„Wyrm“ von Wolfgang Hohlbein

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Verlag: Piper
Seitenzahl: 304 Seiten
ISBN: 978-3492702980
Format: eBook, Taschenbuch, gebundene Ausgabe

Diese Rezension bezieht sich auf die Neuauflage des Taschenbuchs.
Handlung:

Joffrey Copplestone ist Landvermesser. Eine Straße soll neu gebaut werden, aber wie dem ja so ist, müssen einige Menschen und Gebäude dem Fortschritt weichen. Deswegen führt ihn sein Weg nach Magotty. Dort hat der schräge Kauz Morrison seine Farm, die der Straße weichen muss. Schon auf dem Weg zu der Farm, die wirklich weit weg vom Schuss ist, merkt Copplestone, dass etwas in der Umgebung sehr merkwürdig ist. Auch Morrison selbst ist nicht ganz ohne. Sein Äußeres ist entstellt, seine Sprache mehr als undeutlich. Er warnt Copplestone vor dem Unheil, welches in Magotty auf ihn lauert und er solle doch besser schnell verschwinden.
Copplestone jedoch hört nicht auf die Warnung, er möchte einfach seinem Job nachgehen, Morrison soll die Farm räumen. Er ahnt nicht, was unter der Stadt verborgen ist, und er ist nun voll im Visier des Horrors.

Layout:

Das Cover ist in der neuen Auflage komplett blau. Oben prangt ein großes W in hellblau, in weiß darunter kann man den Namen des Autors lesen, wieder in blau den Buchtitel. Ansprechend war das Cover für mich jetzt nur wegen dem Autor, denn eigentlich ist das Cover eher nichtssagend.
Das Buch ist in nummerierte Kapitel aufgeteilt. Große Zahlen teilen den Text deutlich und präsent auf.

Fazit:

Ich hatte das Buch schon einmal vor Jahren gelesen. Nachdem ich auf der Buchmesse in Franktfurt vor drei Jahren Wolfgang Hohlbein live sehen konnte, und das Buch gerade druckfrisch neu erschienen war, mit einem eBook Bonus für die Fortsetzung von Wyrm, habe ich es mir zugelegt. Vorher war die Story ein geliehenes Buch und stand nur in der Bücherei. In meiner Hohlbeinsammlung durfte es aber nicht fehlen.
Jetzt weiß ich, warum das Buch nicht hängen blieb.
Der Schreibstil ist zwar flüssig und man kommt auch ohne Probleme in die Geschichte rein, aber eine Glanzleistung ist es nun nicht. Ich empfinde die Charaktere sehr platt, manchmal handeln sie für mich irgendwie unlogisch und auch das Feeling kommt nicht besonders rüber. Gegruselt habe ich mich nicht und so wirklich vorstellen konnte ich mir „Wyrm“ auch nicht.
Wofgang Hohlbein muss man mögen, das steht fest.
Ich mag seine Bücher sehr. Dieses hatte aber weniger was mit Fantasy zu tun, sondern ist eher ein Horrorschmöcker, der aber auch nur am Horror mal vorbeigerutscht ist.
Schade, da habe ich wirklich schon bessere Bücher von ihm gelesen.
Es war nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Der zündete Höhepunkt fehlt irgendwie. Es ging alles viel zu schnell, als wollte er diese Geschichte einfach nur schnell beenden.
Aber ich freu mich auf die Fortsetzung, die nun auf meinem Reader wartet, dafür hat sich das Buch in jedem Fall gelohnt.
Weil ich zu Ende gelesen habe und wenigstens keine Langweile aufkam, gebe ich drei Eselsöhrchen!

Meine Bewertung: