„Dating ist kein Zuckerschlecken“ von Fairy Gold

Information41I1NgiOsLL

Verlag: VA Verlag Aretz
Seitenzahl: 240 Seiten
ISBN: 3944824466
Format: eBook, Taschenbuch

 

Ich habe das eBook gelesen.

 

Handlung

Sie sind drei Freundinnen. Kathrin, Melanie und Sabine. Jede Woche treffen sie sich zum gemeinsamen Kochen und sich auch gegenseitig ihr Leid und Freud mitzuteilen, was das Singledasein halt so mit sich bringt. Irgendwann kommt das Thema Online-Dating zur Sprache. Ist das noch was für Frauen in ihrem Alter? Kann man mit Mitte dreißig solche Plattformen noch nutzen? Da ist guter Rat teuer und es hilft nur eins: Die Plattformen müssen getestet werden. Und so natürlich auch die Männer, die man ja unter Umständen auch daten könnte. Irgendwo wird doch der perfekte Mann schon sein.

 

Layout

Das Cover ist so einfach wie genial. Oben der Titel des Buchs, anstatt eines normalen „a“s gibt es ein @ in Dating und unten drunter einfach ein Lutscher in Herzform. Alles auf weinroten Grund und fertig ist das Layout. Mir gefällt es sehr gut, hat es doch alles, was der Titel und die Story hergibt. Manchmal ist weniger einfach mehr.

 

Fazit

Einfach gehaltene, schnelle Story, die mich durch einen tollen Sommertag begleitet hat. Durch den flüssigen Erzählstil und einfachen Alltagswahnsinn ist die Story doch sehr bodenständig und ich hatte das Gefühl, auch mir hätte das eine oder andere passieren können.
Ich kann jedem das Buch nur ans Herz legen, der einfach mal von einem stressigen Tag in der Wanne oder bei eine Glas Wein abschalten möchte. Das ist einfache Frauenlektüre, die man einfach zum Abschalten braucht. Liebe und Humor, was braucht Frau mehr für einen perfekten Leseabend? Da bekommt man fast selbst mal Lust den Wahnsinn auf Dating-Plattformen zu testen.

Sehr gut und für diese schönen, sorgenfreien Stunden vergebe ich dankbare fünf Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:

Lesen ohne Rezension

Hallo ihr Lieben,

ja, im Mome20140716-185212-67932428.jpgnt scheint mein Blog ein wenig brach zu liegen, aber das liegt eher daran, dass ich liege.

Nach einer Rücken-OP ist die sitzende Haltung noch nicht so meines, weswegen ich mir mit den Rezensionen ein wenig schwer tu. Im Liegen klappt das leider nicht so gut. Dafür lese ich aber fleißig, deswegen möchte ich euch schon mal verraten, auf was ihr euch blad freuen könnt.

Ursula Poznanski – Blinde Vögel
Nora Roberts – Spuren der Hoffnung
Marc Levy – Bis ich dich wiedersehe
Fairy Gold – Daiting ist kein Zuckerschlecken
Christian Klemkow – Exploration Capri
Linda Castillo – Die Zahl der Toten
Eva Stachnik – Der Winterpalast
Douglas Preston, Lincoln Child – Mission
Patricia Cornwell – Ein Fall für Kay Scarpetta
John Green – Das Schicksal ist ein mieser Verräter (Hörbuch)
Orson Scott Card – Ender´s Game (Hörspiel + Film)

Ihr seht also, ich nutze meine Zeit nichts desto trotz sinnvoll. Und sobald ich wieder etwas fitter bin, gibt es nach  und nach die Rezensionen. Bis dahin werde ich sicher noch mehr Stoff intus haben. Denn was soll man auch anderes machen, wenn man zu 80% nur liegen darf?

Wenn ihr also noch Empfehlungen für mich habt, dann einfach her damit. Ich hab viel Zeit zu lesen.

„Zeitgenossen – Gemmas Verwandlung“ von Hope Cavendish

 

InformationZeitgenossen-–-Gemmas-Verwandlung

Verlag: Create Space

ISBN: 1491074604

Seiten: 225

Format: Taschenbuch, eBook

 

Im Rahmen einer Wanderbuchaktion hatte ich die Chance das Taschenbuch zu lesen, Kommentare im Buch zu hinterlassen und mich mit einer jungen Vampirin anzufreunden.

 

Handlung

Wir schreiben das Jahr 1599. Nachdem die junge Apothekertochter Gemma von Vampiren angegriffen wird, hängt ihr Leben am seidenen Faden. Nur durch die Verwandlung in Seinesgleichen gelingt es dem Vampir Viscount Arlington die junge Frau zu retten. Durch ihn lernt Gemma alles, was sie als gerade geborene Vampirin wissen muss und auch ihr Verlangen nach Menschenblut lernt sie dank seiner Anleitung zu unterdrücken.

Eigentlich ist Gemma angetan von ihrem Retter, doch er scheint ein Verräter zu sein. Deswegen beschließt sie, von seinem Anwesen zu fliehen. Auf sich allein gestellt verlässt Gemma ihr Heimat London und sucht Zuflucht in einem kleinen Dorf in Schottland. Da es in dieser Zeit jedoch schwer ist, als Frau allein zu leben, beschließt sie, dass es am Sichersten für sie ist, sich als Mann auszugeben. Das ist der Beginn einer beschwerlichen Reise. Nach Freunden, nach Vertrauten quer durch die Welt und die Zeit.  Immer auf der Suche nach Antworten und nach sich selbst. Was bedeutet es, ein Vampir zu sein?

 

Layout

In den oberen zweidritteln des Covers sieht man in warmen Erdtönen gehalten die untere Hälfte eines Frauengesicht bis zu Nase. Haare und Schmuck lassen erahnen, dass es sich um eine gepflegte, aristokratische Dame handelt. Prominent erscheinen die Vampirzähne, die sofort auf die Richtung des Romans hindeuten.

Im unteren Drittel findet man auf braunem Grund  den Namen der Autorin und den Titel.

Ich mag das Cover sehr. Es spricht mich an und macht neugierig.

 

Fazit

Als das Buch in Bielefeld als Wanderbuch ankam, habe ich mich richtig gefreut. Ich hatte mich schon vorher belesen gemacht, was andere denn von dem Buch so sprechen und ich war richtig neugierig. So legte ich ein bereits begonnenes Buch zur Seite und widmete mich Gemmas Geschichte.

Spannend fand ich die Kommentare, die meine Vorleserinnen bereits geschrieben hatten und musste immer mal wieder Schmunzeln. Wie süß sie die Liebesszenen kommentiert hatten. Oder die Kerle. *Schmacht*

Ich mochte Gemma von Anfang an. Hope Cavendish versteht es, die Geschichte zügig und spannend voranzutreiben. Manchmal jedoch geht mir das alles aber zu schnell. Da bekam ich zwischenzeitlich richtig Stress, wie schnell die Schauplätze gewechselt wurden, wie schnell Liebeleien vorbei waren. Ich wäre gerne länger an Orten geblieben, um dort mit Gemma anzukommen, die Umgebung zu sehen und auch, vor allem, denn das liebe ich am Mittelalter, es zu riechen. Das kam mir leider ein wenig zu kurz.

Auch Informationen, die ich für richtig interessant und wichtig empfunden habe, kamen nur so am Rande vor, wurden mir nur in Nebensätzen hingeworfen. Wie zum Beispiel die Tatsache, dass Vampire schneller als Pferde sind.

Aber die Charaktere und wie sie in die historisch geschehenen Ereignisse eingebracht wurden, dass fand ich großartig und ich mag diese Art von Geschichtsunterricht sehr gerne. Vor allem zum Ende der Geschichte versteht es die Autorin, mich zu fesseln und mit jeder Seite, die das Buch dünner wurde, hatte ich Angst vor dem Ende. Ich wollte nicht, dass es endet. Es ging doch erst los.

Ich verstehe diesen ersten Band als Einführung und vor allem die letzten Kapitel haben mir gezeigt, dass die Autorin ihr Handwerk versteht. Ich freue mich auf den zweiten Band, der schon auf meinem Kindle ist.

Trotz einiger Schwächen, die aber durch starke Charaktere wieder relativiert wurden, vergebe ich 4 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung: