„Die Erben der alten Zeit – Das Amulett“ von Marita Sydow Hamann

Handlung

Mit ihren 14 Jahren hat Charlotte, genannt Charlie, schon eine Menge erlebt. Sie ist ein Waisenkind und ist wurde zwischen Pflegefamilien und Heimen hin und her gereicht.

Nun möchte sie endlich genaueres von ihrer Herkunft erfahren, denn nur zu wissen, dass sie ein Findelkind ist, reicht ihr nicht. Sie möchte sich auf die Suche nach ihren Wurzeln machen. Eines Nachts bietet sich ihr endlich die Chance in ihre Akte zu schauen und dort liest sie  einiges Ungewöhnliches. Viele unerklärliche Dinge haben sich in der Nach ereignet, als sie gefunden wurde. Und einen merkwürdigen Stein hatte sie wohl bei sich. Dieser wird warm, sobald er mit ihrer Haut in Kontakt kommt.

Charlie beschließt sich auf die Suche nach Antworten zu machen und türmt aus dem Heim. Nach einer Nacht im Wald erwacht sie in einer ihr fremden Welt. Sie scheint durch den dichten Nebel dorthin gekommen zu sein, den es auch gab, als sie als Findelkind gefunden wurde. Welche Geheimnisse wird Charlie wohl um ihr Leben erfahren, die mit dem Amulett und dieser ihr fremden Welt zu tun haben?

Layout

Das Cover zeigt in der Mitte einen Bildausschnitt, auf dem vor dem Hintergrund eines Waldes ein flacher, weißer, runder Stein in drei ungleichmäßige Stücke gebrochen ist. Auf zwei von ihnen erkennt man rote Symbole. Auch an den Bruchstücken erkennt man eine rote Farbgebung.

Über und unter dem Bildausschnitt ist das Cover in einem schattierten Braunton gehalten. Ganz oben erkennt man in klaren, unauffälligen Großbuchstaben den Namen der Autorin. Darunter, in roten Großbuchstaben, die durch gelbe Umrahmung zu leuchten scheinen, steht der Titel geschrieben. Der Untertitel „Das Amulett“ steht in gleicher Farbgebung, jedoch nicht komplett mit Großbuchstaben unter dem Bildausschnitt.

Der Umschlag kann vom Hardcover abgenommen werden, sodass das Buch in einem leuchtenden Rot daherkommt. Auf dem Buchrücken ist der Titel und die Autorin nochmals in klaren weißen Buchstaben geschrieben. Auch ohne Papiercover macht das Buch einiges her und wirkt durch das Ornament, welches einen Drachen darstellt, oben am Buchrücken mysteriös und hochwertig.

Die Kapitel sind durchnummeriert und haben einzelne Überschriften.

Fazit

Ich bin mit viel Respekt an dieses Buch gegangen. Nicht nur eine neue Welt wurde mir im Klappentext versprochen, sondern zusätzlich noch eine zweite. Ich hatte ein wenig die Befürchtung, dass da die Autorin vielleicht einfach zu viel des Guten wollte, aber die positiven Rezensionen mussten ja von irgendwoher kommen, und das machte mich neugierig.

So begann ich, Charlie auf der Suche nach ihrer Vergangenheit zu begleitet und wurde sogleich in einen Sog von Spannung und Abenteuer gezogen, der mich einfach nicht mehr losließ. Frau Sydow Hamann versteht es, wie von selbst neue Welten zu erschaffen und dem Leser die Chance zu geben, durch die Augen einer glaubwürdigen Hauptprotagonisten auf eine phantastische Reise zu gehen.

Geschickt werden die Erde und die beiden anderen Welten, und somit zwei Handlungsstränge verwoben. Gekonnt und durch einfache Wortwahl wird alles lebendig. Für mich war alles stimmig, alles richtig. Ich hatte immer das Gefühl, dass diese Welten nicht anders sein konnten. So wie die Autorin sie beschreibt muss es sein.

Ich bin Charlie gerne auf dieser Reise gefolgt, die ja noch nicht vorbei ist. Ich freue mich schon darauf, bald den zweiten Band in den Händen zu halten.

Meine Bewertung:

„Die Bestimmung – Letzte Entscheidung“ von Veronica Roth

Handlung

Tris Leben hat sich komplett verändert. Das System der Fraktionen gibt es nicht mehr, wie es in der Heimat weiter gehen soll, darüber wird sich gestritten. Fraktionen neu gestalten, was anderes aufbauen. Ein heilloses Durcheinander findet um Tris und Tobias statt. Und sie mitten drin. Für beide steht jedoch fest, sie wollen der Videobotschaft von Tris Vorfahrin folgen und schauen, was hinter der Stadtgrenze ist. In einem Zug machen sich nachts mit anderen auf die Reise und sie müssen feststellen, dass ihr geführtes Leben auf einem unglaublichen Experiment basiert hat.

Zwischen all den Zweifeln und Lügen, wird für Tris und Tobias jedoch eines klar und deutlich. Ihre Liebe ist echt, sie brauchen einander und müssen respektieren, dass jeder von ihnen Fehler machen darf.

Layout

Die Covergestaltung bleibt den Vorgängern treu. Dieses Mal dominiert die Farbe Grün, deswegen gehe ich davon aus, dass das runde Symbol das Zeichen der Altruan darstellt. Das Zeichen ist dominant in der oberen Hälfte zu sehen. Darunter ist in klarer Schrift, nur in Großbuchstaben der Titel und die Autorin. Klein und schemenhaft erkennt man darunter im letzten Viertel des Covers die Skyline einer Stadt.

Das Buch ist in Kapitel aufgeteilt und durch die klaren und großen Kapitelüberschriften erkennt man eindeutig, aus wessen Sicht geschrieben wird.

Fazit

Ohne Frage war das Buch spannend, mutig und gut. Es ist schon irgendwie ein Abschluss, der irgendwie auch zur gesamten Reihe gepasst hat. Aber für mich als Leserin, blieb trotz Ende Frust übrig.

Die gesamte Storyline ist gut durchdacht. Ich mag die Sichtwechsel zwischen Tobias und Tris, so dass ich auch ihn endlich besser verstehe. Während ich im zweiten Band zwar verstehen konnte, warum Tris ständig gezweifelt hatte, mich diese Unentschlossenheit jedoch genervt hat, war ich in diesem Band gar nicht mehr genervt. Ganz im Gegenteil. Es war wichtig und richtig, dass sie alles hinterfragt, vor allem, weil sie vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens steht. Ich mag die Entwicklung zwischen ihr und Tobias, die so kindlich und scheu begann. Die über Zweifel, Wut  und Enttäuschung ging und nun in Respekt und Zugeständnissen endet. Sie wissen sich zu schätzen und wissen nun, was sie aneinander haben. Man spürt regelrecht, wie die Situation des Aufstandes die beiden reifen lässt. Sie werden im Denken und Handeln erwachsener und hören sich endlich auch mal zu.

Ich finde es gar nicht schlimm, dass das Buch so geendet hat, wie es geendet hat. Ich weiß, dass man nicht immer ein Happy End bekommen kann. Nichts desto trotz habe ich auch bei tragischen Enden immer ein warmes Gefühl im Bauch gehabt und wusste, ja, es wird alles gut. Ich kann gar nicht erklären, warum es diesmal nicht so ist. Ich sitze da, starre auf die letzte Seite und denke, wie? Das soll es jetzt gewesen sein? Es ist zu Ende, ein Abschluss, es ist auch traurig, aber es lässt mich nicht mit der Idee zurück, dass alles gut ist oder wird. Ich habe das Gefühl, dass da noch irgendetwas kommen muss, dass Frau Roth irgendetwas vergessen hat zu erwähnen.

Aus diesem Grund und nur wegen diesem einen, für mich persönlichen Mängel, vergebe ich nur 4 Eselsöhrchen. Ich bin froh, Tris bis zum Ende begleitet zu haben und ziehe meinen Hut vor soviel Mut, den Frau Roth an den Tag gelegt hat. Sie hat sich auf jeden Fall viel getraut.

Meine Bewertung:

6 Fragen an Marita Sydow Hamann

Name?

Mein Name ist Marita Sydow Hamann.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich hatte schon immer den Traum einmal ein Buch zu schreiben. Doch wie das mit Träumen so ist, bleiben sie oft nur Träume.

Geschichten habe ich geschrieben seit ich denken kann, allerding fanden die nur als Tagträume in meinem Kopf statt. Irgendwann schrieb ich dann die erste Kurzgeschichte auf. Später entwarf ich einzelne Illustrationen zu den Kindergeschichten. Dann schrieb ich „Jori, der kleine Troll – Der erste Schultag“ und illustrierte das Kinderbuch vollständig. Es hat mir viel Spaß gemacht.

Der Gedanke reifte, meinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen und ein richtiges Buch zu schrieben. Das war im Juni 2006. Ich liebe Fantasy und Science Fiction. Ich hatte eine vage Idee für ein Fantasy-Kinderbuch im Kopf. Um dem Ganzen Substanz zu verleihen, begann ich mich mit Mythologien zu beschäftigen und beschloss meine Geschichte in die nordische Mythologie einzubetten.

Es war keine fertige Idee, sondern ein Reifeprozess. Zuerst gab es die Idee um ein Mädchen, das aus einem Heim flieht und dann mit Hilfe von Feen und Magie zu sich selbst findet. Die Grundidee ist geblieben, doch sonst hat „Die Erben der alten Zeit“ nicht mehr viel damit zu tun. Es wurde auch kein Kinderbuch, sondern ein AllAge ab 14 Jahre.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Ich schreibe das was ich auch gern lese: Fantasy, Romance und Science Fiction, sowie Mischungen daraus, also beispielsweise Romantasy. Es muss Magie oder Mystik vorkommen, das beflügelt meine Sinne. Gern für Kinder- und Jugendliche und junge Erwachsene.

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Meine Ideen nehme ich meist aus Träumen und Tagträumen. Dann entwickle ich sie weiter, indem ich sie beispielsweise in Mythologien oder Legenden einbette. Ich entwerfe einen roten Faden – ganz organisiert, mit Charakterbeschreibung der Personen, Schauplatzentwürfen, entsprechenden Recherchen und dem ersten Entwurf einzelner Szenen. Danach lasse ich meiner Fantasie freien Lauf. Was ich als „Kopfkino“ in meinem Kopf sehe, fließt in meine Bleistifte, denn ich schreibe alles per Hand.

Wer sind deine Vorbilder?

Astrid Lindgren und J.K. Rowling.

Was liest du selbst am liebsten?

Ich lese das was ich auch gern schreibe. ;o) Also Kinderbücher, Fantasy, Romance, Science Fiction, Romantasy und manchmal auch einen Liebesroman.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

Angespitzte Bleistifte, eine brennende Kerze und was Essbares.

Im Winter ist unser Kamin einfach urgemütlich. Wenn ich ins Feuer gucke, fällt mir immer etwas ein. :o)

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?

Ich bin mehrfach im Internet vertreten.

Homepage: marita-sydowhamann.com

Facebook: MaritaSydowHamannBooks

Twitter: MaritaSHamann

Google+: Marita Sydow Hamann

 

„Glaslügen Band 1“ von Nicholas Vega

Handlung

„Glaslügen“ ist der erste Band der sogenannten „Glastrilogie“

Als der selbstkomponierte Elektro-Song  „Eversong“ von der 17-jährigen Rebecca im Internet auf Platz eins landet, verschwinden gleichzeitig auch 2 Kinder aus einem anderen Teil von England und das Familienerbstück, die Fabula, eine alte Flasche, um die sich viele Geheimnisse ranken, aus dem Museum.

Für Rebecca, die eine Nachkommin des berühmtesten Märchenerzählers von England ist, steht sofort fest, dass das alles zusammenzuhängen scheint.

Dann erreicht Rebecca noch eine mysteriöse Mail von ihren verschollen geglaubten Eltern. Ein geheimnisvoller Geiger spielt ihren Song und singt dazu. Und ihre Zieheltern sterben bei einem Überfall.

Rebecca befindet sich mitten in einem alten Familiengeheimnis wieder und alle haben Angst vor einer Märchenfigur. Dem Glasmacher. Rebeccas Welt steht Kopf. Wem kann sie was glauben und was hat das alles mit ihr zu tun?

 

Layout

Das Cover ist in schwarz weiß gehalten und klar strukturiert. Etwa in der Mitte des Covers ist ein schwarzer Balken, in dem in weißer, klarer und einfacher Schrift der Titel und der Autor zu lesen ist. Auf dem Cover selber ist viel los. Es verleitet, das Layout länger zu betrachten und man erkennt immer wieder neue Einzelheiten, die mir eine Geschichte erzählen wollen. Eine Uhr, ein Herz und eine Geige sind nur einige Aspekte, die ich sehen kann und sie machen sehr neugierig auf den Inhalt des Buches.

 

Fazit         

Nach dem einmaligen Lesevergnügen von „Der Junge der Glück brachte“ lag die Messlatte bei mir wirklich sehr, sehr hoch. Und Herr Vega hat meine persönliche Messlatte überwunden.

Die Idee von Märchenfiguren, die auf einmal in unserer Welt leben, ist sicher nicht neu. Aber viele Aspekte, wie zum Beispiel, dass ein Mensch ganz aus Glas besteht, die sind originell.

Und was diese Geschichte für mich trotz nicht neuer Idee einmalig macht, ist der Zauber und die Magie, die dieses Buch versprüht. Nicholas Vega gelingt es durch eine bildgewaltige Sprache und durch viel Phantasie, Rebeccas Welt für mich zauberhaft und lebendig werden zu lassen. Ich konnte das Glas regelrecht an meinen Fingern spüren. Ich habe mit Rebecca gefühlt, mit ihr gelitten, geweint und geliebt.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, ich mag sie, ich bin skeptisch und ich bin Teil dieser Figuren, indem ich sie in der Geschichte begleite. Sie sind alle auf ihre Art liebenswert. Selbst die Bösewichte haben ihren ganz eigenen Charme. Einige sind gar nicht einzuschätzen. Das ist Herrn Vega wirklich gelungen. Wortwitz und Eigenheiten lassen jeden der einzelnen Protagonisten lebendig und echt wirken. Es ist fast so, als würde es die Fabula wirklich geben und die erdachten Figuren werden lebendig, sobald ich zu lesen beginne. Eine schöne Vorstellung, wie ich finde.

Die Geschichte besteht aus drei, geschickt miteinander verwobenen Handlungssträngen. Jeder einzelne für sich war spannend und da in jedem Erzählstrang wichtige Informationen für den Leser stecken, wird die Geschichte nie langweilig und schnell vorangetrieben,

Ich hatte nie das Gefühl, dass irgendetwas unnütz erzählt wurde. Alles war wichtig, richtig und stimmig,

Der erste Band ist wirklich gelungen und stellt einen megatollen Auftakt für die Glastrilogie dar. Die Messlatte, lieber Herr Vega, haben sie sich jetzt noch höher gelegt. Im zweiten Band möchte ich noch mehr Zauber, mehr Magie, mehr Liebe und noch mehr Märchen Und ich will eine Fabula an einem Lederbändchen, die ich mir als Fan um den Hals hängen kann. Ich finde ein bisschen Fanservice und Merchandise sollte jetzt noch mehr dazukommen, vor allem, da es den „Eversong“ ja jetzt wirklich gibt. Extra komponiert von Joachim Heinrich. Ich liebe diese Melodie und würde es super gerne mal mit dem erdachten Songtext hören.  Da haben sie sich eine harte Nuss zum selber Knacken geliefert.

Meine Bewertung:

„Lovisa – Das Vermächtnis der Lil`Lu: Der Riss im Universum“ von Marita Sydow Hamann

Handlung

Die Mutter der 17 jährigen Lovisa lebt aufgrund von psychischen Wahnvorstellungen in einer psychiatrischen Klinik und wird dort behandelt. Lovisa wächst deswegen bei Pflegeeltern auf, die sie über alles lieben. Doch auch zu ihrer Mutter Ulrika hat Lovisa immer mal wieder Kontakt und verliert sie nie aus den Augen.

Lovisa schreibt in ihrer Freizeit Geschichten, die ihre Mitschüler mit Begeisterung lesen. Sie sind überzeugt von Lovisas Talent. Was sie jedoch nicht ahnen ist, dass Lovisa sich diese Geschichten nicht ausdenkt, sondern sie in Visionen selber erlebt. Nach und nach macht Lovisa das jedoch Angst. Was ist, wenn sie, wie ihre Mutter, auch eine psychische Störung hat?

Nachdem sie in einer ihrer Visionen eindeutig ihre Mutter Ulrika erkennt, gibt es für Lovisa nur eine Möglichkeit, herauszufinden, ob sie durchdreht oder etwas anderes dahinter steckt. Sie muss Ulrika einen Besuch abstatten. Ihre Mutter offenbart Lovisa, dass alle ihre Visionen echt sind und sie nennt ihr eine Adresse, wo Briefe unter einer losen Diele liegen sollen. Da Ulrika jedoch wieder in eine Wahnvorstellung gerät, kann Lovisa nicht noch mehr fragen.

Kurzerhand macht sie sich auf den Weg, um an der besagten Adresse nach den Briefen zu suchen. Sie wird fündig, wird aber auch vom Hausbesitzer erwischt. Zum Glück kommt ihr der mysteriöse Erik zur Hilfe, der sie schon von Anfang der Geschichte an verfolgt. Nun steht Lovisas Leben völlig Kopf und nichts ist mehr so, wie es zu sein scheint.

Layout

Das Cover ist in vielen verschiedenen Blautönen gehalten. Im Vordergrund erkennt man das Abbild einer jungen Frau. Es wirkt auf mich wie eine Buntstiftzeichnung. Im Hintergrund erkennt man einen See, Berge und den Nachthimmel mit Vollmond. Ich mag das Cover sehr. Es wirkt geheimnisvoll und lädt mich ein, die junge Frau auf dem Cover kennenzulernen.

Die Geschichte ist in Kapitel gegliedert, zwischen den Gedankensprüngen erkennt man ein mysteriöses Symbol, welches ich als Schwert mit Flammen drum herum bezeichnen würde. Die Aufmachung macht Lust, die Geschichte zu lesen.

Fazit

Romantasy, die keinen Wunsch offen lässt.

Fantasy und Romance wurden in dieser Geschichte geschickt miteinander verwoben. Durch den flüssigen und einfachen Schreibstil gelingt es der Autorin mich als Leserin schon nach den ersten Sätzen an der Hand zu nehmen und mit Lovisa auf ein Abenteuer der besonderen Art zu gehen.

Lovisa erzählt mir ihre Geschichte selber, so dass ich die Chance habe, sie und ihre Gedanken kennenzulernen. Ich spüre deutlich ihre Angst, dass sie auch wie ihre Mutter, an einer psychischen Störung leiden könnte. Ich finde es bemerkenswert, wie sie dadurch nach und nach stärker zu werden scheint. Sie reißt sich immer wieder zusammen, als sie die unglaublichen Hintergründe und Zusammenhänge ihrer Visionen versteht. Das beeindruckt mich schon sehr, wie es Lovisa immer wieder gelingt, sich zu beruhigen und nicht durchzudrehen. Die Vergangenheit ihrer Mutter Ulrika hat sie stark gemacht.

Erik lerne ich in separaten Abschnitten kennen, indem ein außenstehender Erzähler die Ereignisse schildert. Zunächst finde ich ihn weniger spannend, aber das entwickelt sich im Laufe der Geschichte und ich finde seine Wandlung spannend. Durch Lovisas Erzählungen haben ich die Chance ihn durch ihre Augen zu sehen und ich kann mit ihnen und ihrer entstehenden Liebe fiebern.

Das Ende ist sehr rund gestaltet, macht jedoch neugierig wie es weiter geht. Ob der liebe Eric wirklich begeistert sein wird?

Sehr guter und spannender Auftakt zu dieser Reihe. Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht. Für Romantik pur an und stimmiger Fantasy an drei lauen Märzabenden vergebe ich alle 5 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung: