Fantasy

„Der Roboter Archimedes und der Kanonenkönig“ von Wilhelm Ruprecht Frieling

von am Oktober 22, 2013

„Der Roboter Archimedes und der Kanonenkönig“ ist das zweite Buch der Buchreihe um den Gartenroboter Archimedes.

Handlung:

 

Archimedes hat sich in Irgendwo richtig eingelebt und sein Leben könnte richtig schön. Das Spielparadies soll eröffnet werden und alle Einwohner von Irgendwo freuen sich drauf. Doch dann erhalten sie Post vom Kanonenkönig Kalle Kass.

Der braucht Eisen um sich eine Kanone zu bauen und hat von Archimedes gehört. Mit dieser Kanone will er in den Krieg ziehen.

Archimedes wird entführt, aber zum Glück helfen ihm seine Freunde, allen voran die vier Freunde der Rasselbande.

Layout:

Auf dem Cover ist für mich ganz klar in einfacher Skizzierung „Eisenstadt“, die Heimat des Kanonenkönigs, zu sehen. Sehr gelungen, wie ich finde. Obwohl es sich um eine so einfache, kindliche Zeichnung handelt, transportiert es für mich das Düstere, was der Kanonenkönig nach Irgendwo bringen will.

Außerdem sind auch einige Zeichnungen im Buch vorahnden.

Fazit:

Ich lege es jedem ans Herz, der Kind geblieben ist, der Kinder hat oder ein Geschenke für ein Kind braucht.

Archimedes schleicht sich ins Herz hinein und auch mich als Erwachsenen berührt die Geschichte. Haltet nur zusammen, dann könnt ihr auch gegen den mächtigsten und bösesten Gegner bestehen.

Auch die Zeichnungen im Buch sagen mir sehr zu. So bekommen die beschriebenen Charaktere ein Gesicht.

Die Geschichte endet offen, man sieht eine silberne Scheibe am Himmel. Das weist auf Band drei hin, den ich auf jeden Fall auch lesen werde. Was dem armen kleinen Roboter wohl noch alles wiederfährt?

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Autoren

6 Fragen an Wilhelm Ruprecht Frieling

von am Oktober 20, 2013

Name?

Wilhelm Ruprecht Frieling aka Prinz Rupi

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Bereits in der Volksschule verfasste ich heimlich Verse und kleine Gedichte. Mein Klassenlehrer quittierte mein gelegentliches Desinteresse an seinem Unterricht im Zeugnis mit der Bemerkung: »Wilhelm Ruprecht schreibt heimlich unter der Bank Gedichte«. Das heimliche Verseschmieden vermochte mir der Herr Oberlehrer trotz massiven Rohrstockeinsatzes nicht auszutreiben. Dafür hatte er etwas bemerkt, das Folgen haben sollte: Ich träumte und phantasierte lieber als zu lernen, und ich verdichtete im wahrsten Sinne des Wortes meine Träume.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Als gelernter Journalist komme ich vom Sachbuch. Von meinen inzwischen rund 50 veröffentlichten Büchern sind in den letzten Jahrzehnten Sachbücher dauerhaft erfolgreich gewesen. Meine Leser sagen, dass ich komplexe Zusammenhänge in eine klare und verständliche Sprache bringen und unterhaltsam aufbereiten kann. – Viel lieber als Sachbücher aber schreibe ich humorige Geschichten und Satiren, die sich durchaus auch ins Absurde steigern dürfen. Derzeit verfasse ich eine mehrteilige Reihe für Kinder unter dem Titel »Der Roboter Archimedes«.

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Nach der Basisidee, die mir meist spontan einfällt, schreibe ich ein Inhaltsgerüst und ein Exposé, das die angepeilte Zielgruppe definiert. Danach recherchiere ich in lockerer Form Daten, Fakten, Infos, Aussagen und auch Bildideen, die im nächsten Schritt in feste Formen gebracht werden. Meistens arbeite ich gleichzeitig an mehreren Büchern, wobei mein größtes Problem die Konzentration ist, die erforderlich ist, um eine Arbeit zügig abzuschließen. Ist ein Manuskript endlich in der Urfassung fertig, überarbeite ich es noch einmal komplett und schreibe meistens den Einstieg neu, weil mir die erste Version zu langweilig vorkommt. Dann geht der Text zum Lektor, darauf zum Korrektor und zum guten Ende in die Herstellung.

Wer sind deine Vorbilder?

Ich bewundere jeden, der konsequent seinem eigenen Stern folgt und alles daran setzt, seine Träume zu verwirklichen.

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Kinderbuch

„Der Roboter Archimedes und die Rasselbande“ von Wilhelm Ruprecht Frieling

von am

Handlung

Der kleine Roboter Archimedes wird nach langer Dienstzeit in seinem Job als Gartenroboter durch einen moderneren Zeitgenossen ersetzt. Da Archimedes nun nicht mehr von Nutzen ist, beschließt er fortzulaufen.

Seine Reise führt ihn durch den Wald bis hin in eine kleine Stadt, die Irgendwo heißt. Dort hat er es zunächst gar nicht leicht. Die Bewohner wissen nichts mit ihm anzufangen und sind sehr skeptisch, was er denn für ein Zeitgenosse ist. Schnell wird jedoch klar, dass Archimedes ein herzensguter Roboter ist, und er findet schnell Freunde in der Stadt. Die Rasselbande, vier Kinder aus dem Dorf, die nur Flausen und Streiche im Kopf haben, machen es Archimedes leicht, sich schnell zu Hause zu fühlen.

 

Layout

Das Cover sieht aus wie eine Kinderzeichnung. Es zeigt eindeutig den kleinen Roboter Archimedes. Sehr süß und passend, wie ich finde, für ein Kinderbuch. Es gibt sogar einige Zeichnungen von Archimedes im Buch.

 

Fazit

Das war mal schnell durch. Ich war ja erst skeptisch. Aber mir wurde der Roboter Archimedes ans Herz gelegt, und genau da hat er sich auch rein geschlichen. Wie habe ich mit ihm mit gelitten, als er ausrangiert werden sollte. Das tat mir richtig leid für ihn. Und ich habe mich so sehr gefreut, als er endlich Freunde fand, und dann auch noch einen anderen Roboter kennenlernte.

Mich als Erwachsene hat die Geschichte abgeholt. Und ich bin der festen Überzeugung, dass es genau dasselbe mit den Kindern tut. Egal, ob das Buch vorgelesen wird, oder man es als Leseanfänger selber heimlich unter der Bettdecke schmökert. Archimedes nimmt einen an der Hand und führt den Leser in sein Irgendwo. Die Bilder, die immer mal wieder im Buch auftauchen, tun ihr übriges, die Geschichte zu einer runden Sache werden zu lassen.

Ich könnte mir die Geschichte auch total gut als Hörspiel vorstellen. Vielleicht kann Archimedes ja auch Benjamin Blümchen Konkurrenz machen?

Toller Auftakt und ich bin gespannt auf den nächsten Teil. Ich wünsche dem kleinen Roboter alles Gute auf seinen Abenteuern.

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Fantasy

„Für ein Ende der Ewigkeit“ von Roxann Hill

von am Oktober 19, 2013

Das Buch ist das erste von dreien aus der „Lilith-Saga“.

Handlung

 

Lilith leidet nach ihrem Unfall an Amnesie.

 

Bei ihrem Lieblingssport Tae Kwon Do lernt sie Johannes kennen. Sie ist sofort fasziniert von ihm und gerät jedes Mal ins Schwärmen. Ziemlich zeitgleich tritt auf einer Party am See auch noch der geheimnisvolle Asmodeo in ihr Leben.

 

Gleich zwei Männer, die Liliths Gefühlswelt auf den Kopf stellen und alles in ihrem Leben durcheinander wirbeln. Dann kommen aber zu allem Überfluss noch rätselhafte Träume hinzu. Außerdem scheinen die beiden sich zu kennen und auch ihre Großmutter ist Teil eines Geheimnisses, in dem Lilith die Hauptrolle zu spielen scheint.

 

 

Layout

 

Für mich ist das Cover und das Layout unscheinbar und nichts Besonderes. Ein Foto von einer jungen Frau, ein Baum im Hintergrund und mit einem Bildbearbeitungsprogramm in Rot getaucht. Schade, wenn man über die Handlung nachdenkt, hätte man da so viel schönere und aussagekräftigere Motive auf dieses Cover machen können.

 

 

Fazit

 

Ich habe das eBook gelesen und kann realativ schlecht einschätzen, wann ich auf Seite 100 war. Deswegen habe ich bis 25% gelesen. Da kam gerade heraus, dass Liliths Oma Asmodeo von früher kennt und Asmodeos Mutter während der Schwangerschaft glaubte, einen Dämon zur Welt zu bringen.

 

Dieser erste Teil hatte mich noch nicht überzeugt und nichts desto trotz war ich neugierig. Zwischendurch gab es schon einige rätselhafte Situationen und ich hatte die große Hoffnung, dass die Story einfach nur Anlauf nehmen würde. Bei etwa 600 Seiten wäre das ja auch akzeptabel, wenn das Vorspiel etwas länger dauert. Aber irgendwie wurde ich trotz allem Durchhalten enttäuscht.

 

Natürlich war es geheimnisvoll und rätselhaft. Die arme Lilith war in großer Gefahr und hatte Angst, aber das stand leider immer nur an zweiter Stelle. Diese Kerle um sie herum und die Gefühle zu ihnen wurden viel prominenter in den Vordergrund gestellt als der Rest der Story. Schade eigentlich.

 

Mit Lilith als Charakter wurde ich auch nicht richtig warm. Obwohl sie aus ihrer Sicht die Geschichte erzählte, sah ich es einfach nicht durch ihre Augen, fühlte nicht das, was sie fühlte.

 

Trotzdem bin ich gespannt wie es weitergeht. Ich habe ja die Hoffnung, dass der phantastische Teil der Story dann mehr im Fokus steht.

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Schmökerutensilien

Book Seat, der Sessel für Buch, ebook-Reader und anderes

von am Oktober 17, 2013

Aus gegebenem Anlass (und weil ich Nippes einfach liebe) habe ich mich dazu entschlossen, auch Leseutensilien zu testen und zu bewerten.

Diese Dinge, wie Lampen, ebook-Reader usw. findet ihr dann in Zukunft unter der Kategorie „Schmökerutensilien“.

Heute starte ich die Testreihe mit dem „BookSeat“. Ich werde meine Tests in vier Bereiche einteilen. Aufmachung, Handhabung, Nützlichkeit, Fazit. Viel Spaß damit.

Aufmachung

Der Book Seat sieht aus wie ein kleiner Sitzsack. ebook-Reader, Tablets, Taschenbücher, aber auch gebundene Ausgaben passen bequem auf die Sitzfläche. Die lange Plexiglasscheibe lässt sich mit Hilfe eines Gummibandes und eines Zippers verschieben. Hinten befindet sich ein extra Täschchen, oben eine Schlaufe. Gefüllt ist das Kissen mit Styroporkügelchen, gefertigt wurde es aus Mikrofaser. Der Book Seat ist in verschiedenen Farben erhältlich.

Handhabung

Durch die flexibel einstellbare Plexiglassicherung kann man Geräte und Bücher der verschiedensten Stärken darauf paltzieren. In die hintere kleine Tasche passt locker ein Smartphone oder mp3-Player rein. Seiten eines Buchs kann man einfach mit einem Handgriff umblättern, der Sitz ist in jeder erdenklichen Position stabil und hält praktisch auf jeder Oberfläche.

Nützlichkeit

Der Book Seat ist schon eine sehr praktische Erfindung. Man kann entspannt, fast handlos (außer man muss umblättern) lesen. Das hintere Täschchen ist sehr praktisch. Außer kleineren Geräten kann man auch das Netzteil des Readers aufbewahren oder auch was Süßes. Außerdem ist das Kissen auch ideal als solches für das eigene Bedürfnis nach Schlaf nutzbar.

Fazit

Ich bereue es ganz und gar nicht, den Book Seat gekauft zu haben. Aufgrund meines Rheumas kann ich Bücher nicht mehr so gut und lange halten. Der Book Seat übernimmt das für mich. Da man ihn in jede beliebige Position bringen kann, ist sogar entspanntes Lesen auf der Seite möglich. Das ist Nippes, der mal nützlich ist.

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Fantasy | Jugendbuch

„Das Blut des Mondes“ von Andrea Bielfeldt

von am Oktober 9, 2013

Handlung

ACHTUNG: SPOILERGEFAHR!

„Das Blut des Mondes“ ist der zweite Band der „Nilamrut“-Trilogie.

Nachdem Cat und Ric endlich zusammengefunden haben, scheinen ihre Ringe auch endlich „zufrieden“ zu sein. Wie zwei Seelen, die sich endlich wieder gefunden haben, strahlen sie vor sich hin und wirken friedlich.

Auch Ann hat ihre große Liebe in Levian gefunden. Alles könnte perfekt sein, wenn man den Fluch nicht im Hinterkopf hätte, der noch immer eine Gefahr für Cat und Ric darstellt. Oder ist er vielleicht durch das bloße Zusammenbringen der Ringe schon gebrochen?

Levian offenbart seinen neuen Freunden, dass auch er einen Ring hat, doch entgegen der Prophezeiung hat er die falsche Farbe. Wie kann das sein? Was steckt dahinter?

Aber nicht nur um Levians Ring gibt es Geheimnisse. Auch Ann scheint etwas mit dem Fluch der Freunde zu tun zu haben. Ann ist geschockt, von dem, was sie herausfindet. Kann sie ihr Schicksal und das ihrer Freunde abwenden? Gemeinsam versuchen die vier Licht ins Dunkel zu bringen, um ihre  jungen Lieben endlich sorglos genießen zu können.

Und als wäre das nicht schon schwer genug, zickt Dionne immer mal wieder dazwischen.

Layout

Das Cover ist so schön und mysteriös wie beim Vorgänger. Warme Erd- und Bronzetöne geben einen Einblick in ein Reich voller Träume. Kaum hatte ich das Buch ausgepackt, fühlte ich mich wieder an Michael Endes „Fantasia“ erinnert. Im Vordergrund schemenhaft zu erkennen eine Art Ruine auf einem Berg, dahinter erstrahlt, fast wie eine Sonne, ein riesiger Ring. Durch Nebel hindurch kann man ein Schloss erahnen und den Abendhimmel mit einem prallen Vollmond erkennen.

Im oberen Drittel findet man in klarer und großer Schrift den Namen der Autorin und den Titel.

Die Kapitel sind übersichtlich gestaltet. Gedankensprünge werden durch kleine geschnörkelte Ornamente voneinander abgegrenzt.

Sehr gut gefällt mir die Schrift der Kapitelüberschriften.

Fazit

Was soll ich sagen? Hundert Seiten waren vorbei, mein Wissen über Band eins wurde aufgefrischt und ich begleitete zwei frisch verliebte Pärchen. Noch nicht wirklich spektakulär, möchte man meinen. Aber die Autorin versteht es, einen mitzunehmen. Man ist stummer Beobachter und begleitet Cat, Ric, Ann und Levian. Man fühlt, was sie fühlen, lacht, wenn sie lachen und weint, wenn ihnen zum Weinen zumute ist.

Der Spannungsbogen wird ständig aufrecht erhalten. Kaum denkt man, es ist so klar, wo die Reise hin geht, kommt eine nächste Offenbarung, dass doch nicht alles so ist, wie es scheint.

Die einfache Sprache tut ihr übriges. Lesen und nicht nochmal überlegen zu müssen, was will die Autorin mir damit sagen, macht „Das Blut des Mondes“ zu einem kleinen Leckerbissen für zwischendurch.

Die Charaktere gefallen mir weiterhin sehr gut und nach Band eins, wurden meine Einschätzungen gefestigt. Irgendwie mochte ich Dionne schon zu Anfang nicht. Tja, tu ich immer noch nicht.  Alle anderen Hauptcharaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich bin mit ihnen durch dick und dünn gegangen und hatte das Gefühl, wenn ich das Buch zur Seite lege, werde ich sie im Stich lassen.

Also blieb ich bei den vieren, las weiter und weiter, Seite um Seite, und auch wenn man mir jetzt sagt, wie es einige Kritiker von Rezensionen ja gerne mal tun, es sei nur eine leere Floskel, gebe ich es jetzt trotzdem von mir: Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Gestern bekommen und zack in nicht mal acht Stunden durch. Da musste sogar meine Lieblingssendung zurückstecken. Und wenn eine Geschichte es schafft, mich von meinem Tagesablauf abzuhalten, dann hat es die Autorin geschafft. Wo die Liebe eben hinfällt. Danke, Andrea Bielfeldt, für eine neue Liebe!

Ich war ein wenig traurig, nein, sehr, traurig, als ich die letzten Seiten las und wusste, gleich ist es vorbei. Aber laut Andrea Bielfeldt soll es Band drei schon im Sommer 2014 geben.

Ich werde gespannt die Internetaktivitäten verfolgen, um wieder die Erste zu sein, die das sicherlich spannende Finale lesen wird.

Und ich kann Andrea Bielfeldt  nur eins sagen: Wehe es stirbt jemand, ich will ein tränenreiches, herzerwärmendes und schmalziges Happy End!

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Drama | Historie | Liebesroman

„Das geheime Vermächtnis“ von Katherine Webb

von am September 24, 2013

Handlung

Die Schwestern Beth und Erica haben von ihrer Großmutter das Herrenhaus „Storton Manor“ geerbt. Der letzte Wille der Verstorbenen ist, dass die beiden dort  zusammen Leben. Viele Erinnerungen hängen jedoch an diesem Haus. Das schrecklichste, was sich dort ereignet hat, war das Verschwinden von Cousin Henry, als sie noch Kinder waren. So fällt es vor allem Beth nicht leicht, sich in diesem Haus aufzuhalten. Aber egal was mit diesem Haus passiert, der Nachlass der Großmutter muss sortiert werden, und so ziehen die beiden kurz vor Weihnachten in das Haus. Sie müssen sich ihrer Vergangenheit stellen und Erica stößt auf ein weiteres, dunkles Familiengeheimnis.

Layout

Das Cover ist sehr klassisch gehalten und passt zum Inhalt. Das untere Drittel ist schwarz und man sieht den Autorennamen und den Titel des Buches. Der Rest wird dominiert von einem eisernen Tor, durch welches man im Hintergrund „Storton Manor“ sieht. Mir gefällt das Layout richtig gut, denn bisher habe ich jedes Buch mit Haus auf dem Cover geliebt.

Fazit

Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt. In der Gegenwart schildert Erica selber die Ereignisse. Dann gibt es immer mal wieder Rückblenden, die in der dritten Form geschrieben sind. Dort erfährt man die Geschichte von Ericas Urgroßmutter.

Erst tat ich mir schwer, dass Gegenwart und Vergangenheit sich auch im Schreibstil wiederfanden. Diese Sprünge im Geschriebenen ließen mich auf den ersten 100 Seiten immer wieder Inne halten. Ich wusste zwar, wo und wie ich gerade war, aber das Hin- und Hergespringe nahm mir ein wenig den Lesefluss.

Das wurde jedoch von der Spannung aufgehoben.  Die beiden Handlungsstränge werden geschickt miteinander verwoben, so dass es natürlich am Ende ein rundes Bild gibt und man Ericas Familie kennt.

Ein wenig hat es mich an die Bücher von Lucinda Riley erinnert. Aber da ich Lucinda Riley ja vergöttere, muss ich Katherine Webb einfach lieben!

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Autoren

6 Fragen an Astrid Rose

von am September 1, 2013

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Im Grunde auf zweierlei Arten. Als Jugendliche wollte ich bereits eine selbst erlebte Liebesgeschichte aufschreiben. Doch das halbfertige Manuskript ging verloren. Danach schrieb ich zwanzig Jahre lang nichts mehr. Mit 35 Jahren las ich die Bis(s) Reihe und fand im Internet die Aussage von Stephenie Meyer, sie habe lediglich einen Traum aufgeschrieben. Mein erster Gedanke war: Das kann ich auch! Und mein zweiter war: Willst du wirklich über die US Marine schreiben? Nein, das wollte ich nicht. Deshalb verlagerte ich meinen Dauertraum ins Hinterland von Oahu und wählte anstelle der Marine das Genre Fantasy als Basis. Am 07.08.2009 setzte ich mich an den Computer und tippte die ersten Zeilen ein. Damit nahm Mana Loa seinen Anfang und mein Leben änderte sich von Grund auf.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Dieselbe Frage wurde mir vor kurzem von http://irveliest.wordpress.com gestellt. Deswegen sage ich hier noch mal dasselbe, wie ich ihr mitteilte: Eigentlich habe ich zwei: Fantasy und Erotik. Ich lese gerne Fantasy und Sex gehört für mich einfach zum Leben dazu. Also lag es für mich auf der Hand, dass ich beides kombiniere. Da ich aber eine Familie habe, die ich schützen muss, habe ich mich dazu entschlossen, nur sinnlich erotische Szenen zu vermarkten. Meine hocherotischen Ergüsse sind nicht mehr frei zugänglich. Jetzt werden sich einige fragen, was der Unterschied sein soll: Nun unter sinnlich-erotisch verstehe ich das Be- und Umschreiben von intimen Szenen ohne den in der Erotikszene üblichen Gebrauch von Genitalausdrücken und doch behaupte ich mal, sie so schreiben zu können, dass sie nicht lächerlich klingen. Eingepflegt in einer Fantasygeschichte, wird es auch als Romantasy bezeichnet.

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Mana Loa ~ Familienbande entstand quasi im Traum. Ich war über Wochen gefangen in einer Welt, die sich aus 007, Pearl Harbor und, wie mir neulich mal jemand sagte, Dallas (wobei ich den Denver Clan passender finde) zusammensetzte. Nachdem ich mit dem Niederschreiben begann, entwickelten sich immer mehr Seitenstränge. Passagen wurde gestrichen, neue eingefügt und anderer wiederum hin- und hergeschoben, bis es passte. Fast fünf Monate lang saß ich in jeder freien Minute am Laptop und tippte meine Geschichte oder suchte stundenlang nach hawaiianischen Gebräuchen, Wörtern und Mythen, um die Abläufe so realistisch, wie möglich wieder zu geben. Am Ende war aus der oben genannten Mischung ein Mix Twilight, Harry Potter und Gilde der Jäger geworden Ähnlich ergeht es mir auch bei meinen anderen Projekten. Alle basieren auf einer Idee, einem kleinen Funken, den ich aufschreibe. Nach und nach kommen neue Einfälle dazu, bis es ein Gesamtbild ergibt. Bei Mana ~ Blutsbande – der Fortsetzung zu Familienbande – habe ich ein knappes halbes Jahr nach dem ersten Funken gesucht. Erst als ich den hatte, konnte ich mit dem Schreiben beginnen. Jetzt ist der Roman halbfertig und in einer ganz anderen Richtung gegangen, als ich es Anfangs überhaupt in Betracht zog. Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht mal mehr, wie der erste rosa Faden aussah.

Wer sind deine Vorbilder?

Ganz klar: An erster Stelle steht J.K. Rowling – sie erschuf eine Welt und verschachtelte sie gekonnt miteinander, so dass man erst am Ende der Reihe mitbekam, dass sie eigentlich bereits im ersten Teil drauf hingearbeitet hat. Und so abgehoben es klingt, aber das versuche ich in Mana Loa auch gerade umzusetzen. An zweiter Stelle steht Stephenie Meyer – ihrem Vorbild folgend, ist Mana Loa ja erst entstanden.

Was liest du selbst am liebsten?

Neben Nalini Singh lese ich gerne Independent Bücher. Viele von ihnen enthalten neuartige Ideen und man kann die Handschrift des Autors noch erkennen, weil sie nicht überlektoriert wurden.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

Ruhe, ein stabiles PC System und Eisblume

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?

Meine Homepage ist faktisch out of order. Die Seite ist zu unflexibel, um damit arbeiten zu können, daher bin ich auf http://www.traumrose.blogspot.de umgezogen. Seit neuestem habe ich einen offiziellen Autorenblog http://www.astrid-rose.blogspot.de auf dem ich nur Sachen über meine schriftstellerischen Tätigkeiten posten darf. Bei Facebook habe ich mein, mehr oder minder privates, Profil, namens traumrose. Zusätzlich habe ich eine Seite zur Mana Loa Reihe – https://www.facebook.com/ManaLoa.Familienbande und eine Autorenseite – https://www.facebook.com/Astrid.Rose.Autorin angelegt. Über diese Seiten veranstalte ich auch gerade zum vierjährigen Jubiläum von Mana Loa ein Gewinnspiel, bei dem es neben vier Taschenbuchausgaben von Familienbande auch eine Statistenrolle in Blutsbande, dem zweiten Teil der Saga, zu gewinnen gibt. Weitere Infos finden sich hier: https://www.facebook.com/events/230979670383451/ Am Ende noch etwas Persönliches: Über Freundschaftsanfragen freue ich mich immer. Sei es auf Facebook, oder auf meiner Heimatplattform http://www.Bookrix.de/-traumrose.

 

Und außerdem

Gerne beantworte ich auch mal die ein oder andere private Frage, wie zB meine Lieblingsfarbe – im Vertrauen: Ich habe gar keine. Ich mag die Kombination aus Schwarz, als Basis mit allen erdenklichen grellen und leuchtenden Farben, wie Magenta, Lila, Nachtblau und auch seit neuestem Grün. Eins meiner Lieblingsessen, findet sich auch im Roman wieder: Rotkohl. Ich mag ihn zu Rouladen, aber mehr noch zu Hähnchen. Meine Lieblingssängerin ist Eisblume, dicht gefolgt von Juliane Werding. Ich mag es aber auch die aktuellen englischsprachigen Charts von oben bis unten und zurück abzuspielen. Meine Vorliebe für deutsche Liedtexte begründe ich mit den Inspirationen, die mir diese bringen, während ich bei den englischen Liedern erst mal den Text verstehen muss, um daraus Gedanken zu flechten. Wenn ich mal dazu komme Fernsehen zu schauen, oder ins Kino zu gehen, bevorzuge ich, wie in Mana Loa, einen Genremix, aus Fantasy und Liebe. Aber auch Action und Sci Fi sehe ich gerne. Was ich absolut nicht lese, oder sehe ist Horrorgeschichten. Mir graut´s schon bei dem Gedanken daran, seitdem ich als Kind hinter dem Sofa versteckt einen Horrofilm mitsah, den meine Onkel sich ausgeliehen hatten. Vor der Liebe zum Schreiben, kommt aber meine Familie. Nichts ist mir wichtiger und heiliger und damit verabschiede ich mich auch, denn die ruft jetzt nach mir. Aloha Astrid Rose

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Drama | Fantasy | Liebesroman

„Mana Loa Familienbande“ von Astrid Rose

von am

Handlung

In jungen Jahren erlebt Nina Lorenz eine Gewalttat, die es ihr schwer macht, eine neue Beziehung einzugehen. Doch dann lernt sie Tom kennen.

Nina hat Visionen, wenn sie fremde Menschen berührt. Sie bekommt von einer Frau, die hawaiianisch spricht, Rätsel und Aufgaben gestellt, die sie lösen muss, um diese Menschen vor igendetwas zu schützen, zu retten oder das Leben zu beeinflussen.

Tom McAllister bleibt jedoch nicht lange fremd. Er bemüht sich sehr um Nina und tut alles, um sie zu erobern und achtet sehr darauf, dass ihrer Seele nicht noch mehr Leid angetan wird.

Schnell ist klar, dass das Tom ein Geheimnis in sich trägt. Ninas Aufgabe ist es, dieses zu lösen und seine Familie wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

Zwischen den beiden entwickelt sich nach und nach tiefe Zuneigung. Als ein Anruf aus Hawaii kommt, dass in seiner Familie ein schrecklicher Unfall passiert ist, ist Nina eines klar: Sie muss mit ihm fliegen und seinem Geheimnis auf die Spur kommen, denn die Visionen häufen sich und Tom ist auf jeden Fall der Schlüssel.

 

Layout

Zunächst einmal fallen die zwei großen, gelb-weißen Blüten auf, die zwei der Ecken des Covers zieren. Die Schrift ist leicht verschnörkelt, aber klar zu lesen. Der Hintergrund ist nebulös und bietet damit einen erstklassigen Rahmen zur Geschichte. Man weiß sofort, was einen erwartet…beziehungsweise, man weiß es nicht.

Und genau das ist es, was neugierig macht. Ein Titel, der sich fremd anhört, ein Cover, welches durch seine türkise Farbgestaltung wirkt und eine Schriftart, die man einfach sofort sieht. So hat ein Buch bei mir schon gewonnen, denn dann nehme ich es in die Hand und ese den Klappentext. Sehr schön gemacht!

 

Fazit

Ich muss gestehen, dass ich die ersten hundert Seiten eher unspektakulär fand. Nina erzählt mir ihre Geschichten, durch kurze Rückblenden lerne ich ihre Vergangenheit kennen. Nina berichtet von ihren Visionen und lernt dann Tom kennen. Er ist sofort begeistert von Nina und baggert auf dezente aber offene Art und Weise. Bis zu diesem Punkt, während die Geschichte in Deutschland spielt, würde ich sagen, Liebesroman mit einem Touch Drama und Mystik. Nicht besonders spannend, aber irgendwie süß, weil ich Toms Charme und seiner Coolness einfach verfiel. Hallo? Welche Frau würde sich nicht gerne so umgarnen lassen, den Spitznamen Engel erhalten und sich über ein geschenktes Kleid, Schuhe und Schmuck freuen?

Aber dann. Der Anruf aus Hawaii. In Toms Heimat ist was Schreckliches mit einem Familienmitglied passiert und Nina beschließt, Tom zu begleiten.

Ich steig also mit Nina ins Flugzeug und Bämm, es gab kein entrinnen mehr. Ich war mittendrin in einer großen und reichen Familie im Paradies von Hawaii. Eine mystische Geisterwelt hieß mich ebenfalls Willkommen und ich wurde in die Geheimnisse und Bräuche von Hawaii mitgenommen und durfte sie druch Ninas Augen sehen.

Astrid Rose ließ Ninas Blickwinkel der Geschichte dank der flüssigen und einfachen Sprache so lebendig wirken, dass ich dachte, ich selber erlebe diese ganzen Dinge. Ich war einfach nicht mehr auf meinem Sofa, sondern in Hawaii. Ich war Nina. Und wenn das ein Buch schafft, dann kann das nur noch Liebe sein.

 

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