6 Fragen an Astrid Rose

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Im Grunde auf zweierlei Arten. Als Jugendliche wollte ich bereits eine selbst erlebte Liebesgeschichte aufschreiben. Doch das halbfertige Manuskript ging verloren. Danach schrieb ich zwanzig Jahre lang nichts mehr. Mit 35 Jahren las ich die Bis(s) Reihe und fand im Internet die Aussage von Stephenie Meyer, sie habe lediglich einen Traum aufgeschrieben. Mein erster Gedanke war: Das kann ich auch! Und mein zweiter war: Willst du wirklich über die US Marine schreiben? Nein, das wollte ich nicht. Deshalb verlagerte ich meinen Dauertraum ins Hinterland von Oahu und wählte anstelle der Marine das Genre Fantasy als Basis. Am 07.08.2009 setzte ich mich an den Computer und tippte die ersten Zeilen ein. Damit nahm Mana Loa seinen Anfang und mein Leben änderte sich von Grund auf.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Dieselbe Frage wurde mir vor kurzem von http://irveliest.wordpress.com gestellt. Deswegen sage ich hier noch mal dasselbe, wie ich ihr mitteilte: Eigentlich habe ich zwei: Fantasy und Erotik. Ich lese gerne Fantasy und Sex gehört für mich einfach zum Leben dazu. Also lag es für mich auf der Hand, dass ich beides kombiniere. Da ich aber eine Familie habe, die ich schützen muss, habe ich mich dazu entschlossen, nur sinnlich erotische Szenen zu vermarkten. Meine hocherotischen Ergüsse sind nicht mehr frei zugänglich. Jetzt werden sich einige fragen, was der Unterschied sein soll: Nun unter sinnlich-erotisch verstehe ich das Be- und Umschreiben von intimen Szenen ohne den in der Erotikszene üblichen Gebrauch von Genitalausdrücken und doch behaupte ich mal, sie so schreiben zu können, dass sie nicht lächerlich klingen. Eingepflegt in einer Fantasygeschichte, wird es auch als Romantasy bezeichnet.

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Mana Loa ~ Familienbande entstand quasi im Traum. Ich war über Wochen gefangen in einer Welt, die sich aus 007, Pearl Harbor und, wie mir neulich mal jemand sagte, Dallas (wobei ich den Denver Clan passender finde) zusammensetzte. Nachdem ich mit dem Niederschreiben begann, entwickelten sich immer mehr Seitenstränge. Passagen wurde gestrichen, neue eingefügt und anderer wiederum hin- und hergeschoben, bis es passte. Fast fünf Monate lang saß ich in jeder freien Minute am Laptop und tippte meine Geschichte oder suchte stundenlang nach hawaiianischen Gebräuchen, Wörtern und Mythen, um die Abläufe so realistisch, wie möglich wieder zu geben. Am Ende war aus der oben genannten Mischung ein Mix Twilight, Harry Potter und Gilde der Jäger geworden Ähnlich ergeht es mir auch bei meinen anderen Projekten. Alle basieren auf einer Idee, einem kleinen Funken, den ich aufschreibe. Nach und nach kommen neue Einfälle dazu, bis es ein Gesamtbild ergibt. Bei Mana ~ Blutsbande – der Fortsetzung zu Familienbande – habe ich ein knappes halbes Jahr nach dem ersten Funken gesucht. Erst als ich den hatte, konnte ich mit dem Schreiben beginnen. Jetzt ist der Roman halbfertig und in einer ganz anderen Richtung gegangen, als ich es Anfangs überhaupt in Betracht zog. Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht mal mehr, wie der erste rosa Faden aussah.

Wer sind deine Vorbilder?

Ganz klar: An erster Stelle steht J.K. Rowling – sie erschuf eine Welt und verschachtelte sie gekonnt miteinander, so dass man erst am Ende der Reihe mitbekam, dass sie eigentlich bereits im ersten Teil drauf hingearbeitet hat. Und so abgehoben es klingt, aber das versuche ich in Mana Loa auch gerade umzusetzen. An zweiter Stelle steht Stephenie Meyer – ihrem Vorbild folgend, ist Mana Loa ja erst entstanden.

Was liest du selbst am liebsten?

Neben Nalini Singh lese ich gerne Independent Bücher. Viele von ihnen enthalten neuartige Ideen und man kann die Handschrift des Autors noch erkennen, weil sie nicht überlektoriert wurden.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

Ruhe, ein stabiles PC System und Eisblume

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?

Meine Homepage ist faktisch out of order. Die Seite ist zu unflexibel, um damit arbeiten zu können, daher bin ich auf http://www.traumrose.blogspot.de umgezogen. Seit neuestem habe ich einen offiziellen Autorenblog http://www.astrid-rose.blogspot.de auf dem ich nur Sachen über meine schriftstellerischen Tätigkeiten posten darf. Bei Facebook habe ich mein, mehr oder minder privates, Profil, namens traumrose. Zusätzlich habe ich eine Seite zur Mana Loa Reihe – https://www.facebook.com/ManaLoa.Familienbande und eine Autorenseite – https://www.facebook.com/Astrid.Rose.Autorin angelegt. Über diese Seiten veranstalte ich auch gerade zum vierjährigen Jubiläum von Mana Loa ein Gewinnspiel, bei dem es neben vier Taschenbuchausgaben von Familienbande auch eine Statistenrolle in Blutsbande, dem zweiten Teil der Saga, zu gewinnen gibt. Weitere Infos finden sich hier: https://www.facebook.com/events/230979670383451/ Am Ende noch etwas Persönliches: Über Freundschaftsanfragen freue ich mich immer. Sei es auf Facebook, oder auf meiner Heimatplattform http://www.Bookrix.de/-traumrose.

 

Und außerdem

Gerne beantworte ich auch mal die ein oder andere private Frage, wie zB meine Lieblingsfarbe – im Vertrauen: Ich habe gar keine. Ich mag die Kombination aus Schwarz, als Basis mit allen erdenklichen grellen und leuchtenden Farben, wie Magenta, Lila, Nachtblau und auch seit neuestem Grün. Eins meiner Lieblingsessen, findet sich auch im Roman wieder: Rotkohl. Ich mag ihn zu Rouladen, aber mehr noch zu Hähnchen. Meine Lieblingssängerin ist Eisblume, dicht gefolgt von Juliane Werding. Ich mag es aber auch die aktuellen englischsprachigen Charts von oben bis unten und zurück abzuspielen. Meine Vorliebe für deutsche Liedtexte begründe ich mit den Inspirationen, die mir diese bringen, während ich bei den englischen Liedern erst mal den Text verstehen muss, um daraus Gedanken zu flechten. Wenn ich mal dazu komme Fernsehen zu schauen, oder ins Kino zu gehen, bevorzuge ich, wie in Mana Loa, einen Genremix, aus Fantasy und Liebe. Aber auch Action und Sci Fi sehe ich gerne. Was ich absolut nicht lese, oder sehe ist Horrorgeschichten. Mir graut´s schon bei dem Gedanken daran, seitdem ich als Kind hinter dem Sofa versteckt einen Horrofilm mitsah, den meine Onkel sich ausgeliehen hatten. Vor der Liebe zum Schreiben, kommt aber meine Familie. Nichts ist mir wichtiger und heiliger und damit verabschiede ich mich auch, denn die ruft jetzt nach mir. Aloha Astrid Rose

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„Mana Loa Familienbande“ von Astrid Rose

Handlung

In jungen Jahren erlebt Nina Lorenz eine Gewalttat, die es ihr schwer macht, eine neue Beziehung einzugehen. Doch dann lernt sie Tom kennen.

Nina hat Visionen, wenn sie fremde Menschen berührt. Sie bekommt von einer Frau, die hawaiianisch spricht, Rätsel und Aufgaben gestellt, die sie lösen muss, um diese Menschen vor igendetwas zu schützen, zu retten oder das Leben zu beeinflussen.

Tom McAllister bleibt jedoch nicht lange fremd. Er bemüht sich sehr um Nina und tut alles, um sie zu erobern und achtet sehr darauf, dass ihrer Seele nicht noch mehr Leid angetan wird.

Schnell ist klar, dass das Tom ein Geheimnis in sich trägt. Ninas Aufgabe ist es, dieses zu lösen und seine Familie wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

Zwischen den beiden entwickelt sich nach und nach tiefe Zuneigung. Als ein Anruf aus Hawaii kommt, dass in seiner Familie ein schrecklicher Unfall passiert ist, ist Nina eines klar: Sie muss mit ihm fliegen und seinem Geheimnis auf die Spur kommen, denn die Visionen häufen sich und Tom ist auf jeden Fall der Schlüssel.

 

Layout

Zunächst einmal fallen die zwei großen, gelb-weißen Blüten auf, die zwei der Ecken des Covers zieren. Die Schrift ist leicht verschnörkelt, aber klar zu lesen. Der Hintergrund ist nebulös und bietet damit einen erstklassigen Rahmen zur Geschichte. Man weiß sofort, was einen erwartet…beziehungsweise, man weiß es nicht.

Und genau das ist es, was neugierig macht. Ein Titel, der sich fremd anhört, ein Cover, welches durch seine türkise Farbgestaltung wirkt und eine Schriftart, die man einfach sofort sieht. So hat ein Buch bei mir schon gewonnen, denn dann nehme ich es in die Hand und ese den Klappentext. Sehr schön gemacht!

 

Fazit

Ich muss gestehen, dass ich die ersten hundert Seiten eher unspektakulär fand. Nina erzählt mir ihre Geschichten, durch kurze Rückblenden lerne ich ihre Vergangenheit kennen. Nina berichtet von ihren Visionen und lernt dann Tom kennen. Er ist sofort begeistert von Nina und baggert auf dezente aber offene Art und Weise. Bis zu diesem Punkt, während die Geschichte in Deutschland spielt, würde ich sagen, Liebesroman mit einem Touch Drama und Mystik. Nicht besonders spannend, aber irgendwie süß, weil ich Toms Charme und seiner Coolness einfach verfiel. Hallo? Welche Frau würde sich nicht gerne so umgarnen lassen, den Spitznamen Engel erhalten und sich über ein geschenktes Kleid, Schuhe und Schmuck freuen?

Aber dann. Der Anruf aus Hawaii. In Toms Heimat ist was Schreckliches mit einem Familienmitglied passiert und Nina beschließt, Tom zu begleiten.

Ich steig also mit Nina ins Flugzeug und Bämm, es gab kein entrinnen mehr. Ich war mittendrin in einer großen und reichen Familie im Paradies von Hawaii. Eine mystische Geisterwelt hieß mich ebenfalls Willkommen und ich wurde in die Geheimnisse und Bräuche von Hawaii mitgenommen und durfte sie druch Ninas Augen sehen.

Astrid Rose ließ Ninas Blickwinkel der Geschichte dank der flüssigen und einfachen Sprache so lebendig wirken, dass ich dachte, ich selber erlebe diese ganzen Dinge. Ich war einfach nicht mehr auf meinem Sofa, sondern in Hawaii. Ich war Nina. Und wenn das ein Buch schafft, dann kann das nur noch Liebe sein.

 

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„Der Kreis des Löwen“ von Amelia Ellis

Handlung

Nea Fox ist Privatdetektivin und wird auf ein altes, abgelegenes Anwesen in Nordengland gebeten, um dort einen ungewöhnlichen Auftrag zu erledigen. In dem alten Herrenhaus soll es spuken. Deshalb soll Nea zusammen mit anderen Gästen herausfinden, was es damit auf sich hat.

Schon in der ersten Nacht passieren merkwürdige Dinge. Der Strom fällt aus und  einer der Gäste beginnt mitten in der Nacht zu schreien. Er hätte einen Totenschädel auf seinem Kissen gefunden, von dem jedoch beim Nachsehen jede Spur fehlt. Außerdem entwickelt Nea Gefühle für Emilie, die ebenfalls auf dem Anwesen weilt. Diese Gefühle sind neu für Nea und sehr intensiv.

Am nächsten Tag gestaltet jeder Gast seinen Tag anders. Nea möchte mit zwei anderen Gästen das Labyrinth im Garten begutachten. Dem Schnee trotzend gehen sie los und entdecken Steinplatten auf denen lateinische Schriftzüge stehen. In der Mitte des Labyrinths sind Fußabdrücke im Schnee, die nicht von ihnen stammen. Der Verdacht, dass es irgendwo doch einen Geheimgang ins Haus hinein geben muss, erhärtet sich.

Am Abend überschlagen sich die Ereignisse. Fremde Männer greifen die Gäste im Haus an, Emilie wird entführt und Nea kann sie nur knapp retten.

Emilie kommt in Krankenhaus und für Nea geht es nach diesem Wochenende im Spukhaus erst richtig los. In London versucht sie zu ermitteln und geht auf die Jagd nach Antworten. Was steckt hinter dem Ganzen? Was waren das für Männer, was bedeuten die Inschriften in den Platten? Und vor allem, warum kann sie Emilie einfach nicht vergessen?

Layout

Das Cover ist komplett in schwarz gehalten, eine cremefarbene, klare Schrift verraten den Autor und den Titel. Auf dem Cover erkennt man im Zwielicht den Oberkörper einer Frau. Es macht einen mysteriösen Eindruck auf mich und verlockt dazu, das Buch in die Hand zu nehmen.

Die Buchseiten sind sehr eng bedruckt und die Schrift sehr klein. Zu Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten, aber zum Glück habe ich ja eine Brille.

Fazit

Ein Krimi mit Elementen die nicht neu sind. Viele Klischees werden zu Anfang bedient. Nächte mit mehreren Leuten in einem Spukhaus, Stromausfall, Menschen, die nicht sind, was sie vorgeben. Wenn es so geblieben wäre, hätte ich sicher abgebrochen.

Aber es kommt mehr. Zum einen ist Nea Fox ein Charakter, der mir sofort sympathisch war und ihre Verliebtheit zu Emilie gab dem Roman die nötige Würze.

Der Krimi wird nie langweilig. Die Autorin hält sich nicht an Kleinigkeiten auf, sondern Amelia Ellis treibt die Geschichte zügig voran. Aufkommende Fragen zu Anfang werden nach und nach aufgedröselt und langsam kann ich als Leser das Puzzle zusammensetzen.

Die einfache Sprache ließ sich flüssig lesen. Ich lege jedem Krimi-Fan die Ermittlerin Nea Fox ans Herz. Man muss sie einfach mögen und mit ihr durch dick und dünn gehen.

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„Oliver Hell – Das zweite Kreuz“ von Michael Wagner

Handlung

„Das zweite Kreuz“ ist der dritte Roman um den Ermittler „Oliver Hell“.

Der alte Fall von Oliver Hell und seinem Team hallt noch nach und nimmt nochmal Wendungen an, mit denen niemand rechnen konnte. Der Übeltäter aus dem vorigen Fall, der eigentlich für tot gehalten wurde, taucht wieder auf und stiftet ordentlich Verwirrung bei der Polizei.

In diesen Verwirrungen findet eine erste Entführung statt. Alt wirkendes Papier, auf einer Schreibmaschine getippte Koordinaten. Diese führen zu einem Mülleimer in den Rheinauen. In diesem Mülleimer ist ein Holzkästchen hinterlegt, in dem ein Foto von einer männlichen Hand zu sehen ist. Zur gleichen Zeit meldet sich die Frau eines verschwundenen Bestatters. Kurz darauf besteht kein Zweifel mehr: die Hand gehört zu dem Vermissten.

Auf gleiche Weise verfährt der Entführer bei einer älteren Dame. GPS Koordinaten, diesmal gibt es einen Umschlag, in dem Hinweise auf die Vergangenheit der Entführten zu finden sind.

Da es jedoch keine Lösegeldforderungen vom Entführer gibt, ist es für die Staatsanwaltschaft auch keine richtige Entführung. Auf Bauchgefühle von Oliver Hell kann man da keine Rücksicht nehmen.

Was hat das alles auf sich? Und wie hängen diese Entführungen zusammen, bisher ist noch kein Muster zu erkennen.

Layout

Das Cover finde ich richtig gut. Titel des Buches und Layout des Covers passen in Schwarz-Weiß-Rot einfach perfekt zusammen. Zwei angebrannte Streichhölzer bilden ein Kreuz, vom Querbalken tropft  am Streichholzkopf Blut. Schriftart und das Streichholzbild wirken auf mich sehr gekonnt und rund. Es ergibt ein einheitliches Bild, das schon darauf hinweist, dass es sich um einen Roman aus dem Genre Krimi/Thriller handelt. Diese Kombination macht neugierig.

Fazit

Ich tat mir zu Anfang ein wenig schwer, in die Geschichte reinzukommen. Da ich die ersten beiden Bände nicht gelesen hatte, musste ich mir erst einmal ein Bild machen und hab ein wenig gebraucht, bis ich mir die Zusammenhänge der Vorbände erschließen konnte.

Aber da der neue Fall parallel aufkam, wurde ich mitgenommen und lernte Oliver Hell und sein Team schnell kennen. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte immer den Eindruck, ich würde eine Folge „CSI“ schauen. Das ist nicht negativ, sondern eher positiv. Es wurde eine Spannung aufgebaut, die mich fesselte. Die Geschichte wurde durch mehrere Perspektiven beleuchtet: Hell, der Entführer, die Entführten, sodass sich nach und nach das Puzzle zusammensetzte. Mir als Leser hat das sehr gut gefallen. Zum einen wurden nach und nach Fragezeichen aus meinem Kopf gelöscht, andere Geheimnisse wurden wiederum aufgeworfen.

Das Tempo der Story wurde so immer auf einem rasanten Pegel gehalten und ich flog förmlich durch die Geschichte. Der eine oder andere Fingernagel musste dran glauben.

Die Sprache ist einfach gehalten und man kann sich schnell in die einzelnen Charaktere hineinversetzen. Ich hab im Kopf sogar selbst den grippalen Infekt eines Charakters mit durchgemacht, so sehr war ich im Team involviert.

Als nächstes werden die ersten beiden Bände auf meinen Reader wandern, aber ich warte mit dem Lesen erst einmal, bis meine Fingernägel wieder nachgewachsen sind.

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6 Fragen an Katja Piel

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Mit neun Jahren habe ich auf einer Jugendfreizeit den Mädel Liebesgeschichten erzählt und ich fand es so toll, dass sie jeden Abend eine Fortsetzung hören wollten, dass ich sie aufgeschrieben habe. So kam ich dazu, Spaß dran zu haben, andere zu berühren.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Fantasy, Horror, Thriller

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Ich brauche nur einen kleinen Aufhänger, dann rattert der Kopf.  Zum Beispiel zu THE HUNTER, Folge 2 (Hotel des Grauens), Staffel 2. Da habe ich ne ganze Zeit im Hotel übernachten müssen, weil ich auf Schulung war und ich habe in einem bestimmten Hotel immer total entspannt geschlafen, aber sehr intensiv geträumt. Am nächsten Morgen hatte ich die Idee, daraus eine Folge zu schreiben, von einem verfluchten Hotel, wo die Gäste am nächsten Tag ihren Albtraum erleben.

Wer sind deine Vorbilder?

Stephen THE KING. Ich liebe seine Art, Figuren auszubauen und zu entwickeln.

Was liest du selbst am liebsten?

Auch nur Fantasy und Horror! Am Allerliebsten aber Thriller.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

Meine Ruhe
Eine super Tastatur
Es muss bequem sein

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite? Ich habe einen Blog und eine Facebookseite

www.thehunterebooks.wordpress.com www.facebook.com/1thehunter

www.kussderwoelfin.wordpress.com www.facebook.com/kussderwoelfin

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„Kuss der Wölfin“ von Katja Piel

Handlung

Anna Stubbe ist Gestaltwandlerin und hat in 422 Jahren schon viele Leben leben müssen, um nicht aufzufallen. Das Tier in ihr will immer am wieder befriedigt werden. So geht sie als Wölfin im Taunus jagen.

Sie hat ihr neues Leben in Frankfurt gerade erst angefangen. Aber schon scheinen Probleme aufzutreten. Sie verliebt sich in Sam, den Lebensgefährten ihrer Nachbarin und Freundin Alexa.  Und auch Sam kann sich dem  Reiz der Wölfin nicht entziehen.

Doch das sind nicht die einzigen Probleme, die auf Anna einprasseln. Sie bekommt angsteinflößende Kurznachrichten auf ihr Handy, welche sie ihre Vergangenheit nicht vergessen lassen. Werwölfe sind hinter ihr her und die haben nichts Gutes im Sinn. Anna braucht dringend Hilfe

Kapitelweise geht es aber auch ins Jahr 1588. Sibils Vater verändert sich zusehends. Er missbraucht seine Tochter und tut seiner Frau Gewalt an. Als er beide einsperrt, kann Sibil flüchten und Hilfe holen. Katharina, Sibils Ziehmutter, und ihr Vater werden wegen Hexerei verurteilt und hingerichtet, Sibil kann in den Wald flüchten. Dort wird sie von Werwölfen gefunden.

Layout

Das schwarze Cover zeigt im  unteren Teil die Stadtsilouette von Frankfurt. In angenehmer Schrift darüber steht der Titel. Über dem Wort „Wölfin“ findet man passend eine menschliche Gestalt, die ab der Schulter ein Wolf wird. Richtig gut und passend gewählt. An der linken Coverseite blickt man in ein mysteriös schauendes Frauengesicht. Dadurch, dass man es nur halb erkennt und das Auge gelb leuchtet, mach es neugierig und der Anblick fasziniert mich irgendwie.

Die Gestalt, halb Mensch halb Wolf findet sich auch auf den Buchseiten zwischen Szenenwechseln wieder. Das hat mir sehr gut gefallen.

Fazit

Spannend bis zur letzten Seite. Zwei Handlungsstränge, die gekonnt miteinander verwoben sind, eine Hauptprotagonistin, deren Leid und Zerrissenheit ich tief in mir gespürt habe, eine Prise Fantasy und Erotik. Das macht dieses Buch aus.

Für mich persönlich hätte es weniger Sexszenen gebraucht. Ein bisschen besser dosiert. An einigen Stellen waren diese Szenen auf jeden Fall wichtig und richtig, an anderen Stellen empfand ich sie als eher störend, weil sie dem Ablauf irgendwie nicht dienlich schienen. Aber diese Stellen habe ich dann einfach überflogen, so dass sie mein Lesevergnügen nicht geschmälert haben. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band der Trilogie.

Da hat Katja Piel eine faszinierende Welt um Werwölfe und Gestaltwandler erschaffen, in die man gerne wieder eintauchen will um dem Alltag zu entfliehen.

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„Necare, Band 2: Verlockung“ von Juliane Maibach

Handlung

Gabriela hat nun endlich ihren Hexennamen „Force“ erhalten und freut sich auf ihr zweites Schuljahr in Necare. Doch zunächst wird sie noch eine Woche der Sommerferien bei ihrem Vater verbringen. Diese Woche ist jedoch mehr als enttäuschend für Force. Ihr Vater hat kaum Zeit für sie, so dass ein Kennenlernen nicht wirklich stattfindet. Dann lernt Force noch weitere Aspekte der Hexenwelt kennen, die ihr gar nicht gefallen. Menschen werden als Objekte zweiter Klasse behandelt und sind für die Hexen in Necare nur billige Angestellte. Dämonen sind noch einen Rang niedriger gestellt und werden wie Sklaven behandelt. Force ist entsetzt über diese Strukturen in Necare, doch ihre Freundinnen können daran nichts Schlimmes finden, denn schließlich war es schon immer so.

In der Schule angekommen, dreht sich Anfang des Schuljahres erst einmal alles um Nights Geburtstag. Auch Force hat ihm was gekauft, ein Armband, welches jedoch von Herrn Grant im Unterricht einkassiert wird. Force entwendet das Geschenk jedoch wieder und entdeckt, dass der Lehrer anscheinend eine verbotene Substanz versteckt.

Das scheint ein wirklich spannendes Jahr in Roldenburg zu werden.

 

Layout

Das Cover hat sich im Vergleich zu Band eins nicht verändert, dasselbe gutaussehende und verträumt dreinschauende Mädchen, von Ornamenten umgeben, blickt vom Cover. Nur ist die Farbe diesmal violett. Ich mag das Cover, obwohl es so einfach gestaltet ist, immer noch.

 

Fazit

Ich bereue ganz und gar nicht, dass ich dem zweiten Band eine Chance gegeben habe. Force scheint ein wenig gereifter zu sein. Natürlich steht sie nach wie vor auf Night, aber ich lese es nicht mehr auf jeder zweiten Seite. Diesmal steht auch ihre Clique ein wenig mehr im Vordergrund, so dass ich jeden ein bisschen besser kennenlernen kann. In dem Punkt ist der zweite Band auf jeden Fall eine Steigerung.

Außerdem fand ich es ganz angenehm, dass ich länger in Geschehnissen verweilte. Die Geschwindigkeit der Geschichte wurde auf jeden Fall ein wenig gedrosselt, so dass mehr Zeit war, dass sie auf mich wirken konnte.

Ich hatte dadurch schon manchmal den Eindruck, dass Force mich berührt, ich ihre Gedankenwelt vielleicht erahnen kann. Aber leider blieb es dabei. Force ist mir immer noch recht fremd. Ich bekomme zwar die Geschichte von ihr erzählt, aber ihre Gefühle erreichen mich einfach nicht. Ich habe zwar zum Beispiel gemerkt, dass  sie ist traurig, weil sie ihren Vater nicht richtig kennenlernen konnte, aber es kam nichts an. Force ließ es nicht zu.

Da sollte die Autorin vielleicht beim dritten Band noch ein wenig den Fokus drauf setzen.

Im Herbst kommt schon der dritte Teil von Necare. Wenn Juliane Maibach es jetzt noch schafft, der lieben Force noch ein bisschen mehr Charaktertiefe zu geben, damit man sie besser kennenlernen kann und Force mehr von ihren Gefühlen und Gedanken preis gibt, dann wird das nächste Schuljahr fantastisch.

 

 

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6 Fragen an Nicholas Vega

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

 

Angefangen habe ich mit 14 Jahren, damals noch zusammen mit meinem besten Kumpel. Wir beide sind weniger wegen des Lesens, vielmehr durch die Eindrücke aus unzähligen Computerspielen und Filmen zum Schreiben gekommen. Typen wie Conan oder der Terminator waren unsere Helden (Jungs eben … Hehe). Daraus entstanden wilde Geschichten mit klarer Gut-Böse-Rollenverteilung, die niemals das Wort ENDE gesehen haben. Viele Jahre ließ ich das Schreiben ganz sein. An eine Veröffentlichung glaubte ich nie wirklich. Erst ein negatives Ereignis bei einem anderen Hobby brachte mich zurück an die Tastatur. Es war wie eine Initialzündung. Auf einmal fühlte ich mich reif dafür, ein Manuskript zu beenden. Ich feilte an meinem Handwerk, saugte sämtliche Schreibtipps auf, hämmerte in die Tasten und lernte die Realität des Buchmarkts kennen.

 

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

 

Ganz klar im Bereich der Fantasy. Sehr gern schreibe ich Romane für (ältere) Kinder und Jugendliche, gleichfalls aber auch eindeutige Erwachsenen-Fantasy, bei der es eher heftig zur Sache geht.

 

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

 

Die Grundideen drehen sich immer entweder um einen einzelnen Charakter (wie bei Demor) oder um ein Stichwort (wie bei meinem aktuell beendeten Manuskript). Danach spinne ich die Geschichte mit wenigen Notizen weiter, entwerfe die Hauptfiguren per Charakterbogen und erstelle ein Arbeitsexposé. Über das Grobkonstrukt hole ich mir Meinungen von Autorenkollegen ein. Manchmal schreibe ich dann bereits ein erstes Kapitel, um in die Geschichte hineinzukommen bzw. Die Stimmung einzufangen. Ansonsten erarbeite ich in dieser Phase den Plot kapitelweise. Erst wenn dieser von Anfang bis Ende steht, beginne ich tatsächlich mit dem Manuskript.

 

Wer sind deine Vorbilder?

 

Hochachtung habe ich vor dem schriftstellerischen Können von Stephen King und Joe Abercrombie. Es ist beeindruckend, was sie für Werke geschaffen haben.

Seit neustem bin ich ein riesiger Fan von Robin Jarvis. Seine Dancing-Jax-Bücher sind sensationell.

 

Was liest du selbst am liebsten?

 

Auch wenn es langweilig klingt: Fantasy. Zu allem anderen muss ich mich zwingen. Im Kaffeesatz lesen geht leider gar nicht …

 

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

 

Zeit, Strom und ein klarer Kopf.

 

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?

 

Besucht mich auf:

 

Blog: http://immerheim.wordpress.com

Facebook: http://facebook.com/autor.vega

Twitter: http://twitter.com/autorvega

 

Ihr werdet sehen, ich bin ein ganz normaler Typ.

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„Demor – Einfach bösartig“ von Nicholas Vega

Handlung

Demor ist 600 Jahre alt und in Fantastika als „Der-dessen-Name-genannt-werden-darf“  als  der Bösewicht aller Bösewichte bekannt. Wie das aber mit Bösewichten so ist, wird er immer von den Helden besiegt, egal wie sehr er sich auch anstrengt. Immer wieder geht er als Verlierer aus einem Kampf. So sind die Regeln in Fantastika.

Demor will und kann das so nicht länger hinnehmen. Von einem Menschen erfährt Demor, dass ein Typ namens Syxpak der richtige Ansprechpartner. Der Held aller Helden hat das Wissen, wo die Gesetze versteckt werden. Ein  Kerl, der sich der Erzähler nennt, behütet diese Regeln und hat die Macht diese zu  ändern.  

So macht Demor sich auf den Weg  aus der Unterwelt, die er schon 300 Jahre nicht mehr verlassen hat. Für Demor müsste das doch ein Leichtes sein, aus diesem Höhlensystem zu finden. Aber mit seiner Orientierung ist nicht mehr viel los. Zum Glück trifft er auf den Ork Bult, den er kurzerhand mitnimmt auf den Weg zu Syxpak.

Oben angekommen, ist die Reise jedoch nicht minder beschwerlich. Die Bevölkerung von Fantastika ist nicht unbedingt Fan von Demor.

Aber er trifft auf Seinesgleichen, die ebenfalls Nutzen davon tragen, mal ein ernstes Wörtchen mit Sykpak zu reden und dem Erzähler mal die Meinung zu geigen. So schließen sich noch der kopflose Reiter und die eiserne Jungfrau der bunten Truppe an. Gemeinsam ziehen sie in den Kampf gegen den schillernden Helden, um endlich Macht zu bekommen, was vor allem Demor, seiner Meinung nach, nach 600 Jahren Niederlage, endlich zusteht.

Layout

Durch einen dunklen Mauerdurchbruch erkennt man eine dunkle Gestalt mit rotleuchtenden Augen. Sie hat einen Stab mit einem Totenkopf in der Hand und wirkt bedrohlich. Rechts und links des Durchgangs sind Säulen mit beflügelten Teufelsstatuen zu sehen. In der Tür scheint lila Nebel zu wabern. Der Titel ist in lila geschrieben.

Mir gefällt dieses Cover irgendwie. Er wirkt magisch und geheimnisvoll. Die Zeichnungen sind sehr gelungen und geben mir viel Spielraum. Für mich ist diese Gestalt Demor, dem ich in meiner Fantasie noch ein Gesicht geben darf.

Fazit

Ähm, was soll ich sagen? Zu Anfang, muss ich zugeben, fühlte ich mich ein wenig auf den Arm genommen. Meint der Autor das ernst? Aber ich ließ mich drauf ein  und nun lautet das Urteil: GENIAL.

Eine Mischung aus „World of Warcraft“ in der ein Antiheld wie“ Shrek“ durch die Gegend läuft und in „Ralph reicht´s“ Manier sein Schicksal ändern will. Nur will Demor nicht gut werden, sondern als Bösewicht endlich selbst mal siegen.

Herrlich!

Die Charaktere sind alle so glaubwürdig dargestellt, dass man sie einfach lieben muss, auch wenn sie ja alle zu den Bösen in Fantastika gehören.

Der arme alternde Demor, der mich irgendwie immer an meinen Papa erinnert hat, war einfach genial. Ein alternder, knöchiger Greis, der schon Probleme mit seiner Atmung hat und hin und wieder schon Züge von Altersstarrsinn zeigt. Man musste ihn einfach lieb haben und ich bin gerne mit ihm durch Fantastika gereist.

Syxpak erinnerte mich schon allein beim Lesen an „Prince Charming“. Manchmal reichen perfekt gewählte Namen die dann einfach Programm im Kopf sind.

Aber auch alle anderen Charaktere sind super ausgearbeitet und alle versprühen ihren ganz eigenen Charme. Vor allem der Ork Bult hat sich in mein Herz geschlichen. Der Autor gibt Bult seine ganz eigene Orksprache, in der die Satzstellung eher verwirrend ist und Wörter wie „worgosh“ für Boss und andere Ausdrücke einfach ersetzt werden. Nach kurzer Zeit fand ich das aber völlig normal und habe selber wie Bult gedacht.

Mit gekonntem Wortwitz und seinem sehr angenehmen Schreibstil versteht es Nicholas Vega seine Leser nach Fantastika zu entführen und gut zu unterhalten.  Mal was ganz anderes und herrlich erfrischendes, was man unbedingt mit einem Lächeln auf den Lippen und einem Augenzwinkern lesen muss.

Ich auf jeden Fall habe immer wieder herzhaft lachen können. Alle die sich im Fantasy-Genre zu Hause fühlen, werden Demor lieben. Alle Klischees findet man wieder und diese werden einfach übertrieben oder umgedreht.  Grotesk wirkt dieses jedoch nie, sondern immer gut dosiert und gekonnt. Beim Lesen hatte ich immer das Gefühl, ja warum eigentlich nicht? Warum muss eigentlich immer das Gute siegen?  Und wie fühlen sich die armen missverstandenen Bösen? Mach mal Demor, entthrone mal den Erzähler und änder diese blöden Regeln.

Wer vor dem Lesen noch schlechte Laune hat, der wird nach der Story einfach nur noch ein Grinsen auf dem Gesicht haben. Ich hatte amüsante drei Lesetage muss mich beim Autor herzlich bedanken.

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