„Schattenengel“ von Sara Brandt

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Information:

Verlag: Create Space
Seitenzahl: 466 Seiten
ISBN: 978-1530487257
Format: eBook

Handlung:

Lizzie und Sam kennen sich von Kindesbeinen an. Viele Dinge haben sie miteinander erlebt,was sie eng zusammengeschweißt hat. Doch Sam hat ein Geheimnis. Als dieses ans Licht kommt, ist nichts mehr so wie es war. Denn nicht nur Sam hat Lizzie einiges verschwiegen. Auch ihre Tante und ihr Vater waren nicht aufrichtig zu ihr. Und so steht Lizzie urplötzlich zwischen Mächten, von denen sie nie geglaubt hat, dass es sie gibt. Und diese Mächte bekriegen sich. Engel und Dämonen. kämpfen miteinander. Lizzie muss sich sich für eine Seite entscheiden, und das fällt ihr alles andere als leicht. Eine gefährliche Findung nach der Wahrheit beginnt. Wer ist denn nun Gut und wer wirklich Böse?

Layout

Das Cover ist in einem dunklen Türkis gehalten, ein verschnörkeltes Ornament prangt filigran in Schwarz ziemlich mittig auf dem Cover. Klein darunter kann man den Namen der Autorin lesen. Der Buchtitel besteht aus Großbuchstaben und sticht sofort ins Auge. Ein weißer Flügel oben rechts und einer schwarzer Flügel unten links runden das Bild mit dem Anhänger am „L“ von „Schattenengel“ ab.
Das Buch ist in Kapitel mit einzelnen Überschriften gegliedert, was eine gute Struktur während des Lesens bildet.

Fazit

Ich hatte mir ja eigentlich geschworen, nie wieder Rezensionsexemplare zu nehmen. Aber manchmal muss man auch Ausnahmen machen, vor allem, wenn ein Buch sofort beim Klappentext neugierig macht. So machte ich während des Umzugs bei einer Leserunde mit und bekam das Rezensionexemplar von der Autorin.
In der Leserunde war ich wegen dem Stress im Umzug eher nur stille Leserin und musste auch während des Lesens lange überlegen, ob und ich was ich schreibe über das Buch.
Ich kam nicht wirklich in das Buch rein. Ich beginne irgendwie mittendrin, wie es scheint. Alle Protagonisten haben schon eine Vergangenheit miteinenader. Die Gespräche, die sie führen, setzen Wissen voraus, welches ich als Leserin nicht habe. Ich kam mir auf den ersten Seiten, ich denke es waren etwa 80, vor, als wäre ich zu spät ins Kino gekommen und hätte die wichtigsten Schlüsselszenen verpasst. Doch wie jedem Buch gab ich auch diesem Buch 100 Seiten Zeit und wieder einmal bewahrheitet es sich: Diese Zeit muss man einer guten Story geben. Es ist eben wie guter Weit, der braucht auch erst Zeit zum Atmen!
Nach und nach gelingt es der Autorin diese ganze Fragezeichen zu entwirren und je weiter ich lese, desto ein klareres Bild zeichnet sich ab. Dabei bleibt die Handlung spannend und bietet einige Wendungen, die nicht vorhersehbar sind und der Story zu einer rasanten Berg- und Talfahrt verhelfen.
Besonders positiv sind mir die Hauptprotagonisten aufgefallen. Lizzie und Sam wirken sehr lebendig und Sara Brandt schafft es, dass ich sie bildlich vor mir sehe. Ich fühle, was sie fühlen. Ich leide mit ihnen und vor allem Lizzies Situation zwischen allen Stühlen zu sitzen, zwischen Gut und Böse zu stehen und nicht zu wissen was denn nun Gut und Böse ist, ist gut herausgearbeitet. Aber auch die Nebenprotagonisten, ohne die eine Geschichte ja nie funktioniert, sind facettenreich dargestellt.
Die Autorin schreibt flüssig und nachvollziehbar.
An der einen oder anderen Stelle verwirrt mich das Buch zwar, vor allem immer dann, wenn viele Protagonisten auf einmal in einer Szene vorkommen.
Aber das verbuche ich eher als kleines persönliches Manko, mit dem vielleicht nur ich so meine Probleme habe, denn das ist nich das erste Mal, dass mich Menschenmassen in Büchern überfordern.
Ich bekomme viel Fantasie, Engel und Dämonen, wie ich sie bisher nicht betrachtet habe, Romantik, Liebe, Freundschaft und eine starke weibliche Hauptperson, die mit viel Drama und Leid ihr Leben neu sortieren muss. Es ist der Weg zum Erwachesenwerden und für seine Entscheidungen einzustehen, mit allen Konsequenzen.
Wegen anfänglichen Zündschwierigkeiten bekommt „Schattenengel“ von Sara Brandt 4 von 5 Eselsöhrchen von mir!
Auf den 2. Band bin ich gespannt.

Meine Bewertung:

Umzug 

img_9575.jpgIhr lieben Bücherwürmer. Bitte verzeiht mir, dass es im Moment ein wenig ruhiger ist. Die Bücher, mein Mann und meine Tiere stecken grad mitten im Umzug.

Im Moment mache ich bei einer Leserunde mit und lese hierzu Sara Brands „Schattengel“.

Gelesen habe ich in den letzten Tagen während den kleinen Pack- und Aufräumphasen viel.

Sobald wir wieder Internet und PC nutzen können folgen die Rezis.

Vergesst mich nicht und genießt die Sonne mit nem guten Buch!

„Schattenspiel – Der zweite Teil der Schattenwächter-Saga“ von Sandra Grauer

SchattenspielE-Book
Information:

Seitenzahl:  240 Seiten (eBook)
Verlag: Createspace
Genre: Romantasy, Mystery
ISBN: 978-1506174624
Format: eBook, Taschenbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.

Handlung:

Die Portale zur Schattenwelt sind auf der ganzen Welt geöffnet, und Emmalyn, Joshua und Gabriel haben gemeinsam mit den anderen Schattenwächtern alle Hände voll zu tun. Zu allem Überfluss scheint dann auch noch Joshs und Gabriels Vater Noah von den Schatten entführt worden zu sein. Auf ihrer verzweifelten Suche nach einer Lösung wenden Sie sich an den, in den Ruhestand gegangenen Schattenwächter Wilhelm, der ihnen nur widerwillig seine Unterstützung zusagt. Doch das Team bekommt unerwartete Hilfe. Ausgerechnet ein Feind, der Alpha-Schatten Sheitan, will ihnen helfen, Noah zurückzubekommen, der wohl vom Schattenkönig an Sylvester geopfert werden soll. Doch dann gerät alles aus den Fugen, denn Emmalyn hat plötzlich Wissen, dass sie nicht haben kann, und kann Dinge, die sie eigentlich nicht können dürfte. Kann sie sich überhaupt noch selbst vertrauen? Und welche Rolle spielt der abtrünnige Schattenwächter in diesem Spiel?

Layout:

Wie schon der erste Band ist auch das Cover vom zweiten Band sehr übersichtlich gehalten (was ja nichts schlechtes sein muss). Das halbe Gesicht eines Jungen (Gabriel?), neben ihm die Silhouette einer jungen Dame mit einem Schwert (Emmalyn), über ihnen die Silhouette eines Bauwerks (das ich nicht identifizieren konnte, es könnte Palenque sein, aber da bin ich mir nicht sicher), das gesamte Cover zusätzlich noch mit Blättern und Zweigen überlagert, und in Altrosa und Türkisgrün gehalten. Der Titel des Buchs in stilisierten Buchstaben prangt am unteren Coverrand, ebenso wie der Name der Autorin.

Fazit:

Ich muss gestehen, dass ich riesiger Fan der Schattenjägerreihe „war“ (war in „“, wieso erfahrt ihr gleich), denn der erste Band brachte mich immer wieder ins Grübeln, warf mich von „Oh mein Gott“-Momenten bis hin zu „Scheiß Timing“-Episoden. Eins vorweg: Auch diese Abschnitte gibt es im zweiten Band noch, wenn auch nicht mehr so gehäuft. Denn im zweiten Band steht die Dramatik klar im Vordergrund, gefolgt von der Frage, wem man überhaupt noch trauen kann. Leider (aber das ist nur meine persönliche Meinung) hat sich die Geschichte selbst im zweiten Band in eine Richtung entwickelt, die für mich persönlich zu vorhersehbar und zu unbefriedigend war. Das ständige hin und her zwischen „Wir können uns doch vertrauen, oder?“ und „Wem können wir überhaupt noch trauen, wenn wir uns ständig alles verschweigen?“ war an der einen oder anderen Stelle einfach überflüssig und hat zumindest keinen positiven Beitrag zur Story geleistet (über negativ wollen wir hier nicht reden, ich fand es nicht störend, nur unpassend). Auch das Ende war sehr durchschaubar (ich spoiler jetzt aber nicht), zumindest für jemanden, der unzählige vergleichbare Urban Fantasy-Romane gelesen hat („anders.“ von Wolfgang Hohlbein z.B.). Ich persönlich hätte mir dann doch eine etwas andere Wendung gewünscht. Ich bin immernoch Fan der Serie und freue mich auf den dritten Band (weil einfach zuviele Fragen noch ungeklärt sind), dennoch, wenn ich Band 1 und 2 miteinander vergleiche, war der Auftakt wesentlich stärker.

Deshalb bekommt der zweite Band der „Schattenwächter“-Reihe leider „nur“ 4 von 5 Eselsöhrchen und die Hoffnung, dass das Finale mich wieder umhaut.

Meine Bewertung:

„Die dunklen Mauern von Willard State“ von Ellen Marie Wiseman

Information

Verlag: Audible GmbH61iOl7Y-HDL._AA300_
Laufzeit: 13 Stunden und 27 Minuten
Gelesen von: Katrin Zimmermann
Format: Hörbuch, Taschenbuch, eBook

Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch.

Handlung

Isabelle Stone, genannt Izzy, lebt seit ihrer Kindheit in Pflegefamilien, da ihr Vater von ihrer Mutter erschossen wurde. Ob die Mutter dem Wahnsinn verfallen war oder etwas Anderes dahinter steckte, das weiß Izzy bis heute nicht. Sie hat sich nie getraut, sich mit ihrer Mutter auseinanderzusetzen. In ihrer jetzigen Pflegefamilie fühlt Izzy sich sehr wohl. Ihre Pflegeeltern erwarten nichts von ihr und schenken Izzy blindes Vertrauen, was dem Mädchen guttut.
Für ein Museum forschen sie in einer alten Irrenanstalt. Willard State Asylum. Izzy darf helfen. Obwohl ihr Unwohl dabei ist und sie unweigerlich an ihre Mutter denken muss, fühlt sie sich geehrt und zur Familie gehörig.
In der Anstalt findet Izzy das Tagebuch einer Patientin. Sie ist gewillt, das Schicksal der Patientin Clara zu beleuchten, denn sie klingt gar nicht wie eine Geisteskranke.
In anderen Abschnitten wird derweil in der Vergangenheit Claras Geschichte erzählt.

Fazit

 

Katrin Zimmermann hat diesen Roman vorgelesen und von der ersten Minute habe ich ihr gerne gelauscht. Voller Gefühl weiß sie nicht nur die Stimmung in den Kapiteln zu vermitteln sonder auch die Hauptprotagonisten erwachen wie ganz selbstverständlich zum Leben.
Beide Handlungsstränge sind geschickt ineinander verwoben und bieten eine nicht enden wollende Spannung. Denn immer an der richtigen Stelle springt die Handlung wieder zum jeweiligen anderen Hauptprotagonisten.
Das war ein guter Tipp meiner Physiotherapeutin.
Eine Geschichte, die zeigt, wie grausam die Vergangenheit in Psychiatrien damals war, aber die auch zeigt, dass man sich mit seinem Schicksal versöhnen kann. Und manchmal ist es eben nicht so, wie es scheint. Vom Hinterfragen und Hinschauen. Vom Erwachen und Einsehen. Von Zuhören und Verstehen.
Emotionale, schockierende Stunden habe ich mit diesem Hörbuch erlebt, bei dem nicht beschönigt wurde. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, beschreibt die Autorin schonungslos die Geschehnisse.
Sehr gut, 5 Eselsöhrchen!

Meine Bewertung:

„Vision – Trugbild und Apokalypse“ von Julia Lehmann

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Das ist der Beginn einer Geschichte, die auf der Plattform Wattpad hochgeladen wurde.

Handlung

Die Erde in einer nicht zeitlich bestimmten Zukunft. Neue Technologien, bunte Städte, viele Gesetze und ein Repräsentant der Erde bestimmen ein neues Zeitalter. Doch Zeitalter nennt man es nicht mehr. Denn die Menschheit hat aufgehört die Jahre zu zählen.
In

 

dieser Zeit lebt die siebzehnjährige Cho. Mit ihrem besten Freund Amras. Sie, eine kleine, quirlige Person. Er der alberne Riese.
Doch zwischen den beiden scheint es mehr als Freundschaft zu geben. Bei einem Kinobesuch kommt es fast zum ersten Kuss.

Layout

Ein großes, blaues Auge ist auf dem Cover zu sehen, ein Teil von dem Gesicht eher verschwommen hinter Nebel. Der Name der Autorin steht in einfacher, unauffälliger Schrift in Schwarz oben auf dem Cover, der Titel in grau in derselben Schriftart, nur größer, im unteren Drittel.

Fazit

Die Idee, ein Setting in einer Zukunft spielen zu lassen, ist erstmal nicht neu. Jedoch machte mich das Cover neugierig. Auch der Klappentext machte Lust auf mehr. Was für eine besondere Fähigkeit wird Protagonistin Cho wohl haben?
So begann ich zu lesen.
Die Charaktere sind witzig ausgearbeitet. Cho klein, Amras groß, so dass sie sich gegenseitig immer wieder anstacheln und aufziehen.
Ob sie sich entwickeln und was passiert, weiß ich nach den ersten Kapiteln noch nicht zu sagen.
Man merkt dem Text an, dass er von einer jungen Autorin geschrieben wurde. An einigen Stellen wird die Story noch holprig, Formulierungen sind nicht glücklich gewählt.
Aber ich glaube, mit Übung, einem Lektorat und ein wenig Feinschliff, könnte das Ganze ein runder und gelungener Jugend-Zukunftsroman werden. Ich behalte das mal im Auge und werde berichten.

„Die 5. Welle“ von Rick Yancey

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Verlag: Der Hörverlag
Laufzeit: 14 Stunden 34 Minuten
Gelesen von: Merete Berttschneider, Achim Buch, Philipp Baltus
Format: Hörbuch, Taschenbuch, eBook

Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch.

Handlung

 

Als die Anderen kamen, da veränderte sich Cassies Leben komplett. Die Anderen, sie sind nicht von der Erde, aber sie wollen die Erde, jedoch nicht die Menschen.
Die erste Welle legte die Welt lahm, Elektrizität ging nicht mehr. Dann bebte die Erde und Tsunamis zerstörten alles. Dann kam die Vogelgrippe, tödlich für die meisten Menschen.
Jetzt heißt es nur noch überleben.
Cassies Mutter stirbt, der Vater wird umgebracht und sie selbst von ihrem kleinen Bruder Sam getrennt. Sie will unbedingt wieder zu ihm, in die Militärbasis, wo alle Kinder hingebracht wurden. Zum Glück ist sie nicht allein. Sie wird gerettet von Evan Walker gerettet, als ihr Leben am seidenen Faden hängt. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen? Denn die Anderen sehen eben auch aus wie ganz normale Menschen.

Fazit

 

Endzeitstimmung auf höchstem Niveau. Endlich mal wieder ein Jugendbuch, was mich von vorne bis hinten begeistert.
Die Ideen sind keineswegs neu. In einer nahen Zukunft, die Welt verändert sich, junges Mädchen muss zur Kämpferin werden. Dann nehme man noch den Klassenschwarm, dem man einen Part im Buch widmet, den schönen Unbekannten, der faszinierend ist, ein wenig Romanze, ein paar Gestalten die nicht von dieser Welt sind und zack, hat man eine Mischung, die, wie man sehen kann, trotz bekannter Komponenten durch gut durchdachte Handlung und der richtigen Dosis wieder komplett neu schmecken kann.
Mir gefällt sehr, dass ich die Story aus drei verschiedenen Perspektiven erlebe, die später geschickt zusammengebracht werden. Düster, dicht gepackt nimmt mich der Autor mit. Sprachlich ist es leicht zu verstehen und weckt viele Bilder. Nachvollziehbare Charaktere, die sich schlüssig entwickeln.
Eine Mischung aus „Enders Game“, „Panem“ und „Seelen“.
Die Sprecher des Hörbuchs gelingt es, den Worten Lebendigkeit einzuhauchen. Emotionen werden transportiert und eine mitreißende Stimmung erzeugt.
Ich mag die Mischung die dem Autor dort gelungen ist. Und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil!
5 Kopfhörer, ähm Eselsöhrchen von mir.

Meine Bewertung:

„Harry Potter und der Stein der Weisen“ von Joanne K. Rowling

Harry Potter, Band 1_ Harry Potter und der Stein der WeisenInformation

Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 336 Seiten
ISBN: 978-3551354013
Format: eBook, Taschenbuch, gebundene Ausgabe, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf die gebundene Hardcover Ausgabe.

Handlung

Unter mysteriösen Umständen versterben Harrys Eltern. So wird er als Baby zu Onkel Vernon und Tante Petunia gebracht. Für Harry beginnt ein hartes Leben. Während sein Cousin Dudley von seinen Eltern in einer Tour verwöhnt wird, spürt Harry, das er anders ist. Um ihn herum geschehen immer merkwürdige Dinge. Onkel und Tante scheinen immer irgendwie Angst wegen ihm zu haben
Kurz vor seinem elften Geburtstag bekommt Harry zum ersten Mal Post. Doch sein Onkel vernichtet den Brief. Doch die Eulen, die diese Briefe bringen, sind jedoch sehr hartnäckig. Genervt versucht die Familie mit Harry zu flüchten.
In der Nacht zu seinem elften Geburtstag ist die Familie auf einer Insel. Dort bekommen sie merkwürdigen Besuch. Ein Riese stattet Harry Potter einen Besuch ab. Er gratuliert ihm zum Geburtstag und eröffnet ihm, wer Harry wirklich ist. Harry ist ein Zauberer und von nun an ist er Schüler der Hogwarts Schule. Für Harry beginnt ein ganz neues Leben und das erste Mal hat er das Gefühl, dass er irgendwo hingehört.

Layout

Ein Schachbrett mit riesigen Schachfiguren ist auf dem Cover zu sehen. Zwei kleiner gezeichntet Personen auf dem Spielbrett, ein Junge mit Brille im Vordergrund.
Der Titel des Buchs ist im typischen Harry Potter Logo ganz oben zu finden.
Die Kapitel sind betitelt, Schriftgröße ist angenehm und das Buch wirkt sehr übersichtlich.

Fazit

Ein Jugendbuch, auch für junggebliebene Erwachsene. Mit Harry Potter haben wir einen Hauptprotagonisten, der sehr glaubwürdig, kindlich agiert.
Die Autorin hat eine tolle parallele Welt geschaffen, die genauso sein muss. Alles ist dabei, eigene Währung, eigener Sport, eigene Stars.
Flüssig zu lesen, spannend und mit überraschenden Wendungen.
Ich lese die Buchreihe nun ein zweites Mal, und weiß schon, warum ich sie so sehr liebe.
Ich vergebe vier Eselsöhrchen, weil ich weiß, dass Frau Rowling noch nicht aus den vollen geschöpft hat.
Harry Potter gehört zurecht zu den Klassikern.

Meine Bewertung:

Der Letzte

  

Ich hab den ersten Harry Potter Band tatsächlich gestern Abend noch begonnen. Seite 100 war schnell erreicht. Da geht es grad zum Bahnhof für Harry, es geht los. Damals hab ich weitergelesen, heute auch. Schlüssig, spannend und leicht flutschend geschrieben. Der Hype hat einen Grund! 

Alan Rickman ~ Machs gut, mein Halbblutprinz

 Uff, die Nachricht hat mich doch geschockt. Natürlich gehört der Tod zum Leben dazu, aber trotzdem kommt er immer unerwartet. So wie der Tod von Alan Rickman, der Professor für Zaubertränke aus Hogwarts.

Gelesen habe ich schon immer, Bücher haben mich schon immer fasziniert. Aber diese Buchleidenschaft, der Sammelwahn kam mit Harry Potter. Die Eulenpost, Bücher direkt zum Erscheinungstermin bekommen, das war ein Highlight. Im Schlafanzug die Tür geöffnet, Kakao gekocht und die ganze Nacht gelesen.

Aus diesem Grund werde ich die  Harry Potter Bücher erneut lesen und rezensieren, irgendwie habe ich das Gefühl, das ich das machen muss.

Möge der sprechende Hut das Butterbier verteilen.

„Wyrm“ von Wolfgang Hohlbein

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Verlag: Piper
Seitenzahl: 304 Seiten
ISBN: 978-3492702980
Format: eBook, Taschenbuch, gebundene Ausgabe

Diese Rezension bezieht sich auf die Neuauflage des Taschenbuchs.
Handlung:

Joffrey Copplestone ist Landvermesser. Eine Straße soll neu gebaut werden, aber wie dem ja so ist, müssen einige Menschen und Gebäude dem Fortschritt weichen. Deswegen führt ihn sein Weg nach Magotty. Dort hat der schräge Kauz Morrison seine Farm, die der Straße weichen muss. Schon auf dem Weg zu der Farm, die wirklich weit weg vom Schuss ist, merkt Copplestone, dass etwas in der Umgebung sehr merkwürdig ist. Auch Morrison selbst ist nicht ganz ohne. Sein Äußeres ist entstellt, seine Sprache mehr als undeutlich. Er warnt Copplestone vor dem Unheil, welches in Magotty auf ihn lauert und er solle doch besser schnell verschwinden.
Copplestone jedoch hört nicht auf die Warnung, er möchte einfach seinem Job nachgehen, Morrison soll die Farm räumen. Er ahnt nicht, was unter der Stadt verborgen ist, und er ist nun voll im Visier des Horrors.

Layout:

Das Cover ist in der neuen Auflage komplett blau. Oben prangt ein großes W in hellblau, in weiß darunter kann man den Namen des Autors lesen, wieder in blau den Buchtitel. Ansprechend war das Cover für mich jetzt nur wegen dem Autor, denn eigentlich ist das Cover eher nichtssagend.
Das Buch ist in nummerierte Kapitel aufgeteilt. Große Zahlen teilen den Text deutlich und präsent auf.

Fazit:

Ich hatte das Buch schon einmal vor Jahren gelesen. Nachdem ich auf der Buchmesse in Franktfurt vor drei Jahren Wolfgang Hohlbein live sehen konnte, und das Buch gerade druckfrisch neu erschienen war, mit einem eBook Bonus für die Fortsetzung von Wyrm, habe ich es mir zugelegt. Vorher war die Story ein geliehenes Buch und stand nur in der Bücherei. In meiner Hohlbeinsammlung durfte es aber nicht fehlen.
Jetzt weiß ich, warum das Buch nicht hängen blieb.
Der Schreibstil ist zwar flüssig und man kommt auch ohne Probleme in die Geschichte rein, aber eine Glanzleistung ist es nun nicht. Ich empfinde die Charaktere sehr platt, manchmal handeln sie für mich irgendwie unlogisch und auch das Feeling kommt nicht besonders rüber. Gegruselt habe ich mich nicht und so wirklich vorstellen konnte ich mir „Wyrm“ auch nicht.
Wofgang Hohlbein muss man mögen, das steht fest.
Ich mag seine Bücher sehr. Dieses hatte aber weniger was mit Fantasy zu tun, sondern ist eher ein Horrorschmöcker, der aber auch nur am Horror mal vorbeigerutscht ist.
Schade, da habe ich wirklich schon bessere Bücher von ihm gelesen.
Es war nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Der zündete Höhepunkt fehlt irgendwie. Es ging alles viel zu schnell, als wollte er diese Geschichte einfach nur schnell beenden.
Aber ich freu mich auf die Fortsetzung, die nun auf meinem Reader wartet, dafür hat sich das Buch in jedem Fall gelohnt.
Weil ich zu Ende gelesen habe und wenigstens keine Langweile aufkam, gebe ich drei Eselsöhrchen!

Meine Bewertung: