„Demor – Einfach bösartig“ von Nicholas Vega

Handlung

Demor ist 600 Jahre alt und in Fantastika als „Der-dessen-Name-genannt-werden-darf“  als  der Bösewicht aller Bösewichte bekannt. Wie das aber mit Bösewichten so ist, wird er immer von den Helden besiegt, egal wie sehr er sich auch anstrengt. Immer wieder geht er als Verlierer aus einem Kampf. So sind die Regeln in Fantastika.

Demor will und kann das so nicht länger hinnehmen. Von einem Menschen erfährt Demor, dass ein Typ namens Syxpak der richtige Ansprechpartner. Der Held aller Helden hat das Wissen, wo die Gesetze versteckt werden. Ein  Kerl, der sich der Erzähler nennt, behütet diese Regeln und hat die Macht diese zu  ändern.  

So macht Demor sich auf den Weg  aus der Unterwelt, die er schon 300 Jahre nicht mehr verlassen hat. Für Demor müsste das doch ein Leichtes sein, aus diesem Höhlensystem zu finden. Aber mit seiner Orientierung ist nicht mehr viel los. Zum Glück trifft er auf den Ork Bult, den er kurzerhand mitnimmt auf den Weg zu Syxpak.

Oben angekommen, ist die Reise jedoch nicht minder beschwerlich. Die Bevölkerung von Fantastika ist nicht unbedingt Fan von Demor.

Aber er trifft auf Seinesgleichen, die ebenfalls Nutzen davon tragen, mal ein ernstes Wörtchen mit Sykpak zu reden und dem Erzähler mal die Meinung zu geigen. So schließen sich noch der kopflose Reiter und die eiserne Jungfrau der bunten Truppe an. Gemeinsam ziehen sie in den Kampf gegen den schillernden Helden, um endlich Macht zu bekommen, was vor allem Demor, seiner Meinung nach, nach 600 Jahren Niederlage, endlich zusteht.

Layout

Durch einen dunklen Mauerdurchbruch erkennt man eine dunkle Gestalt mit rotleuchtenden Augen. Sie hat einen Stab mit einem Totenkopf in der Hand und wirkt bedrohlich. Rechts und links des Durchgangs sind Säulen mit beflügelten Teufelsstatuen zu sehen. In der Tür scheint lila Nebel zu wabern. Der Titel ist in lila geschrieben.

Mir gefällt dieses Cover irgendwie. Er wirkt magisch und geheimnisvoll. Die Zeichnungen sind sehr gelungen und geben mir viel Spielraum. Für mich ist diese Gestalt Demor, dem ich in meiner Fantasie noch ein Gesicht geben darf.

Fazit

Ähm, was soll ich sagen? Zu Anfang, muss ich zugeben, fühlte ich mich ein wenig auf den Arm genommen. Meint der Autor das ernst? Aber ich ließ mich drauf ein  und nun lautet das Urteil: GENIAL.

Eine Mischung aus „World of Warcraft“ in der ein Antiheld wie“ Shrek“ durch die Gegend läuft und in „Ralph reicht´s“ Manier sein Schicksal ändern will. Nur will Demor nicht gut werden, sondern als Bösewicht endlich selbst mal siegen.

Herrlich!

Die Charaktere sind alle so glaubwürdig dargestellt, dass man sie einfach lieben muss, auch wenn sie ja alle zu den Bösen in Fantastika gehören.

Der arme alternde Demor, der mich irgendwie immer an meinen Papa erinnert hat, war einfach genial. Ein alternder, knöchiger Greis, der schon Probleme mit seiner Atmung hat und hin und wieder schon Züge von Altersstarrsinn zeigt. Man musste ihn einfach lieb haben und ich bin gerne mit ihm durch Fantastika gereist.

Syxpak erinnerte mich schon allein beim Lesen an „Prince Charming“. Manchmal reichen perfekt gewählte Namen die dann einfach Programm im Kopf sind.

Aber auch alle anderen Charaktere sind super ausgearbeitet und alle versprühen ihren ganz eigenen Charme. Vor allem der Ork Bult hat sich in mein Herz geschlichen. Der Autor gibt Bult seine ganz eigene Orksprache, in der die Satzstellung eher verwirrend ist und Wörter wie „worgosh“ für Boss und andere Ausdrücke einfach ersetzt werden. Nach kurzer Zeit fand ich das aber völlig normal und habe selber wie Bult gedacht.

Mit gekonntem Wortwitz und seinem sehr angenehmen Schreibstil versteht es Nicholas Vega seine Leser nach Fantastika zu entführen und gut zu unterhalten.  Mal was ganz anderes und herrlich erfrischendes, was man unbedingt mit einem Lächeln auf den Lippen und einem Augenzwinkern lesen muss.

Ich auf jeden Fall habe immer wieder herzhaft lachen können. Alle die sich im Fantasy-Genre zu Hause fühlen, werden Demor lieben. Alle Klischees findet man wieder und diese werden einfach übertrieben oder umgedreht.  Grotesk wirkt dieses jedoch nie, sondern immer gut dosiert und gekonnt. Beim Lesen hatte ich immer das Gefühl, ja warum eigentlich nicht? Warum muss eigentlich immer das Gute siegen?  Und wie fühlen sich die armen missverstandenen Bösen? Mach mal Demor, entthrone mal den Erzähler und änder diese blöden Regeln.

Wer vor dem Lesen noch schlechte Laune hat, der wird nach der Story einfach nur noch ein Grinsen auf dem Gesicht haben. Ich hatte amüsante drei Lesetage muss mich beim Autor herzlich bedanken.

6 Fragen an Juliane Maibach

Wie bist du zum Schreiben gekommen:

Ich schreibe bereits seit meiner Kindheit; seitdem ich in der Grundschule war, habe ich damit begonnen kleinere Bücher zu verfassen. Als wir in der zweiten Klasse Besuch von einer Autorin hatten, stand für mich fest, dass ich einmal Schriftstellerin werden möchte.

Das Schreiben hat mir oft durch schlimme Zeiten und auch bei einer schweren Krankheit geholfen; es hat für mich immer zum Leben dazu gehört. Umso schöner war es, als im Dezember 2012 mein erstes Buch veröffentlicht wurde. Ich hätte nie mit solch großem Erfolg gerechnet und schon gar nicht, dass das Schreiben nun zu meinem Hauptberuf geworden ist und ich davon leben kann. Es ist wirklich ein großer Traum, der sich damit erfüllt hat. Alles, was ich wollte, war immer Menschen an meiner Fantasie teilhaben zu lassen, sie in fremde Welten zu entführen, den Alltag ein wenig vergessen und träumen zu lassen. Es ist wirklich schön von so vielen Lesern Rückmeldung zu bekommen, bei denen mir genau das gelungen ist. Sie geben mir immer wieder Kraft und neuen Ansporn weiterzumachen.

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

Ich schreibe am liebsten im Romantic-Fantasy Bereich. Ich liebe es mir neue Welten ausdenken zu können, Kreaturen, Geheimnisse und Intrigen zu spinnen. Natürlich sollen die Gefühle dabei nicht zu kurz kommen und das Ganze von einer schönen Liebesgeschichte umrahmt werden.

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Mir fallen oft einige Ideen für neue Bücher ein, die werden dann gesammelt und ausgebaut. Das Grundgerüst lege ich mir nach und nach im Kopf zurecht. Wenn es dann ans Schreiben geht, erstelle ich eine Zeitachse, auf denen ich die einzelnen Geschehnisse einordne.

Bei den Charakteren habe ich natürlich auch ein konkretes Bild vor mir, dass dann nochmal verfeinert und deren Entwicklung anschließend aufgeschrieben wird. Danach geht es ans Schreiben, was mir immer viel Spaß macht und eigentlich recht gut von der Hand geht.

 Ist die Geschichte soweit fertig, wird sie etliche Male überarbeitet, um anschließend ins Lektorat zu gehen. Das alles dauert natürlich immer mehrere Monate, aber es ist unvergleichlich, das fertige Buch in den Händen zu halten.

Wer sind deine Vorbilder?

Ich habe einige Schriftsteller, die ich wirklich sehr gerne mag, allerdings würde ich mir nie anmaßen deren Stile mit meinem zu vergleichen. Ich versuche möglichst meinem eigenen Stil treu zu bleiben, ihn immer wieder zu verbessern und meinen Geschichten und Charakteren anzupassen. Ich denke, das ist am authentischsten und kommt bislang auch sehr gut an.

Falls jetzt aber doch wer neugierig geworden ist und gerne wissen möchte, welche Autoren ich nun mag, hier die Auflösung: Bertolt Brecht und Schiller. Aus der heutigen Belletristik lese ich sehr gerne Bücher von Astrid Fritz, Petra Durst-Benning und John Katzenbach.

Was liest du selbst am liebsten?

Bei dieser Frage wird meistens vermutet, dass die Antwort Fantasy wäre, da ich selbst in diesem Genre schreibe. Ehrlich gesagt lese ich aber gar keine Bücher aus diesem Bereich. Es hat wohl damit zu tun, dass mir dabei ständig Ideen kommen, wie es nun in der Geschichte weitergehen sollte und da das nicht immer passiert, bin ich dann leicht frustriert. 😀

 Ich lese überwiegend historische Romane und Thriller, allerdings komme ich in letzter Zeit vor lauter Arbeit kaum dazu.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

1.       Mein Kater, der mir zwischendurch frech über die Tastatur läuft und mir so sagt: „Hey, es wird mal wieder Zeit für eine Pause und wenn du schon dabei bist, schmus mich!“

2.       Mein Laptop – ohne den wäre ich aufgeschmissen.

3.       Mein Schweinchen-USB-Stick. 😀 Auf dem ist alles Wichtige drauf und dort wird auch regelmäßig abgespeichert .;-)

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?

Ich habe einige Seiten, auf denen ihr mich besuchen kommen könnt und immer wieder Neues über mich und meine Bücher erfahrt. Ich freue mich, wenn ihr mal reinschaut.

Homepage: www. juliane-maibach.com

Facebook: http://www.facebook.com/pages/Necare/430240740366748

Mein Blog: http://julianemaibach.blogspot.de/

Twitter: https://twitter.com/JulianeMaibach

Den Trailer zum zweiten Band findet ihr unter anderem hier: https://www.youtube.com/watch?v=LH5WEJsp-IQ

Der Trailer zum ersten Band: https://www.youtube.com/watch?v=iop7U0qH0n4

„Necare, Band 1: Verlockung“ von Juliane Maibach

Handlung

Gabriela scheint ein ganz normales Mädchen zu sein. Sie wächst bei ihrer Mutter auf. In der Schule ist sie nicht besonders beliebt und ist täglich Sticheleien ausgesetzt. Da kommt es wie gerufen, dass Gabriela eine Einladung des Internats „Roldenburg“ erhält, eine „Elite- und Internatsschule der hohen Magie“. Gabriela erfährt erst jetzt, dass sie wohl eine Hexe ist. Ihr Vater, ein großer Hexer, hat ihr diese Macht vererbt und so gehört auch Gabriela in die andere Welt, in die Welt „Necare“.

Sie kann das alles gar nicht glauben, denn bisher hat Gabriela von ihren magischen Fähigkeiten nicht viel gemerkt.  Doch sie entscheidet sich für dieses Internat, schließlich kann ihr Leben nur besser werden. Ohne viel Gerede und Brimborium verabschiedet sie sich von ihrer Mutter und wird von Laurent, einem Lehrer der Roldenburg-Schule abgeholt.

Es folgen die schultypischen Prozederen. Anmeldung, Stundenplanübergabe und Zimmerverteilung. Gabriela teilt sich ein Zimmer mit fünf weiteren Mädchen. Die sind jedoch zunächst nicht begeistert von dem Neuzugang. Sie ist eine aus „Morbus“, wie die Welt der Menschen in „Necare“ genannt wird. Und dann ist sie auch noch eine von denen, die sich in die Schule eingekauft haben. Eine Hexe ohne Fähigkeiten, nur weil ihr Papa ein Hexer ist. Ihre Zimmergenossinnen verabscheuen solche Mitschüler und können es nicht gutheißen. Denn schließlich gibt es diese schon genug auf der Schule.

Wäre das nicht schon genug für Gabriela, lernt sie zu allem Überfluss auch noch Night kennen. Er  bringt Gabriela förmlich um den Verstand und sie bekommt ihn einfach nach mehr aus dem Kopf.

Da steht ihr ja ein tolles Schuljahr bevor.

Layout

Das in lila und schwarz gestaltete Cover ist das seit der „Twilight“-Triologie Standard-Fantasy Bild. Wenn man sowas in der Hand hat, weiß man sofort wo der Hase läuft. Prominent sieht man das Gesicht einer jungen Frau, welches verträumt vom Cover schaut. Filigrane Ornamente schmücken die linke Seite auf lila Untergrund. Der Titel ist in Schnörkelschrift im unteren Teil des Covers zu finden. Aber obwohl es so Standard ist, mag ich es irgendwie. Es wirkt sehr harmonisch und ich habe beim Anblick des Mädchens schon das Bedürfnis, sie kennenzulernen. Sie scheint ein Geheimnis bewahren zu wollen. Vielleicht das Geheimnis von „Necare“?

Fazit

Kurz, Harry Potter gemixt mit Twilight, dann noch ein bisschen Highschool-Musical-Feeling dazugetan und schon hat man die Mischung in Necare.

Eigentlich fand ich den Klappentext sehr überzeugend und auch die Idee dahinter finde ich noch immer toll. In der Ich-Form geschrieben erlebt man Gabrielas Weg nach Necare und die Abenteuer im Internat. Man steckt mitten in den Gefahren die dort lauern und lernt Night kennen, der irgendwie auch nicht so ganz koscher zu sein scheint.

Für mich ging das alles erst einmal zu schnell. Schulschluss in der realen Welt, keine zwei Seiten später weiß sie, dass sie eine Hexe ist und Zack, im nächsten Abschnitt, war sie schon in Roldenburg. Obwohl ich aus ihrer Sicht die Geschichte erzählt bekam, kam bei mir nichts an. Ich hätte sie so gerne näher kennen gelernt. Ich wäre traurig gewesen, hätte ich meine Mutter verlassen müssen und wäre auf ein Internat gegangen. Bei Gabriela hat das aber nichts ausgelöst.

Auch die Mobbing-Attacken ihrer Mitschüler, bevor sie auf das Internat kommt, steckt sie für meinen Geschmack zu glatt weg. Sie war für mich zu unglaubwürdig und hat mich einfach nicht überzeugt.

Was bei Gabriela menschlich zu kurz kommt, steckt sie gefühlsmäßig dann alles in Night. Der so schön ist. Sie bekommt diesen schönen Kerl nicht mehr aus dem Kopf. Sie trifft immer wieder auf den unnahbaren Schönen und ihr Gehirn scheint auf Sparflamme zu arbeiten, wenn der Schöne in ihrer Nähe ist. Ach, erwähnte ich schon einmal, dass Night der Schönling in der Geschichte ist, bei dem die Mädchenherzen höher schlagen? Ich weiß nicht warum, aber immer wenn ich die beiden erlebt habe, habe ich Szenen aus „Highschool-Musical“ im Kopf gehabt.

Gabriela und Night schauen sich verlangend und liebend in die Augen und schmettern herzzerreißend eine Liebesschnulze.

Ich finde es schade, dass die Story bei mir so schlecht abschneidet, aber vielleicht bin ich für so viel Herzschmerz und Schnelligkeit einfach zu alt. Ich würde sie so gerne toll finden, sie lieben und von ihr begeistert sein. Aber bei mir kam leider nichts an. Dabei finde ich die Idee, die dahintersteckt, richtig gut.

Hätte Gabriela, und vielleicht auch der eine oder andere Nebencharakter ein bisschen mehr Charaktertiefe gehabt, hätte ich sie bestimmt besser leiden gekonnt.

Ich hatte beim Lesen schon das Gefühl, dass die Autorin Spaß an dem hat, was sie tut, sie hat viele Ideen umgesetzt und allein vom Storyablauf viel Abwechslung geboten. Wenn jetzt noch die Charaktere mehr zum Leben erweckt werden, indem sie einfach mehr Gefühl und Gedanken im Laufe der Geschichte preisgeben, dann wäre das eine perfekte Story.

Doch ich denke, mit ein wenig Schliff und Übung kann das was werden und ich werde mir auf jeden Fall mal den zweiten Band aus der Welt von Necare anschauen, vielleicht sind Gabriela und ihre Charaktere ein wenig gereift und der gute Night ist nicht mehr ganz so schön.

Trotzdem denke ich, dass viele, vor allem junge Mädchen, diese Geschichte lieben werden, denn Liebe gepaart mit Gefahr und Herzklopfen sind schon dabei. Vielleicht genau das richtige für Fantasy-Einsteiger.

6 Fragen an: Andrea Bielfeldt

Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Ganz intensiv schreibe ich erst seit gut fünf Jahren, davor immer nur sporadisch und eher für mich und die Schublade, aber trotzdem hat sich vieles angesammelt 😉
Doch als ich die Idee zu der Geschichte rund um Cat hatte, gab es für mich kein Halten mehr 🙂

In welchen Genres schreibst du am liebsten?

 Meine Trilogie ist im Fantasy /Mystery Genre angesiedelt, was ich auch am liebsten schreibe. Man kann sich seine eigene Welt erschaffen, wenn man möchte  oder einfach nur mystische Elemente mit der Realität mischen. Das fasziniert mich daran. 

Wie entsteht bei dir eine Geschichte?

Erst mal im Kopf – klar 😉
Wenn ich grad keine Zeit habe, mich um die Idee zu kümmern, die ich gerade habe, dann notiere ich es mir und lege es „für schlechte Zeiten“ beiseite. Habe ich Zeit, schreibe ich einfach drauf los. So ist auch  „Im Bann der Ringe“ entstanden.  Indem ich einfach drauf los geschrieben habe.

Wer sind deine Vorbilder?

Meine Kinder. Ihre Phantasie, ihr Vertrauen und ihre Liebe ist grenzenlos. 

Was liest du selbst am liebsten?

Am liebsten Jugendbücher, Fantasy, Mystery und Thriller. Ansonsten alles, was Buchstaben und eine Seele besitzt.

Welche drei Dinge dürfen beim Schreiben auf keinen Fall fehlen?

Kaffee, Kaffee,  Laptop.

Hast du eine Homepage/einen Blog/eine Facebookseite?

Meine Homepage findest du unter www.andrea-bielfeldt.de und meine Facebook Seite unter www.facebook.com/andrea.bielfeldt.autorin.
Außerdem findet man mich auch auf
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Über Besuch auf diesen Seiten freue ich mich immer!

„Im Bann der Ringe“ von Andrea Bielfeldt

Handlung

Die High-School-Schülerin Catherine, genannt Cat, hat es nicht leicht im Leben gehabt. Als sie dreizehn ist, sterben ihre Eltern und sie wächst zunächst bei ihrer geliebten „Granny“ auf. Diese verstirbt jedoch ebenfalls drei Jahre später. Nun kümmert sich ihre Tante Sasha und deren Mann um Cat. Ihr Umfeld fängt sie auf und gibt ihr Halt. Besonders ihre Freundinnen Dionne und Ann haben stets ein Auge auf Cat und geben ihr natürlich auch in Sachen Jungs den einen oder anderen Rat. Denn  in dieser Angelegenheit hat Catherine es ebenfalls nicht leicht.

Ihr Freund Stephen hat sich die kompletten Sommerferien nicht gemeldet. Dann träumt sie in diesen Wochen  von einem Jungen, den sie nicht kennt. Dieser Unbekannte geht ihr einfach nicht aus dem Kopf. Und dann haut es Catherine förmlich um. Dieser Traumtyp wird real, an ihrem ersten Schultag steht er leibhaftig vor ihr und Cat kann es kaum glauben. Bei ihrer ersten Begegnung fällt sie in Ohnmacht.

Irgendwas hat Ric an sich, was Cat sich nicht erklären kann. Er löst was aus in ihr aus und macht irgendetwas mit ihrem Ring, ein Familienerbstück,  den sie um den Hals trägt. Aus unerklärlichen Gründen erwärmt der Ringe sich immer, wenn Ric in der Nähe ist. Für Cat ist das alles sehr verwirrend und sie beschließt, Abstand von ihm zu nehmen. Sie bezeichnet  ihn in Gedanken immer wieder als „Idiot“.

Und wäre das nicht alles schon anstrengend genug, tritt tatsächlich noch ein Typ auf die Bildfläche, der Cat ebenfalls nicht ganz koscher erscheint. Wer ist dieser Levian, dem sie das erste Mal im Supermarkt begegnet?

Egal was gerade passiert, Catherine steckt mitten drin in einem Geheimnis, welches mit den beiden Jungs, ihr selbst und ihrem Ring zu tun haben scheint.

Layout

Ich liebe diese Farben. In warmen Erdtönen erkennt man eine Uhr im Hintergrund, die, wie es für mich scheint, von aufwirbelndem Sand verdeckt wird und über Wasser aufgehängt ist. Irgendwie erinnert mich dieser Ort mit Wasser, Steppe und Uhr an das „Wunderland“ von Alice oder auch an „Phantasia“ aus „Die unendliche Geschichte“. Ich blicke in eine magische Welt, die mich einlädt sie zu besuchen. Ich kann förmlich die Uhr ticken hören, die mir eine Aufgabe stellt, die ich in einer bestimmten Zeit zu erledigen habe. Das Layout erzählt eine Geschichte und ich war schon beim ersten Anblick gefesselt. Ich weiß nicht, warum mir all diese Gedanken bei dem Cover kommen, aber eins steht fest:  Es hat gewirkt. Ich konnte mich nicht entziehen. Die Verlockung des Covers war einfach zu groß.

Fazit

Mit „Im Bann der Ringe“ ist Andrea Bielfeldt ein toller Auftakt zu ihrer Trilogie gelungen.

Zu Anfang fand ich die Geschichte nicht  besonders spannend. Die Sprache war, wie für einen Jugendroman typisch, einfach gehalten und ohne große Anstrengung war man in den Geschehnissen involviert. Ich brauchte einige  Zeit um mit dem „Slang“ klar zu kommen. Aber als ich mich daran gewöhnt hatte, ließ sich die Geschichte flüssig lesen. Schnell hatte ich meine hundert Seiten geschafft  und hatte einige Schwierigkeiten, sie zusammenzufassen. Es war noch nicht viel passiert, aber ich hatte schon einige Fragzeichen im Kopf, die ich beantwortet haben wollte. Ich konnte mir nicht mal die grobe Richtung ausmalen, in die es mal gehen sollte, obwohl ich auf etwa Seite achtzig irgendwas von Hexen als kommentarlosen Hinweis hingeworfen bekam. Doch genau dieses stachelte meine Neugier noch stärker an und so blieb mir wohl nichts anderes übrig, als dabei zu bleiben.

Das viel mir nicht besonders schwer, denn vor allem Catherine hatte ich sofort in mein Herz geschlossen. Ihre Gedankenwelten waren himmlisch. Ein typischer Teenager eben, der mit seinen Gefühlen klar kommen muss und sich immer wieder selbst ermahnt. Ich musste mir das eine oder andere Mal ein Lachen verkneifen.

Auch die anderen Charaktere hatten ihren Charme und ich konnte mir jeden in der Geschichte vorstellen. Ich war die Beobachterin, die den gutaussehenden Schulsunnyboy sah, das modebewusste Püppchen, den mysteriösen Neuen, den arroganten Schönling und das Durchschnittsmädchen. Ja, ich weiß, das klingt jetzt alles nach Klischee, aber es passte alles so schön ineinander und ergab ein komplettes rundes Bild.

Vor allem fand ich es sehr gelungen, dass die Autorin immer wieder Zitate und Gedanken aus Film und Fernsehen, von Bühne und Buch, mit einfließen ließ. Immer wieder entdeckte ich meine eigenen Gedankenwelten. So taucht zum Beispiel Bruce Danelles „Drama Baby“ auf oder auch das bekannte Zitat mit der Wassermelone aus „Dirty Dancing“. Aber es klang beim Lesen nicht wie geplant oder krampfhaft gewollt, sondern es passte einfach rein, denn genau so hätte ich auch gedacht und geredet in den einzelnen Situationen. Am tiefsten bewegt war ich, als ich meinen Trauspruch  in abgewandelter Form wieder fand. „Wir sind alle Engel mit nur einem Flügel und müssen uns umarmen, wenn wir fliegen wollen!“ Himmlisch.

Die Mischung macht es. Ein bisschen was von jedem. Fantasy, Drama, Liebe, Spannung und Geheimnisse. Es nimmt dich mit, berührt dich und du hast das Gefühl gute Freunde bei den Hauptprotagonisten gefunden zu haben.

Ich lege jedem, der gerne Fantasy liest, dieses Buch ans Herz. Und auch wenn ich mich erst an die Sprache gewöhnen musste, habe ich mich schnell zurechtgefunden und es gerne gelesen. Ich würde gerne wissen wie es weitergeht und freue mich schon auf den zweiten Band.

 

„Das göttliche Mädchen“ von Aimée Carter

„Das göttliche Mädchen“ von Aimée Carter ist der erste Band einer Trilogie.

Handlung

An ihrem achtzehnten Geburtstag erfüllt Kate ihrer todkranken Mutter einen letzten Wunsch. Mit ihr zusammen fährt sie nach Eden, der Stadt, in der ihre Mutter geboren wurde. Kate fällt dieser Umzug sehr schwer, denn sie sind hierhin gezogen, damit ihre Mutter sterben kann.

Kate fühlt sich unwohl an der neuen Schule. Am liebsten würde sie Tag und Nacht bei ihrer Mutter am Bett wachen. Aber James und Ava, ihre neuen Mitschüler, bemühen sich um Kate. Ava lädt sie sogar noch am ersten Abend zu einer Party mit Lagerfeuer ein. Kate sträubt sich zunächst. Aber die Krankenschwester ihrer Mutter redet ihr ins Gewissen und bestärkt sie darin, Freunde zu finden. Ihre Mutter müsse doch wissen, dass es Kate auch nach ihrem Tod gut gehen werde.

So lässt Kate sich breitschlagen und wird von Ava abgeholt. Diese lockt Kate jedoch in eine Falle. Obwohl Ava weiß, dass Kate Angst vor Wasser hat, lässt sie Kate mitten in der Nacht am Fluss allein und macht sich aus dem Staub. Ava springt ins Wasser und will zurück zum Auto, als Kate nur einen dumpfen Knall hört. Im selben Augenblick treibt Ava leblos an die Wasseroberfläche.

Kate nimmt all ihren Mut zusammen und springt in den Fluss um Ava zu retten. Doch es ist zu spät. Ava ist tot. In dem Moment taucht ein Mann auf, der sich als Henry vorstellt. Er könne Ava helfen. Kate muss ihm nur versprechen, einen Deal mit ihm einzugehen.  Um was es genau geht, verrät Henry ihr nicht. Sie solle sich nur an der Herbst-Tagundnachtgleiche bereit halten und den Mythos von Persephone lesen. Dann würde sich alles klären. Henry verschwindet, als hätte es ihn nie gegeben, und Ava erwacht.

Zwei Wochen gehen ins Land, das Rätsel konnte Kate selbst  mit James und Avas Hilfe nicht lösen. Als Kates Mutter in einem sehr schlechten Zustand ins Krankenhaus kommt, tritt auch Henry wieder auf den Plan. Es ist Tagundnachtgleicht und Henry möchte, dass Kate ihren Teil der Vereinbarung einlöst. Kate weiß immer noch nicht genau, was Henry eigentlich will. Dieser klärt sie auf, dass sie einfach nur den Herbst und Winter  jedes Jahr für sechs Monate in Eden Manor leben müsse. Mehr nicht. Kate weigert sich und Henry geht mit der Drohung, dass sie schon sehen würde, was sie davon habe.

Nachdem Ava stirbt, fühlt Kate sich dafür verantwortlich und sie sucht reumütig Henry in Eden Manor auf. Der verspricht ihr, ihrer Mutter ein wenig mehr Lebenszeit zu schenken, wenn sie ihr Versprechen nun hält, damit Kate noch ein wenig mehr Zeit bleibt sich richtig von ihr zuverabschieden.

Kate willigt ein und erfährt unglaubliches über Eden Manor und deren Bewohner.

Layout

Ein Mädchen mit weißem Kleid liegt im dunklen und mysteriös anmutenden Grün. Die E´s des Titels erinnern an die griechische Antike. Ich sehe mir das Cover gerne an. Ich kann bis heute nicht genau sagen, warum. Vielleicht ist es das Mädchen, welches einen traurig anschaut. Irgendwie glaube ich, dass es Kate ist, die Angst um ihre Mutter hat. Sie schaut flehend in den Himmel und bittet die Götter, dass sie ihr helfen mögen.

Fazit

Dieses Buch habe ich lange Zeit stiefmütterlich ignoriert. Ich konnte mit dem Klappentext, der was von griechischer Mythologie erzählt, nichts anfangen. Aber irgendwas rief mich dann doch und ich kann meine anfängliche Skepsis nicht verstehen.  Kates Geschichte berührte mich. Ich spürte die Trauer um ihre Mutter so deutlich und konnte verstehen, warum sie alles für sie tun wollte. Ich würde für meine Mama dasselbe tun.

Die griechische Mythologie wurde hin und wieder nur angerissen. Ich hätte mich gerne mehr drauf eingelassen. Ich war bereit, mehr über die Götter zu erfahren. Doch viel mehr, als ein paar oberflächlich eingestreute Erklärungen und die Götter, die in der Geschichte eine wichtige Rolle spielen, kamen nicht rum.

Doch es gibt ja noch zwei weitere Bände der Trilogie, die ich auf jeden Fall lesen möchte. Für zwischendurch einfach toll zum weg lesen und sich aus dem Alltag zu träumen.

„Erebos“ von Ursula Poznanski

Handlung

Von seinem Schulfreund Dan bekommt Nick eine DVD auf der ein Computerspiel drauf ist. „Erebos“ heißt es, und schon viele auf Nicks Schule sind dem Spiel verfallen.Dan weist ihn ausdrücklich darauf hin, dass er es auf keinen Fall irgendjemandem geben soll, oder gar davon erzählen soll. Nick willigt ein, verseht aber die Aufregung nicht ganz.  Nick probiert es ebenfalls aus und es fesselt ihn sofort. Es ist ein Fantasy-Rollenspiel. Durch eine Anfangssequenz, in der man noch ein namenloser Charakter ist, trifft man auf einen Toten, der ihm berichtet, wenn er bereit sei das Spiel zu spielen, solle er durch die Schlucht gehen und nach einem gelbäugigen Boten Ausschau halten. Nick ist fasziniert von der Grafik, es scheint so, als würde dieser „Tote“ ihn direkt durch den Bildschirm hindurch anschauen. Nick macht sich im Spiel natürlich auf den Weg, bis er diesen Boten findet. Dieser Bote erklärt Nick, dass es nun Zeit für den ersten Ritus sei. Der Bildschirm seines PC´s wird schwarz und das Spiel fordert ihn auf, seinen Namen zu nennen. Er will sich Gargoyle nennen, aber das Spiel möchte seinen Namen. Nachdem er auch mit Simon White scheitert, nennt er seinen richtigen Namen, Nick Dunmor.Damit gibt sich das Spiel zufrieden. Nick wird schon etwas unbehaglich zumute, woher weiß das Spiel seinen Namen? Aber für weitere Überlegungen bliebt keine Zeit, denn schon werden ihm die Spielregeln nachdrücklich erklärt. Nick hat nur diese eine Chance, dieses Spiel zu spielen, er darf es niemandem zeigen, es gegenüber niemandem erwähnen, Namen, sind tabu. Im Spiel werden die echten Namen nicht Preis gegeben, in der Realität nicht der Spielname und er müsse auf jeden Fall die Spiel-DVD sicher aufbewahren. Nachdem Nick alles mit „Okay“ bestätigt hat, geht es daran einen Charakter zu erstellen. Er wählt einen Dunkelelf und nennt sich Sarius. Und schon geht das Spiel los. Es besteht aus Kämpfen und Missionen, mit den Mitspielern kann man nur an Lagerfeuern reden. Nick bemerkt sofort, dass sich nicht alle wohlgesonnen sind. Und auch die Missionen scheinen merkwürdig, denn es gibt Aufträge, die er in der realen Welt ausführen muss, um höhere Level und Belohnungen zu erreichen. Auf seiner ersten Mission in der Realitiät trifft er auf Dan, der ihm hinter vorgehaltener Hand verrät, dass er glaube, das Spiel würde leben. Nachdem Nick als Belohnung ein T-Shirt erhält, welches eigentlich schon ausverkauft war,ist auch er irritiert. Woher weiß das Spiel, dass er sich das gewünscht hat, er hat es doch bei niemanden erwähnt. Doch für Zweifel und Angst ist es zu spät, Nick ist mitten drin in der Welt von „Erebos“.

Layout

Das Cover ist schon echt super. Der Einband des Taschenbuchs fasst sich irgendwie an wie Fofokarton, nur irgendwie samtiger. Titel und das abgebildete Auge sind im Prägedruck. Das Buch scheint einen irgendwie anzusehen, klingt komisch, aber das Gefühl werde ich bis jetzt nicht los. Ich fühl mich ein bißchen wie Nick. Wirklich starkes Layout mit einem kurzen und knappen Klappentext, der brüllt: „LES MICH!“.

Fazit

Diesem Drang bin ich nur sehr gerne nachgegangen. „Erebos“ war eine Empfehlung meiner lieben Sanny und dieser Empfehlung bin ich nur zu gerne nachgegangen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ausgewogen und spannend erzählt Ursula Poznanski Nicks Geschichte. Ich wurde gleich nach den ersten 30 Seiten mitgenommen in das Rollenspiel und hatte sogleich Bilder im Kopf, die „World of Warcraft“ schon sehr ähnelten. Und obwohl ich keine begeisterte Gamerin bin, nahm mich „Erebos“ mit und ich fand mich in einem Strudel der Emotionen wieder, aus dem es kein entrinnen gab. Ich war gefangen im Spiel, welches sich nicht nur auf die Festplatte von Nick beschränkte, sondern in der Realität von Nick gefährliche Kreise zog. Und ich steckte mittendrin und es gab kein Entrinnen. Ich war nach dem Buch genauso süchtig, wie Nick nach dem Spiel Die Geschichte fesselte mich so sehr, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte, und es nach nicht mal einem Tag gelesen war.

Am schlimmsten fand ich den Gedanken, dass das alles gar nicht so sehr an den Haaren herbeigezogen ist. Es gibt süchtige Jugendliche, die nur in dieser virtuellen Welt leben, es müssen Missionen und Aufgaben erfüllt werden, damit man weiterkommt. So weit enfernt, dass es dann vielleicht auch Missionen in der realen Welt gibt, ist das gar nicht mehr.

Zwischendurch habe ich mich an das Buch „Die Welle“ von Morton Rhue erinnert gefühlt. In diesem Buch versucht ein Lehrer in einer amerikanischen Highschool den Schülern durch ein Experiment zu erläutern, wie es zu Hitlers Macht im dritten Reich kommen konnte. „Erebos“ hat mir ebenfalls dieses beklemmende Gefühl gegeben. Wenn du nicht für sie bist, dann bist du gegen sie und musst dafür büßen.

Ich als Leser hätte Nick und seine Mitspieler am liebsten gepackt und ihnen ins Gewissen geredet, sie sollen nicht die Augen verschließen, vor den Dingen die mit ihnen passieren.

„Erebos“ wird mich wohl noch ein paar Tage festhalten, weil es, obwohl Fiktion ist, gar nicht mehr so weit weg von der Realität zu sein scheint.

Ich lege Euch dieses Buch ans Herz, lesenswert, auch für Spielunerfahrene.

„Night School: Du darfst keinem Trauen“ von C.J. Daugherty

Handlung

Seit dem Verschwinden ihres Bruders rebelliert die Teenagerin Allie gegen ihre Eltern und gegen jegliche Form von Autorität. In ihrer Not greifen ihre Eltern deshalb zu drastischen Maßnahmen und schicken ihre Tochter auf das Eliteinternat Cimmeria. Nicht nur die Lage der Schule stört Allie (es liegt mitten im Nirgendwo in einem Wald), sondern auch die Regeln nerven sie gewaltig. Kein Schmuck, keine Handys, nichts ist an dieser Schule erlaubt. Und wer sich den Regeln widersetzt, wird hart bestraft. Dies muss Allie schon sehr bald herausfinden, als sie sich widerrechtlich in den Wald verirrt. Doch dabei kommt sie einem Geheimnis auf die Spur.

Was hat es mit der mysteriösen Night School auf sich, deren Existenz zwar durch die Schulordnung beschrieben, aber nicht näher definiert wird? Und was weiß Sylvain, der wohl begehrteste Junge an der Schule, der sich offenbar für Allie interessiert? Als ein Schuler getötet wird, und eine andere Schülerin Selbstmord begehen will, erkennt Allie, dass diese Schule nicht normal ist.

 

Layout

Das Cover ist im Grunde genommen ein „Standard-Fantasy-Cover“:  Ein Frauengesicht, Ornamente, nichts was man nicht schon gesehen hätte. Doch die Aufmachung ist etwas besonderes. Das Cover ist minimalistisch gezeichnet und geheimnisvoll. Die Seiten sind schön gestaltet, und der Text lässt sich flüssig lesen.

 

Fazit

Oh man. Selbst wenn ich spoilern wollte, ich könnte es nicht. Denn der Text und die Handlung sind so dicht gepackt, dass dort nicht mal für Spekulationen Platz bleibt. Die Story wird als „Vampir- und Werwolffrei“ beworben. Anfangs mag man zweifeln, doch ich kann dies nur bestätigen. Trotzdem streift irgendetwas oder irgendwer in den Wäldern herum und tötet Schüler. Aber was es mit der Schule und den Unglücksfällen auf sich hat, wird sich wohl erst in den folgenden vier Bänden der Pentalogie klären. Ich bin jedenfalls gefesselt und will unbedingt wissen wie es weiter geht. Daumen Hoch für diesen gelungenen Auftakt!

„Shades of Grey“ von E. L. James

Handlung

Anastasia Steele,genannt Ana, 21, Literaturstudentin. Sie wird von einer Mitstudentin gebeten, ein Interview zu führen, da sie wegen Krankheit dieses selbst nicht führen kann. So trifft Ana auf den Milliadär Christian Grey. Ana fühlt sich sogleich magisch angezogen von ihm, sie bekommt ihn einfach nicht mehr aus dem Kopf. Sie lernen sich besser kennen und er macht ihr ein „unmoralisches“ Angebot, auf das Ana sich einlässt. Ana schenkt ihm seine Jungfräulichkeit und Christian entführt sie in eine Welt, die auf keinen Fall Kuschelsex beinhaltet.

Layout

Das Cover von „Shades of Grey“ war für mich ein Highlight. Die samtige Oberfläche des Covers habe ich gerne berührt und es machte schon Lust darauf, das Buch aufzuschlagen. Die weinrote Kalla auf dem Einband ist jedoch nichtssagend und lässt keinen Schluß auf die grobe Richtung des Inhalts zu. Für mich scheint das Motiv willkürlich gewählt.

Fazit

Ich habe mir das Buch aus Neugier ausgeliehen, und muss sagen: Zum Glück habe ich es mir nicht gekauft. Ich frage mich immer noch, was alle an dem Buch finden!
Ich wusste vorher nicht, dass es eigentlich eine Fanfiction zu den „Twilight“ Romanen ist, aber mit diesem Hintergrundwissen erschließt es sich mir eher, warum ich bei Ana irgendwie ständig an Bella denken musste. Mit Ana wurde ich einfach nicht warm. Sie kam mir dumm, naiv und irgendwie hohl in der Birne vor. Entschuldigung, das ist nicht nett, ich weiß. Und ich würde das auch gar nicht als Kritikpunkt anbringen, wenn ich wenigstens ein paar Fortschritte gesehen hätten. Wenn Ana sich aus den Erfahrungen weiter entwickelt hätte. Aber immer wenn sie Christian sieht, scheint ihr Gehirn in die Hose zu rutschen, sie bekommt Knoten ins Höschen und Sabberfäden vor tierischem Verlangen in ihren Mund. Und so oft, wie es ihr die Schamesröte ins Gesicht treibt, muss sie ja dauergeleuchtet haben. Am liebsten hätte ich Ana gepackt, sie geschüttelt und sie angeprüllt, wo sie denn ihre Emanzipation gelassen habe!
Christian fand ich zu oberflächlich und er wirkte so arrogant, dass ich am liebsten ins Buch gespuckt hätte. Aber das Buch war ja nur geliehen, deswegen habe ich es mir verkniffen. So ein Großkotz. Er sieht sicher gut aus und ist ja auch reich, aber muss man da so mit angeben?
Diese ganzen pornographischen Ausführungen waren für mich nicht neu. Nichts, was man nicht auch, wenn vielleicht auch nicht bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, bei Nora Roberts finden könnte. Aber braucht man ja auch nicht. Mir ist eine kitschige Liebesgschichte, in denen aber die Menschen auch irgendwie sympatisch sind,  lieber, als dieses ständige rumgevögel. Ich habe nur 100 Seiten gelesen und das Buch dann abgebrochen. Test leider nicht bestanden. Sind die beiden aus dem Bett auch mal rausgekommen?
Ich verstehe den Hype um dieses Buch gar nicht, keine Story, keine Charakterentwicklung. Für mich bleibt es einfach nur ein billiger Porno und ist für mich persönlich einfach über.

„Hello Kitty muss sterben“ von Angela S. Choi

Handlung

Fiona Yu ist 28 Jahre alt und lebt noch in ihrem Elternhaus, die streng nach chinesischer Tradition leben. Der Spagat zwischen einem modernen Leben in San Francisco und chinesischer Tardition ist nicht leicht. Zu gerne würde Fiona mehr Freiheiten haben, vor allem im Thema Sexualität und Männerwahl. Mit 28 Jahren noch zu Hause zu leben und auch noch Jungfrau zu sein bringt Fiona zur Verzweiflung, und so beschließt sie, bei der Entjungferung einfach selbst Hand anzulegen. Sie will nicht mehr mehr die stille Hello Kitty spielen und versucht eine perfide Art der Rebellion gegen ihre Kultur und auch gegen ihre Familie

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