Liebesroman

„Der verbotene Liebesbrief“ von Lucinda Riley

von am Oktober 11, 2017

Information

Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3442484065
Seitenzahl: 704 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung:

Obwohl die junge Journalistin Joanna Haslam mit einer Erkältung flach liegt, wird sie von ihrem vorgesetzten Redakteur zur Trauerfeier des kürzlich verstorbenen Schauspielers Sir James Harrison geschickt.
Während der Trauerfeier trifft sie eine ältere Dame, Rose, der es nicht so gut geht. Noch während der Trauerfeier begleitet Joanna sie nach Hause. Ein paar Tage nach der Trauerfeier erhält Joanna einen Umschlag mit einem merkwürdigen Inhalt. Darunter befindet sich ein Liebesbrief und ein altes Theaterprogrammheft. Joanne stellt sich die Frage, warum die alte Dame ihr diese Unterlagen schickt und wer die zwei Liebenden waren.
Joanna macht sich auf den Weg zu der Frau, doch als sie an deren Wohnung ankommt, ist diese durch einen Unfall verstorben.
Joanna Haslam kann nicht anders. Neugierig beginnt sie zu recherchieren, nichts ahnend, dass sie in ein Wespennest sticht und dabei sogar ihr Herz verliert.
Was verbirgt sich für eine Liebesgeschichte hinter dem Brief und warum sind Menschen sogar bereit, dafür zu töten. Wer ist Freund in diesem Schauspiel, wer Feind?

Layout

Eine raue Küstenlandschaft dominiert das Cover. Lila und Grau die ins Auge springenden Farben. Im oberen Drittel findet man in klarer Schrift den Namen der Autorin und den Buchtitel.
Von den Farben her ein sehr stimmiges Layout, aber es scheint sehr beliebig zu sein, denn es hat nicht wirklich viel mit der Handlung zu tun.
Das Buch ist in nummerierte Kapitel unterteilt. Es gibt verschiedene Abschnitte, die alle Namen von Schachzügen haben. Das wirft zu Anfang zwar Fragen auf, doch im Laufe der Geschichte erschließt sich der Sinn.

Fazit

Ich habe alle Riley Bücher bisher gelesen, und muss gestehen, dass dieses hier das schwächste für mich ist.
Die Handlung ist zäh und plätschernd, auch wenn die Idee der Geschichte wieder ein typischer Riley Stoff ist.
Protagonisten aus der Gegenwart stoßen auf Geheimnisse der Vergangenheit, die es zu lüften gilt. Doch in diesem Roman springt Lucinda Riley nicht wie üblich immer mal wieder in die Vergangenheit um die Geschichte parallel zu erzählen. Dieses Mal wird alles im Hier und Jetzt aufgeklärt. Dabei wirkt die Geschichte manchmal sehr konstruiert. (Achtung Spoiler, nur damit ich ein Beispiel nenne: Protagonist stirbt, lebt dann aber, wie durch ein Wunder, in Mexiko weiter).
Ich hätte dieses Mal Schema F von Mrs. Riley sehr passend gefunden. Ich glaube, das hätte der Geschichte mehr Tiefe gegeben.
So bleibt das Buch leider sehr platt für mich, die Protagonisten handeln eher unlogisch und unbegründet und so wirklich viel für die eigentliche Handlung passiert auf den ersten 300 Seiten nicht.
Ja, ich habe tatsächlich mehr als bis zu Seite 101 versucht dem Buch eine ehrliche Chance zu geben. Ab Seite 300 kommt dann auch so etwas wie ein Spannungsbogen auf, als man so eine erste Idee bekommt, wer denn die verstorbene Rose ist und was sie vielleicht mit dem verstorbenen Schauspieler zu tun hat. Aber ab da wird die Geschichte trotz Spannung leider sehr zurechtgerückt und man bekommt gerade zum Thema englisches Königshaus Zusammenhänge vermittelt, die ich skeptisch hinterfrage.
Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, denn dann würde ich einfach zu sehr spoilern.

Von mir gibt es leider nur schwache 3 Eselsöhrchen, aber auch nur, weil ich der erwartenden Hoffnung mehr als 100 Seiten geschafft habe.

Meine Bewertung:

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Fantasy | Liebesroman

„Sternenfunken“ von Nora Roberts

von am September 5, 2017

Information

Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3734103407
Seitenzahl: 480 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung

Der zweite Band der Sternen-Trilogie.

Es geht hauptsächlich um die Beziehung zwischen Annika und Sawyer. Und es geht weiter mit der Suche nach den Sternen.

Annika kommt aus dem Meer. Und für diese Mission ist sie an Land gekommen. Aber wer hätte gedacht, das die Meerjungfrau an Land auf ihre große Liebe Sawyer trifft?
Nicht nur, dass sie noch immer gegen ihre Feinde kämpfen müssen, das alleine steht der Liebe schon im Weg. Sie haben auch nur sehr begrenzte Zeit, denn Annika muss auf jeden Fall wieder zurück ins Meer. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und ein Kampf gegen Gefahren und Tabus.

Layout

Der zweite Band reiht sich vom Layout passend in die Reihe ein. Dieses Mal erscheint das Cover in einem satten pink. Ein kleines Boot ankert auf Wasser, im pinken Himmel funkeln Sterne. Romantisch und verträumt wirkt das Cover. Der Titel und der Name der Autorin stechen sofort ins Auge.

Fazit

Ich versuche einfach mich kurz zu fassen, um nicht zu viel von der Handlung zu verraten. Das ist eben das Problem an solchen Trilogien.

Die Liebesgeschichte ist eine typische Roberts Geschichte. Viel Drama und Herzschmerz. Es ist rührend, wie Annika und Sawyer immer wieder ihre nicht so ganz normale Liebe hinterfragen. Dass Annika eine Meerjungfrau ist, das fand ich zu Anfang befremdlich und auch für Nora Roberts ist so viel Fantasie ja doch eher ungewöhnlich, auch wenn es immer mal wieder magische Momente in Roberts-Romanen gab.

Leider finde ich die ersten 100 Seiten sehr langgezogen. Es ist einfach viel Geplänkel und viel Luft um nichts. Es ist für die Handlung nicht sonderlich wichtig, diese Trainingseinheiten und das viele Gerede um Sex und Liebe. Nichts desto trotz ist es irgendwie niedlich, dass Annika so naiv wirkt.

Ab etwa der Hälfte des Buches wird so richtig Fahrt aufgenommen und neben der Liebesgeschichte geht es endlich wieder um Action und Abenteuer.

Insgesamt fand ich den 2. Band schwächer als den ersten und vergebe 3 Eselsöhrchen.

Und nun lese ich mal fix den dritten Band, denn ich will trotz allem wissen, wie es weitergeht!

Meine Bewertung:

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Lebensgeschichte | Liebesroman

„Die verbotene Zeit“ von Claire Winter

von am Juni 26, 2017

Informationen:

Verlag: Diana-Verlag
Seitenzahl: 517 Seiten
ISBN: 978-3453359215
Format: gebundene Ausgabe, Taschenbuch, eBook

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.

Handlung:

Carla hat 1975 einen schweren Autorunfall. Dieser führt zu einer Amnesie, etwa acht Monate ihres Gedächtnisses sind verschwunden.
Nach ein paar Wochen Genesung und Therapie versucht Carla nun ihre Vergangenheit zu rekonstruieren. Dabei trifft sie auf den Journalisten David Grant.
Von ihm erfährt sie, dass sie vor ihrem Unfall geholfen habe, für einen Freund von ihm Informationen bei ihrer Mutter Dora über eine Jugendfreundin zu bekommen. Nach und nach wird Carla klar, dass da viel mehr hinter steckt und dass auch ihre eigene Vergangenheit, die Vergangenheit ihrer Eltern und das Schicksal ihrer großen Schwester in der Vergangenheit begründet liegt.
Carla mach sich auf die Reise nach Berlin. Was war im zweiten Weltkrieg nur geschehen und wie hängen die Dinge wirklich zusammen?
Eine Reise in die Vergangenheit ihrer Eltern, aber auch in ihre eigene Vergangenheit beginnt und die Einsicht folgt schnell: Niemals ist alles so, wie es auf den ersten Blick auf die Fassade scheint.

Layout:

Ein Paar in den 20er Jahren, wenn man der Mode trauen darf. Eng umschlungen sieht man sie über einen Weg laufen. Rechts stehen Häuser, links Laternen. Es scheint Herbst zu sein und ein Fluß scheint am linken Coverrand zu sein. Es ist ein wenig diesig.
Der Name der Autorin und der Titel des Buches sind prominent in der oberen Hälfte des Covers zu lesen.
Das Cover wirkt stimmig.
Das Buch ist in Kapitel mit dem jeweiligen Zeitabschnitt gekennzeichnet. Diese klare Gliederung sortiert und strukturiert das Buch sehr und man findet sich auf Anhieb in der Geschichte zurecht.

Fazit:

Die Geschichte besteht aus 2 Handlungssträngen. 1975 in England haben wir Carla, die den Unfall hatte und nun herausfinden will, was vorher geschehen ist. Dann die Handlung von 1922 bis 1946. Dies ist die Geschichte um Carlas Mutter Dora und ihrer besten Freundin Edith.
Beide Handlungsstränge sind dicht gepackt mit einer packenden Familiengeschichte und die Tragödie ist nicht aufzuhalten.
Was vor dem 2. Weltkrieg begann findet sein versöhnliches Happy End erst 1975.
Claire Winter ist es gelungen die zwei Handlungsstränge unabhängig voneinander so zu konzipieren, dass man am Ball bleibt und trotzdem werden die Geschichten beinahe unmerklich miteinander verknüpft, dass am Ende ein rundes Bild entsteht.
Die Charaktere sind klar strukturiert und wissen durch Tiefe zu überzeugen.
Leider wurde die Story für mich am Ende sehr voraussehbar. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich an die Geschichten von Lucinda Riley erinnert fühlte. Aber etwa ab der Hälfte des Buches konnte ich das Ende vorhersagen.
Nichts desto trotz fühlte ich mich gut unterhalten, der Schreibstil war zügig und einnehmend und die Geschichte in ihrer Handlung logisch aufgebaut.
Von mir deswegen 4 Eselsöhrchen und den Tipp: Jeder der Lucinda Riley mag wird Claire Winter lieben,

Meine Bewertung:

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Liebesroman

„Never before you – Jake und Carrie“ von Amy Baxter

von am März 31, 2017

Information:

Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3-7413-0032-5
Seitenzahl: 392 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook

Handlung

Carrie, jung, Tänzerin, hilfsbereit. So hilfsbereit, dass sie ihrem „Ziehvater“ in seinem Striptease-Club aushilft und Poledance macht. Doch eigentlich will sie nur Tänzerin sein, aber den Mut nach zwei gescheiterten Vortanz-Terminen, hat sie nicht mehr. Sie scheint eben nur Durchschnitt zu sein. Und so gibt sie sich mit ihrem Job in der Tanzschule zufrieden.
Bis er auftaucht, der eine, der ihr Leben durcheinanderwirbelt.
Jake, jung, Rebell, eigensinnig und auf der Flucht vor seinem alten Leben. Er will weit weg von seinem alten zu Hause Brooklyn in San Francisco das Tattoo-Studio seines verstorbenen Vaters weiterführen.
Doch als Carrie und Jake sich das erste Mal begegnen, ahnen sie noch nicht, dass sie sich gegenseitig brauchen. In jeder Hinsicht.

Layout

Ein Paar in Schwarz-Weiß, welches sich küssen will. Ein pinker Farbkleks ist unten links zu sehen. In Schwarz und Weiß ist in geschwungener Schrift der Titel zu lesen. Oben links, ebenfalls in Pink, steht der Name der Autorin in dünnen, zurückhaltenden Großbuchstaben.
Das Buch ist in Kapitel unterteilt und mit den jeweiligen erzählenden Protagonisten betitelt. Das macht einen guten Überblick.

Fazit

Amy Baxter, eine Autorin, die ich schon lange kenne und dich mich jedes Mal aufs Neue zu verzaubern weiß. Sie trifft, wenn man es so sagen will, voll meinen Geschmack, meinen Humor und, auch meine Musik.
Sogar eine Musikplaylist gibt es zu dem Buch auf YouTube, wirklich gut durchdacht.
Das Buch ist spritzig und flott geschrieben, mit viel Charme und Wortgewandtheit weiß Autorin Amy Baxter genau, wie man den Leser bei Laune hält.
Protagonisten Jake und Carrie bekommen eigen Erzählkapitel, so dass ich die Geschichte von beiden Seiten erfahre. Das macht die Charaktere sehr authentisch und man kann sich in sie hineinversetzen. Aber auch alle Nebencharaktere bekommen Tiefe und Eigenheiten, keiner scheint blass oder überflüssig.
Mir gefällt diese Liebesgeschichte sehr gut. Sie ist leicht und flüssig zu lesen, es macht Spaß Jake und Carrie auf ihrem Weg zu begleiten.
Dieses Buch gehört in jedem Fall in jede Badetasche, in den Wanderrucksack, in die Pausenbrotschachtel. Denn es ist ein Leckerbissen für zwischendurch, der gut verdaulich ist und der den kommenden Sommer sicher noch eine Spur wärmer macht.
Von mir 5 Eselsöhrchen und ein Dank an Amy Baxter, die ich gerne auf ihrem Weg weiter begleiten werde. So in etwa vier Wochen, wenn das nächste Buch erscheint.

Meine Bewertung:

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Jugendbuch | Liebesroman

„Maybe Someday“ von Colleen Hoover

von am Januar 25, 2017

9783423740180Information:

Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-74018-0
Seitenzahl: 427 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch

Handlung:

Sydney lauscht gerne abends dem schönen Nachbarn, wenn er auf dem Balkon Gitarre spielt. Sie ist wie verzaubert von der Musik und auch von dem Musiker.
Auch Ridge, besagter Gitarrist, bekommt Sydneys Aufmerksamkeit mit. Sie tauschen über die Balkone hinweg Handynummern auszutauschen.
Als Ridge den Hinweis von Sydney bekommt, dass sie Texte auf seine Melodien schreibt, kommt das wie gerufen. Schließlich steckt er gerade in einer Blockade, ihm wollen einfach keine Worte einfallen.
Sydneys Texte gefallen ihm und seiner Band. Und gerade, als Ridge Sydney einen Vorschlag machen will, wie eine Zusammenarbeit aussehen kann, muss Ridge entscheiden, ob er ehrlich zu er ist.
Denn Ridge weiß, dass Sydneys Mitbewohnerin ein Techtelmechtel mit ihrem Freund hat.
Er offenbart ihr dieses Wissen und Sydney zieht noch an ihrem Geburtstag in Ridges WG.
Nun kann es mit dem Schreiben von Songs doch erst richtig losgehen.
Aber weit gefehlt. Ridge ist taub, Sydney verliebt sich in Ridge, Ridge findet Sydney sehr anziehend, aber er hat Maggie, die er über alles liebt.
Gefühlschaos, Musik und ein bewegtes Leben müssen Sydney und Ridge nun bewältigen.

Cover:

Schlicht weiß ist das Buch, darauf Farbklekse in Pink und Lila. Der Name der Autorin steht oben und der Buchtitel im unteren Drittel. In der Schrift des Buchtitels erkennt man das Gesicht einer jungen Frau in einer Art Spiegelung.
Das Buch ist in Kapitel unterteilt. Durch die Namen über den Kapiteln erkennt man sofort, wer nun die Geschichte erzählt.
SMS Nachrichten, Chatgespräche und Liedtexte sind gut gekennzeichnet. Alles ermöglicht einen flotten Lesefluss.

Fazit:

Ein Buch voller Musik und Liebe.
Es geht um Neuorientierung und der Frage, was will ich vom Leben. Veränderungen und die großen Gefühle.
Die Geschichte wird sowohl aus Sydneys, als auch aus Ridges Sicht erzählt. Immer im Wechsel. Es ist eine sehr unaufgeregte Geschichte, die jedoch durch ihre Kleinigkeiten und Nuancen zu begeistern weiß. Ein toller Typ, eine bewegte Vergangenheit, zwei Menschen, die sich lieben, aber es nicht wollen.
Und es ist ein Buch, wie Musik funktioniert. Wie man Songs schreibt, und was wichtig ist, wenn man Musik macht.
Vor allem, dass es diese Musik dann auch wirklich gibt, hat dieses Buch von Colleen Hoover für mich zu einer kleinen Perle gemacht.
Der Autorin gelingt es, den Leser schnell abzuholen und die Hauptprotagonisten lebendig werden zu lassen. Ich bekomme Einblick in eine Momentaufnahme des Lebens von Sydney und Ridge.
Bis zum Ende leide ich mit den beiden und bekomme ein Ende, wie man es sich bei leichter Lektüre eben wünscht.
Von mir entspannte, befriedigte und vor allem musikalische 5 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:

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Drama | Lebensgeschichte | Liebesroman

Das Haus am See von Kate Morton

von am August 30, 2016

Zurück aus der Sommerpause starte ich gleich mit einem Buch, welches mich nicht mal drei Tage begleitet hat und mir den Start in den Sommer versüßt hat. Bittersüße Liebes-Lebens-Familiengeschichte mit Spannung und Tragödie. Da blieb keine Wunsch offen!

 

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Information

Verlag: Diana
Seitenzahl: 608 Seiten
ISBN: 978-3-453-29137-9
Format:  gebundene Ausgabe, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.

Handlung
1933

Familie Edevane wohnt in einem prunkvollen Haus. Die Familie ist angesehen, vermögend und gesellschaftlich etabliert.
Während des jährlichen Mitsommerfests verschwindet der jüngste Sohn aus seinem Kinderbett in der Nacht.
Alles Suchen ist erfolglos, der Kleine bleibt verschwunden. Nur Schwester Alice scheint irgendwas zu wissen.

2003

Polizistin Sadie braucht von ihrem Job als Ermittlerin eine Auszeit. Sie konnte in einem Fall einfach nicht so helfen wie sie wollte. Doch diese Auszeit hindert ihren Spürsinn nicht daran, der vertrauten Arbeit nachzugehen. Bei einem Spaziergang stößt Sadie auf das verfallene Haus der Edevanes. Sie erfährt die Geschichte des verschwunden Jungen und beschließt den Fall noch einmal aufzurollen.
Dabei geht sie tief in die Familiengeschichte der Edevanes, trifft auf Tochter Alice, die nun Schriftstellerin ist und erfährt die ganze Tragödie, die die Familie so sehr aus der Bahn geworfen hat.

 

Layout

Passend zum Titel ist ein See im Vordergrund zu sehen, am Ufer auf der anderen Seite steht ein Haus. Oben rankt ein Blumenzweig auf dem Bild.
Es ist ein passendes, typisches Cover für dieses Genre, wenig innovativ und schon oft gesehen. Nichts desto trotz wirkt es stimmig.
Das Buch ist in Kapitel gegliedert. Ort und Zeitangabe kennzeichnen die Handlungsstränge eindeutig.

Fazit

Rasant und fesselnd. Dabei vielschichtig gut ausgearbeitete Hauptprotagonisten und zwei Handlungsstränge, die gut durchdacht sind. Manchmal kann Begeisterung so einfach funktionieren.
Durch die beiden Hauptprotagonistinnen Alice und Sadie sind die beiden Erzählebenen logisch miteinander verknüpft.
Ich erfahre gut dosiert die Ereignisse in der Vergangenheit und bekomme das bleibende Geheimnis, was und warum sich die Tragödie in der Nacht 1933 zugetragen hat. in der Gegenwart aufgelöst.
Emotionale und auch willensstarke Frauen begegnen mir in den Epochen, die nachvollziehbar reagieren und agieren.
Kate Morton schreibt flüssig. Es bleibt immer spannend und ich kann das Buch in einer Rutsche lesen, weil ich unbedingt wissen will, was nun geschehen ist. Die Mischung aus großer Familiengeschichte, persönlicher Tragödie und Liebe ist gelungen.
Von mir fünf Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:

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Liebesroman | Romantik

„Sternenregen“ von Nora Roberts

von am Juli 17, 2016

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Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 464 Seiten
ISBN: 978-3734103117
Format: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung

Der Prolog beginnt mit drei Göttinnen. Eine neue Königin wird geboren und für diese Königin erschaffen sie drei Sterne mit magischen Kräften. Die vierte, böse Göttin möchte diese Sterne besitzen. Die Göttinnen beschließen, die Sterne vor der Widersacherin in Sicherheit zu bringen…

Sasha Riggs ist eine sehr zurückhaltende Person. Sie ist erfolgreiche Künstlerin, hält sich aber in der Öffentlichkeit lieber bedeckt.
Doch sie findet einfach keine Ruhe. Schon seit ihrer Kindheit wird sie von Visionen und Träumen, die sie immer wieder heimsuchen, geplagt. Lange kann sie diese verdrängen, aber das gelingt ihr nun nicht mehr. Immer häufiger und intensiver wird sie von immer denselben Bildern heimgesucht. In ihrer Kunst versucht sie diese Erscheinungen zu verarbeitet. Leider nützt es nichts. Die fünf Menschen werden immer präsenter, nehmen in ihrem Denken immer mehr Raum ein. Sie weiß, es geht um eine Suche und sie muss sich diesen Menschen anschließen. Und als dann noch der Mann in ihrem Traum sagt, sie müsse ihn finden, beschließt sie ihren Träumen endgültig zu folgen.
In ihren Zeichnungen erkennt sie die griechische Insel Korfu.
Wider ihre Natur packt sie ihre Sachen und sitzt keine zwei Tage später im Flieger nach Griechenland. Schon am ersten Tag begegnet sie der ersten Person aus ihren Träumen.
Sasha nimmt all ihren Mut zusammen und spricht die Frau an.
Endlich bekommt Sasha eine erste Idee von dem, was ihr Träume zu bedeuten haben.
Eine mysteriöse Suche nach den anderen Menschen beginnt, die sie in ihren Träumen immer wieder gesehen hat. Und auch die Suche nach den Sternen aus einer Legende steht auf dem Plan. Sasha muss sich ihren eigenen Ängsten stellen, dem Bösen trotzen und fragt sich immer wieder, ob es das war, was sie all die Jahre gesucht hat. Eine magische Suche nach Antworten beginnt.

Layout

Dunkles Blau und dunkles Pink rahmen ein sommerliches Bild mit Meer, einer Insel und einer weißen Villa ein. Sterne scheinen vom Himmel zu fallen.
In dezentem hellen Grün und Blau ist der Name der Autorin und der Titel auf dem Cover zu finden.
Es wirkt romantisch, verspielt und kraftvoll.
Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt.

Fazit

Mit „Sternenregen“ ist Nora Roberts ein richtig guter Auftakt in eine spannende Trilogie gelungen. Mit dem typischen Roberts Charme gibt es Hauptprotagonisten, die alle ihren eigenen Kopf und eigene Macken und Stärken haben.
Leidenschaft, Liebe, Romantik gepaart mit einem Spritzer Magie und Mystik, ein Kampf, dem sich die Protagonisten stellen müssen und die Suche nach dem eigenen Glück, das macht diesen Band aus.
Nora Roberts gelingt es in einer flüssigen Sprache und einem packenden, flotten Erzählrhythmus eine dichte Spannung aufzubauen, die bis zum Schluss zu überzeugen weiß.
In diesem ersten Band geht es in erster Linie um Sasha und Bran mit ihrer Liebesgeschichte. Aber auch die anderen Charaktere kommen nicht zu kurz, denn sie alle spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte.
Für mich ist es ein typischer Roberts mit dem gewissen Etwas, weil die Hintergrundstory um die Mondgöttinnen einen phantasievollen Aspekt in das Buch bringen.
Charme und Witz machen die Story rund.
Ich leide und liebe mit Sasha Riggs.
Eine wirklich überzeugende Hauptprotagonistin, die schon immer anders war. Ich begleite sie auf dem Weg von einer verunsicherten zu einer starken Frau, die sich und ihre Fähigkeit akzeptieren muss und sich anderen Menschen, vor allem aber der Liebe wieder hingeben muss um ihr Lebensglück zu finden.
Wer Nora Roberts mag, wird hier auf keinen Fall enttäuscht. Wer eine spannende Strandlektüre braucht, der kommt an diesem Buch nicht vorbei. Und wer auf magische Liebesgeschichten steht, der muss sich dieses Buch auf die Leseliste setzen.
Ich freue mich sehr auf Band 2, den ich mal eben vorbestellt habe. Wie soll ich denn nun bis Januar warten?
Von mir klare 5 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:

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Liebesroman

„Das italienische Mädchen“ von Lucinda Riley

von am Juli 7, 2016

Das italienische Maedchen von Lucinda Riley

Information

Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 560 Seiten
ISBN: 978-3442480098
Format: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung:

Rosanna Menici schafft es schon im zarten Alter von elf Jahren die Menschen mit ihrem Gesang gefangen zu nehmen. Auf einer Familienfeier ist auch der junge Tenor Roberto Rossini anwesend, der von Rosanna wie verzaubert ist. Als Rosanna eben diesen Roberto erblickt, ist ihr klar, das ist der Mann, den sie mal heiraten wird.
Nach diesem ersten Treffen trennen sich ihre Wege erstmal wieder. Roberto Rossini mausert sich zum angesagten Opernstar. Rosanna nimmt sechs Jahre lang Gesangsunterricht. Ohne das Wissen ihres Vaters, nur mit der Unterstützung ihres Bruders.
Nach ihrer Ausbildung trifft sie in der Mailänder Scala wieder auf Roberto. Und sie werden nicht nur beruflich ein Paar. Auch privat wird ihre Leidenschaft entfacht, die Welt um Rosanna herum wird immer unwichtiger.
Doch schnell muss Rosanna verstehen, dass nicht alles so rosig ist, wie es zu Anfang schien.

Layout:

Das Bild eines Mädchens ist auf dem Cover zu sehen. Von hinten.  Sie steht an einer Balustrade, rechts von ihr das blaue Meer. Blau, grün und lila dominieren das Cover. Die Schriften des Titels und der Autorin fügen sich nahtlos in das Farbkonzept ein. Es wirkt sehr harmonisch und hat einen Hauch von Kitsch.

Fazit:

Ein Leben voll Höhen und Tiefen, immer mit der tiefen Liebe zur Musik.
Ich begleite Hauptprotagonistin Rosanna in diesem Roman. Das ganze Leben bekomme ich von der Autorin erzählt.
Es gibt Schicksalsschläge, Einsichten, Geheimnisse und Leidenschaft.
Mit einer guten Mischung aus Drama, Liebe und Familiengeschichte gelingt es Lucinda Riley einen frischen Roman abzuliefern. Flüssig und schlüssig geschrieben bleibt keine Frage offen. Durch Wendungen und unvorhersehbaren Ereignissen bleibt es spannend bis zum Schluss.
Es ist ein typischer Riley, mehr oder weniger. Die Schreibweise ist die gleiche, die Charaktere sind wie immer gut ausgearbeitet, doch dieses typische Setting mit mehreren Handlungssträngen, die am Ende verknüpft werden, das fehlt.
Aber das ist sehr angenehm, da es dadurch einfach nicht vorhersehbar ist.
Ein Buch, was auf jeden Fall in den Sommer gehört.
Von mir klare 5 Eseslsöhrchen.

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Liebesroman

„Forgive – Sommerzauber“ von Andrea Bielfeldt

von am Mai 19, 2016

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Verlag: Create Space
ISBN: 978-1533188021
Seitenzahl: 235 Seiten
Format: eBook, Taschenbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung

Mit dem Abi in der Tasche gilt für Louisa, genannt Lulu, nur eins: die Welt entdecken und beginnen so richtig zu leben. Blöd nur, dass meistens alles anders kommt und dann auch noch anders als man denkt.
Alles beginnt mit einem harmlosen Telefonat mit Olli, dem Mitbewohner von Hanne. Dieser ist wiederum mit Pam zusammen. Lulus bester Freundin und Mitbewohnerin. Olli ist nur auf der Suche nach Hanne, er musst dringend mit ihm sprechen. Hanne ist jedoch mit Pam unterwegs, aber dieses ist gar nicht tragisch.
Lulu und Olli finden sich nämlich auf Anhieb am Telefon ganz sympathisch. Vor allem Lulu weiß gar nicht wie ihr geschieht.
Während Olli ihr Schmetterlinge in den Bauch zaubert, ist die Mädelsfreundschaft in Gefahr. Hanne macht sich ständig an Lulu ran, gegenüber Pam verdreht Hanne jedoch die Tatsachen. Pam packt wütend ihren Kram und verlässt die WG.
In ihrer Traurigkeit trifft es sich gut, dass Olli vorschlägt, sich mit ihr zu treffen, um sie auf andere Gedanken zu bringen.
Am Lokal angekommen, trifft es Lulu wie ein Schlag. Olli ist Milo, ihre erste große Liebe, die sie nie vergessen konnte und auf die sie noch immer sauer ist.

Layout

Das Cover ist ein wahrer Mädchentraum in den verschiedensten Rosatönen. Ein florales Design und eine verspielte Schrift, schlicht, aber wirkungsvoll gestaltet. Mich spricht das Cover an und man ahnt auch schon ohne den Klappentext gelesen zu haben, dass es sich um romantische Kost handelt.
Die Geschichte wird in zwei Perspektiven geschildert. Durch klare Kapiteltrennungen und dem jeweiligen Protagonistennamen, kommt man nicht durcheinander und findet sich gut zurecht.

Fazit.

Liebe! Erste Liebe, zweite Liebe, Liebe auf den ersten Ton, den ersten Blick, ewige Liebe, einfach Liebe. Nicht nur zwischen Lulu und Milo, sondern auch bei mir als Leserin.
Nach der „Nilmarut“- Trilogie, den kleinen Romanzenquckies wie unter anderem „Einmal Himmelblau und zurück“ und dem Vorgänger „Remember – Winterzauber“ von der Autorin, bin ich ein kleiner Bielfeldt Fan oder stiller Groupie.
Die Geschichte zwischen Lulu und Milo ist witzig und charmant, einfach im Kleinen gehalten, aber gerade deswegen so bezaubernd und lesenswert. Es geht eben um Gefühle. Um die Liebe. Andrea Bielfeldt versteht es, greifbare Protagonisten zu erschaffen, die ihre kleinen Macken, aber auch ihre Vorzüge haben. Chaotisch, witzig, charmant, manchmal etwas durch den Wind, das macht Lulu aus. Nachdenklich, entschlossen und der tragische, gute Geist der Geschichte, so begegnet mir Milo. Der Perspektivenwechsel, dass mir einmal Milo und einmal Lulu die Geschichte erzählt, macht das Buch sehr lebendig. Flüssig und schlüssig geschrieben wird durch die Protagonisten die Geschichte vorangetrieben. Es kommt genau das bei mir an, was die beiden gerade in ihrer Welt erleben und so fällt es mir nicht schwer, mit ihnen zu lachen, zu weinen oder auch mal sauer zu sein.
Andrea Bielfeldt beweist, dass eine gute Geschichte nicht viel braucht, nicht mal Magie, um einfach magisch zu sein. Manchmal ist es schon das Leben selbst, die Liebe und das Gefühl, die einem den Lesegenuss verzaubern. Und wenn es dann noch die erste Liebe ist, die nie vergeht, dann wird die Geschichte zauberhaft immer in Erinnerung des Lesers bleiben.
Von mir ewig verliebte 5 Eselsöhrchenen. Dieses Buch gehört in jede Strandtasche oder auf Balkonien.

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Drama | Lebensgeschichte | Liebesroman

„Helenas Geheimnis“ von Lucinda Riley

von am Mai 7, 2016

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Verlag: Goldmann
Seitenzahl:
ISBN: 978-3-442-48405-8
Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung:

Sommer, Zypern, 2006. Nach Jahren kehrt Helena zurück nach Pandora, ein herrschaftliches Haus, in welchem sie schon in ihrer Jugend so manch schöne Ferien erlebt hat. Nun will Helena ihrer Familie dieses Anwesen zeigen. Und sie stellt sich auch ihrer Vergangenheit. Jugendliebe Alexis ist dabei nur eine Erinnerung, die das traumhafte Anwesen wieder in Helenas Gedächtnis ruft und somit sie und ihre Familie auf eine harte Bewährungsprobe stellt.
Helenas Familienglück wird durch ihre Geheimnisse überschattet.

Layout:

Das Cover ist so ein typisches Riley Ding, würde ich sagen. Florale Elemennte, ein idylischer Blick, verträumt und verspielt. Titel und Autorin in klarer Schrift mitten auf dem Cover platziert. So sehen die Romane von Riley eben aus, irgendwie beliebig und doch weiß ich, ach, das hat die Lucinda geschrieben.
Die Kapitel im Buch sind gut gegliedert, die verschiedenen Handlungsebenen und Zeiten gut gekennzeichnet und voneinander getrennt.

Fazit:

Kein typischer Riley. Die Handlung ist auf wenige Wochen angelegt. Einen Sommer lang begleite ich die Geschehnisse in Helenas Familie.
Dabei bekomme ich die Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven geschildert. Helenas Sohn, hochbegabt, 13 Jahre alt, führt Tagebuch und schildert komplex die Ereignisse in Pandora. Alex geht es in erster Linie um das Geheimnis, wer ist denn nun mein Erzeuger.
Dann bekomme ich die Ereignisse noch allgemein geschildert, so dass ich alle Protagonisten mehr oder weniger gut kennenlerne.
Allein die verschiedenen Erzählweisen machen das Buch für mich sehr attraktiv. Auf der einen Seite der neutrale Erzähler, der hinter jede Fassade schauen kann. Dann der eigentlich heimliche  Hauptprotagonist Alex, den ich am besten kennenlerne, weil er mir sein Tagebuch offenbart.
Flüssig, schlüssig und spannend verpackt Lucinda Riley eine Familiengeschichte, die aus der Vergangenheit genährt wird, sich in einem Sommer abspielt und zehn Jahre nach den Ereignissen von Alex aufbereitet wird.
Eine erfrischend andere Lucinda Riley, womit ich allerdings erst warm werden musste, denn vergleichbar ist damit noch kein anderes Buch.
Eine leichte Geschichte, wie eine warme Sommerbrise auf Zypern eben. Ein Urlaubsschmankerl für zwischendurch, für Strand oder Balkonien. Von mir 4 Eselsöhrchen, denn einiges war sehr vorhersehbar.

Meine Bewertung:

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