Liebesroman | Romantik

„Unter halbblauem Himmel“ von Michelle Schrenk

von am August 31, 2014

Information

 

Verlag: Create Spaceunter halbblauem himmel

ISBN: 3942790076

Seiten: 342

Format: Taschenbuch, eBook

 

Ich habe das eBook gelesen.

 

Handlung

Auf einem Konzert trifft Lena auf ihren Kindheits- und Jugendfreund Robin. Es ist, als hätten sie sich nie aus den Augen verloren und die alten Gefühle keimen wieder auf. Doch in den Jahren, in denen sie sich nicht gesehen haben, ist einiges passiert und vor allem Robin hat sich zu eine verantwortungsvollem Menschen verändert, für den Träume und Wünsche nur noch zweitrangig sind. Aber dieses Treffen und die Gefühle, die Lena und Robin auf Anhieb wieder empfinden, lassen sie beide ihr bisheriges Leben in Frage stellen. Ist es für eine gemeinsame Liebe vielleicht doch noch nicht zu spät? Erst eine schwere Krankheit und ein Schicksalsschlag öffnet beiden die Augen. Für Veränderungen und das Leben von Träumen ist es nie zu spät.

Layout

Unter blauem Himmel und dem in geschwungenen Buchstaben geschriebenen Titel stehen ein Mann und eine Frau. Man kann nur ihre Silhouetten erkennen. Sie halten sich an der Hand, die Frau hat eine Gitarre in der Hand. Gemeinsam schauen sie auf eine Stadt im Hintergrund.

Stimmig, sehnsüchtig und romantisch wirkt dieses Cover auf mich. Ich schaue mir das Layout sehr gerne an. Gelungen und macht sogleich Lust auf mehr.

 

Fazit

Liebe, Freundschaft, Träume und Wünsche. Und das Gefühl, die Geschichte möchte ich gerne in bewegten Bildern sehen. Einen Soundtrack gibt es ja schon.

Mir hat die Geschichte großartig gefallen. Manchmal machen es doch die leisen Töne im Leben, die herrlich berührende Geschichten erzählen. Michelle Schrenk lässt ihre Hauptprotagonisten Lena und auch Robin erzählen und so wird die Liebesgeschichte und alle Zweifel, Ängste, aber auch Wünsche und Träume, für mich greifbar. Die Protagonisten lassen mich an ihrem Leben teilhaben und ich darf mit ihnen um ihr Glück bangen.

Dabei begleitet mich der Soundtrack von Gabriel Strack, der der Geschichte soviel Realität gibt, dass es alles genauso passiert sein muss.

Idee, Umsetzung, Handlung und Nebenprodukte sind stimmig und bereiteten mir ein tolles Lesevergnügen. Und es zeigt mir, dass ich Recht habe. Zum Träumen ist es nie zu spät, denn mit dem nötigen Mut geht alles. Wie heißt es so schön bei den Höhnern?

„Wenn sich ein Stern manchmal hinterm Mond versteckt
ist er nur kurz mal nicht zu sehen – und niemals weg
so kommen Träume auch immer wieder
wie die längst vergessenen Lieder
und es sind geheime Träume von großen Glück“

(„Mein Traum“)

Ich kann gar nicht anders, denn mein Himmel ist nun wirklich blau und ich weiß, es wird so bleiben. Ich lege allen dieses berührende Buch ans Herz. Es ist Balsam für die Seele. Fünf Eselsöhrchen und Danke für das Bestärken einer Lebenseinstellung.

 

 

 

 

Meine Bewertung:

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Fantasy | Romantik

„Schattenblau – Das Herz der Tiefe“ von Karla Farby

von am August 28, 2014

 

InformationSchattenblau

 

Verlag: Create Space

ISBN: 978-1500439781

Seiten: 480

Format: Taschenbuch, eBook

 

Ich habe das eBook gelesen.

 

Handlung

Als Lilli erfährt, dass sie mit ihren Eltern nach Spanien umziehen soll, ist sie wenig begeistert. Aber sie hat ja nicht viel Wahl und so fügt sie sich murrend ihrem Schicksal. In ihrer neuen Heimat trifft sie dann auf Alex. Er rettet ihr Leben, sie seines.

Und nicht nur ihr Kennenlernen scheint schicksalshaft. Alex ist wirkt sehr mysteriös auf Lilli. Er fasziniert Lilli aber zugleich. Und als sie sieht, wie er ohne Taucherausrüstung länger als fünfzehn Minuten taucht und trotzdem ihren verunglückten Vater beatmen kann, da steht für Lilli fest, Alex ist mehr, als er zugibt zu sein.

 

Layout

Das Cover ist in Blautönen gehalten. Das Gesicht eines Mannes schimmert, wie als würde man es durch Wasser betrachten, in den oberen zweidrittel des Covers. Auf meinem Blog wurde schon überlegt, ob er tot ist und deswegen unheimlich oder ob er einfach nur genießt und so verführerisch wirkt? Egal, in wessen Gesicht ich da schaue. Das Layout wirkt sofort fesselnd und mysteriös. Es lässt viele Gedanken zu und Überlegungen in welche Richtung das Buch gehen könnte. Mir gefällt es richtig gut, denn allein das Cover nimmt einen schon mit in die spätere Geschichte. Großes Lob an das Layout.

 

Fazit

In der Handlung musste ich mich zusammenreißen, nicht zu viel zu verraten, denn das Buch birgt so viele Geheimnisse, die auch einfach so bleiben müssen, damit das Buch spannend ist. Deswegen möchte ich auch gar nicht so tief ins Detail gehen, bei meinem Fazit.

Nur ganz kurz. Ich liebe dieses Buch und lege es euch ans Herz. Es hat Fantasie, Liebe, Herz, Schmerz und berührt. Ab und zu musste ich an Romeo und Julia denken. So könnte es bei denen auch gewesen sein, wenn Shakespeare heute gelebt hätte und ein wenig mehr Fantasy hätte spielen lassen. Drama, Gut und Böse, aber auch der Wandel der Welt spielen in dem Buch eine Rolle. Und mittendrin eine Liebe, die nicht sein darf, aber sein soll. Weil ich das als Leser so empfinde. Und deswegen leide ich so mit Alex und Lilli.

Karla Farby versteht es durch eine durchweg flüssige Erzählweise und lebendige Hauptprotagonisten, die Geschichte spannend und berührend zu erzählen. Ich fühlte mich mit allen verbunden und habe mit ihnen gebangt, geliebt und gelitten.

Das Buch ist einfach mehr als ein Fantasyroman. Es ist eine Geschichte, die tief unter die Haut geht, fesselt und berührt. Diese Geschichte wird noch lange in mir nachhallen!

Ganz klar fünf Eselsöhrchen.

 

 

 

Meine Bewertung:

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Fantasy | Jugendbuch | Romantik

„Lovisa –Im Zeichen des Feuers“ von Marita Sydow Hamann

von am August 4, 2014

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Information

Verlag: Create Space
ISBN: 978-3-736825734
Seiten: 254
Format: Taschenbuch, eBook

 

Handlung

Lovisas komplettes bisheriges Leben hat sich auf den Kopf gestellt. Ihre Mutter ist vor ihren Augen in den Tod gesprungen, Erik, der Mann, den sie liebt, ist wieder zurück in seine Dimension gewechselt und dann diese ganzen Visionen, die sie von vergangenen Zeiten hat, aber auch von der Zukunft. Und trotz des Versprechens von Erik, wieder zu ihr zurückzukehren, folgt Lovisa dem Drang und wechselt ebenfalls in Eriks Dimension. Dies ist jedoch auch die Dimension, aus der ihre Mutter Ulrika stammte, aus der sie geflüchtet ist und in der Lovisa als Prinzessin und Enkeltochter des Königs von Schweden zurückkehrt.

Es kommt, wie es kommen muss. Lovisa landet nicht bei Erik, sondern im Königsschloss. Dort wird sie nicht nur freudig erwartet und aufgenommen. Sie muss auch die Etikette erfüllen und ihren Pflichten als Prinzessin nachkommen. Aber das ist alles nebensächlich, als sich ihre wahre Identität herausstellt und sie sich das erste Mal verwandelt…
Nun ist sogar ihr Leben in Gefahr.

 

Layout

Im Vordergrund ist wieder das gezeichnete Mädchen zu sehen. Die Ähnlichkeit der Zeichnungen sowie Gestaltung und Aufbau zu Band eins geben das Bild einer Buchreihe und man weiß als Leser, diese beiden Bücher gehören zusammen. Nur die Farbpalette hat sich geändert, und so ist passend zum Feuer alles in gelb, orange und rot gehalten.

Das Layout im Buch ist übersichtlich gegliedert und in einzelne Kapitel unterteilt. Um die verschiedenen Abschnitte noch mehr zu gliedern, ist das Symbol das brennenden Dolches zwischen die Kapitel gesetzt worden.

Alles wirkt gut durchdacht und macht mir als Leser Spaß, denn es gehört alles zusammen. Die Geschichte wird im gesamten Layout aufgegriffen und man kann sich ein rundes Bild machen.

 

Fazit

Nach Band eins, der mich wirklich vom Hocker gehauen hatte, war ich auf den Folgeband richtig gespannt. Wie würde es Lovisa in der anderen Dimension ergehen?

Und ich wurde nicht enttäuscht.

Lovisa erzählt ihre Geschichte selbst, ab und zu kommt ein allwissender Erzähler dazu und ich erfahre auch, wie es Erik zur gleichen Zeit ergeht.
Schon zu Anfang wurde ich gefangengenommen von Lovisas Erzählung und sie konnte mich mitnehmen auf eine fantastische Reise. Ich treffe auf alte Freunde, erschließe mir mit Lovisa neue Freunde und durchlebe so manches Leid mit ihr.

Stets und durchgehend spannend weiß Marita Sydow Hamann die Geschichte aufzubauen und bringt so manches Geheimnis um Lovisa ans Licht, mit dem ich nicht gerechnet habe. Das brachte zusätzliche Spannung in die Geschichte. Alles wurde zum Finale in ein abgerundetes passendes Bild gebracht mit dem ich als Leser zum Ende vorerst zufrieden bin, obwohl ich weiß, ja, es geht auf jeden Fall weiter.

Am schönsten fand ich die Idee, dass Ulrika, obwohl sie tot ist, immer noch mit ihrer Tochter kommunizieren kann und die beiden miteinander verbunden sind. So steht sie Lovisa immer mit Rat zur Seite.

Ich mag Lovisa und Erik und die Entwicklung die beide durchmachen. Irgendwie sind die zwei ja süß miteinander.

Viel mehr möchte ich gar nicht verraten, denn sonst laufe ich Gefahr, noch mehr zu spoilern, als ich das bisher getan habe.

 

Ich bin restlos begeistert und hoffe auf eine baldige Fortsetzung.

Von mir 5 Eselsöhrchen.

 

Meine Bewertung:

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Humor | Komödie | Romantik

„Gefühlte Wahrheit“ von Carin Müller

von am Juni 24, 2014

 

Handlung

Selma, arbeitslose Sportreporterin, geht für einen Job auf einen Luxusdampfer, um eine Reportage über das Schiff und die Crew zu machen.
Henri ist mitten in der Scheidung, er nimmt ebenfalls einen Job auf dem Schiff an.
Und dann ist da noch Kito. Eines Tages erwacht Kito und fühlt sich reichlich merkwürdig. Als ein Gorilla offenbart, dass er Tod ist und er von der Totenreichzentrale CAFE zu hören bekommt, dass er sich als Geist nur weiter entwickeln kann, wenn er einen Menschen findet, der an ihn glaubt, verschlägt es Gorilla und Schweinsteiger Fan Kito auch auf das Schiff.
Selma ist die einzige, die Kito sehen kann und mit ihm spricht.
Sie ahnt nicht, wie wichtig der tote Kito mal für sie sein wird und das auch Henri eine wichtige Rolle in ihrem Leben einnimmt.

 

Layout

Auf einem hellblauen Hintergrund sieht man oben in der Ferne ein Schiff, davor, in einfacher Bleistiftzeichnung einen Mann und eine Frau. Ein Gorilla und der ein Junge mit Fußballtrikot neben den beiden.

In klarer, großer Schrift ist der Titel auf dem unteren Drittel des Covers zu lesen. Darunter, in einem kleinen grauen Balken der Name der Autorin.

Eindeutig weiß man nach dem Buch, das es sich um die Hauptprotagonisten handelt.

Sehr stimmig und es erklärt die Story ohne Umschweife im Bild.

 

Fazit

  1. Ich hab selten so viel gelacht.
  2. Das schlimme an Abba-Songs ist es, das man nur den Titel lesen muss und schon vor sich hin singt.
  3. Bei dem sprechenden Gorilla musste ich ständig an „Ape“ aus „George aus dem Dschungel“ denken.
  4. Zur Fußball-WM kommt dieses Buch richtig gut.
  5. Dieses Buch brachte einen entspannten und amüsierten Lesenachmittag im Liegestuhl und Kaltgetränk.

Nein, jetzt nochmal etwas ausführlicher. Diese Geschichte hat mich sofort erreicht. In den ersten Minuten musste ich schon so herzlich lachen, dass ich einfach weiterlesen musste. Und so geschah es, dass ich gar nicht mehr aus meinem Liegestuhl aufstand und meine Nachbarn wahrscheinlich dachten, jetzt hätte ich endlich den Wahnsinn erreicht.

Komik, Humor, Ideen und liebevolle Hauptcharaktere in eine lockern Handlung, bei der man das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommt, machen „Gefühlte Wahrheit“ zu einem wahren Genuss.

Vor allem Kito hat mich begeistert, aber auch Selma, Henri und die vielen Nebencharaktere haben ihren Charme und machen die Story lebendig.

Während ich las hatte ich immer das Traumschiff vor Augen. Diese Geschichte würde da so genial hinpassen. Und wenn Selma dann von Helene Fische gespielt werden würde, dass wäre der Oberknaller. Liebe Frau Müller, machen sie mal ein Drehbuch daraus und bieten sie es dem ZDF an. Das käme sicher gut an.

Aber einen kleinen Beschwerdepunkt hätte ich da doch. Wie kann man mir ein einem Buch nur gefühlte hundert Ohrwürmer machen? Ich hab glatt meinen MP3-Player rausgekramt und mir das Abba-Musical angemacht.

Ich habe nichts zu meckern, hatte einen spaßigen Nachmittag und habe Tränen gelacht, geschmunzelt und mich köstlich amüsiert.

Da gibt es nur eine einzige Wahl. Fünf Dancing-Queen-Mäßige Eselsöhrchen!

Meine Bewertung:

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Fantasy | Jugendbuch | Romantik

„Glaslügen Band 1“ von Nicholas Vega

von am April 6, 2014

Handlung

„Glaslügen“ ist der erste Band der sogenannten „Glastrilogie“

Als der selbstkomponierte Elektro-Song  „Eversong“ von der 17-jährigen Rebecca im Internet auf Platz eins landet, verschwinden gleichzeitig auch 2 Kinder aus einem anderen Teil von England und das Familienerbstück, die Fabula, eine alte Flasche, um die sich viele Geheimnisse ranken, aus dem Museum.

Für Rebecca, die eine Nachkommin des berühmtesten Märchenerzählers von England ist, steht sofort fest, dass das alles zusammenzuhängen scheint.

Dann erreicht Rebecca noch eine mysteriöse Mail von ihren verschollen geglaubten Eltern. Ein geheimnisvoller Geiger spielt ihren Song und singt dazu. Und ihre Zieheltern sterben bei einem Überfall.

Rebecca befindet sich mitten in einem alten Familiengeheimnis wieder und alle haben Angst vor einer Märchenfigur. Dem Glasmacher. Rebeccas Welt steht Kopf. Wem kann sie was glauben und was hat das alles mit ihr zu tun?

 

Layout

Das Cover ist in schwarz weiß gehalten und klar strukturiert. Etwa in der Mitte des Covers ist ein schwarzer Balken, in dem in weißer, klarer und einfacher Schrift der Titel und der Autor zu lesen ist. Auf dem Cover selber ist viel los. Es verleitet, das Layout länger zu betrachten und man erkennt immer wieder neue Einzelheiten, die mir eine Geschichte erzählen wollen. Eine Uhr, ein Herz und eine Geige sind nur einige Aspekte, die ich sehen kann und sie machen sehr neugierig auf den Inhalt des Buches.

 

Fazit         

Nach dem einmaligen Lesevergnügen von „Der Junge der Glück brachte“ lag die Messlatte bei mir wirklich sehr, sehr hoch. Und Herr Vega hat meine persönliche Messlatte überwunden.

Die Idee von Märchenfiguren, die auf einmal in unserer Welt leben, ist sicher nicht neu. Aber viele Aspekte, wie zum Beispiel, dass ein Mensch ganz aus Glas besteht, die sind originell.

Und was diese Geschichte für mich trotz nicht neuer Idee einmalig macht, ist der Zauber und die Magie, die dieses Buch versprüht. Nicholas Vega gelingt es durch eine bildgewaltige Sprache und durch viel Phantasie, Rebeccas Welt für mich zauberhaft und lebendig werden zu lassen. Ich konnte das Glas regelrecht an meinen Fingern spüren. Ich habe mit Rebecca gefühlt, mit ihr gelitten, geweint und geliebt.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, ich mag sie, ich bin skeptisch und ich bin Teil dieser Figuren, indem ich sie in der Geschichte begleite. Sie sind alle auf ihre Art liebenswert. Selbst die Bösewichte haben ihren ganz eigenen Charme. Einige sind gar nicht einzuschätzen. Das ist Herrn Vega wirklich gelungen. Wortwitz und Eigenheiten lassen jeden der einzelnen Protagonisten lebendig und echt wirken. Es ist fast so, als würde es die Fabula wirklich geben und die erdachten Figuren werden lebendig, sobald ich zu lesen beginne. Eine schöne Vorstellung, wie ich finde.

Die Geschichte besteht aus drei, geschickt miteinander verwobenen Handlungssträngen. Jeder einzelne für sich war spannend und da in jedem Erzählstrang wichtige Informationen für den Leser stecken, wird die Geschichte nie langweilig und schnell vorangetrieben,

Ich hatte nie das Gefühl, dass irgendetwas unnütz erzählt wurde. Alles war wichtig, richtig und stimmig,

Der erste Band ist wirklich gelungen und stellt einen megatollen Auftakt für die Glastrilogie dar. Die Messlatte, lieber Herr Vega, haben sie sich jetzt noch höher gelegt. Im zweiten Band möchte ich noch mehr Zauber, mehr Magie, mehr Liebe und noch mehr Märchen Und ich will eine Fabula an einem Lederbändchen, die ich mir als Fan um den Hals hängen kann. Ich finde ein bisschen Fanservice und Merchandise sollte jetzt noch mehr dazukommen, vor allem, da es den „Eversong“ ja jetzt wirklich gibt. Extra komponiert von Joachim Heinrich. Ich liebe diese Melodie und würde es super gerne mal mit dem erdachten Songtext hören.  Da haben sie sich eine harte Nuss zum selber Knacken geliefert.

Meine Bewertung:

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Fantasy | Jugendbuch | Romantik

„Lovisa – Das Vermächtnis der Lil`Lu: Der Riss im Universum“ von Marita Sydow Hamann

von am April 2, 2014

Handlung

Die Mutter der 17 jährigen Lovisa lebt aufgrund von psychischen Wahnvorstellungen in einer psychiatrischen Klinik und wird dort behandelt. Lovisa wächst deswegen bei Pflegeeltern auf, die sie über alles lieben. Doch auch zu ihrer Mutter Ulrika hat Lovisa immer mal wieder Kontakt und verliert sie nie aus den Augen.

Lovisa schreibt in ihrer Freizeit Geschichten, die ihre Mitschüler mit Begeisterung lesen. Sie sind überzeugt von Lovisas Talent. Was sie jedoch nicht ahnen ist, dass Lovisa sich diese Geschichten nicht ausdenkt, sondern sie in Visionen selber erlebt. Nach und nach macht Lovisa das jedoch Angst. Was ist, wenn sie, wie ihre Mutter, auch eine psychische Störung hat?

Nachdem sie in einer ihrer Visionen eindeutig ihre Mutter Ulrika erkennt, gibt es für Lovisa nur eine Möglichkeit, herauszufinden, ob sie durchdreht oder etwas anderes dahinter steckt. Sie muss Ulrika einen Besuch abstatten. Ihre Mutter offenbart Lovisa, dass alle ihre Visionen echt sind und sie nennt ihr eine Adresse, wo Briefe unter einer losen Diele liegen sollen. Da Ulrika jedoch wieder in eine Wahnvorstellung gerät, kann Lovisa nicht noch mehr fragen.

Kurzerhand macht sie sich auf den Weg, um an der besagten Adresse nach den Briefen zu suchen. Sie wird fündig, wird aber auch vom Hausbesitzer erwischt. Zum Glück kommt ihr der mysteriöse Erik zur Hilfe, der sie schon von Anfang der Geschichte an verfolgt. Nun steht Lovisas Leben völlig Kopf und nichts ist mehr so, wie es zu sein scheint.

Layout

Das Cover ist in vielen verschiedenen Blautönen gehalten. Im Vordergrund erkennt man das Abbild einer jungen Frau. Es wirkt auf mich wie eine Buntstiftzeichnung. Im Hintergrund erkennt man einen See, Berge und den Nachthimmel mit Vollmond. Ich mag das Cover sehr. Es wirkt geheimnisvoll und lädt mich ein, die junge Frau auf dem Cover kennenzulernen.

Die Geschichte ist in Kapitel gegliedert, zwischen den Gedankensprüngen erkennt man ein mysteriöses Symbol, welches ich als Schwert mit Flammen drum herum bezeichnen würde. Die Aufmachung macht Lust, die Geschichte zu lesen.

Fazit

Romantasy, die keinen Wunsch offen lässt.

Fantasy und Romance wurden in dieser Geschichte geschickt miteinander verwoben. Durch den flüssigen und einfachen Schreibstil gelingt es der Autorin mich als Leserin schon nach den ersten Sätzen an der Hand zu nehmen und mit Lovisa auf ein Abenteuer der besonderen Art zu gehen.

Lovisa erzählt mir ihre Geschichte selber, so dass ich die Chance habe, sie und ihre Gedanken kennenzulernen. Ich spüre deutlich ihre Angst, dass sie auch wie ihre Mutter, an einer psychischen Störung leiden könnte. Ich finde es bemerkenswert, wie sie dadurch nach und nach stärker zu werden scheint. Sie reißt sich immer wieder zusammen, als sie die unglaublichen Hintergründe und Zusammenhänge ihrer Visionen versteht. Das beeindruckt mich schon sehr, wie es Lovisa immer wieder gelingt, sich zu beruhigen und nicht durchzudrehen. Die Vergangenheit ihrer Mutter Ulrika hat sie stark gemacht.

Erik lerne ich in separaten Abschnitten kennen, indem ein außenstehender Erzähler die Ereignisse schildert. Zunächst finde ich ihn weniger spannend, aber das entwickelt sich im Laufe der Geschichte und ich finde seine Wandlung spannend. Durch Lovisas Erzählungen haben ich die Chance ihn durch ihre Augen zu sehen und ich kann mit ihnen und ihrer entstehenden Liebe fiebern.

Das Ende ist sehr rund gestaltet, macht jedoch neugierig wie es weiter geht. Ob der liebe Eric wirklich begeistert sein wird?

Sehr guter und spannender Auftakt zu dieser Reihe. Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht. Für Romantik pur an und stimmiger Fantasy an drei lauen Märzabenden vergebe ich alle 5 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:

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