Hörbuch | Thriller

„Passagier 23“ von Sebastian Fitzek – Hörbuch

von am Dezember 9, 2015

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Verlag: Audible GmbH
Laufzeit: 7 Stunden und 37 Minuten
Gelesen: von Simon Jäger
Format: gebundene Ausgabe, Taschenbuch, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch.

Handlung

Passagier 23, so werden die Passagiere auf einem Schiff bezeichnet, die spurlos verschwinden. Denn im Durchschnitt ist es jeder 23. Passagier. Und eigentlich kommen diese Menschen nie wieder zurück. Bis jetzt. Ein Mädchen, ein Passagier 23 taucht auf dem Schiff, auf dem sie verschwunden war, wieder auf.

Martin Schwartz wird an Board gerufen. Von einer älteren, gut betuchten Dame, die glaubt, dass er das Rätsel lösen kann, denn er scheint involviert. Fünf Jahre zuvor verlor er Frau und Sohn auf diesem Schiff. Aber die Leiche seines Sohnes wurde nie gefunden.
Als psychisches Wrack, dem eigentlich alles egal ist, geht der Polizeipsychologe auf das Kreuzfahrtschiff.
Sie weiß von dem Mädchen, welches wieder aufgetaucht ist, und dieses Kind, von dessen Existenz eigentlich niemand erfahren soll, hatte den Teddy seines Sohnes im Arm.

Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn der nächste Passagier 23 ist schon an Board. Kann Martin Schwartz die Vergangenheit seines Sohnes rekonstruieren und kann er weitere Unglücke auf dem Schiff vermeiden?

Fazit

Ein Hörbuch, welches ich tatsächlich in einer Rutsche gehört habe. Vielschichtig, mit vielen Wendungen in dem alles viel komplizierte ist, als es scheint.
Sebastian Fitzek versteht es, gleich mehrere Handlungsstränge so geschickt zu verweben, dass später ein Gesamtkonstrukt von atmosphärischer Dichte entsteht.
Die Stimme von Simon Jäger ist sehr angenehm und übermittelt Emotionen pur, so dass jeder Protagonist zum Leben erweckt wird.

Auch wenn ich zum Schluss das Gefühl hatte, ja ne ist klar, das muss ja auch noch so kommen, habe ich mich richtig gut unterhalten gefühlt.

Ich gebe, nur wegen dem doch etwas sehr klischeehaftem Ende mit rosa fast Happy End Feeling 4 von 5 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:

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Thriller

„Tod und tiefer Fall“ von Elias Haller

von am September 26, 2015

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Verlag: Create Space, Amazon
Seitenzahl: 301 Seiten
ISBN: 978-1511913393
Format: eBook, Taschenbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.
„Tod und tiefer Fall ist der erste Band der Erik Donner Thriller Reihe.
Handlung

Drei Jahre zuvor. Erik Donner ist Kriminalhauptkommissar.
Sein Partner ist Schuld an dem Tod seiner Tochter, seine Frau ist seitdem spurlos verschwunden und auch sein Ex-Kollege ist bei diesem Vorfall verstorben.
Erik Donner selbst ist vom Dach gestürzt und kann seitdem seinem Job nicht mehr nachgehen.
Er empfindet sein Leben sinnlos. Körperlich und geistig ist er am Ende, er kann bei der Polizei nur noch einem nervenden Schreibtischjob nachgehen.
Eigentlich hat er nichts mehr, wofür es sich zu leben lohnt.
Doch dann erreicht ihn eine Nachricht seines toten Kollegen. Donner ist sofort wieder der Hauptkommissar. Er will wissen, wer hinter den Botschaften steckt. Seine Vergangenheit holt ihn wieder ein und bestimmt sein zukünftiges Handeln.
Layout

Das Cover ist schlicht in Weiß und Grau gehalten. Die Schrift des Titels und der Name des Autors prangen ebenfalls in Grau rechts auf dem Cover. Das links abgebildete Seil, welches nur noch an von einem dünnen Überbleibsel gehalten wird sticht somit mit den verwaschenen Bluttropfen stehen somit total im Mittelpunkt. Ich finde Motiv und Covergestaltung sehr passend und wirkungsvoll. Das Seil sieht so aus, als würde es direkt reißen, wenn nur ein Lufthauch kommt. Das Blut auf hellem Hintergrund verfehlt seine Wirkung ebenfalls nicht. Mir gefällt das Cover richtig gut.
Fazit

Warum kann er das? Was ist das nur? Autor Elias Haller ist mir schon lange bekannt. Allerdings kenne ich ihn von seinen Fantasy-Büchern als Nicholas Vega, und da muss ich ja doch gestehen, bin ich so ein kleines Fangirl.
Dass er Fantasy kann, das hat er für mich schon lange bewiesen. Spätestens mit seinem Buch „Der Junge der Glück brachte“ hatte er mich als Stammleserin gewonnen.
Dann bekam ich mit, er möchte sich mal im Thriller probieren. Skeptisch war ich nie, warum sollte er nicht auch fern ab von Fantasy spannende Geschichten schreiben? Viel mehr war ich neugierig, wie es ihm gelingt, wie er schreibt, ob es sich von der Erzählweise unterscheidet.
Kurz und knapp: Es ist natürlich anders und es ist saugut.
Kaum steht ein anderer Alias-Name auf dem Cover, schreibt der Autor anders, aber nicht weniger gut.
Erik Donner ist ein tragischer Hauptprotagonist, der durch die Ereignisse ein wenig verschroben und eigenwillig wirkt. Das gestehe ich ihm als Leser zu. Ich kann Gefühle und Handlungsweisen verstehen und nachvollziehen.
Die Handlung überzeugt mich schon auf den ersten Seiten. Durch Rückblenden erfahre ich, was das Schicksal mit Hauptkommissar Donner gemacht hat. Durch diese Erlebnisse werden nun die Geschehnisse in der Gegenwart beeinflusst und nehmen ihren Lauf.
Es wird nie langweilig. Elias Haller findet eine gute Mischung, um mich als Leserin bei Laune zu halten. Immer mehr Hinweise auf das, was vor sich geht, bekomme ich häppchenweise hingeworfen und kann mir gemeinsam mit Erik Donner die Zusammenhänger zusammenpuzzeln.
Durch einen einfachen, flüssigen Schreibtstil ist die Erzählung lebendig. Das soll aber nicht heißen, dass das Buch was für zwischendurch ist. Durch eine komplexe, dichte Handlung und einen Hauptprotagonisten, der sein Päckchen mitbringt, baut das Buch eine packende Stimmung auf, die auch noch nach 300 Seiten einige Tage nachhängt.

Den kann ich mir gut als neuen Tatort-Kommissar vorstellen, Donner for Sonntagskrimi, das wäre voll genial.

Ich freue mich sehr auf den nächsten Band.

Von mir 5 begeisterte Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:

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Krimi | Thriller

„Stimmen“ von Ursula Poznanski

von am März 13, 2015

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Verlag: Wunderlich
Seitenzahl: 448 Seiten
ISBN: 978-3805250627
Format: eBook, Taschenbuch, Hörbuch
Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.
Inhalt

Der dritte Fall für Beatrice Kaspary und Florin Wenninger.

Ein toter Arzt in einer Psychiatrie gibt dem Salzburger Kommissaren-Duo ein Rätsel auf. Der Leichnam des Arztes liegt drapiert auf einer Liege, auf ihm Plastikmesser, ein Kamm und ein Kugelschreibe. Eine Eisenvorrichtung zum Aufhängen eines Küchenschranks durchbohrt seinen Hals. Vorhandenes Blut ist teilweise von einem Patienten mit der Zunge beseitigt worden.

Schauderhaft und mysteriös beginnt dieser Fall, alle und keiner können es gewesen sein. Die ersten Ermittlungen gestalten sich sehr schwierig. Ein Patient hört Stimmen, die andere ist manisch depressiv und der Klinikleiter fürchtet um den guten Ruf seiner Einrichtung.

Und nicht nur dieses verwirrt Bea. Auch ihre Gefühle zu Kollege Florin stürzen sie stets in eine Achterbahn der Gefühle. Dann ist da noch ihr Ex-Mann, der ihr ständig vorhält, wie unzuverlässig sie sich um die Kinder kümmert.

Ein schwerer Fall für Beatrice Kaspary, der sie nicht nur beruflich an emotionale Grenzen bringt.

Layout

Der Stil des Cover passt sich den vorherigen Bänden an. In kräftigen violetten Tönen erkennt man ein Fenster. An einer Stelle ist es zersprungen, die Wände scheinen in keinem guten Zustand. Wie bei den anderen Bänden ist auch hier wieder der schwarze Vogel zu sehen.

Wieder, in prominentem Rot, und in Großbuchstaben geschrieben, sieht man den Titel in erhabener Strukturprägung.

Auf mich wirkt das Layout stimmig und vor allem beklemmend. Gut und ansprechende gestaltet.

Die Kapitel sind klar unterteil, Gedanken durch kursive Schrift gekennzeichnet.

Fazit

Was habe ich dem dritten Band entgegengefiebert. Und als das Erscheinungsdatum feststand, habe ich auch gleich vorbestellt. Pünktlich kam es an und ich hab mich gleich mal in die Irrenanstalt begeben.

Das habe ich nicht bereut.

Der Fall, in dem diesmal ermittelt wurde, hat mich sogleich gepackt. Gut recherchiert, mit viel Hintergrundwissen der Autorin werde ich in den Strudel der Ereignisse gezogen. Mich als Arzthelferin sprach auch die Thematik sehr an. Psychische Erkrankungen in all ihren Formen so gut und vor allem verständlich mit der ständigen Balance zwischen spannend und nicht übertrieben wiederzugeben, das ist Frau Poznanski genial gelungen.

Die Aspekte der Therapien und auch das mit dem Tarot waren ungewöhnlich, doch so gut durchdacht, das ich nie das Gefühl hatte, das es nicht passt oder zu sehr an den Haaren herbeigezogen wäre.

Flüssig, zügig und mit immer der richtigen Dosis an Information bleibe ich als Leserin am Ball und es bleibt durchweg spannend bis zum Schluss. Und dann, vor allen Dingen der Schluss, der es, wie auch bei den vorherigen Fällen, geschafft hat, noch einmal eine Schippe draufzulegen.

Alle Charaktere haben was ganz eigenes und vor allem sehr geheimnisvolles (die Verdächtigen), dass es Spaß macht, mit zu rätseln, zu denken, man hat den Fall gelöst, um nachher doch komplett was anderes als Lösung zu bekommen.

Auch das Privatleben und die familiären Ereignisse in Beas Leben sind gut in das Gesamtkonzept verwoben, so dass es alles ein stimmiges Paket wird, was man gerne liest.

Und hier noch ganz unqualifiziert ein Hurra von mir. Ich wusste, dass da was geht. Man spürte es so sehr. Die Gefühlsebene und das vorsichtige Herantasten von Bea und Flori gefielen mir richtig gut. So wurden die Ermittler noch authentischer für mich. Ich konnte mit ihnen mitfiebern, rätseln und sie in die Psychiatrie begleiten.

Von mir natürlich 5 Eselsöhrchen und die dringende Bitte: Liebe Frau Poznanski, ich will mehr Fälle mit Florin und Bea… Da geht doch sicher noch mehr.

Meine Bewertung:

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Abenteuer | Bücher | Fantasy | Thriller

„Der Aurora-Effekt“ von Rainer Wolf

von am März 11, 2015


Information:

Verlag: Books on Demand
Seitenzahl: 264 Seiten
ISBN: 978-3837069938
Format: Gebunden, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.

Inhalt:

Im Zentrum der Handlung steht Mark Winter. Er ist Angestellter einer kleinen Werbeagentur in Hamburg. Diese hat den Auftrag bekommen, ein Werbekonzept für das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum zu entwickeln. Geplant ist eine Mondmission, für die ein hoher Millionenbetrag benötigt wird.
Bei einer Projektbesprechung lernt Mark die junge Wissenschaftlerin Angelique Brockhaus kennen. Schon beim ersten Aufeinandertreffen funkt es zwischen den beiden. Dies will sich Mark jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingestehen. Kurz darauf wird Mark jedoch von der Polizei aufgesucht, die ihn vom Tod seiner Exfrau unterrichten.
Zeitgleich macht sich ein kleines Team des deutschen Forschungsschiffs „Polarstern“ auf den Weg zu einem Kreuzfahrtschiff, welches einen Notruf gesendet hat.
An Bord entdeckt das vierköpfige Team ein unvorstellbares Blutbad. Es scheint, dass sich alle Passagiere und die Besatzung gegenseitig umgebracht haben. Die gruseligste Entdeckung ist jedoch das freundliche Lächeln auf dem Gesicht jedes Toten. Unter ihnen befindet sich auch Mark Winters Exfrau Isabell.
Beim nachgeholten Mittagessen mit Angelique erfährt Mark, dass in der Region, in der das Kreuzfahrtschiff aufgefunden wurde, ein Seebeben stattgefunden, und eine Monsterwelle das Schiff unter sich begraben hat.
Schon bald finden Mark und Angelique heraus, dass hinter den Vorkommnissen mehr steckt als nur pure Naturextreme. Eine Forschungsanlage in Alaska birgt ein gefährliches Geheimnis, für dass manche sogar zu Töten bereit sind…

Layout:

Das Cover ist in dunklen Violett und Lilatönen gehalten und klar strukturiert. Am oberen Rand scheint ein Gewitter zu toben. Am Rechten Rand ist die Silhouette einer der Statuen der Osterinsel zu sehen. In der Mitte prangt ein großes „Vorsicht Hochspannung“-Schild. Der Titeltext ist relativ schnörkellos gehalten. Das Cover allein macht nicht wirklich neugierig.

Fazit:

Als Fan von Verschwörungstheorien und -thrillern habe ich mich diesem Buch mit extremer Neugier und Vorfreude genähert. Das Buch gab es damals gratis zur Einführung des Apple iBook-Stores, weshalb es für mich ein weiterer Grund war, zuzuschlagen.
Wie erwähnt, bin ich Fan von Verschwörungstheorien und darum war mir der Hintergrund dieser Geschichte auch wohlbekannt. Aber als ich die Geschichte dann gelesen habe, war ich enttäuscht. Die Story beginnt mysteriös und geheimnisvoll, verliert sich dann aber schnell in Belanglosigkeiten. Bereits nach etwa 80 Seiten weiß der Leser, worum es geht. Danach beginnt eigentlich nur noch eine Flucht über den Globus und die Jagd nach den Hintermännern.
Ich hatte mir von der Geschichte wesentlich mehr versprochen. Immer wieder wurden angeblich real existierende Vorkommnisse eingestreut, die jedoch jeglicher Grundlage entbehren. Die Story schleppt sich mühsam bis zum Höhepunkt, dessen Beweggründe (ohne viel zu verraten) für mich nicht wirklich Sinn ergeben.
Der Autor hat sich Mühe gegeben, hier für Spannung zu sorgen. Doch leider ist ihm das nicht wirklich gelungen. Einhundert bis einhunderfünfzig Seiten mehr hätten diesem Buch sicher gut getan. Auch die Beziehung zwischen den Hauptfiguren funktioniert nicht wirklich.
Schade, denn dieses Buch, bzw. die zugrundeliegende Verschwörungstheorie bietet wesentlich mehr Potential. Selbst Jesse Ventura hat in seiner Sendung „Conspiracy Theory“ wesentlich mehr aus dieser Geschichte rausgeholt (und das waren nur 45 Minuten, also etwa 40 Seiten).
Auch wenn die Grundthematik spannend und beklemmend, und die dahinterliegenden, wissenschaftlichen Prinzipien eher „Science Fact“ als „Science Fiction“ sind, kann ich diesen Buch leider nur zwei Eselöhrchen geben.

 

Meine Bewertung:

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Thriller

“Mission – Spiel auf Zeit” von Douglas Preston und Lioncoln Child

von am Oktober 26, 2014

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Verlag: Knaur
Seitenzahl: 432 Seiten
ISBN: B0056A9WBW
Format: eBook, Taschenbuch, gebundene Ausgabe, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch!

Handlung

Gideon Crew verliert schon als Kind seinen Vater. Warum er starb, bleibt Gideon jedoch vorerst verborgen. Erst als die Mutter ihm auf dem Sterbebett alles erklärt, wird Gideon klar, dass sein Vater in politische Machenschaften verwickelt war. Die Mutter nimmt ihrem Sohn das Versprechen ab, den Vater zu rächen.

Das gelingt Gideon auch. Er stellt den Schuldigen. Nun könnte das Leben für Gideon einfach weitergehen. In Ruhe. Doch ein komischer Typ einer Geheimbehörde der Regierung sucht ihn auf. Sie hatten beobachtet, mit welcher Raffinesse er die Feinde seines Vaters aufgespürt hat. Sie wissen, Gideon ist für ihre Zwecke nützlich. Doch Gideon lehnt ab.

Als sie ihm jedoch Röntgenbilder eines inoperablen Aneurysma zeigen, der in seinem Kopf ist, geht Gideon den Deal ein. Er soll einen chinesischen Wissenschaftler finden, der eine Formel für eine Waffe hat, mit der man die gesamte Menschheit auslöschen kann.

Layout

Ein komplett weißes Buch. Ein Metallseil spannt sich quer rüber, welches kurz vor dem Reißen steht. In großen, sehr prominenten Buchstaben stehen die Nachnamen der Autoren über der Grafik, etwas kleiner der Titel des Buches. Unter dem Seil steht der Untertitel „Spiel auf Zeit“ etwas kleiner. Die Schrift ist in Schwarz und Rot gehalten, das Seil ist Grau.

Mich sprach das Cover nicht an. Mich lockten eher die Namen auf dem Cover an. Da war ich sehr empfänglich für und es war durchaus gut, das mich zuerst die Namen von Preston und Child angesprungen habe. Sonst hätte ich dem Cover wohl keinen zweiten Blick geschenkt und den Klappentext gelesen.

Fazit

Und der nächste Griff ins Klo. Ich habe mich verführen lassen, ich gebe es zu. Ich hab die Pendergast Romane begeistert verschlungen. Das habe ich mir auch von einem neuen Hauptprotagonisten erhofft.

Ein bisschen war Crew ja auch so, aber auch nur, wenn man sich so seine Denkweise und Ausdrucksweise anschaut. Ansonsten liegen diese beiden Protagonisten meilenweit auseinander.

Ich kam erst gar nicht rein in die Story. Die ersten 100 Seiten waren Vorgeschichte, die irgendwie aber für den restlichen Verlauf nicht mehr wirklich wichtig waren. Ich begleite Gideon auf der Jagd nach den Feinden seines Vaters.
Und es war so langweilig. Ich fragte mich immer, warum die Autoren mir das erzählen. Ich sah da keinen Sinn drin und auch die Emotionen von Gideon erreichten mich nicht. Die Handlungen waren zwar nachvollziehbar, aber der Hauptprotagonist blieb mir viel zu blass und eintönig.

Und dann wird er angeheuert diesen Chinesen zu jagen. Oh wie öde. Spannung Fehlanzeige. Immer wieder fragte ich mich, wo denn da der Thriller sein sollte, der mir doch auf dem Cover angepriesen wird. Zwischendruch war es mal Krimi, Gideon Crew als Haupprotagonist war Drame, dann waren Verschwörungselemente drin. Und gut, wenn ich beide Augen zudrücke, kann man vielleicht auch Thrillerelemente entdecken. Es war eine Suppe aus vielen Themenversuchen, die aber nicht sehr rund abgeschmeckt war. Ich machte lange Pausen, um vielleicht nach zwei Tagen Abstinenz wieder auf den Geschmack zu kommen. Aber das half meiner Neugier auch nicht weiter. Und da mich das Buch auch nach 200 Seiten nicht mitnahm, war ich enttäuscht raus. Mist.

Für mich war es auf jeden Fall überhaupt nichts. Vielleicht bin ich mit zu großen Erwartungen rangegangen, nachdem ich den Pendergast ja verehre. Ich bin doch einfach viel zu verwöhnt.

Leider nur ein Eselsöhrchen von mir!

Meine Bewertung:

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Krimi | Thriller

„Blinde Vögel“ von Ursula Poznanski

von am August 15, 2014

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Verlag: Rowohlt (eBook), rororo (Taschenbuch ab Januar 2015)

ISBN: 978-3499259807

Seiten: 480

Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch

 

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.

 

Handlung

Der zweite Fall von Bea Kaspary und ihrem Kollegen und Vertrauten Flori führt das Salzburger Ermittlerduo auf einen Campingplatz. Dort finden sie zwei Leichen, die nichts gemeinsam zu haben scheinen. Bei Recherchen ist der einzige Verbindungspunkt eine Facebook-Gruppe, in der Lyrik und Poesie gepostet wird. Bea bleibt nichts anderes übrig, als sich einen Account mit falschem Namen zu machen und selbst in der Gruppe zu recherchieren. Denn ihr Chef ist nicht davon überzeugt, dass es sich bei dem Fall doch um Mord handelt und mehr dahintersteckt, als man auf den ersten Blick meinen könnte.

 

Layout

Eine große Krähe fliegt von rechts in das Bild des Covers. Eine in blau getauchte Umgebung ist zu sehen, und ein gekreuzter Pfosten eines Zauns. Mittig, schräg über das Bild ist der Titel und der Name der Autorin zu lesen. Auf mich wirkt das Cover sehr stimmungsvoll und mystisch.

 

Fazit

Nach dem Hörbuch von Fall eins, saß ich auf dem Trocknen. Hallo? Ich wollte doch wissen, wie es vor allem mit Bea und Flori weitergeht. Ich wusste und spürte, da geht doch was. Was die beiden nun für einen Fall hatten, war mir in erster Linie egal, ich wollte wissen, was zwischen denen passiert. Aber was machen, an einem Samstagabend?

Gottlob geht das mit dem Kindle so schön komplikationslos und mit einem Klick habe ich mir das Buch gekauft, gelesen und war fertig.

Hm, was soll ich sagen. Ja, da geht was, aber sie sind noch nicht weiter. Außer das Flori (ACHTUNG SPOILER) jetzt eine Exfreundin hat und ich unbedingt will, dass es einen dritten Band gibt.

Und der Fall von Bea und Flori?

Der war ungewöhnlich aber sehr gut. Mit viel Liebe zum Detail und guter Recherche ist es Ursula Poznanski wieder gelungen, mich zu fesseln. Da war die stockende Liebesbeziehung, die nur ab und zu mal einen Funken sprühte, nebensächlich. Die anderen Charaktere der Geschichte wachsen einem so sehr ans Herz, das man mit ihnen leidet. Es blieb spannend bis zur letzten Seite und ging so in eine ganz andere Richtung, als ich dachte. Immer wieder werden mir als Leser kleine Häppchen hingeworfen, so dass ich selbst mit raten kann. Aber alles ist wirklich so ganz anders als gedacht.
Mit diesem Hintergrund des Falls habe ich nicht gerechnet.

Mir hat es sehr gut gefallen und ich hoffe, dass es bald weiter geht. Denn da geht was.

 

 

Meine Bewertung:

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Hörbuch | Thriller

„Fünf“ von Ursula Poznanski

von am August 1, 2014

 

Informationen

Verlag: Wunderlich
Argon Hörbuch

ISBN: 3805250312

Seitenzahl: 594 Seiten

Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch

 

Ich habe das Hörbuch gehört.

Gelesen von: Nicole Engeln

 

Handlung

Als Beatrice Kaspary und ihr Kollege Florin Wenninger von der Salzburger Kripo zu einer Leiche auf eine Kuhwiese gerufen werden, ahnen beide nicht, dass dieses erst der Anfang ist. Die ermordete Frau hat an ihren Fußsohelen Koordinaten eintätowiert.

Mit einem GPS-Gerät bewaffnet suchen sie die Stelle auf und finden in einer Tupperdose eine abgetrennte Hand, dazu einen Hinweis. Der Mörder schickt sie auf eine perfide Schnitzeljagd und Bea und Florin müssen zu Geocachern werden.

Rätsel müssen gelöst werden, Stationen gefunden und immer wieder finden sich neue, nicht sehr erfreuliche Dinge in Dosen verpackt.

 

Fazit

Alter Schwede, oder sollte ich eher sagen, alter Salzburger? Dieses Hörbuch war innerhalb von 12 Stunden am Stück gehört.

Die Handlung ließ mich einfach nicht los, und da mein Handy so klein ist, das ich es mir einfach in die Hosentasche stecken kann, konnte ich Nicole Engeln auch am Stück zuhören.

Die Sprecherin hat eine sehr angenehme Stimme. Sie versteht es, Emotionen in die Stimme zu packen und dem Hörer zu transportieren. Vor allem zum Schluss merkt man die Ängste der Hauptprotagonisten total und ich habe eine regelrechte Gänsehaut bekommen. Außerdem versteht es Nicole Engeln durch kleine Veränderungen in ihrer Stimme die verschiedenen Charaktere mit Leben zu füllen. Kinder, Frauen Männer, alle haben während des Lesens durch die Sprecherin was ganz Eigenes und man kann sie total gut auseinanderhalten.

Ich mag das Ermittlerduo sehr und immer wieder streut die Autorin Bemerkungen ein, die darauf hinweisen, dass sie sich nicht nur beruflich gut verstehen. Doch währen es im Beruf fluppt, ist es privat nur freundschaftlich. Aber da ist ein Knistern, ich habe es deutlich gespürt

Der zu lösende Mordfall ist sehr spannend. Ursula Poznanski baut fortwährend eine bleibende Spannung auf. Man will dabei bleiben und muss wissen, was es alles zu bedeuten hat. Das Thema Geocachen ist gut beschrieben, und ich spüre, auch ohne das Nachwort zu kennen, das die Autorin selbst Cacherin ist. Willkommen im Club.

Ich kann nur hoffen, dass wir nie Leichenteilen in Tupperdosen begegnen.

Das Ende verprach mehr, das Knistern zwischen Flori und Bea wurde stärker, aber dann war das Hörbuch einfach zu Ende. Und nun?

Ich war so angefixt von der Geschichte, dass ich gleich am selben Abend den Folgeband als eBook gekauft habe. Natürlich ist auch dieses Buch schon beendet und ich verrate euch bald, wie ich es fand.

Für „Fünf“ gibt es in jeder Hinsicht fünf Eselsöhrchen und meinen Respekt an die wundervolle Sprecherin.

Meine Bewertung:

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Thriller

„Schauder: Ein Mann der Tat“ von Steffen Wittenbecher

von am Juli 25, 2014

Informationen

Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 9781499353006
Seitenzahl: 594 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook

 

Handlung

Ein Mann wird lebendig begraben. Seine Frau wird danach vom Täter informiert. Er nennt sich Schauder. Was will er von ihr?

Zu einer damaligen Zeit. Ein Kind, welches Schauder heißt fällt nach einem Badeunfall ins Koma. Sein Freund hat ihm vor Angst und Panik, Schauder könne Tod sein, nicht geholfen. Erst als Erwachsener erwacht Schauder wieder. Und er sinnt auf Rache.

Mehrere Handlungsstränge beleuchten Vergangenheit und Gegenwart. Wie passt das alles zusammen?

 

Layout

Auf einem Schwarzen Hintergrund erkennt man einen in Rot getünchten Ausschnitt eines Sees in der Mitte des Covers. Über dem Bild steht in großen, weißen Buchstaben, die ein wenige ausgefranzt erscheinen, der Titel „Schauder“. Unter dem Bild sieht man steht ein Teasertext und etwas größer darunter der Name des Autors.

Wenn ich mir das Bild so betrachte erinnert es mich an ein Filmplakat oder ein altes Buchlayout von Alfred Hitchcock. Einfach gestaltet, aber sehr wirkungsvoll. Es läuft einem sogleich ein Schauder über den Rücken.

 

Fazit

Harte Nuss. Ich bin sehr zwiegespalten, was mein Fazit angeht.

Zum einen habe ich einen Psychothriller, der teilweise sehr unter die Haut geht und an Spannung und Zynismus wohl kaum zu überbieten ist. Schauder ist eine sehr vielschichtige Person. Opfer und Täter zugleich. Gut durchdacht erzählt mir der Autor die Geschichte, er versteht sein Handwerk und weiß, wohin die Geschichte gehen soll.

Aber dann ist da Aufbau der Geschichte. Lange Zeit bin ich verwirrt. Was denn jetzt? Wo befinden wir uns eigentlich. Die vielen unterschiedlichen Erzählstränge, das Wechseln zwischen dem Ich-Erzähler Schauder und dem Allwissenden-Erzähler gaben ihr Übriges zu meiner Verwirrtheit dazu. Immer wieder musste ich zurückblättern. Wie hieß nochmal das Kapitel? In welcher Zeit befinde ich mich. Da musste man wirklich sehr aufmerksam sein und das minderte doch sehr mein Lesevergnügen.

Was ich sehr schade finde, denn das Buch hat Potential, die Idee ist gut, der Hauptprotagonist so schön tragisch. Ich hab die ganze Zeit überlegt, was hätte der Autor für mich anderes machen müssen, um mich vom Hocker zu hauen.

Da hab ich tatsächlich ein paar Vorschläge. Weg von den Überschriften der Kapitel, diese einfach durch Jahreszahlen ersetzen, schon kann ich mir als Leser ein ganz anderes Bild schaufeln. Es wird sofort klar, auf welche Erzählebene ich mich einlasse. Dann vielleicht fokussierter in einer Zeit bleiben. Ein wenig länger, dass die Bilder auch eine Chance haben, in mir zu reifen. Warum kann ich das Schicksal vom jungen Schauder nicht in einer Rutsche bekommen?

Und dann die wechselnden Erzählperspektiven. Das sollte meiner Meinung nach auf jeden Fall eliminiert werden. Entweder darf jeder Protagonist aus seiner Perspektive erzählen, oder nur der stille Beobachter darf erzählen.

Vielleicht hat der Autor einfach zu viel gewollt, manchmal ist weniger jedoch mehr.

Das sind natürlich alles nur meine höchstpersönlichen Empfindungen und ich denke, jeder sollte sich sein eigenes Bild von Schauder machen. Vielleicht ist alles halb so schlimm oder auch schlimmer als gedacht.

Ich vergebe, auch wenn es mir schwer fällt, weil ich die Geschichte und das Handwerk des Schreibens eigentlich mag, vier Eselsöhrchen und hoffe auf eine Überarbeitung. Denn wenn ein andere Aufbau da wäre, wäre die Story für mich perfekt!

Meine Bewertung:

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Hörbuch | Thriller

„ZERO – Sie wissen was du tust“ von Marc Elsberg

von am Juli 20, 2014

 

Kurzinformation

Verlag: Blanvalet Verlag

ISBN: 3764504927

Seitenzahl: 481

Format: Buch, eBook, Hörbuch

 

Ich habe das Hörbuch gehört.

Sprecher: Steffen Groth

 

Handlung

Cynthia Bonsant ist Journalistin. Nachdem eine geheime Online-Aktivisten-Gruppe, die sich ZERO nennt, den Präsidenten der Vereinigten Staaten mit Drohnen filmt und live online sendet, muss sie sich mit der Welt des Internets mehr auseinandersetzen als ihr lieb ist. Zu Recherchezwecke  bekommt sie eine Brille, mit der man mithilfe von Gesichtserkennung Daten seines Gegenübers abfragen kann. Aber auch im Internet surfen ist damit möglich und telefonieren kann das Ding auch. Cynthia ist skeptisch. Aber ihre Tochter Viola liebt diese Brille. Als sie und ihre Freunde mit dieser Brille einen Verbrecher auf der Straße erkennen und verfolgen, stirbt ein Junge und ZERO ist wieder auf dem Plan. ZERO äußern sich kritisch, vor allem über das Onlineportal Freemee. Freemee beeinflusst die Menschen, ZEROs Meinung nach zum Negativen. Cynthia beginnt zu recherchieren, wer steckt hinter ZERO und was hat das alles mit diesem sozialen Netzwerk von Freemee zu tun?

 

Fazit

Zu Anfang kam ich nicht so recht rein. So viel Technik, so viele Menschen. Ich musste ganz genau zuhören und jede Ablenkung brachte mich raus. Aber ich glaube, dass hatte nichts mit der Geschichte an sich zu tun, sondern, dass ich mir auch vorher immer sehr schwer tat mit Hörbüchern.

Doch ich gewöhnte mich daran und schnell war ich begeistert von dem Roman und von Steffen Groth als Sprecher. Mit viel Ruhe und einer angenehmen Stimme trägt er das Buch vor, so dass auch schwierigere IT-Begriffe einfach ein Teil der Geschichte werden.

ZERO ist gesellschaftskritisch und mit Cynthia Bonsant rolle ich als Hörer alle Zusammenhänge auf. Mir wird die Story von unterschiedlichen Seiten erzählt. Jede Partei wird beleuchtet, so dass ich mir unabhängig von der Hauptprotagonisten ein Bild der Situation machen kann.

Durchweg spannend habe ich in jeder freien Minute gehört und das Beste, wie sicher für alle Hörbücher, Hausarbeit und Hören geht parallel.

Egal ob ihr es euch anhören oder durchlesen wollt. Gerade in der heutigen Zeit, wo sogar Frau Merkel abgehört wird, hat dieses Buch Brisanz. Wir sollten uns immer und überall hinterfragen, was wir im Netz eigentlich so treiben und ob das alles so seine Richtigkeit hat.

Ich liebe dieses Buch. Krimi, Thriller und Gesellschaftsliteratur werden hier vereint, mit einer sympathischen und starken Hauptprotagonistin, die man in ihrer Meinung sehr gut verstehen kann.

Auch wenn es viele technische Hintergründe in diesem Buch gibt und vielleicht auch der eine oder andere Begriff aus der IT ein wenig zu viel waren (zum Glück hab ich einen Ehemann, der als Fachinformatiker arbeitet), sollte man dem Buch eine Chance geben.

 

Für Spannung pur und den virtuell erhobenen Zeigefinger an die heutige Gesellschaft vergebe ich fünf Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:

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Krimi | Thriller

„Schmerz: Malmingers letzter Fall“ von Henriette Clara Herborn

von am Juli 8, 2014

Kurzinformationen zum Buch

Format: Kindle Edition

Dateigröße: 699 KB

Seitenzahl der Print-Ausgabe: 356 Seiten

Verlag: Leinpfad Verlag; Auflage: 1 (3. Juni 2014)

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

Sprache: Deutsch

ASIN: B00KPSM014

 

Handlung

 

Als Ernst-August Malminger im Januar 2017 zu einem Mordfall gerufen wird, ahnt er nichts Böses. Aber schon der erste Anblick der entstellten Frauenleiche lässt den Kommissar erkennen, dass der Täter wohl ein Nachahmungstäter sein muss. Die Fakten ähneln einem Fall aus 1947 aus Los Angels. Dort wurde Elizabeth Shorts ermordet, der Fall wurde als Schwarzen Dahlie bekannt.
Malminger ist führender Experte für diesen Fall in Deutschland. Deswegen steht für Malminger fest, dass der Täter mit ihm auf diese Art in Kontakt treten will.
Neben dem Erforschen des Mordfalls, hat Malminger aber auch in eigenen Reihen zu kämpfen. Ein Fall, den Malminger an Grenzen bringt, nicht nur an seine eigenen.

 

Layout

Das Cover ist sehr minimalistisch gehalten. Eine schwarz-rote Dahlie erkennt man auf sandfarbenen Grund. Von der Blume tropft Blut. Der Titel des Buches ist in großen roten Buchstaben rechts neben der Dahlie zu finden. Name der Autorin findet sich klein und unauffällig darüber in weiß.

Buchrücken und die Rückseite sind schwarz.

Ich finde das Cover super. Beim ersten Anblick weiß ich, es muss ein Krimi sein, die Farbgebung lässt keine anderen Schlüsse zu.

Mich macht es neugierig und das ist immer in Pluspunkt.

 

Fazit

Spannend, mit einem Ende, den ich mir eigentlich vom Titel her hätte ableiten können.

Ich lerne viele spannende Menschen kennen. Böse und Gute und auch welche, bei denen man das nicht einschätzen kann. Und aus all diesen Sichtweisen wird mir eine Geschichte erzählt, die spannend bis zur letzten Seite ist. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund.

Die Beschreibungen der Leiche, die zwischenmenschlichen Handlungen, Umgangssprache schaffen eine Stimmung, die man für einen Krimi braucht. Dazu jedoch kommen Thrillerelemente und man begibt sich auf die Reise in die tiefsten Seelenabschnitte der Menschen. Was können Neid, Eifersucht, oder auch Drogensucht in einem Menschen auslösen.

Geschickt verwebt die Autorin die reale Vergangenheit von 1947 mit der fiktiven Zukunft und so entsteht ein Roman, vom dem man nicht mehr los kommt.

Das Ende sah ich erst kritisch. Hallo? Geht es noch? So doch nicht. Aber doch, genauso musste es enden. Geht gar nicht anders. Und ich sitze hier und denke…. Bitte Nachschlag.

Von mir gibt es für geniale Charaktere, spannende Seiten und einen tiefgründigen Thriller 5 Eselsöhrchen.

 

Meine Bewertung:

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