Gilmore Girls Staffel 8

gallery-1476795808-gilmoregirls-1sht-spring-ukEs ist schon etwas länger her, dass ich hier auf meinem Blog angekündigt habe:
Ich mag auch Filme und Serien rezensieren. Gut, es wird nicht so häufig vorkommen, wie eine Buch-Rezension, aber ab und zu möchte ich auch meinen Senf zu den Dingen in der Flimmerkiste abgeben.

Das einzige, was ich an Erfahrungen in dieser Art von Rezensionen mitbringe, ist mein kleines Fan-Herz. Und vor allem bei den Gilmore Girls kann es ganz viel sagen.

ACHTUNG!!!! JEDE MENGE SPOILER!!!!

 

Information:

Folgen: 4
Produziert von: Netflix
Unter anderem mit: Alexis Bledel, Lauren Graham und Kelly Bishop
Erschienen am: 25. November 2016
Handlung

Im Leben von Lorelei und Rory Gilmore hat sich viel geändert in den letzten Jahren. Rory führ ein Wandererleben, sie will sich mit ihren 32 Jahren noch nicht festlegen, will viel ausprobieren und kommt immer wieder zurück in ihrer Heimatstadt Stars Hollow um ihre Liebsten zu besuchen.
Lorelei muss sich der längerfristigen Pause von Küchenchefin und Freundin Sookie und dem geplanten Fortgehen von Mitarbeiter und Freund Michelle trennen.
Und Oberhaupt Emily Gilmore muss gemeinsam mit Tochter und Enkelin den Tod von Richard verarbeiten, der zu Staffel-Beginn vier Monate her ist.
Dieser Tod bringt alle drei Gilmore Girls an einen Punkt, an dem es wichtig ist, sein Leben zu überdenken, was man will und wo die Reise im kommenden Leben hingehen soll.
Für das eine Gilmore Girl ist das Jahr einfacher, für das andere nicht so sehr.

Fazit

Sofort ab der ersten Szene der ersten Folge bin ich zurück in Stars Hollow, im Winter, Lorelei riecht wieder Schnee, Rory ist auf Stippvisite.
So beginnt die langersehnte 8. Staffel der Gilmore Girls.
Alle die man in den ersten sieben Staffeln liebgewonnen hat, sind wieder da. Einige länger mit mehr Geschichte, andere nur mal für eine Szene oder ein paar Minuten, ohne jedoch großartig in die Handlung einzugreifen.
Vor allem stehen Emily, Lorelei, Rory und Luke im Vordergrund. Ihr Jahr nach Richard Gilmores Tod und was das für Veränderungen mitbringt begleite ich als Zuschauerin.
Ich finde es gut, wie man trotz des Todes des Schauspielers Edward Hermann die Rolle von Richard Gilmore weiter am Leben hält. So ist es auch ein schönes Andenken an die Rolle und an den tollen Schauspieler, der tatsächlich ein großes Loch reist, auch in der Handlung.
Denn alle Charaktere fallen in eine Art Loch und Sinneskrise. Emily muss sich neu definieren nach 50 Jahren Ehe. Lorelei muss versuchen zu sortieren, was ihr Vater ihr bedeutet hat und ob sie nach neun Jahren Beziehung mit Luke nun den Schritt der Ehe gehen will. Und Rory hat sich noch gar nicht gefunden. Weder beruflich noch privat in der Liebe.
Sie ist zwar die Affäre von Logan, aber der ist verlobt.
Die Dialoge sind wie gewohnt rasant, spritzig und in alter Gilmore Manier. Da komme ich als Fan auf meine Kosten.
Jedoch werde ich auch enttäuscht.
Vor allem die Sommerfolge, in der ein Stars Hollow Musical auf die Beine gestellt werden soll, ist für mich eine Lückenfüllerepisode, mit vielen Szenen, die die Handlung nicht wirklich vorantreibt.
Zwar hat Sängerin Carol King ein paar Szenen, die ja das Opening „Where you lead“ komponiert und gesungen hat, aber das tut nichts für die Serie.
Außerdem wird man von vielen Bildern, Berichten und Trailern im Vorfeld auf viele falsche, aber großartige Fährten gelockt, die die Serie nicht hergeben.
Dean und Jazz kommen nur einen Wimpernschlag vor, jedoch spielen beide nicht wirklich eine Rolle in Rorys Leben. Obwohl Jazz das wohl gerne hätte, so wie er in den letzten Szenen schaut.

Alles in allem bin ich recht zufrieden, aber nicht befriedigt.
Das Ende war ein Ende zum Haare raufen.
Die Hochzeit von Lorelei und Luke war zwar ein versöhnlicher Abschluss, aber so viel war noch in der Schwebe. Und auch das letzte Geheimnis, was Rory ihrer Mutter offenbart, lässt mich mit dem Gefühl zurück, das ich am liebsten die Fernbedienung in den Fernseher werfen mag, weil mich die Produzenten so im Regen stehen lassen. Das war echt unfair.

 

Von mir fangirlige 4 Eselsöhrchen und wehe es geht nicht weiter!!!!!!

Meine Bewertung:

„anonym“ von Ursula Poznanski und Arno Strobel

978-3-8052-5085-6Information

Verlag: Wunderlich
Seitenzahl: 384 Seiten
ISBN: 978-3-8052-5085-6
Format: Hardcover, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf die gebundene Hardcover Ausgabe.

Handlung

Nina Salomon tritt ihren ersten Tag bei der Hamburger Polizei an. Und der Start hat es in sich. Ein Mann wird ermordet aufgefunden, er scheint vor seinem Tod gezwungen worden zu sein, Glasscherben zu schlucken.
Ein anonymer Hinweis führ Nina und ihren Kollegen Daniel ins DarkNet, in ein Forum namens „Morituri“.
Hier können die die User Menschen vorschlagen, die den Tod verdient haben und der Forumsinhaber wählt aus den Vorschlägen 5 Personen aus, über die dann 36 Stunden lang abgestimmt werden darf. Nach der Votingphase wird der „Gewinner“ brutal und vor den Augen aller über einen Livestream getötet.
Daniel und Nina gehen auf eine Jagd ins DarkNet, die aussichtslos erscheint.

 

Layout

Der abnehmbare Schutzumschlag ist silber rot gestaltet und zeigt den Hafen von Hamburg. In weiß gehalten liest man die Namen der Autoren, mittig auf dem Umschlag steht der Titel.
Das Buch ist in Kapiteln unterteilt und ein integriertes Lesebändchen machen das Buch allein von der Optik schon zu einem kleinen Schatz im Buchregal.

Fazit

Das Buch wird abwechselnd aus der Perspektive von Nina und Daniel erzählt, wodurch es einen sehr persönlichen Touch bekommt, weil man so natürlich am allerbesten die Hauptdarsteller kennen lernt. Immer mal wieder kommt ein Abschnitt, der über die Geschehnisse und Gedanken des Mörders berichtet.

Da diese „Mörderkapitel“ vom allwissenden Erzähler geschrieben sind und diese Kapitel mit römischen Ziffern gekennzeichnet sind, kann man diese sofort erkennen.

In den Kapiteln von Nina und Daniel ist dies jedoch nicht so einfach. Nur die nackten Kapitelzahlen sind nicht hilfreich. Den jeweiligen Namen des Protagonisten hätte an dieser Stelle geholfen den Überblick zu behalten.

Die Geschichte ist spannend, grotesk und wirklich an manchen Stellen kaum auszuhalten. Fast bis zum Schluss bleibe ich gespannt dabei und fiebere mit den beiden Hauptprotagonisten mit, bin entsetzt von der Brutalität des Mörders und schaue gebannt mit ins Forum.

Allerdings finde ich persönlich das der Schluss ein wenig schwächelt und doch sehr durchsichtig ist. Das fand ich schade, aber es störte meinen Lesegenuss nicht.

Für einen tollen ersten Fall des Ermittlerduos, mit verbesserungswürdigen kleinen Schwächen, vergebe ich 4 Eselsöhrchen!

 

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Anonym

Meine Bewertung: