Lebensgeschichte | Liebesroman

„Die Mitternachtsrose“ von Lucinda Riley

von am Februar 5, 2014

Handlung

Anahita blickt mit hundert Jahren auf eine lange Lebensgeschichte zurück. Vor allem ihre Kindheit und Jugend ist zu Anfang des 20. Jahrhunderts spannend und voller Schicksalsschläge.
Diese Geschichte schreibt sie für ihren toterklärten Erstgeborenen auf. Doch sie weiß genau, dass dieser damals nicht gestorben ist, wie alle behaupten, denn Anni ist mit der Gabe des Sehens gesegnet.
Kurz vor ihrem Tod überreicht sie ihrem Urenkel Ari alle Unterlagen und bittet ihn, die Geschichte nachzukonstruieren und sich auf die Spuren der Vergangenheit zu begeben. Das macht Ari jedoch erst zehn Jahre nach dem Tod seiner Großmutter, als er von seiner geliebten Dauerverlobten verlassen wird. Er begibt sich auf die Reise in die Vergangenheit seiner Großmutter. Diese führt in von Indien nach England.
In Astbury Hall, wo seine Großmutter damals eine kurze Zeit als Kindermädchen gearbeitet hat, trifft er auf den Hausherren Anthony und auf die Schauspielerin Rebecca. Alle drei scheinen in ein tiefes Familiengeheimnis verwickelt zu sein.

Layout

Von oben links wachsen dunkellilane Rosen in das Cover und lenken den Blick als erstes auf die Autorin und den Buchtitel. Unter der dominanten, ebenfalls in lila gehaltenen Schrift erkennt man ein altes Herrenhaus in der Ferne, davor einen See im Vordergrund.
Schönes, stimmiges Cover.
Als Zugabe in der gebundenen Ausgabe ist ein Lesebändchen eingearbeitet. Ein Lesezeichen mit den Rosen und den vorherigen Büchern der Autorin ist dem Buch beigelegt.

Fazit

Lucinda Riley in Bestform. Ich hatte das Buch schon letztes Jahr im Sommer vorbestellt, ohne zu wissen um was es genau geht. Das Risiko bin ich nach den ersten drei Büchern sehr gerne eingegangen.
Und ich wurde belohnt. Es gibt wieder zwei, sogar drei Handlungsstränge, wenn man es genau nimmt.
Anahita nimmt mich mit in ihre Vergangenheit und in der Ich-Perspektive reise ich mit ihr nach Indien, nach England, nach Frankreich, zurück nach England und so weiter. Anni beschreibt ihr aufregendes Leben sehr lebendig. Ich habe mit ihr mitgelitten. Einsam und verlassen, als ihre Familie starb. Lachend mit Indira, klein im Internat. Jede Station in Annis Leben habe ich gesehen, gehört und gerochen.
Dann ist da noch das Tagebuch von Annis Geliebten, welches auf gut hundert Seiten die Geschichte aus einer anderen Perspektive beleuchtet.
In der Gegenwart erzählt die Autorin das Leben in der Gegenwart, sowohl in Indien bei Ari und auch Rebecca in Astbury Hall darf ich kennenlernen und erlebe, wie sich alles in ein großes Ganzes fügt.
Mich sprechen die einzelnen Charaktere sehr an. Jeder ist nach der Suche nach sich selbst und Astbury Hall scheint das Schicksal für alle zu sein.
Lesebändchen und Lesezeichen sind das kleine I-Tüpfelchen zu einem grandiosen Buch.
Erwartungen wurden von Mrs. Riley übertroffen. Besser konnte man das nicht schreiben!

Ein Familienepos, das zu Herzen geht und die Vergangenheit lebendig werden lässt. Im Kopf, in der Nase und in den Ohren!

Für ein tolles Leseerlebnis mit allen Sinnen fünf Eselsöhrchen

Meine Bewertung:

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Liebesroman

„Fliedernächte“ von Nora Roberts

von am Januar 17, 2014

Handlung

Nachdem ja jetzt klar ist im dritten Band, das Avery zu Owen gehört und Clare glücklich mit Beckett ist, müssen jetzt auch die letzten beiden endlich letzten beiden Singles endlich verkuppelt werden. Die Fliedernächte drehen sich hauptsächlich um Ryder und Hope. Obwohl sie nicht viel reden und sich eher auch zu Anfang eher nicht so toll fanden, fühlen sie auf einmal eine starke Anziehungskraft zueinander und ohne großes Zutun wird das Verlangen so groß, dass sie sich auch nach Silvester noch einmal küssen. Dann taucht in der Pension, die Hope jetzt erfolgreich leitet, ihr Ex-Freund auf und Hope sieht nur einen Ausweg, Ryder trotz Skepsis erneut zu küssen und als Alibifreund auszugeben.

In dem ganzen Trubel ist sie auch noch für ihre Freundin Avery da, die ihre Hochzeit mit Owen plant. Und auch ihre Freundin Hope braucht ihre Unterstützung, die jetzt, zusätzlich zu ihren drei Söhnen Zwillinge erwartet.

Und dann ist da ja auch noch Lizzy, der Geist der Pension. Welches Geheimnis rankt sich um Hopes verstorbenes und nun spukendes Familienmitglied?

Layout

So müssen Fliedernächte aussehen. Im Vordergrund, vor einem weiß gestrichenen Zaun, blüht der Flieder. Im Hintergrund steht ein Haus in Bäumen eingebettet. Vom dunkelblauen Nachthimmel erstrahlt ein Vollmond. In klarer und großer Schrift sieht man Autorin und Titel geschrieben. Schön und stimmungsvoll, mich nimmt das Layout schon beim Ansehen mit in die Fliedernächte.

 

Fazit

Ich weiß nicht, dass wievielte Nora Roberts Buch das schon ist, was ich gelesen habe. Wie gewohnt wieder das gleiche Schema. Sie finden sich doof, sie lieben sich, Schwierigkeiten, Happy End. Aber genau das liebe ich an der Autorin. Locker flockig mit ein wenig Kitsch gespickt wird der alltägliche Wahnsinn beschrieben. Und so etwas brauch ich zwischendurch für mein Herz und mein inneres Wohlbefinden. Wenn ich einen Nora Roberts Roman aufschlage, dann will ich, dass die Geschichten genauso ablaufen. Und sie müssen rosarot und mit Klischees vollgepackt sein!

Ich habe gelacht, mitgefiebert und fand auch die Geistergeschichte irgendwie charmant.

Was mir auffiel, dass wirklich viel gegessen wurde, in diesem Buch. So alle zehn Seiten. Pizza, Hotdogs, Kirschkuchen. Schon allein beim Lesen hätte ich zunehmen müssen. Aber das soll nur eine Randbemerkung sein.

Die letzten Tage fühlte ich mich sehr gut unterhalten. Eben alles, was man von Nora Roberts kennt und erwartet, man wird nicht enttäuscht. Herz, Schmerz, Sehnsucht, Leidenschaft und jede Menge zu Essen.

5 Eselsohren für ein kalorienfreundliches Fressgelage mit rührendem Happy End!

Meine Bewertung:

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Liebesroman

„Einmal himmelblau und zurück“ von Andrea Bielfeldt

von am November 18, 2013

Handlung

Das Leben ist nicht immer einfach, das muss auch Johanna, genannt Jo, einsehen. Job verloren, Freund weg und zu gut für diese Welt. So kommt es, dass sie, obwohl sie ihren freien Tag hat, in der Glühweinbude auf dem Weihnachtsmarkt beim miesesten Wetter für ihren Kollegen einspringt. Aber was bei der ersten Betrachtung echt doof ist, entpuppt sich für Jo dann doch als Fügung des Schicksals. Vor ihr steht John und strahlt sie an. Jo glaubt zwar nicht an Liebe auf den ersten Blick, aber bei John muss sie sich eingestehen, dass es diesen Moment wohl doch gibt. Sie ist sofort hin und weg von dem Mann und sie verbringen eine Nacht zusammen, in der sie viel reden, gemeinsam essen und sich auch näher kommen. Für Jo steht fest, John ist der Mann ihres Lebens. Doch John kann nicht bei ihr bleiben, das Ticket in die USA hat er schon. Wird Jo ihre große Liebe irgendwann wiedersehen?

Layout

Das Cover ist passend zum Titel in pastelligen Blautönen gehalten. Man sieht die Silhouette eines küssenden Pärchens, links neben ihnen steht ein Koffer und im Hintergrund schwebt ein Herz. Es macht Lust auf das Buch, denn das Layout verspricht, dass es romantisch wird. Mich hat es sofort angesprochen und der kleine Junkie in mir musste aufgrund des Covers einfach kaufen.

Fazit

Das war ein schöner Quickie für zwischendurch. So lang wie ein guter Spielfilm, etwa 90 Minuten Lesestoff mit viel Potential für Kopfkino. Ich durchlebte alles an Gefühlswelt, was nur ging und wie nach einem tollen Liebesfilm fühlte ich mich danach rundum wohl.

Andrea Bielfeldt ist es gelungen, die Figuren auf wenigen Seiten so lebendig zu machen, dass man als Leser vor allem mit Jo lacht und weint, hofft und bangt und sich unsterblich in John verliebt. Ich meine, dass muss schon ein Schnittchen sein, wenn du selbst die Weihnachtslieder der Schlümpfe als nicht störend empfindest.

Ich lege diese Geschichte jedem ans Herz, der um selbiges mal wieder ordentlich Wärme spüren möchte, vor allem jetzt zur bevorstehenden Weihnachtszeit. Für zwischendurch, als Betthupferl oder Nachtisch genau richtig dosiert. Besser kann man Liebesgeschichten nicht schreiben.

Haaaach, und jetzt hol ich mir die Schlumpf-CD aus dem Schrank.

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Drama | Historie | Liebesroman

„Das geheime Vermächtnis“ von Katherine Webb

von am September 24, 2013

Handlung

Die Schwestern Beth und Erica haben von ihrer Großmutter das Herrenhaus „Storton Manor“ geerbt. Der letzte Wille der Verstorbenen ist, dass die beiden dort  zusammen Leben. Viele Erinnerungen hängen jedoch an diesem Haus. Das schrecklichste, was sich dort ereignet hat, war das Verschwinden von Cousin Henry, als sie noch Kinder waren. So fällt es vor allem Beth nicht leicht, sich in diesem Haus aufzuhalten. Aber egal was mit diesem Haus passiert, der Nachlass der Großmutter muss sortiert werden, und so ziehen die beiden kurz vor Weihnachten in das Haus. Sie müssen sich ihrer Vergangenheit stellen und Erica stößt auf ein weiteres, dunkles Familiengeheimnis.

Layout

Das Cover ist sehr klassisch gehalten und passt zum Inhalt. Das untere Drittel ist schwarz und man sieht den Autorennamen und den Titel des Buches. Der Rest wird dominiert von einem eisernen Tor, durch welches man im Hintergrund „Storton Manor“ sieht. Mir gefällt das Layout richtig gut, denn bisher habe ich jedes Buch mit Haus auf dem Cover geliebt.

Fazit

Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt. In der Gegenwart schildert Erica selber die Ereignisse. Dann gibt es immer mal wieder Rückblenden, die in der dritten Form geschrieben sind. Dort erfährt man die Geschichte von Ericas Urgroßmutter.

Erst tat ich mir schwer, dass Gegenwart und Vergangenheit sich auch im Schreibstil wiederfanden. Diese Sprünge im Geschriebenen ließen mich auf den ersten 100 Seiten immer wieder Inne halten. Ich wusste zwar, wo und wie ich gerade war, aber das Hin- und Hergespringe nahm mir ein wenig den Lesefluss.

Das wurde jedoch von der Spannung aufgehoben.  Die beiden Handlungsstränge werden geschickt miteinander verwoben, so dass es natürlich am Ende ein rundes Bild gibt und man Ericas Familie kennt.

Ein wenig hat es mich an die Bücher von Lucinda Riley erinnert. Aber da ich Lucinda Riley ja vergöttere, muss ich Katherine Webb einfach lieben!

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Drama | Fantasy | Liebesroman

„Mana Loa Familienbande“ von Astrid Rose

von am September 1, 2013

Handlung

In jungen Jahren erlebt Nina Lorenz eine Gewalttat, die es ihr schwer macht, eine neue Beziehung einzugehen. Doch dann lernt sie Tom kennen.

Nina hat Visionen, wenn sie fremde Menschen berührt. Sie bekommt von einer Frau, die hawaiianisch spricht, Rätsel und Aufgaben gestellt, die sie lösen muss, um diese Menschen vor igendetwas zu schützen, zu retten oder das Leben zu beeinflussen.

Tom McAllister bleibt jedoch nicht lange fremd. Er bemüht sich sehr um Nina und tut alles, um sie zu erobern und achtet sehr darauf, dass ihrer Seele nicht noch mehr Leid angetan wird.

Schnell ist klar, dass das Tom ein Geheimnis in sich trägt. Ninas Aufgabe ist es, dieses zu lösen und seine Familie wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

Zwischen den beiden entwickelt sich nach und nach tiefe Zuneigung. Als ein Anruf aus Hawaii kommt, dass in seiner Familie ein schrecklicher Unfall passiert ist, ist Nina eines klar: Sie muss mit ihm fliegen und seinem Geheimnis auf die Spur kommen, denn die Visionen häufen sich und Tom ist auf jeden Fall der Schlüssel.

 

Layout

Zunächst einmal fallen die zwei großen, gelb-weißen Blüten auf, die zwei der Ecken des Covers zieren. Die Schrift ist leicht verschnörkelt, aber klar zu lesen. Der Hintergrund ist nebulös und bietet damit einen erstklassigen Rahmen zur Geschichte. Man weiß sofort, was einen erwartet…beziehungsweise, man weiß es nicht.

Und genau das ist es, was neugierig macht. Ein Titel, der sich fremd anhört, ein Cover, welches durch seine türkise Farbgestaltung wirkt und eine Schriftart, die man einfach sofort sieht. So hat ein Buch bei mir schon gewonnen, denn dann nehme ich es in die Hand und ese den Klappentext. Sehr schön gemacht!

 

Fazit

Ich muss gestehen, dass ich die ersten hundert Seiten eher unspektakulär fand. Nina erzählt mir ihre Geschichten, durch kurze Rückblenden lerne ich ihre Vergangenheit kennen. Nina berichtet von ihren Visionen und lernt dann Tom kennen. Er ist sofort begeistert von Nina und baggert auf dezente aber offene Art und Weise. Bis zu diesem Punkt, während die Geschichte in Deutschland spielt, würde ich sagen, Liebesroman mit einem Touch Drama und Mystik. Nicht besonders spannend, aber irgendwie süß, weil ich Toms Charme und seiner Coolness einfach verfiel. Hallo? Welche Frau würde sich nicht gerne so umgarnen lassen, den Spitznamen Engel erhalten und sich über ein geschenktes Kleid, Schuhe und Schmuck freuen?

Aber dann. Der Anruf aus Hawaii. In Toms Heimat ist was Schreckliches mit einem Familienmitglied passiert und Nina beschließt, Tom zu begleiten.

Ich steig also mit Nina ins Flugzeug und Bämm, es gab kein entrinnen mehr. Ich war mittendrin in einer großen und reichen Familie im Paradies von Hawaii. Eine mystische Geisterwelt hieß mich ebenfalls Willkommen und ich wurde in die Geheimnisse und Bräuche von Hawaii mitgenommen und durfte sie druch Ninas Augen sehen.

Astrid Rose ließ Ninas Blickwinkel der Geschichte dank der flüssigen und einfachen Sprache so lebendig wirken, dass ich dachte, ich selber erlebe diese ganzen Dinge. Ich war einfach nicht mehr auf meinem Sofa, sondern in Hawaii. Ich war Nina. Und wenn das ein Buch schafft, dann kann das nur noch Liebe sein.

 

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Krimi | Liebesroman

„Der Kreis des Löwen“ von Amelia Ellis

von am August 20, 2013

Handlung

Nea Fox ist Privatdetektivin und wird auf ein altes, abgelegenes Anwesen in Nordengland gebeten, um dort einen ungewöhnlichen Auftrag zu erledigen. In dem alten Herrenhaus soll es spuken. Deshalb soll Nea zusammen mit anderen Gästen herausfinden, was es damit auf sich hat.

Schon in der ersten Nacht passieren merkwürdige Dinge. Der Strom fällt aus und  einer der Gäste beginnt mitten in der Nacht zu schreien. Er hätte einen Totenschädel auf seinem Kissen gefunden, von dem jedoch beim Nachsehen jede Spur fehlt. Außerdem entwickelt Nea Gefühle für Emilie, die ebenfalls auf dem Anwesen weilt. Diese Gefühle sind neu für Nea und sehr intensiv.

Am nächsten Tag gestaltet jeder Gast seinen Tag anders. Nea möchte mit zwei anderen Gästen das Labyrinth im Garten begutachten. Dem Schnee trotzend gehen sie los und entdecken Steinplatten auf denen lateinische Schriftzüge stehen. In der Mitte des Labyrinths sind Fußabdrücke im Schnee, die nicht von ihnen stammen. Der Verdacht, dass es irgendwo doch einen Geheimgang ins Haus hinein geben muss, erhärtet sich.

Am Abend überschlagen sich die Ereignisse. Fremde Männer greifen die Gäste im Haus an, Emilie wird entführt und Nea kann sie nur knapp retten.

Emilie kommt in Krankenhaus und für Nea geht es nach diesem Wochenende im Spukhaus erst richtig los. In London versucht sie zu ermitteln und geht auf die Jagd nach Antworten. Was steckt hinter dem Ganzen? Was waren das für Männer, was bedeuten die Inschriften in den Platten? Und vor allem, warum kann sie Emilie einfach nicht vergessen?

Layout

Das Cover ist komplett in schwarz gehalten, eine cremefarbene, klare Schrift verraten den Autor und den Titel. Auf dem Cover erkennt man im Zwielicht den Oberkörper einer Frau. Es macht einen mysteriösen Eindruck auf mich und verlockt dazu, das Buch in die Hand zu nehmen.

Die Buchseiten sind sehr eng bedruckt und die Schrift sehr klein. Zu Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten, aber zum Glück habe ich ja eine Brille.

Fazit

Ein Krimi mit Elementen die nicht neu sind. Viele Klischees werden zu Anfang bedient. Nächte mit mehreren Leuten in einem Spukhaus, Stromausfall, Menschen, die nicht sind, was sie vorgeben. Wenn es so geblieben wäre, hätte ich sicher abgebrochen.

Aber es kommt mehr. Zum einen ist Nea Fox ein Charakter, der mir sofort sympathisch war und ihre Verliebtheit zu Emilie gab dem Roman die nötige Würze.

Der Krimi wird nie langweilig. Die Autorin hält sich nicht an Kleinigkeiten auf, sondern Amelia Ellis treibt die Geschichte zügig voran. Aufkommende Fragen zu Anfang werden nach und nach aufgedröselt und langsam kann ich als Leser das Puzzle zusammensetzen.

Die einfache Sprache ließ sich flüssig lesen. Ich lege jedem Krimi-Fan die Ermittlerin Nea Fox ans Herz. Man muss sie einfach mögen und mit ihr durch dick und dünn gehen.

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Fantasy | Jugendbuch | Liebesroman

„Das göttliche Mädchen“ von Aimée Carter

von am Juli 24, 2013

„Das göttliche Mädchen“ von Aimée Carter ist der erste Band einer Trilogie.

Handlung

An ihrem achtzehnten Geburtstag erfüllt Kate ihrer todkranken Mutter einen letzten Wunsch. Mit ihr zusammen fährt sie nach Eden, der Stadt, in der ihre Mutter geboren wurde. Kate fällt dieser Umzug sehr schwer, denn sie sind hierhin gezogen, damit ihre Mutter sterben kann.

Kate fühlt sich unwohl an der neuen Schule. Am liebsten würde sie Tag und Nacht bei ihrer Mutter am Bett wachen. Aber James und Ava, ihre neuen Mitschüler, bemühen sich um Kate. Ava lädt sie sogar noch am ersten Abend zu einer Party mit Lagerfeuer ein. Kate sträubt sich zunächst. Aber die Krankenschwester ihrer Mutter redet ihr ins Gewissen und bestärkt sie darin, Freunde zu finden. Ihre Mutter müsse doch wissen, dass es Kate auch nach ihrem Tod gut gehen werde.

So lässt Kate sich breitschlagen und wird von Ava abgeholt. Diese lockt Kate jedoch in eine Falle. Obwohl Ava weiß, dass Kate Angst vor Wasser hat, lässt sie Kate mitten in der Nacht am Fluss allein und macht sich aus dem Staub. Ava springt ins Wasser und will zurück zum Auto, als Kate nur einen dumpfen Knall hört. Im selben Augenblick treibt Ava leblos an die Wasseroberfläche.

Kate nimmt all ihren Mut zusammen und springt in den Fluss um Ava zu retten. Doch es ist zu spät. Ava ist tot. In dem Moment taucht ein Mann auf, der sich als Henry vorstellt. Er könne Ava helfen. Kate muss ihm nur versprechen, einen Deal mit ihm einzugehen.  Um was es genau geht, verrät Henry ihr nicht. Sie solle sich nur an der Herbst-Tagundnachtgleiche bereit halten und den Mythos von Persephone lesen. Dann würde sich alles klären. Henry verschwindet, als hätte es ihn nie gegeben, und Ava erwacht.

Zwei Wochen gehen ins Land, das Rätsel konnte Kate selbst  mit James und Avas Hilfe nicht lösen. Als Kates Mutter in einem sehr schlechten Zustand ins Krankenhaus kommt, tritt auch Henry wieder auf den Plan. Es ist Tagundnachtgleicht und Henry möchte, dass Kate ihren Teil der Vereinbarung einlöst. Kate weiß immer noch nicht genau, was Henry eigentlich will. Dieser klärt sie auf, dass sie einfach nur den Herbst und Winter  jedes Jahr für sechs Monate in Eden Manor leben müsse. Mehr nicht. Kate weigert sich und Henry geht mit der Drohung, dass sie schon sehen würde, was sie davon habe.

Nachdem Ava stirbt, fühlt Kate sich dafür verantwortlich und sie sucht reumütig Henry in Eden Manor auf. Der verspricht ihr, ihrer Mutter ein wenig mehr Lebenszeit zu schenken, wenn sie ihr Versprechen nun hält, damit Kate noch ein wenig mehr Zeit bleibt sich richtig von ihr zuverabschieden.

Kate willigt ein und erfährt unglaubliches über Eden Manor und deren Bewohner.

Layout

Ein Mädchen mit weißem Kleid liegt im dunklen und mysteriös anmutenden Grün. Die E´s des Titels erinnern an die griechische Antike. Ich sehe mir das Cover gerne an. Ich kann bis heute nicht genau sagen, warum. Vielleicht ist es das Mädchen, welches einen traurig anschaut. Irgendwie glaube ich, dass es Kate ist, die Angst um ihre Mutter hat. Sie schaut flehend in den Himmel und bittet die Götter, dass sie ihr helfen mögen.

Fazit

Dieses Buch habe ich lange Zeit stiefmütterlich ignoriert. Ich konnte mit dem Klappentext, der was von griechischer Mythologie erzählt, nichts anfangen. Aber irgendwas rief mich dann doch und ich kann meine anfängliche Skepsis nicht verstehen.  Kates Geschichte berührte mich. Ich spürte die Trauer um ihre Mutter so deutlich und konnte verstehen, warum sie alles für sie tun wollte. Ich würde für meine Mama dasselbe tun.

Die griechische Mythologie wurde hin und wieder nur angerissen. Ich hätte mich gerne mehr drauf eingelassen. Ich war bereit, mehr über die Götter zu erfahren. Doch viel mehr, als ein paar oberflächlich eingestreute Erklärungen und die Götter, die in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen, kamen nicht rum.

Doch es gibt ja noch zwei weitere Bände der Trilogie, die ich auf jeden Fall lesen möchte. Für zwischendurch einfach toll zum weg lesen und sich aus dem Alltag zu träumen.

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Liebesroman

„Shades of Grey“ von E. L. James

von am Juli 21, 2013

Handlung

Anastasia Steele,genannt Ana, 21, Literaturstudentin. Sie wird von einer Mitstudentin gebeten, ein Interview zu führen, da sie wegen Krankheit dieses selbst nicht führen kann. So trifft Ana auf den Milliadär Christian Grey. Ana fühlt sich sogleich magisch angezogen von ihm, sie bekommt ihn einfach nicht mehr aus dem Kopf. Sie lernen sich besser kennen und er macht ihr ein „unmoralisches“ Angebot, auf das Ana sich einlässt. Ana schenkt ihm seine Jungfräulichkeit und Christian entführt sie in eine Welt, die auf keinen Fall Kuschelsex beinhaltet.

Layout

Das Cover von „Shades of Grey“ war für mich ein Highlight. Die samtige Oberfläche des Covers habe ich gerne berührt und es machte schon Lust darauf, das Buch aufzuschlagen. Die weinrote Kalla auf dem Einband ist jedoch nichtssagend und lässt keinen Schluß auf die grobe Richtung des Inhalts zu. Für mich scheint das Motiv willkürlich gewählt.

Fazit

Ich habe mir das Buch aus Neugier ausgeliehen, und muss sagen: Zum Glück habe ich es mir nicht gekauft. Ich frage mich immer noch, was alle an dem Buch finden!
Ich wusste vorher nicht, dass es eigentlich eine Fanfiction zu den „Twilight“ Romanen ist, aber mit diesem Hintergrundwissen erschließt es sich mir eher, warum ich bei Ana irgendwie ständig an Bella denken musste. Mit Ana wurde ich einfach nicht warm. Sie kam mir dumm, naiv und irgendwie hohl in der Birne vor. Entschuldigung, das ist nicht nett, ich weiß. Und ich würde das auch gar nicht als Kritikpunkt anbringen, wenn ich wenigstens ein paar Fortschritte gesehen hätten. Wenn Ana sich aus den Erfahrungen weiter entwickelt hätte. Aber immer wenn sie Christian sieht, scheint ihr Gehirn in die Hose zu rutschen, sie bekommt Knoten ins Höschen und Sabberfäden vor tierischem Verlangen in ihren Mund. Und so oft, wie es ihr die Schamesröte ins Gesicht treibt, muss sie ja dauergeleuchtet haben. Am liebsten hätte ich Ana gepackt, sie geschüttelt und sie angeprüllt, wo sie denn ihre Emanzipation gelassen habe!
Christian fand ich zu oberflächlich und er wirkte so arrogant, dass ich am liebsten ins Buch gespuckt hätte. Aber das Buch war ja nur geliehen, deswegen habe ich es mir verkniffen. So ein Großkotz. Er sieht sicher gut aus und ist ja auch reich, aber muss man da so mit angeben?
Diese ganzen pornographischen Ausführungen waren für mich nicht neu. Nichts, was man nicht auch, wenn vielleicht auch nicht bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, bei Nora Roberts finden könnte. Aber braucht man ja auch nicht. Mir ist eine kitschige Liebesgschichte, in denen aber die Menschen auch irgendwie sympatisch sind,  lieber, als dieses ständige rumgevögel. Ich habe nur 100 Seiten gelesen und das Buch dann abgebrochen. Test leider nicht bestanden. Sind die beiden aus dem Bett auch mal rausgekommen?
Ich verstehe den Hype um dieses Buch gar nicht, keine Story, keine Charakterentwicklung. Für mich bleibt es einfach nur ein billiger Porno und ist für mich persönlich einfach über.

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Jugendbuch | Liebesroman

„Einen Lehrer liebt man nicht“ von Brigitte Blobel

von am Juli 19, 2013

„Einen Lehrer liebt man nicht“ ist aus der Reihe „Gefühlssachen“ von Brigitte Blobel und spricht junge Mädchen ab 13 an.

Handlung

Julia Brehme ist 16 Jahre alt und ein typischer Teenager. In ihrem Leben läuft gerade alles schief und nichts ist so wie sie es sich wünscht. Ihre Mutter arbeitet viel und hat kaum Zeit, ihre beste Freundin hat jetzt einen Freund. Und dann gibt es da auch noch den neuen Deutschlehrer Frank Wroblewski, von allen nur Wobbel genannt.

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Fantasy | Jugendbuch | Liebesroman

„Elfenkuss“ von Aprilynne Pike

von am

Handlung

„Elfenkuss“ ist der erste Band einer vierbändigen Fantasyreihe von Aprilynne Pike.

Laurel ist 15 und ein typischer Teenager. Mit ihren Eltern ist sie erst vor kurzem umgezogen und sie fühlt sich noch nicht richtig wohl in ihrer neuen Schule. Viel lieber wäre sie in ihrer alten Heimat geblieben. Doch mit David und Chelsea findet sie schnell Anschluß und Laurel lebt sich ein. Vor allem zu David entwickelt sie ein innige Freundschaft. Er steht ihr auch bei, als Laurel plötzlich Flügel aus dem Rücken wachsen. Laurel vertraut sich nur David an, der mit ihr feststellt, dass es sich bei den Flügeln um Blütenblätter handelt.

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