Kinderbuch

„Auf und weg!“ von Pebby Art

von am November 25, 2013

Handlung

Emma versteht die Welt nicht mehr. Als sie eines Morgens aufwacht, steht ihr ganzes Leben auf einmal Kopf. Ihr Vater ist ausgezogen, er ist einfach nicht mehr da. Emma ist traurig und verzweifelt. Sie hofft, dass Lena, ihre beste Freundin ihr bei ihrem Kummer zuhören wird. Doch die ist nach einem Fußballspiel so aufgedreht, dass Emma gar nicht die Chance hat, ihrer besten Freundin von ihren Sorgen zu erzählen. Zu Hause ist Emma noch viel trauriger. Als ihre Mama ihr dann auch noch offenbart, dass sie zur Oma soll, steht für Emma fest, dass sie weg muss. Gut das ihr geliebtes Stofftier, Pferdchen Floh, lebendig geworden ist und Emma nun helfen will. Auf und weg geht es für die beiden in den Räuberwald.

Layout

Das Cover zeigt eine einfache, jedoch liebevoll gestaltete Zeichnung von Floh im Vordergrund und Emma, die hinter ihrem Pferdchen ist. Rechts auf dem Cover ist ein Baum zu sehen und ganz hinten, klein erkennt man die Schatztruhe aus dem Räuberwald. Im Buch findet man immer wieder vereinzelte Zeichnungen, die passend zu den beschriebenen Szenen in den Text eingefügt worden sind. Sie runden die Geschichte perfekt ab.

Fazit

„Auf und weg!“ ist eine wunderschöne Geschichte über Trennung der Eltern, Ängste der Kinder, Mut und Hoffnung. In einfachen Worten wird die Geschichte von Emma erzählt. Die Bilder untermalen die Geschichte zusätzlich und runden diese ab.

Vor allem Floh finde ich sehr liebenswert. Das Pferdchen hat mich durch seine Sprüche immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Ein wenig überdreht, einen Hang zum Größenwahn und ein kleiner Angsthase. Aber Floh tut Emma gut und hilft ihr über den Kummer hinweg.

Pebby Art hat mit dieser Geschichte ein Buch geschaffen, dass sich sowohl zum Vorlesen, aber auch zum selber Lesen eignet. Und es ist nicht nur ein Buch für Trennungskinder. Denn wir wollen doch alle wissen, dass wir, egal was wir angestellt haben, geliebt werden.

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Kinderbuch

„Der Roboter Archimedes und die Rasselbande“ von Wilhelm Ruprecht Frieling

von am Oktober 20, 2013

Handlung

Der kleine Roboter Archimedes wird nach langer Dienstzeit in seinem Job als Gartenroboter durch einen moderneren Zeitgenossen ersetzt. Da Archimedes nun nicht mehr von Nutzen ist, beschließt er fortzulaufen.

Seine Reise führt ihn durch den Wald bis hin in eine kleine Stadt, die Irgendwo heißt. Dort hat er es zunächst gar nicht leicht. Die Bewohner wissen nichts mit ihm anzufangen und sind sehr skeptisch, was er denn für ein Zeitgenosse ist. Schnell wird jedoch klar, dass Archimedes ein herzensguter Roboter ist, und er findet schnell Freunde in der Stadt. Die Rasselbande, vier Kinder aus dem Dorf, die nur Flausen und Streiche im Kopf haben, machen es Archimedes leicht, sich schnell zu Hause zu fühlen.

 

Layout

Das Cover sieht aus wie eine Kinderzeichnung. Es zeigt eindeutig den kleinen Roboter Archimedes. Sehr süß und passend, wie ich finde, für ein Kinderbuch. Es gibt sogar einige Zeichnungen von Archimedes im Buch.

 

Fazit

Das war mal schnell durch. Ich war ja erst skeptisch. Aber mir wurde der Roboter Archimedes ans Herz gelegt, und genau da hat er sich auch rein geschlichen. Wie habe ich mit ihm mit gelitten, als er ausrangiert werden sollte. Das tat mir richtig leid für ihn. Und ich habe mich so sehr gefreut, als er endlich Freunde fand, und dann auch noch einen anderen Roboter kennenlernte.

Mich als Erwachsene hat die Geschichte abgeholt. Und ich bin der festen Überzeugung, dass es genau dasselbe mit den Kindern tut. Egal, ob das Buch vorgelesen wird, oder man es als Leseanfänger selber heimlich unter der Bettdecke schmökert. Archimedes nimmt einen an der Hand und führt den Leser in sein Irgendwo. Die Bilder, die immer mal wieder im Buch auftauchen, tun ihr übriges, die Geschichte zu einer runden Sache werden zu lassen.

Ich könnte mir die Geschichte auch total gut als Hörspiel vorstellen. Vielleicht kann Archimedes ja auch Benjamin Blümchen Konkurrenz machen?

Toller Auftakt und ich bin gespannt auf den nächsten Teil. Ich wünsche dem kleinen Roboter alles Gute auf seinen Abenteuern.

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