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„Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflußt.“ ~ Ralph Waldo Emerson

Bücher, die im Herzen sitzen!

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Wie ich mich für ein Buch entscheide

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„Kleine große Schritte“ von Jodi Picoult

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„Der verbotene Liebesbrief“ von Lucinda Riley

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Schmökerutensilien

Book Seat, der Sessel für Buch, ebook-Reader und anderes

von am Oktober 17, 2013

Aus gegebenem Anlass (und weil ich Nippes einfach liebe) habe ich mich dazu entschlossen, auch Leseutensilien zu testen und zu bewerten.

Diese Dinge, wie Lampen, ebook-Reader usw. findet ihr dann in Zukunft unter der Kategorie „Schmökerutensilien“.

Heute starte ich die Testreihe mit dem „BookSeat“. Ich werde meine Tests in vier Bereiche einteilen. Aufmachung, Handhabung, Nützlichkeit, Fazit. Viel Spaß damit.

Aufmachung

Der Book Seat sieht aus wie ein kleiner Sitzsack. ebook-Reader, Tablets, Taschenbücher, aber auch gebundene Ausgaben passen bequem auf die Sitzfläche. Die lange Plexiglasscheibe lässt sich mit Hilfe eines Gummibandes und eines Zippers verschieben. Hinten befindet sich ein extra Täschchen, oben eine Schlaufe. Gefüllt ist das Kissen mit Styroporkügelchen, gefertigt wurde es aus Mikrofaser. Der Book Seat ist in verschiedenen Farben erhältlich.

Handhabung

Durch die flexibel einstellbare Plexiglassicherung kann man Geräte und Bücher der verschiedensten Stärken darauf paltzieren. In die hintere kleine Tasche passt locker ein Smartphone oder mp3-Player rein. Seiten eines Buchs kann man einfach mit einem Handgriff umblättern, der Sitz ist in jeder erdenklichen Position stabil und hält praktisch auf jeder Oberfläche.

Nützlichkeit

Der Book Seat ist schon eine sehr praktische Erfindung. Man kann entspannt, fast handlos (außer man muss umblättern) lesen. Das hintere Täschchen ist sehr praktisch. Außer kleineren Geräten kann man auch das Netzteil des Readers aufbewahren oder auch was Süßes. Außerdem ist das Kissen auch ideal als solches für das eigene Bedürfnis nach Schlaf nutzbar.

Fazit

Ich bereue es ganz und gar nicht, den Book Seat gekauft zu haben. Aufgrund meines Rheumas kann ich Bücher nicht mehr so gut und lange halten. Der Book Seat übernimmt das für mich. Da man ihn in jede beliebige Position bringen kann, ist sogar entspanntes Lesen auf der Seite möglich. Das ist Nippes, der mal nützlich ist.

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Fantasy | Jugendbuch

„Das Blut des Mondes“ von Andrea Bielfeldt

von am Oktober 9, 2013

Handlung

ACHTUNG: SPOILERGEFAHR!

„Das Blut des Mondes“ ist der zweite Band der „Nilamrut“-Trilogie.

Nachdem Cat und Ric endlich zusammengefunden haben, scheinen ihre Ringe auch endlich „zufrieden“ zu sein. Wie zwei Seelen, die sich endlich wieder gefunden haben, strahlen sie vor sich hin und wirken friedlich.

Auch Ann hat ihre große Liebe in Levian gefunden. Alles könnte perfekt sein, wenn man den Fluch nicht im Hinterkopf hätte, der noch immer eine Gefahr für Cat und Ric darstellt. Oder ist er vielleicht durch das bloße Zusammenbringen der Ringe schon gebrochen?

Levian offenbart seinen neuen Freunden, dass auch er einen Ring hat, doch entgegen der Prophezeiung hat er die falsche Farbe. Wie kann das sein? Was steckt dahinter?

Aber nicht nur um Levians Ring gibt es Geheimnisse. Auch Ann scheint etwas mit dem Fluch der Freunde zu tun zu haben. Ann ist geschockt, von dem, was sie herausfindet. Kann sie ihr Schicksal und das ihrer Freunde abwenden? Gemeinsam versuchen die vier Licht ins Dunkel zu bringen, um ihre  jungen Lieben endlich sorglos genießen zu können.

Und als wäre das nicht schon schwer genug, zickt Dionne immer mal wieder dazwischen.

Layout

Das Cover ist so schön und mysteriös wie beim Vorgänger. Warme Erd- und Bronzetöne geben einen Einblick in ein Reich voller Träume. Kaum hatte ich das Buch ausgepackt, fühlte ich mich wieder an Michael Endes „Fantasia“ erinnert. Im Vordergrund schemenhaft zu erkennen eine Art Ruine auf einem Berg, dahinter erstrahlt, fast wie eine Sonne, ein riesiger Ring. Durch Nebel hindurch kann man ein Schloss erahnen und den Abendhimmel mit einem prallen Vollmond erkennen.

Im oberen Drittel findet man in klarer und großer Schrift den Namen der Autorin und den Titel.

Die Kapitel sind übersichtlich gestaltet. Gedankensprünge werden durch kleine geschnörkelte Ornamente voneinander abgegrenzt.

Sehr gut gefällt mir die Schrift der Kapitelüberschriften.

Fazit

Was soll ich sagen? Hundert Seiten waren vorbei, mein Wissen über Band eins wurde aufgefrischt und ich begleitete zwei frisch verliebte Pärchen. Noch nicht wirklich spektakulär, möchte man meinen. Aber die Autorin versteht es, einen mitzunehmen. Man ist stummer Beobachter und begleitet Cat, Ric, Ann und Levian. Man fühlt, was sie fühlen, lacht, wenn sie lachen und weint, wenn ihnen zum Weinen zumute ist.

Der Spannungsbogen wird ständig aufrecht erhalten. Kaum denkt man, es ist so klar, wo die Reise hin geht, kommt eine nächste Offenbarung, dass doch nicht alles so ist, wie es scheint.

Die einfache Sprache tut ihr übriges. Lesen und nicht nochmal überlegen zu müssen, was will die Autorin mir damit sagen, macht „Das Blut des Mondes“ zu einem kleinen Leckerbissen für zwischendurch.

Die Charaktere gefallen mir weiterhin sehr gut und nach Band eins, wurden meine Einschätzungen gefestigt. Irgendwie mochte ich Dionne schon zu Anfang nicht. Tja, tu ich immer noch nicht.  Alle anderen Hauptcharaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich bin mit ihnen durch dick und dünn gegangen und hatte das Gefühl, wenn ich das Buch zur Seite lege, werde ich sie im Stich lassen.

Also blieb ich bei den vieren, las weiter und weiter, Seite um Seite, und auch wenn man mir jetzt sagt, wie es einige Kritiker von Rezensionen ja gerne mal tun, es sei nur eine leere Floskel, gebe ich es jetzt trotzdem von mir: Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Gestern bekommen und zack in nicht mal acht Stunden durch. Da musste sogar meine Lieblingssendung zurückstecken. Und wenn eine Geschichte es schafft, mich von meinem Tagesablauf abzuhalten, dann hat es die Autorin geschafft. Wo die Liebe eben hinfällt. Danke, Andrea Bielfeldt, für eine neue Liebe!

Ich war ein wenig traurig, nein, sehr, traurig, als ich die letzten Seiten las und wusste, gleich ist es vorbei. Aber laut Andrea Bielfeldt soll es Band drei schon im Sommer 2014 geben.

Ich werde gespannt die Internetaktivitäten verfolgen, um wieder die Erste zu sein, die das sicherlich spannende Finale lesen wird.

Und ich kann Andrea Bielfeldt  nur eins sagen: Wehe es stirbt jemand, ich will ein tränenreiches, herzerwärmendes und schmalziges Happy End!

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Drama | Historie | Liebesroman

„Das geheime Vermächtnis“ von Katherine Webb

von am September 24, 2013

Handlung

Die Schwestern Beth und Erica haben von ihrer Großmutter das Herrenhaus „Storton Manor“ geerbt. Der letzte Wille der Verstorbenen ist, dass die beiden dort  zusammen Leben. Viele Erinnerungen hängen jedoch an diesem Haus. Das schrecklichste, was sich dort ereignet hat, war das Verschwinden von Cousin Henry, als sie noch Kinder waren. So fällt es vor allem Beth nicht leicht, sich in diesem Haus aufzuhalten. Aber egal was mit diesem Haus passiert, der Nachlass der Großmutter muss sortiert werden, und so ziehen die beiden kurz vor Weihnachten in das Haus. Sie müssen sich ihrer Vergangenheit stellen und Erica stößt auf ein weiteres, dunkles Familiengeheimnis.

Layout

Das Cover ist sehr klassisch gehalten und passt zum Inhalt. Das untere Drittel ist schwarz und man sieht den Autorennamen und den Titel des Buches. Der Rest wird dominiert von einem eisernen Tor, durch welches man im Hintergrund „Storton Manor“ sieht. Mir gefällt das Layout richtig gut, denn bisher habe ich jedes Buch mit Haus auf dem Cover geliebt.

Fazit

Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt. In der Gegenwart schildert Erica selber die Ereignisse. Dann gibt es immer mal wieder Rückblenden, die in der dritten Form geschrieben sind. Dort erfährt man die Geschichte von Ericas Urgroßmutter.

Erst tat ich mir schwer, dass Gegenwart und Vergangenheit sich auch im Schreibstil wiederfanden. Diese Sprünge im Geschriebenen ließen mich auf den ersten 100 Seiten immer wieder Inne halten. Ich wusste zwar, wo und wie ich gerade war, aber das Hin- und Hergespringe nahm mir ein wenig den Lesefluss.

Das wurde jedoch von der Spannung aufgehoben.  Die beiden Handlungsstränge werden geschickt miteinander verwoben, so dass es natürlich am Ende ein rundes Bild gibt und man Ericas Familie kennt.

Ein wenig hat es mich an die Bücher von Lucinda Riley erinnert. Aber da ich Lucinda Riley ja vergöttere, muss ich Katherine Webb einfach lieben!

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Autoren

6 Fragen an Astrid Rose

von am September 1, 2013

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Im Grunde auf zweierlei Arten. Als Jugendliche wollte ich bereits eine selbst erlebte Liebesgeschichte aufschreiben. Doch das halbfertige Manuskript ging verloren. Danach schrieb ich zwanzig Jahre lang nichts mehr. Mit 35 Jahren las ich die Bis(s) Reihe und fand im Internet die Aussage von Stephenie Meyer, sie habe lediglich einen Traum aufgeschrieben. Mein erster Gedanke war: Das kann ich auch! Und mein zweiter war: Willst du wirklich über die US Marine schreiben? Nein, das wollte ich nicht. Deshalb verlagerte ich meinen Dauertraum ins Hinterland von Oahu und wählte anstelle der Marine das Genre Fantasy als Basis. Am 07.08.2009 setzte ich mich an den Computer und tippte die ersten Zeilen ein. Damit nahm Mana Loa seinen Anfang und mein Leben änderte sich von Grund auf.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Dieselbe Frage wurde mir vor kurzem von http://irveliest.wordpress.com gestellt. Deswegen sage ich hier noch mal dasselbe, wie ich ihr mitteilte: Eigentlich habe ich zwei: Fantasy und Erotik. Ich lese gerne Fantasy und Sex gehört für mich einfach zum Leben dazu. Also lag es für mich auf der Hand, dass ich beides kombiniere. Da ich aber eine Familie habe, die ich schützen muss, habe ich mich dazu entschlossen, nur sinnlich erotische Szenen zu vermarkten. Meine hocherotischen Ergüsse sind nicht mehr frei zugänglich. Jetzt werden sich einige fragen, was der Unterschied sein soll: Nun unter sinnlich-erotisch verstehe ich das Be- und Umschreiben von intimen Szenen ohne den in der Erotikszene üblichen Gebrauch von Genitalausdrücken und doch behaupte ich mal, sie so schreiben zu können, dass sie nicht lächerlich klingen. Eingepflegt in einer Fantasygeschichte, wird es auch als Romantasy bezeichnet.

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Mana Loa ~ Familienbande entstand quasi im Traum. Ich war über Wochen gefangen in einer Welt, die sich aus 007, Pearl Harbor und, wie mir neulich mal jemand sagte, Dallas (wobei ich den Denver Clan passender finde) zusammensetzte. Nachdem ich mit dem Niederschreiben begann, entwickelten sich immer mehr Seitenstränge. Passagen wurde gestrichen, neue eingefügt und anderer wiederum hin- und hergeschoben, bis es passte. Fast fünf Monate lang saß ich in jeder freien Minute am Laptop und tippte meine Geschichte oder suchte stundenlang nach hawaiianischen Gebräuchen, Wörtern und Mythen, um die Abläufe so realistisch, wie möglich wieder zu geben. Am Ende war aus der oben genannten Mischung ein Mix Twilight, Harry Potter und Gilde der Jäger geworden Ähnlich ergeht es mir auch bei meinen anderen Projekten. Alle basieren auf einer Idee, einem kleinen Funken, den ich aufschreibe. Nach und nach kommen neue Einfälle dazu, bis es ein Gesamtbild ergibt. Bei Mana ~ Blutsbande – der Fortsetzung zu Familienbande – habe ich ein knappes halbes Jahr nach dem ersten Funken gesucht. Erst als ich den hatte, konnte ich mit dem Schreiben beginnen. Jetzt ist der Roman halbfertig und in einer ganz anderen Richtung gegangen, als ich es Anfangs überhaupt in Betracht zog. Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht mal mehr, wie der erste rosa Faden aussah.

Wer sind deine Vorbilder?

Ganz klar: An erster Stelle steht J.K. Rowling – sie erschuf eine Welt und verschachtelte sie gekonnt miteinander, so dass man erst am Ende der Reihe mitbekam, dass sie eigentlich bereits im ersten Teil drauf hingearbeitet hat. Und so abgehoben es klingt, aber das versuche ich in Mana Loa auch gerade umzusetzen. An zweiter Stelle steht Stephenie Meyer – ihrem Vorbild folgend, ist Mana Loa ja erst entstanden.

Was liest du selbst am liebsten?

Neben Nalini Singh lese ich gerne Independent Bücher. Viele von ihnen enthalten neuartige Ideen und man kann die Handschrift des Autors noch erkennen, weil sie nicht überlektoriert wurden.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

Ruhe, ein stabiles PC System und Eisblume

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?

Meine Homepage ist faktisch out of order. Die Seite ist zu unflexibel, um damit arbeiten zu können, daher bin ich auf http://www.traumrose.blogspot.de umgezogen. Seit neuestem habe ich einen offiziellen Autorenblog http://www.astrid-rose.blogspot.de auf dem ich nur Sachen über meine schriftstellerischen Tätigkeiten posten darf. Bei Facebook habe ich mein, mehr oder minder privates, Profil, namens traumrose. Zusätzlich habe ich eine Seite zur Mana Loa Reihe – https://www.facebook.com/ManaLoa.Familienbande und eine Autorenseite – https://www.facebook.com/Astrid.Rose.Autorin angelegt. Über diese Seiten veranstalte ich auch gerade zum vierjährigen Jubiläum von Mana Loa ein Gewinnspiel, bei dem es neben vier Taschenbuchausgaben von Familienbande auch eine Statistenrolle in Blutsbande, dem zweiten Teil der Saga, zu gewinnen gibt. Weitere Infos finden sich hier: https://www.facebook.com/events/230979670383451/ Am Ende noch etwas Persönliches: Über Freundschaftsanfragen freue ich mich immer. Sei es auf Facebook, oder auf meiner Heimatplattform http://www.Bookrix.de/-traumrose.

 

Und außerdem

Gerne beantworte ich auch mal die ein oder andere private Frage, wie zB meine Lieblingsfarbe – im Vertrauen: Ich habe gar keine. Ich mag die Kombination aus Schwarz, als Basis mit allen erdenklichen grellen und leuchtenden Farben, wie Magenta, Lila, Nachtblau und auch seit neuestem Grün. Eins meiner Lieblingsessen, findet sich auch im Roman wieder: Rotkohl. Ich mag ihn zu Rouladen, aber mehr noch zu Hähnchen. Meine Lieblingssängerin ist Eisblume, dicht gefolgt von Juliane Werding. Ich mag es aber auch die aktuellen englischsprachigen Charts von oben bis unten und zurück abzuspielen. Meine Vorliebe für deutsche Liedtexte begründe ich mit den Inspirationen, die mir diese bringen, während ich bei den englischen Liedern erst mal den Text verstehen muss, um daraus Gedanken zu flechten. Wenn ich mal dazu komme Fernsehen zu schauen, oder ins Kino zu gehen, bevorzuge ich, wie in Mana Loa, einen Genremix, aus Fantasy und Liebe. Aber auch Action und Sci Fi sehe ich gerne. Was ich absolut nicht lese, oder sehe ist Horrorgeschichten. Mir graut´s schon bei dem Gedanken daran, seitdem ich als Kind hinter dem Sofa versteckt einen Horrofilm mitsah, den meine Onkel sich ausgeliehen hatten. Vor der Liebe zum Schreiben, kommt aber meine Familie. Nichts ist mir wichtiger und heiliger und damit verabschiede ich mich auch, denn die ruft jetzt nach mir. Aloha Astrid Rose

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Drama | Fantasy | Liebesroman

„Mana Loa Familienbande“ von Astrid Rose

von am

Handlung

In jungen Jahren erlebt Nina Lorenz eine Gewalttat, die es ihr schwer macht, eine neue Beziehung einzugehen. Doch dann lernt sie Tom kennen.

Nina hat Visionen, wenn sie fremde Menschen berührt. Sie bekommt von einer Frau, die hawaiianisch spricht, Rätsel und Aufgaben gestellt, die sie lösen muss, um diese Menschen vor igendetwas zu schützen, zu retten oder das Leben zu beeinflussen.

Tom McAllister bleibt jedoch nicht lange fremd. Er bemüht sich sehr um Nina und tut alles, um sie zu erobern und achtet sehr darauf, dass ihrer Seele nicht noch mehr Leid angetan wird.

Schnell ist klar, dass das Tom ein Geheimnis in sich trägt. Ninas Aufgabe ist es, dieses zu lösen und seine Familie wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

Zwischen den beiden entwickelt sich nach und nach tiefe Zuneigung. Als ein Anruf aus Hawaii kommt, dass in seiner Familie ein schrecklicher Unfall passiert ist, ist Nina eines klar: Sie muss mit ihm fliegen und seinem Geheimnis auf die Spur kommen, denn die Visionen häufen sich und Tom ist auf jeden Fall der Schlüssel.

 

Layout

Zunächst einmal fallen die zwei großen, gelb-weißen Blüten auf, die zwei der Ecken des Covers zieren. Die Schrift ist leicht verschnörkelt, aber klar zu lesen. Der Hintergrund ist nebulös und bietet damit einen erstklassigen Rahmen zur Geschichte. Man weiß sofort, was einen erwartet…beziehungsweise, man weiß es nicht.

Und genau das ist es, was neugierig macht. Ein Titel, der sich fremd anhört, ein Cover, welches durch seine türkise Farbgestaltung wirkt und eine Schriftart, die man einfach sofort sieht. So hat ein Buch bei mir schon gewonnen, denn dann nehme ich es in die Hand und ese den Klappentext. Sehr schön gemacht!

 

Fazit

Ich muss gestehen, dass ich die ersten hundert Seiten eher unspektakulär fand. Nina erzählt mir ihre Geschichten, durch kurze Rückblenden lerne ich ihre Vergangenheit kennen. Nina berichtet von ihren Visionen und lernt dann Tom kennen. Er ist sofort begeistert von Nina und baggert auf dezente aber offene Art und Weise. Bis zu diesem Punkt, während die Geschichte in Deutschland spielt, würde ich sagen, Liebesroman mit einem Touch Drama und Mystik. Nicht besonders spannend, aber irgendwie süß, weil ich Toms Charme und seiner Coolness einfach verfiel. Hallo? Welche Frau würde sich nicht gerne so umgarnen lassen, den Spitznamen Engel erhalten und sich über ein geschenktes Kleid, Schuhe und Schmuck freuen?

Aber dann. Der Anruf aus Hawaii. In Toms Heimat ist was Schreckliches mit einem Familienmitglied passiert und Nina beschließt, Tom zu begleiten.

Ich steig also mit Nina ins Flugzeug und Bämm, es gab kein entrinnen mehr. Ich war mittendrin in einer großen und reichen Familie im Paradies von Hawaii. Eine mystische Geisterwelt hieß mich ebenfalls Willkommen und ich wurde in die Geheimnisse und Bräuche von Hawaii mitgenommen und durfte sie druch Ninas Augen sehen.

Astrid Rose ließ Ninas Blickwinkel der Geschichte dank der flüssigen und einfachen Sprache so lebendig wirken, dass ich dachte, ich selber erlebe diese ganzen Dinge. Ich war einfach nicht mehr auf meinem Sofa, sondern in Hawaii. Ich war Nina. Und wenn das ein Buch schafft, dann kann das nur noch Liebe sein.

 

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Krimi | Liebesroman

„Der Kreis des Löwen“ von Amelia Ellis

von am August 20, 2013

Handlung

Nea Fox ist Privatdetektivin und wird auf ein altes, abgelegenes Anwesen in Nordengland gebeten, um dort einen ungewöhnlichen Auftrag zu erledigen. In dem alten Herrenhaus soll es spuken. Deshalb soll Nea zusammen mit anderen Gästen herausfinden, was es damit auf sich hat.

Schon in der ersten Nacht passieren merkwürdige Dinge. Der Strom fällt aus und  einer der Gäste beginnt mitten in der Nacht zu schreien. Er hätte einen Totenschädel auf seinem Kissen gefunden, von dem jedoch beim Nachsehen jede Spur fehlt. Außerdem entwickelt Nea Gefühle für Emilie, die ebenfalls auf dem Anwesen weilt. Diese Gefühle sind neu für Nea und sehr intensiv.

Am nächsten Tag gestaltet jeder Gast seinen Tag anders. Nea möchte mit zwei anderen Gästen das Labyrinth im Garten begutachten. Dem Schnee trotzend gehen sie los und entdecken Steinplatten auf denen lateinische Schriftzüge stehen. In der Mitte des Labyrinths sind Fußabdrücke im Schnee, die nicht von ihnen stammen. Der Verdacht, dass es irgendwo doch einen Geheimgang ins Haus hinein geben muss, erhärtet sich.

Am Abend überschlagen sich die Ereignisse. Fremde Männer greifen die Gäste im Haus an, Emilie wird entführt und Nea kann sie nur knapp retten.

Emilie kommt in Krankenhaus und für Nea geht es nach diesem Wochenende im Spukhaus erst richtig los. In London versucht sie zu ermitteln und geht auf die Jagd nach Antworten. Was steckt hinter dem Ganzen? Was waren das für Männer, was bedeuten die Inschriften in den Platten? Und vor allem, warum kann sie Emilie einfach nicht vergessen?

Layout

Das Cover ist komplett in schwarz gehalten, eine cremefarbene, klare Schrift verraten den Autor und den Titel. Auf dem Cover erkennt man im Zwielicht den Oberkörper einer Frau. Es macht einen mysteriösen Eindruck auf mich und verlockt dazu, das Buch in die Hand zu nehmen.

Die Buchseiten sind sehr eng bedruckt und die Schrift sehr klein. Zu Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten, aber zum Glück habe ich ja eine Brille.

Fazit

Ein Krimi mit Elementen die nicht neu sind. Viele Klischees werden zu Anfang bedient. Nächte mit mehreren Leuten in einem Spukhaus, Stromausfall, Menschen, die nicht sind, was sie vorgeben. Wenn es so geblieben wäre, hätte ich sicher abgebrochen.

Aber es kommt mehr. Zum einen ist Nea Fox ein Charakter, der mir sofort sympathisch war und ihre Verliebtheit zu Emilie gab dem Roman die nötige Würze.

Der Krimi wird nie langweilig. Die Autorin hält sich nicht an Kleinigkeiten auf, sondern Amelia Ellis treibt die Geschichte zügig voran. Aufkommende Fragen zu Anfang werden nach und nach aufgedröselt und langsam kann ich als Leser das Puzzle zusammensetzen.

Die einfache Sprache ließ sich flüssig lesen. Ich lege jedem Krimi-Fan die Ermittlerin Nea Fox ans Herz. Man muss sie einfach mögen und mit ihr durch dick und dünn gehen.

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Krimi | Thriller

„Oliver Hell – Das zweite Kreuz“ von Michael Wagner

von am August 18, 2013

Handlung

„Das zweite Kreuz“ ist der dritte Roman um den Ermittler „Oliver Hell“.

Der alte Fall von Oliver Hell und seinem Team hallt noch nach und nimmt nochmal Wendungen an, mit denen niemand rechnen konnte. Der Übeltäter aus dem vorigen Fall, der eigentlich für tot gehalten wurde, taucht wieder auf und stiftet ordentlich Verwirrung bei der Polizei.

In diesen Verwirrungen findet eine erste Entführung statt. Alt wirkendes Papier, auf einer Schreibmaschine getippte Koordinaten. Diese führen zu einem Mülleimer in den Rheinauen. In diesem Mülleimer ist ein Holzkästchen hinterlegt, in dem ein Foto von einer männlichen Hand zu sehen ist. Zur gleichen Zeit meldet sich die Frau eines verschwundenen Bestatters. Kurz darauf besteht kein Zweifel mehr: die Hand gehört zu dem Vermissten.

Auf gleiche Weise verfährt der Entführer bei einer älteren Dame. GPS Koordinaten, diesmal gibt es einen Umschlag, in dem Hinweise auf die Vergangenheit der Entführten zu finden sind.

Da es jedoch keine Lösegeldforderungen vom Entführer gibt, ist es für die Staatsanwaltschaft auch keine richtige Entführung. Auf Bauchgefühle von Oliver Hell kann man da keine Rücksicht nehmen.

Was hat das alles auf sich? Und wie hängen diese Entführungen zusammen, bisher ist noch kein Muster zu erkennen.

Layout

Das Cover finde ich richtig gut. Titel des Buches und Layout des Covers passen in Schwarz-Weiß-Rot einfach perfekt zusammen. Zwei angebrannte Streichhölzer bilden ein Kreuz, vom Querbalken tropft  am Streichholzkopf Blut. Schriftart und das Streichholzbild wirken auf mich sehr gekonnt und rund. Es ergibt ein einheitliches Bild, das schon darauf hinweist, dass es sich um einen Roman aus dem Genre Krimi/Thriller handelt. Diese Kombination macht neugierig.

Fazit

Ich tat mir zu Anfang ein wenig schwer, in die Geschichte reinzukommen. Da ich die ersten beiden Bände nicht gelesen hatte, musste ich mir erst einmal ein Bild machen und hab ein wenig gebraucht, bis ich mir die Zusammenhänge der Vorbände erschließen konnte.

Aber da der neue Fall parallel aufkam, wurde ich mitgenommen und lernte Oliver Hell und sein Team schnell kennen. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte immer den Eindruck, ich würde eine Folge „CSI“ schauen. Das ist nicht negativ, sondern eher positiv. Es wurde eine Spannung aufgebaut, die mich fesselte. Die Geschichte wurde durch mehrere Perspektiven beleuchtet: Hell, der Entführer, die Entführten, sodass sich nach und nach das Puzzle zusammensetzte. Mir als Leser hat das sehr gut gefallen. Zum einen wurden nach und nach Fragezeichen aus meinem Kopf gelöscht, andere Geheimnisse wurden wiederum aufgeworfen.

Das Tempo der Story wurde so immer auf einem rasanten Pegel gehalten und ich flog förmlich durch die Geschichte. Der eine oder andere Fingernagel musste dran glauben.

Die Sprache ist einfach gehalten und man kann sich schnell in die einzelnen Charaktere hineinversetzen. Ich hab im Kopf sogar selbst den grippalen Infekt eines Charakters mit durchgemacht, so sehr war ich im Team involviert.

Als nächstes werden die ersten beiden Bände auf meinen Reader wandern, aber ich warte mit dem Lesen erst einmal, bis meine Fingernägel wieder nachgewachsen sind.

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Autoren

6 Fragen an Katja Piel

von am August 13, 2013

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Mit neun Jahren habe ich auf einer Jugendfreizeit den Mädel Liebesgeschichten erzählt und ich fand es so toll, dass sie jeden Abend eine Fortsetzung hören wollten, dass ich sie aufgeschrieben habe. So kam ich dazu, Spaß dran zu haben, andere zu berühren.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Fantasy, Horror, Thriller

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Ich brauche nur einen kleinen Aufhänger, dann rattert der Kopf.  Zum Beispiel zu THE HUNTER, Folge 2 (Hotel des Grauens), Staffel 2. Da habe ich ne ganze Zeit im Hotel übernachten müssen, weil ich auf Schulung war und ich habe in einem bestimmten Hotel immer total entspannt geschlafen, aber sehr intensiv geträumt. Am nächsten Morgen hatte ich die Idee, daraus eine Folge zu schreiben, von einem verfluchten Hotel, wo die Gäste am nächsten Tag ihren Albtraum erleben.

Wer sind deine Vorbilder?

Stephen THE KING. Ich liebe seine Art, Figuren auszubauen und zu entwickeln.

Was liest du selbst am liebsten?

Auch nur Fantasy und Horror! Am Allerliebsten aber Thriller.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

Meine Ruhe
Eine super Tastatur
Es muss bequem sein

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite? Ich habe einen Blog und eine Facebookseite

www.thehunterebooks.wordpress.com www.facebook.com/1thehunter

www.kussderwoelfin.wordpress.com www.facebook.com/kussderwoelfin

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Fantasy

„Kuss der Wölfin“ von Katja Piel

von am August 10, 2013

Handlung

Anna Stubbe ist Gestaltwandlerin und hat in 422 Jahren schon viele Leben leben müssen, um nicht aufzufallen. Das Tier in ihr will immer am wieder befriedigt werden. So geht sie als Wölfin im Taunus jagen.

Sie hat ihr neues Leben in Frankfurt gerade erst angefangen. Aber schon scheinen Probleme aufzutreten. Sie verliebt sich in Sam, den Lebensgefährten ihrer Nachbarin und Freundin Alexa.  Und auch Sam kann sich dem  Reiz der Wölfin nicht entziehen.

Doch das sind nicht die einzigen Probleme, die auf Anna einprasseln. Sie bekommt angsteinflößende Kurznachrichten auf ihr Handy, welche sie ihre Vergangenheit nicht vergessen lassen. Werwölfe sind hinter ihr her und die haben nichts Gutes im Sinn. Anna braucht dringend Hilfe

Kapitelweise geht es aber auch ins Jahr 1588. Sibils Vater verändert sich zusehends. Er missbraucht seine Tochter und tut seiner Frau Gewalt an. Als er beide einsperrt, kann Sibil flüchten und Hilfe holen. Katharina, Sibils Ziehmutter, und ihr Vater werden wegen Hexerei verurteilt und hingerichtet, Sibil kann in den Wald flüchten. Dort wird sie von Werwölfen gefunden.

Layout

Das schwarze Cover zeigt im  unteren Teil die Stadtsilouette von Frankfurt. In angenehmer Schrift darüber steht der Titel. Über dem Wort „Wölfin“ findet man passend eine menschliche Gestalt, die ab der Schulter ein Wolf wird. Richtig gut und passend gewählt. An der linken Coverseite blickt man in ein mysteriös schauendes Frauengesicht. Dadurch, dass man es nur halb erkennt und das Auge gelb leuchtet, mach es neugierig und der Anblick fasziniert mich irgendwie.

Die Gestalt, halb Mensch halb Wolf findet sich auch auf den Buchseiten zwischen Szenenwechseln wieder. Das hat mir sehr gut gefallen.

Fazit

Spannend bis zur letzten Seite. Zwei Handlungsstränge, die gekonnt miteinander verwoben sind, eine Hauptprotagonistin, deren Leid und Zerrissenheit ich tief in mir gespürt habe, eine Prise Fantasy und Erotik. Das macht dieses Buch aus.

Für mich persönlich hätte es weniger Sexszenen gebraucht. Ein bisschen besser dosiert. An einigen Stellen waren diese Szenen auf jeden Fall wichtig und richtig, an anderen Stellen empfand ich sie als eher störend, weil sie dem Ablauf irgendwie nicht dienlich schienen. Aber diese Stellen habe ich dann einfach überflogen, so dass sie mein Lesevergnügen nicht geschmälert haben. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band der Trilogie.

Da hat Katja Piel eine faszinierende Welt um Werwölfe und Gestaltwandler erschaffen, in die man gerne wieder eintauchen will um dem Alltag zu entfliehen.

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