht der Name des Autors am oberen Rand, in weißen Buchstaben der Buchtitel, sowie der Name der Buchreihe am unteren Rand.

Fazit:

Als ich in die Geschichte eintauchte, hatte ich sofort Bilder vor Augen. Die Story erinnerte mich zunächst an eine bizarre Mischung aus den japanischen Serien „Witch Hunter Robin“ und „Fullmetal Alchemist“, mit einem Schuss „Harry Potter“, und dazu das ganze zehnmal düsterer. Der Schreibstil ist flüssig und der Autor schafft es, den Leser in seinen Bann und in die grässlichsten Ecken dieser Stadt zu ziehen. Die Charaktere sind an keiner Stelle farblos, jeder von ihnen hat seine Macken und Eigenarten, mit denen man sich anfreunden kann, oder eben auch nicht. Der Auftakt dieser Buchreihe ist fast gelungen. Wieso? Leider bleiben für mich ein paar Fragen zuviel offen, die ich gerne geklärt hätte, gerade in Band 1 einer Reihe. So wird die Gesellschaftsstruktur, das alltägliche Leben mit Religion und ethischen Vorstellungen, aber leider auch der genaue Aufbau der Stadt, nur hier und da angerissen, aber nie endgültig verständlich erklärt. Vielleicht ist das dem eBook geschuldet, und das Taschenbuch würde mir die fehlenden Informationen in Grafiken und Skizzen liefern (vielleicht tut’s das eBook am Ende auch, ich habe nicht nachgesehen). So werde ich als Neuling aber ein wenig im Regen stehen gelassen. Nichtsdestotrotz sollte sich natürlich jeder selber ein Urteil bilden, denn die Story weiß durchaus zu fesseln.

Wegen dieser kleinen Schwäche gibt es für den Auftakt der Reihe nur 4 von 5 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:

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