„Schattenblau – Das dunkle Raunen des Meeres“ von Karla Fabry

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Verlag: Create Space

Seitenzahl: 570 Seiten
ISBN:  978-1537213187
Format: Taschenbuch, eBook

Diese Rezension bezieht sich auf das eBook.

Handlung

Dies ist der 2. Band der Schattenblau Saga von Karla Fabry.

Ein halbes Jahr lebt Lilli nun schon mit ihrer Familie in Spanien. Und es ist schon soviel passiert. Sie ist in Alex verliebt, der sowohl an Land und auch im Meer leben kann.
Lilli entdeckt, dass es viel mehr als nur das Leben am Land gibt und erkennt, dass aber auch diese mysteriösen Wesen vielseitig sind und sich nicht immer nur gut verstehen.

Nun geht Lillis und Alex Geschichte weiter und alles spitzt sich noch mehr zu, wird noch dramatischer und leider auch brutaler. Denn die Welt weit unter dem Meer hat auch ihre Schattenseiten. Schattenblau eben und es gelten andere Gesetze als in Lillis Welt.

Als dann auch noch eine mysteriöse Krankheit ausbricht und sich die Wasserbewohner für die eher verhasste Menschenwelt einsetzt, ist es mit dem Frieden in dem fantastischen neuen Reich gänzlich hin.

Und Lilli ist mittendrin, denn sie hat eine wichtige Rolle in dem Krieg der Amphibien inne.

 

Layout

Das Cover gleicht dem von Band eins. Man erkennt wieder das verschwommene Gesicht der jungen Frau, welches unter Wasser zu sein scheint. Der Titel, welcher in weiß das Buchcover optisch in zwei Hälften teilt, ist in einer klaren, geschwungenen Schrift geschrieben.
In der unteren Hälfte sieht man ein Gewässer welches im Hintergrund durch einen Gebirgszug abgegrenzt ist. Stimmig und düster wirkt dieses Cover und lädt mich dazu ein, mich wieder in Lillis neue Welt zu begeben.

 

Fazit

Ich hatte immer leise gehofft, dass es einen zweiten Band gibt. Und als ich ihn dann endlich hatte, war ich höchst erfreut.
Die Handlung ist tatsächlich noch komplexer und verstrickter als im ersten Band und es machte mir einige Mühe, das alles kurz und spannend zusammenzufassen. Die Inhaltsangabe ist alles andere als vollständig. Aber ich mag auch nicht spoilern, denn das würde die Geschichte kaputt machen. Das ist so ein Buch, das muss man einfach selbst lesen.
Miteinander verwobene Handlungsstränge, vielschichtige, nachvollziehbare Charaktere und eine komplexe, neue Welt. Gepaart mit Karla Fabrys spannendem und lebendigem Erzählstil ist dieser zweite Band einfach ein Genuss. Fantasy-Freunde werden voll auf ihre Kosten kommen.
Ich hatte immer das Gefühl, ja, genauso muss das sein. Wenn es so etwas gibt, dann existiert diese Welt genau so wie Karla Fabry sie beschreibt. Oder gibt es die etwa schon so, und nur die Autorin weiß davon?
Ganz viele Punkte bringt Karla Fabry im zweiten Band zum runden Abschluss, aber irgendwie kann ich mich dem Gefühl nicht widersetzen, dass es noch Luft für einen dritten Band gibt. Ich weiß nicht, woran ich das fest mache. Aber ich glaube, Lillis Schicksal ist noch nicht zu Ende erzählt.

Klare, unumstrittene, wasserfeste 5 Eselsöhrchen

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Schattenblau: Das dunkle Raunen des Meeres

 

 

Meine Bewertung:

„Harry Potter und das verwunschene Kind“ nach einer Idee von J.K. Rowling, umgesetzt von John Tiffany und Jack Thorne

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Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 336 Seiten
ISBN: 978-3551559005
Format: gebundene Ausgabe

Handlung

19 Jahre sind nach dem Sieg gegen Voldemort und seine Anhänger vergangen. Wir setzen in der Szene ein, in der der siebte Harry Potter Band (Harry Potter und die Heiligtümer des Todes) aufgehört hat. Harry, Ginny, Draco, Ron und Hermine verabschieden ihre Sprösslinge, die nun in Hogwarts ihr erstes Schuljahr haben werden.
Albus Severus Potter und seine Cousine Rose Weasly-Granger besteigen voller Vorfreude den Hogwarts-Express. Im Zug treffen sie auf Scorpius Malfoy. Albus und Scorpius freunden sich sofort an. Allerdings geht das Gerücht um, dass Scorpius der Sohn von Voldemort sei.
Aus diesem Grund ist Rose eher verhalten und geht zu dem Malfoy Sohn auf Abstand.
Als Albus auch noch in das Haus Slytherin eingeteilt wird, beginnen für Albus harte Zeiten. Immer damit konfrontiert, dass der große Harry Potter sein Vater ist, versucht er seinen Platz in der Zauberwelt zu finden. Mit fatalen Folgen.
Er setzt es sich in den Kopf, die Vergangenheit zu ändern. Auch Albus möchte Großes leisten, und das stürzt die bekannte Ordnung in ein nie gewolltes Chaos.

Layout

Ein gelb-oranges Schutzcover umhüllt das gebundene Buch. In der Mitte sieht man so etwas wie ein Vogelnest mit Flügeln, was unweigerlich an den goldenen Schnatz erinnert. In diesem Nest sitzt zusammengekauert ein Junge. Der Titel ist im oberen Drittel des Covers und der Name Harry Potter prangt am größten ganz oben. Unten sieht man die Namen der verantwortlichen Macher des Buches. Alls ist in schwarzer Schrift geschrieben.
Auch ohne Schutzumschlag macht das Buch einen schmucken Eindruck. Der Einband ist schwarz und die goldenen Prägungen der Schrift auf dem Buchrücken und der gold geprägte goldene Schnatz macht das Buch sehr besonders.
Das Buch ist aufgebaut und geschrieben wie ein Theaterstückt, in Akte und Szenen unterteilt, so dass man sich gut zurechtfindet.

Fazit

Das Buch ist sozusagen die Vorlage für das Theaterstück. Wer hier einen ausformulierten, langen Roman erwartet, der wird enttäuscht.
Aber wenn man die Bilder vom Lesen der ersten Bände und der Filme im Kopf hat, dann hat man schnell das alte Hogwarts Feeling wieder und kommt ohne große Probleme in das Buch rein.
Es war sogar recht flüssig zu lesen, wenn man sich drauf einließ.
Leider bleiben Charaktere und Schauplätze zwar sehr platt durch diese Arte der Erzählweise, aber das wird ja auch durch Schauspieler wieder wett gemacht.
Die Handlung war stimmig, wenn auch nicht originell. Zeitreisen und dadurch veränderte Gegenwarten sind halt nicht mehr sehr innovativ.
Dennoch habe ich den achten Band sehr gerne gelesen und hab den kleinen, bescheidenen Wunsch, mal einen Film mit diesen Stoff zu sehen.
Für Harry Potter Fans ist das Buch einfach ein Muss, denn das Treffen auf alte und neue Protagonisten tat wirklich gut und man hat das Gefühl, Harry Potter besucht zu haben und zu wissen: Er ist glücklich und es geht ihm gut!

Von mir drei Eselsöhrchen, für eine Geschichte, die als Buch nicht ganz funktioniert.

Meine Bewertung:

„Die Schattenschrift“ von Dana Carpenter

 

Die Schattenschrift von Dana Carpenter

Information

Verlag: Heyne
Seitenzahl: 432 Seiten
ISBN: 978-3453317277
Format: Taschenbuch, eBook

Handlung

Die Handlung des Romans ist in Böhmen im 13. Jahrhundert angesiedelt. Die Sitten sind rau, der Alltag hart und für ein junges Mädchen von 16 Jahren, welches auf sich allein gestellt ist, auch sehr gefährlich.
Maus wächst im Kloster auf. Sie weiß nichts von ihrer Herkunft, hat keinen richtigen Namen. Jedoch bemerkt sie früh, dass sie anders zu sein scheint, als andere Menschen. Sie ist was Besonderes. Sie ist ungewöhnlich klug, ihre Sinne sind schärfer als bei anderen Menschen. Sie sieht mehr, riecht mehr, hört mehr. Ob es Hexerei ist oder eine Gabe Gottes, dass weiß sie nicht.
Eines Tages rettet sie König Ottokar durch all diese Gaben das Leben.
Da ihre „Ziehmutter“ und ihr „Ziehvater“ Angst vor ihrer Gabe haben, die mittlerweile immer stärker und übernatürlicher wird, haben sie keine Einwände, als der böhmische König den Vorschlag macht, Maus mit sich nach Prag zu nehmen.
Maus muss ihr gewohntes Leben hinter sich lassen. Es ist für sie Fluch und Segen zugleich. Findet sie endlich heraus, wer sie wirklich ist? Oder wird sie als Hexe abgetan und endet, wie so manch andere Frau auf dem Scheiterhaufen?
Eine Reise durchs tiefste Mittelalter und der Weg zu sich selbst nimmt seinen Lauf.

Layout

Das Cover ist cremefarben mit einem roten Wachssiegel in der Mitte. Auf diesem sind schemenhaft mehrere alchimistische Zeichen sowie zwei ineinander geschachtelte, auf dem Kopf stehende Pentagramme zu sehen.
Der Titel und der Name der Autorin ist im selben Creme wie das Cover gestaltet und prangt über dem Wachssiegel.

Fazit

Eine Mischung aus historischem Roman und Fantasyliteratur.
Ich begleite eine junge Frau, die vor allem sich selbst finden will und muss, um zu verstehen, welche Rolle sie im Leben innehat.
Maus ist eine starke Hauptprotagonistin. Ihre Entwicklung im Buch ist nachvollziehbar.
Das Mittelalter wird durch Dana Carpenters Erzählweise wie durch Zauberhand völlig lebendig.
Ich hab mich stets gut unterhalten gefühlt. Der Spannungsbogen blieb stets gespannt und in jedem Kapitel konnte sie meine Neugier steigern.
Ab Seite 101 gab es tatsächlich kein Halten mehr.
Ich mag Fantasy und ich liebe historische Bücher. Beides in einem Buch zu bekommen, das war für mich Neuland. Aber dieser Versuch ist geglückt. Jeder, der auch nur ein Genre davon gerne liest, der wird das andere Genre dadurch lieben lernen.
Und alle, die auf starke, weiblich Hauptfiguren stehe, die kommen an Dana Carpenters „Die Schattenschrift“ nicht vorbei.
Damit kann der Winter kommen. Decke, einen Tee und ein Lesevergnügen bis tief in die Nacht. Dieses Buch wird euch nicht so schnell loslassen.

Von mir starke und magische 5 Eseslsöhrchen!

Meine Bewertung:

„Diener des Mondes“ von Yui Kikuta

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Verlag: Tokyopop
Seitenzahl: 188 Seiten
ISBN: 978-3-8420-2509-7
Alterfreigabe: ab 15 Jahre
Format: Manga

Handlung

Sozon bewirbt sich um eine Stell bei T.M. Job. Dies ist keine normale Firma. T.M. Job ist eine Personalvermittlung der Unterwelt für Monster, Wesen mit übernatürlichen Fähigkeiten, Informationsterroristen und ritterliche Kämpfer. Um dort arbeiten zu können, muss Sozon eine Prüfung bestehen. Aufgabe: Er soll einen Werwolf für die Arbeit bei T.M. Job rekrutieren, der sich bisher beharrlich weigert, für diese Firma zu arbeiten. Sozon gelingt das Unmögliche jedoch und fortan haben Sozon und Wehrwolf Vi einen Job und zudem werden sie Partner und Freunde. Denn beide waren einsam in ihrem vorherigem nehmen. Sie geben sich Halt und unterstützen sich gegenseitig.
Während Vis Vergangenheit und Fähigkeiten als klar sind, bleibt Sozons Fähigkeit erst einmal unbekannt. Doch in ihrem ersten Fall wird Sozon mit seiner tragischen Vergangenheit konfrontiert, was ihm und dem Team der T.M. Job einiges abverlangt.
Wird Sozon an den Geheimnissen zerbrechen oder geben ihm Vi und die Firma den Halt, den er sich immer gewünscht hat?

Layout

Das Cover ist in warmen Erdtönen gestaltet. Braun und Orange dominieren das Titelbild. Auf ihm sind zwei Menschen zu sehen. Entgegengesetzt liegen sie aneinander geschmiegt auf dem Boden. Aus dem Manga wird schnell klar, dass es sich um Sozon und Vi handeln. Der Titel des Mangas steht in weißer, großer Schrift im unteren Drittel.
Zu Beginn des Mangas gibt es eine Farbseite. Der Rest ist schwarzweiß. Die Zeichnungen sind klar strukturiert, die Charaktere gut definiert erkennbar und die Anordnung der Sprechblasen übersichtlich. Das verspricht beim Durchblättern schon einen Lesegenuss.

Fazit

Die Geschichte rund um Wesen mit magischen Fähigkeiten, einer „Firma“ für diese Geschöpfe, die im Auftrag handeln, die ist sicher nicht neu. Aber die Charaktere sind erfrischend authentisch und vielschichtig gestaltet und jeder bringt seine ganz eigenen Eigenschaften und Eigenarten mit. Die Geschichte bietet Spannung und Geheimnisse, so dass man am Ball bleiben will. Der Aufbau bietet nichts Außergewöhnliches oder Überaschendes bisher im ersten Band. Ein wenig Fanservice zwischen Sozon und Wehrwolf Vi ist vorhanden, wirkt aber nicht übertrieben oder störend.
Alles in allem ein sehr solider Manga aus dem Fantasygenre. Nicht sehr innovativ, aber mit sehr charmanten Hauptcharakteren. Für gemütliche Nachmittage auf dem Sofa, mit Kakao und dem nötigen, herzerwärmenden Kawaii-Faktor genau das richtige für jeden Otaku, der gerne süße, mystische Boys begleitet, die ihrer Arbeit und Freundschaft nachgehen.
Von mir gibt es drei Eselsöhrchen.

Meine Bewertung: