(Mehr als) 6 Fragen an Yvonne van Acht

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– Yvonne van Acht

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

– Schreiben gehört mich dazu wie atmen oder essen. Seit ich schreiben kann, schreibe ich. Mein erstes Gedicht schrieb ich mit acht Jahren und gewann damit überraschend einen Schulwettbewerb, meine erste Geschichte schrieb ich mit dreizehn. Schon früh begann ich, meine Gedanken und Ideen festzuhalten. Ich nannte sie „Skizzierte Gedanken“, da etwas „aufzeichnen“ nicht nur „schreiben“ sondern auch „zeichnen“ bedeutet. Beides begleitet mich auf allen Wegen.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

– Eine Geschichte ist zunächst erst einmal eine Geschichte. Ich schreibe, was ich notwendig finde aufzuschreiben. Das Genre ist nur die Schublade, wo ich es reinlege, um es für andere zu definieren. Für mich persönlich existiert das nicht wirklich.

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

– Sie entsteht zunächst im Kopf. Ist mir klar, was ich will, mache ich ein Konzept mit allen wichtigen Stationen der Geschichte. Ich stelle mir Fragen, was ist der Plot, was muss passieren, wenn A dies tut oder jenes. Die Kausalität muss stimmen.
– Dann skizziere ich die Charaktere, lege Äußeres fest, erstelle Steckbriefe, Familienstammbäume und Psychogramme. Ich definiere das soziale Umfeld, die Geschichte der Familie, die Herkunft des Charakters. Wenn der Charakter aus einem anderen Kulturkreis kommt, recherchiere ich diesen. Ich lege Architekturpläne der Häuser an, mache Grundrisse. Ich bereise die Orte, wo die Handlung spielt. Alles muss authentisch und echt sein.
– Die Szenen schreibe ich nicht chronologisch, sondern parallel. Da mir die Eckpunkte bekannt sind, kann ich gleichzeitig an mehreren Szenen arbeiten. Schön finde ich es, wenn mein Innerstes sich einmischt und mich überrascht. Dann kommen ungeahnte Elemente ins Spiel, die das Ganze sehr aufregend machen. Ist mir etwas unklar, meditiere ich darüber, bis es klar erscheint. Komme ich gar nicht weiter, lasse ich die Szene ruhen und arbeite an einer anderen weiter. Oftmals löst sich das Problem in einem Moment der Ruhe.
Deine Reihe um Jonas und die „Anders-Welt“ ist ja schon was ganz Besonderes. Deine Trilogie umfasst ja auch entsprechende Bilder, die du zeichnest. Erzähl uns doch von dieser Arbeit. Wie ist genau dieses Projekt entstanden?

– Ich nenne diese Arbeit „Den Schatz heben“ oder „Bilder fischen“. Damit meine ich, in meine Tiefen vorzudringen, um Bilder und Symbole meiner Seele aus dem Fluss des kollektiven Unbewussten zutage zu fördern, um die Gesichter und Wandlungsfähigkeit der Archetypen und ihren Einfluss zu zeigen. Dabei orientiere ich mich an den Stationen der „Heldenreise“, die in meinem Roman dem Protagonisten beispielhaft begegnen.
– Ich nehme mir also eine Manuskriptseite und spüre nach, welches innere Bild sie mir gibt und zeichne es dann. Dabei entsteht eine Art Wechselwirkung mit mir selbst, Wort und Bild sowie Innen und Außen werden eins. Das ist ein sehr poetischer Prozess und öffnet neben meiner Sichtweise auch viele Türen in mir. Es entsteht eine Art Landkarte der Seele. Das Zeichnen lässt mein Innerstes frei agieren und sich so ausdrücken, wie es mag. Gleichzeitig gelangt es in mein Bewusstsein und gibt mir die Möglichkeit einer erweiterten und kreativen Sichtweise. „Innen ist wie Außen, Oben ist wie Unten“, die Zeichnung ist die sichtbare und authentische Blaupause dieser Wechselwirkung von bewussten und unbewussten Inhalten. Es sind letztendlich Wegweiser zu meinem Selbst.

Was fasziniert dich so an der Philosophie?

– Meine Faszination gilt der steten Erweiterung meiner Sichtweise. Ich möchte, dass meine Gedanken beweglich bleiben, offen, tolerant und frei. Ich möchte in der Lage sein, andere zu verstehen. Dazu verhilft mir die Philosophie, da ich darin so unterschiedliche Gedanken und Weltanschauungen finde, die mich immer wieder dazu bringen, mich zu hinterfragen und meine Sicht neu zu überprüfen. Das macht meinen Geist sehr offen und weit. Mich interessiert, was andere Menschen denken und mich interessieren ihre Geschichten dazu, die meist erklären, warum sie so denken. Und dann möchte ich wissen, was ich dazu denke, welche Haltung ich einnehme. Das ist sehr spannend für mich, da ich schon so manches Mal bestimmte Erkenntnisse verworfen oder überdacht oder weiterentwickelt habe. Ich bin auf der Suche nach dem Unveränderlichen, dem Unwandelbaren, dem festen Kern.

Wer sind deine Vorbilder?

– Ich hab keine Vorbilder, eifere niemandem nach oder vergleiche mich. Ich möchte frei mit mir sein, um mich so frei wie möglich entfalten zu können.

Was liest du selbst am liebsten?

– Ich liebe Klassiker wie Herman Hesse, Goethe, Max Frisch oder Thomas Mann. Ich lese meist und überaus gerne Sachbücher aus den Bereichen Philosophie, Psychologie und west-östliche Weisheitslehren, spirituelle Lehren wie zum Beispiel der Hermetik oder Gnosis. Ich erfreue mich sehr an Biografien und an den besonderen Geschichten der Menschen, die sie tatsächlich erlebt haben. Mich faszinieren Märchen und Mythen sowie die Geschichten alter Kulturen.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

– Kaffee, Schokolade und Musik (Musik aber nur in den Pausen, um bestimmte Energien aufzutanken oder freizulassen)

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?

www.yvonne-van-acht.de
www.die-hueter-des-siebensterns.de
www.facebook.com/diehueterdessiebensterns

6 Fragen an Jan Reschke

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Jan Reschke

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Auch wenn ich schon vorher immer mal wieder etwas geschrieben habe, so richtig los ging es im Prinzip mit dem Beginn meiner journalistischen Laufbahn. Also in etwa mit Beginn meines Studiums.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?
Da bin ich nicht festgelegt, es ist die Geschichte, die zählt. „Die Ummauerte Stadt“ ist ein sehr düsteres Buch, ich schreibe aber auch gerne humoristische Texte.

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?
Es gibt eine Grundidee von der ausgehend ich die Geschichte nach und nach entwickele. Dabei kommen mir viele Ideen spontan beim Schreiben. Eine Geschichte entsteht bei mir eher nicht am Reißbrett, sondern entwickelt sich.

Wer sind deine Vorbilder?
Vorbilder, denen ich nacheifere habe ich eigentlich nicht. Allerdings gibt es einige Autoren, die mein Buch beeinflusst haben: Stanislaw Lem, George Orwell, Frank Herbert, Aldous Huxley sowie Arkadi und Boris Strugazki.

Was liest du selbst am liebsten?
Meistens lese ich Fantasybücher, festgelegt bin ich aber nicht. Dystopien lese ich ebenfalls gerne. Es kann aber auch ein gutes Sachbuch sein.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?
Motivation, Zeit, Kaffee

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?
http://www.janreschke.net/
https://www.facebook.com/JanReschke11

 

Ich danke Jan Reschke für das liebe Interview!

6 Fragen an Ina Tomec

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Mein Name ist Ina Tomec, Autorin und Musikerin

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich habe bereits in meiner Kindheit Kurzgeschichten und Gedichte geschrieben, die ich allerdings nicht aufgehoben habe. Dann stieß ich 2009 zufällig zu einer Autorengruppe und entschied mich spontan, einen historischen Roman zu schreiben. Für mich stand fest, dass die Geschichte über eine wahre Begebenheit aus dem Ruhrgebiet handeln wird.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Ich fühle mich bei historischen Fantasy- Romanen auf jeden Fall zu Hause. Dennoch habe ich auch zwei Kurzgeschichten aus dem Alltag geschrieben, die im Februar 2013 in einer Anthologie mit 13 weiteren Autoren aus NRW veröffentlich worden sind. Dann auch Weihnachtsgeschichten für Kinder, die ich zur Adventszeit vorlese, und ich notiere mir so manche Verse, die mir spontan einfallen. Momentan arbeite ich an einer Krimi-Kurzgeschichte, eine kleine „Auftragsarbeit“ für einen Verlag. Also, ich möchte und kann mich nicht für ein bestimmtes Genre festlegen.

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

„Ayleva – Die Reise im Licht des Nebels“ ist mein Debütroman. Das Thema um die Ermordung des Kölner Erzbischofs ist mir vorgeschlagen worden. Ansonsten entstehen die Themen durch Erlebnisse und Beobachtungen im Alltag und natürlich mit viel Fantasie. Meine Ideen für die Geschichten selbst kommen mir beim Schreiben. Unter Berücksichtigung von historisch belegbaren Ereignissen ist so auch mein historischer Fantasy-Roman mit Dichtung verknüpft entstanden.

Wer sind deine Vorbilder?

Ich mag eigentlich alle Bücher mit unvorhersehbaren Ereignissen und Wendungen, die spannend und fesselnd aufgebaut sind, und bei denen ich mitdenken und mit raten kann. Auf jeder Seite möchte ich wissen, warum ich umblättere. Der Autor oder das Genre ist für mich nicht entscheidend. Bei mir finden neben Krimis auch Psychothriller, humorvolle alltägliche Geschichten und Lyrik Begeisterung. In meinem Bücherschrank befinden sich viele Bücher von Autorenkollegen, die nicht (noch nicht ) berühmt sind und tolle Werke geschrieben haben.

Was liest du selbst am liebsten?

Sehr gern historische Romane, weil ich für kurze Zeit dem Alltag entfliehen und abschalten kann. Dann tauche ich in eine andere Welt ein, aber ich möchte nicht in mittelalterlicher Zeit leben. Die Geschichten dürfen gern von Menschen handeln, die außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen, wie Heilerinnen oder Personen, die ein zweites Gesicht haben, die tief in sich kehren können undvielleicht in die Zukunft blicken können. Ich finde es spannend und aufregend, weil ich es mir nicht real vorstellen kann.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

Ich benötige einen Kugelschreiber, die Zettel mit meinen Notizen und einen absturzsicheren Computer.

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?

Für einen Blog fehlt mir bei all meinen Aktivitäten die Zeit, aber Informationen über mich und zu meinem Buch findet man unter: www.ina-tomec.de und auf Facebook: https://www.facebook.com/pages/Ayleva-Die-Reise-im-Licht-des-Nebels/471749089549069

 

Liebe Claudia,
ich bedanke mich herzlich für das schöne Interview und wünsche dir eine schöne Zeit.
Herzliche Grüße von Ina Tomec

 

Liebe Ina,

ich bedanke mich von Herzen, für diesen kleinen Blick hinter die Kulissen und für die schöne Zeitreise.

 

6 Fragen an Christian Klemkow

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Christian Klemkow

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Zum Schreiben kam ich durch viele Umstände. Zum einen war ich immer ein Cineast, habe fremde Welten also vor allem auf Leinwänden im Kino oder im TV verschlungen. Zum anderen war ich von so vielen wissenschaftlichen Themen fasziniert, dass schon lange „Was-wäre-wenn-Fragen“ in meinem Kopf schlummerten. Als ich irgendwann schließlich zum Film wollte begann ich diese Ideen in Form von Geschichten als Drehbücher zu entwerfen. Als ich mit dem Drehbuch fertig war, lag der nächste Schritt zum Roman am nächsten.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Eindeutig Science-Fiction. Auch das nächste Buch würde wohl ein SciFi-Actiondrama werden.  Ich mag es düster.

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Vermutlich genau anders herum, wie bei den meisten anderen Autoren. Vielleicht denke ich eher wie Hollywoods Filmschreiber. Einzigartige Locations, dramatische Bildkompositionen. Damit fing es bei mir an. Die Charaktere kamen erst hinzu, als ich den halben visuellen Plot schon vor Augen hatte. Und ohne laute Beschallung von inspirierender Filmmusik geht bei mir gar nix.

Wer sind deine Vorbilder?

Das mag nach den bisherigen Antworten wohl nicht verwunderlich klingen. Stephen Hawking, Stephen Spielberg, James Cameron, Carl Sagan & Frank Schätzing

Was liest du selbst am liebsten?

Science Fiction in Buch- und Filmform. Gern auch wissenschaftliche Sachbücher.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

Filmmusik, Kakao und Ruhe (also keine Störung)

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?

www.facebook.com/explorationcapri

 

6 Fragen an Fairy Gold

DSC_8378 (2)Name: Petra Czernitzki und Fairy Gold (zusammen mit meiner Co-Autorin Brenda Hilbig)

Wie bin ich zum Schreiben gekommen? Meine ersten Prosatexte und Gedichte sind aus dem Tagebuchschreiben entstanden. Mit Brenda habe ich bereits in der 7. Klasse einen Roman geschrieben über die Härten des Teenagerlebens. Diese Zusammenarbeit haben wir wieder aufleben lassen.

Welche Genres schreibst du am liebsten? Kurz- und Kürzestprosa, Lyrik, Satire, Humor

Wie entsteht bei dir eine Geschichte: Ich erlebe etwas, denke etwas, fühle etwas und manchmal packt mich eine Idee und die Worte kommen. Oder ich habe per Skype und Google Drive einen Schreibtermin mit Brenda und dann spinnen wir gemeinsam eine Idee aus und dann die Geschichte.

Wer sind deine Vorbilder? Ich habe keine.

Was liest du selbst am liebsten? Eigentlich querbeet, aber ein Faible für Krimis und Thriller kann ich nicht abstreiten.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen? Ein PC mit Tastatur, Bildschirm und Maus oder Stift und Papier reichen neben Ideen, Inspiration und Lust zu schreiben völlig. Ich habe keine Schreibfetische oder Maskottchen 😉

Fairy Gold: https://www.facebook.com/pages/Fairy-Gold/307048322796114?ref=hl

Brenda Hilbig: http://www.brendavision.de/

Petra Czernitzki: http://www.autorenwelt.de/users/chiochia

6 Fragen an Karla Farby

 

Name?Karla Fabry

Karla Fabry (echter Name 🙂 )

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Indem ich eines Tages anfing. Es war ein schleichender Anfang. Schon fast klischeehaft: ein Tagebuch hier, das eine oder andere Gedichtchen dort, ein-zwei Kurzgeschichten … Ja, und dann auch ein Roman oder zwei. (Allerdings nur die ersten 90-100 Seiten …) „Schattenblau“ ist aber das erste Buch, das ich tatsächlich zu Ende schrieb, und gleich ganze 480 Seiten! Eigentlich wollte ich Künstlerin werden, Fotografin, kam aber immer wieder zur Arbeit mit der Sprache zurück, zu den Wortbildern. Später auch beruflich (als Texterin). In jener Zeit setzte sich das Schreiben endgültig als mein kreatives Ventil durch.  Und dabei lernte ich enorm. Vor allem, wie man „show“-en und nicht „tell“-en soll, was eine große Kunst ist. Lebendige Bilder vor dem inneren Auge des Lesers entstehen zu lassen und alle Sinne zu kitzeln. Ich denke, mit „Schattenblau“ ist mir das ganz gut gelungen – oder hast du nicht den Salzwind riechen können?

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Ich finde das Genre Fantasy toll, denn gerade hier kann ich meine inneren Welten, wie fantastisch sie auch sind, schön aufleben lassen. Es ist ein Bereich, der zugleich unendlich viele Möglichkeiten bietet, und mich dennoch zu viel Disziplin und logischem Denken anspornt. Denn auch innerhalb einer fantastischen Welt gelten Regeln und müssen Gesetze eingehalten werden. Dann noch eine Prise Romantik und Poesie und schon bin ich in meinem Element.

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Die Geschichte zu „Schattenblau“ hat sich allmählich in meinem Kopf entwickelt. Nach Harry Potter kam mir der Gedanke, eine ganz eigene Welt zu erfinden, in der alles bestens funktioniert, und diese zu Papier zu bringen. Es hat mich fasziniert, wie diese Zauberwelt so fesseln konnte, dich regelrecht aufsog und dich festhielt – und das, über die Länge mehrerer Tausend Seiten. Eine solche Welt wollte ich auch erschaffen. Da mich das Meer immer sehr berührt  und fasziniert hat, war schnell klar, es wird eine Geschichte, die etwas mit dem Meer zu tun hat. Und da ich nicht gänzlich „fantastisch“ sein wollte, hatte ich den Anspruch, meine Welt logisch und wissenschaftlich erklärbar zu gestalten, anhand tatsächlich existierender Dinge. So, dass man das Gefühl haben konnte, ja, diese Welt mit ihren Wesen kann man sich vorstellen. Schließlich gibt es Amphibien. Warum nicht Menschenamphibien? Die Geschichte zu „Schattenblau“ entwickelte sich aber auch rund um meine Recherchen. Ich habe viel über die Meere und Ozeane gelesen und mir Dokus und Berichte angesehen. Zur Geschichte, den verschiedenen Bereichen eines Meeres wie die Dämmerzone oder die Tiefsee und zu den Pflanzen und Tieren dort.

Wer sind deine Vorbilder? J.K. Rowling mit ihrem Harry Potter. Für „Schattenblau“ aber auch die „Biss“-Reihe von Stephenie Meyer, was die romantische Seite betrifft. Und ein Buch, das man hier gar nicht so kennt, „Der Amphibienmensch“ von einem russischen Schriftsteller – Alexander Beljajew. Das Buch habe ich gelesen, als ich ganz jung war und es hat mich sehr beeindruckt. Ich weiß noch bis heute, wie ich mir auch gewünscht hatte, unter Wasser atmen zu können und am Meeresgrund ein Korallenhaus zu haben.

Was liest du selbst am liebsten?

Das variiert. Zur Zeit lese ich viel romantische Fantasy. Aber auch Spannung und gern auch Mystery-Thriller. Und immer wieder Shakespeare …

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

Mein kleines Laptop, meine Notizbücher und gute Musik.

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?

Meine Webseite:

www.karla-fabry.de

Blog ist noch nicht da, folgt aber noch.

Facebook gibt es auch:

www.facebook.com/schattenblau

 

Vielen Dank, liebe Kari!

 

Ich danke dir, liebe Karla.

6 Fragen an Carin Müller

Name?

Carin Müller

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Als ich in der dritten Klasse meine erste Erlebniserzählung „Dein schönstes Ferienerlebnis“ frei erfunden habe. Ich war nur bei der Oma, das schien mir zu langweilig.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Eindeutig Komödien!

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Irgendwann ist plötzlich eine Idee oder eine Figur da. Wenn sie gut sind, dann schmoren sie kürzer oder länger in meinem Kopf und irgendwann geht’s ganz seriös an die Arbeit: Plot konstruieren, Figuren entwickeln, an Details feilen. Ich habe eine liebe Menschen in meinem Umfeld, mit denen ich das alles diskutieren kann.

Wer sind deine Vorbilder?

Ach, da gäbe es sooooo viele. Exemplarisch möchte ich die fast vergessene Barbara Noack nennen, die bereits vor über 50 Jahren zauberhafte, wortwitzige, charmante Komödien mit Tiefgang geschrieben hat. Bestes Beispiel: „Die Zürcher Verlobung“

Was liest du selbst am liebsten?

Fast alles! Ich gehe ziemlich unerschrocken an die meisten Genres ran, wobei es nicht zu blutig oder gruselig werden sollte. Schön finde ich, wenn eine Geschichte einen besonderen Twist hat. Beispielsweise die Geschichten von Cecilia Ahern. Mein Lieblingsbuch in 2014 bisher: „The Rosie Project“ von Graeme Simsion. Toll!

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

Musik (um mich in die entsprechende Stimmung zu bringen), mein Hund (der dafür sorgt, dass ich mich zwischendurch auch bewege) und das Internet (für schnelle Recherchen).

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?

Habe ich alles!

Homepage: www.carinmueller.de

Blog: www.11spielerfrauen.de

Facebook-Seite: https://www.facebook.com/carinmueller

Twitter: @11Spielerfrauen

Google+: http://google.com/+CarinmuellerDe2014

6 Fragen an Kristin B. Sword

Name?

Kristin B. Sword, wobei das nur mein Pseudonym ist. Im bürgerlichen Leben als Rechtsreferendarin heiße ich Sabine.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Geschichten für mich habe ich schon während meiner Schulzeit heimlich in jede Menge Notizbücher geschrieben. Nach der Geburt meiner ersten Tochter hatte ich dann eine schwere Zeit, in der mir ein guter Freund sehr geholfen hat, einfach, indem er mir zugehört hat, wann immer ich wollte – und wenn es mitten in der Nacht war. Irgendwann schickte er mir eine Geschichte von sich und damit fing für mich eigentlich alles an. Dazu überredet, nicht nur für mich, sondern in einem Fanfiction-Forum zu schreiben, hat mich letztlich 2008 eine sehr liebe Freundin, die inzwischen leider an Darmkrebs gestorben ist. Irgendwann habe ich mich dann auf den Hosenboden gesetzt, mehr übers Schreibhandwerk gelernt und einen ganz wunderbaren Lektor und eine tolle Korrektorin gefunden.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Romane, immer mit Liebesgeschichte. Früher auch viel historische Romane. Und Kurzgeschichten (was für die Figur von Jonas ziemlich hilfreich war, wobei der Roman, an dem er in meinem Debüt schreibt, auch bei mir in der Schublade liegt).

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Der Ausgangsplot einer Geschichte taucht bei mir eigentlich immer plötzlich in meinem Kopf auf, oft morgens nach dem Aufwachen. Dann wird er hin- und hergewälzt, bis die Charaktere anfangen, mit mir zu reden – und aufhören, das zu tun, was sie eigentlich tun sollten. Und ich versuche dann, den Plot vor dem Ausufern zu retten, was mir aufgrund meiner Vorliebe für Querverweise, Symbole und thematische Verflechtungen, fürchte ich, nicht immer gelingt. In dieser Hinsicht bin ich wohl zu sehr von meiner Schulzeit mit Deutsch-LK und Literaturkurs geprägt. Aber ich freue mich immer, wenn ich merke, dass sich Leser ein paar von den Gedanken machen, die ich mir beim Schreiben gemacht habe, also zum Beispiel ein Symbol oder einen Zusammenhang entdecken und interpretieren.

Wer sind deine Vorbilder?

Margaret Mitchell, Jane Austen und Charlotte Bronte.

Was liest du selbst am liebsten?

Romane, Klassiker und Fantasy. Meine Lieblingsautorin ist Marion Zimmer Bradley, obwohl ich niemals selbst Fantasy schreiben würde. Jostein Gaarder finde ich allerdings auch toll. Und natürlich meine Vorbilder.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

Mein Laptop, eine Decke und mein Bett. Am Schreibtisch kriege ich immer eiskalte Füße, das geht gar nicht.

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?

Eine Homepage (eigentlich sogar zwei, aber die andere hat nichts mit Schreiben zu tun): kristinbsword.jimdo.com

6 Fragen an Mark Lanvall

Name?

Mark Lanvall

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Als Schüler hatte ich mit Fantasieerzählungen meine besten Noten. Seitdem denke ich mir Geschichten aus und bringe sie zu Papier. Nachdem man mir glaubhaft versichert hat, dass „Bestseller-Autor“ kein vernünftiger Berufswunsch ist, bin ich Journalist geworden.  Seit Ende 2013 will ich es aber auch als Fantasy-Autor wissen.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Fantasy. Kein anderes Genre entführt einen derart in unglaubliche Welten, die so herrlich weit weg von der Realität sind. „Lichtsturm“ hat aber auch unübersehbare Thriller-Elemente. Es hat Spaß gemacht, beides zu verknüpfen.

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Da ist diese kleine hartnäckige Idee, die schon bald immer mehr Platz fordert. Und wenn sie richtig groß geworden ist, werde ich sie erst wieder los, indem ich sie aufschreibe und ausbaue. So ist das vermutlich bei vielen Autoren. Die Idee zu „Lichtsturm“ kam mir im Schweden-Urlaub. Vermutlich hatte mich die mystische Landschaft in Fantasy-Laune versetzt und ich wollte wissen, mit welchen Dämonen Wesen wie die Alben wohl in unserer heutigen Zeit zu kämpfen hätten. Die Idee war so mächtig, das daraus wohl jetzt eine Trilogie werden muss.

Wer sind deine Vorbilder?

Für alle Geschichten und  Autoren, die ich klasse finde, fehlt hier leider der Platz. Natürlich habe ich die „Herr der Ringe“-Bücher gelesen. Und so ziemlich alles, was Bernhard Hennen bisher geschrieben hat.

Was liest du selbst am liebsten?

Neben guten Fantasy-Romanen und Thrillern sehr gerne historische Zeitschriften. Geschichte hat nämlich erstaunlich viel mit Geschichten zu tun.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

Muse, weil es ohne Zeit und Ruhe bei mir nicht geht. Das Internet, als unerschöpfliche Recherche-Quelle. Nervennahrung, zumeist in erschreckend kalorienhaltiger Form.

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?

Ja und ich freue mich über Besuche und Kommentare bei mark-lanvall.jimdo.com und auf meiner „Lichtsturm“-Facebookseite

6 Fragen an Marita Sydow Hamann

Name?

Mein Name ist Marita Sydow Hamann.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ich hatte schon immer den Traum einmal ein Buch zu schreiben. Doch wie das mit Träumen so ist, bleiben sie oft nur Träume.

Geschichten habe ich geschrieben seit ich denken kann, allerding fanden die nur als Tagträume in meinem Kopf statt. Irgendwann schrieb ich dann die erste Kurzgeschichte auf. Später entwarf ich einzelne Illustrationen zu den Kindergeschichten. Dann schrieb ich „Jori, der kleine Troll – Der erste Schultag“ und illustrierte das Kinderbuch vollständig. Es hat mir viel Spaß gemacht.

Der Gedanke reifte, meinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen und ein richtiges Buch zu schrieben. Das war im Juni 2006. Ich liebe Fantasy und Science Fiction. Ich hatte eine vage Idee für ein Fantasy-Kinderbuch im Kopf. Um dem Ganzen Substanz zu verleihen, begann ich mich mit Mythologien zu beschäftigen und beschloss meine Geschichte in die nordische Mythologie einzubetten.

Es war keine fertige Idee, sondern ein Reifeprozess. Zuerst gab es die Idee um ein Mädchen, das aus einem Heim flieht und dann mit Hilfe von Feen und Magie zu sich selbst findet. Die Grundidee ist geblieben, doch sonst hat „Die Erben der alten Zeit“ nicht mehr viel damit zu tun. Es wurde auch kein Kinderbuch, sondern ein AllAge ab 14 Jahre.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Ich schreibe das was ich auch gern lese: Fantasy, Romance und Science Fiction, sowie Mischungen daraus, also beispielsweise Romantasy. Es muss Magie oder Mystik vorkommen, das beflügelt meine Sinne. Gern für Kinder- und Jugendliche und junge Erwachsene.

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Meine Ideen nehme ich meist aus Träumen und Tagträumen. Dann entwickle ich sie weiter, indem ich sie beispielsweise in Mythologien oder Legenden einbette. Ich entwerfe einen roten Faden – ganz organisiert, mit Charakterbeschreibung der Personen, Schauplatzentwürfen, entsprechenden Recherchen und dem ersten Entwurf einzelner Szenen. Danach lasse ich meiner Fantasie freien Lauf. Was ich als „Kopfkino“ in meinem Kopf sehe, fließt in meine Bleistifte, denn ich schreibe alles per Hand.

Wer sind deine Vorbilder?

Astrid Lindgren und J.K. Rowling.

Was liest du selbst am liebsten?

Ich lese das was ich auch gern schreibe. ;o) Also Kinderbücher, Fantasy, Romance, Science Fiction, Romantasy und manchmal auch einen Liebesroman.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

Angespitzte Bleistifte, eine brennende Kerze und was Essbares.

Im Winter ist unser Kamin einfach urgemütlich. Wenn ich ins Feuer gucke, fällt mir immer etwas ein. :o)

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?

Ich bin mehrfach im Internet vertreten.

Homepage: marita-sydowhamann.com

Facebook: MaritaSydowHamannBooks

Twitter: MaritaSHamann

Google+: Marita Sydow Hamann