„Sternenregen“ von Nora Roberts

243_0311_163166_xxlInformation

Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 464 Seiten
ISBN: 978-3734103117
Format: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung

Der Prolog beginnt mit drei Göttinnen. Eine neue Königin wird geboren und für diese Königin erschaffen sie drei Sterne mit magischen Kräften. Die vierte, böse Göttin möchte diese Sterne besitzen. Die Göttinnen beschließen, die Sterne vor der Widersacherin in Sicherheit zu bringen…

Sasha Riggs ist eine sehr zurückhaltende Person. Sie ist erfolgreiche Künstlerin, hält sich aber in der Öffentlichkeit lieber bedeckt.
Doch sie findet einfach keine Ruhe. Schon seit ihrer Kindheit wird sie von Visionen und Träumen, die sie immer wieder heimsuchen, geplagt. Lange kann sie diese verdrängen, aber das gelingt ihr nun nicht mehr. Immer häufiger und intensiver wird sie von immer denselben Bildern heimgesucht. In ihrer Kunst versucht sie diese Erscheinungen zu verarbeitet. Leider nützt es nichts. Die fünf Menschen werden immer präsenter, nehmen in ihrem Denken immer mehr Raum ein. Sie weiß, es geht um eine Suche und sie muss sich diesen Menschen anschließen. Und als dann noch der Mann in ihrem Traum sagt, sie müsse ihn finden, beschließt sie ihren Träumen endgültig zu folgen.
In ihren Zeichnungen erkennt sie die griechische Insel Korfu.
Wider ihre Natur packt sie ihre Sachen und sitzt keine zwei Tage später im Flieger nach Griechenland. Schon am ersten Tag begegnet sie der ersten Person aus ihren Träumen.
Sasha nimmt all ihren Mut zusammen und spricht die Frau an.
Endlich bekommt Sasha eine erste Idee von dem, was ihr Träume zu bedeuten haben.
Eine mysteriöse Suche nach den anderen Menschen beginnt, die sie in ihren Träumen immer wieder gesehen hat. Und auch die Suche nach den Sternen aus einer Legende steht auf dem Plan. Sasha muss sich ihren eigenen Ängsten stellen, dem Bösen trotzen und fragt sich immer wieder, ob es das war, was sie all die Jahre gesucht hat. Eine magische Suche nach Antworten beginnt.

Layout

Dunkles Blau und dunkles Pink rahmen ein sommerliches Bild mit Meer, einer Insel und einer weißen Villa ein. Sterne scheinen vom Himmel zu fallen.
In dezentem hellen Grün und Blau ist der Name der Autorin und der Titel auf dem Cover zu finden.
Es wirkt romantisch, verspielt und kraftvoll.
Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt.

Fazit

Mit „Sternenregen“ ist Nora Roberts ein richtig guter Auftakt in eine spannende Trilogie gelungen. Mit dem typischen Roberts Charme gibt es Hauptprotagonisten, die alle ihren eigenen Kopf und eigene Macken und Stärken haben.
Leidenschaft, Liebe, Romantik gepaart mit einem Spritzer Magie und Mystik, ein Kampf, dem sich die Protagonisten stellen müssen und die Suche nach dem eigenen Glück, das macht diesen Band aus.
Nora Roberts gelingt es in einer flüssigen Sprache und einem packenden, flotten Erzählrhythmus eine dichte Spannung aufzubauen, die bis zum Schluss zu überzeugen weiß.
In diesem ersten Band geht es in erster Linie um Sasha und Bran mit ihrer Liebesgeschichte. Aber auch die anderen Charaktere kommen nicht zu kurz, denn sie alle spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte.
Für mich ist es ein typischer Roberts mit dem gewissen Etwas, weil die Hintergrundstory um die Mondgöttinnen einen phantasievollen Aspekt in das Buch bringen.
Charme und Witz machen die Story rund.
Ich leide und liebe mit Sasha Riggs.
Eine wirklich überzeugende Hauptprotagonistin, die schon immer anders war. Ich begleite sie auf dem Weg von einer verunsicherten zu einer starken Frau, die sich und ihre Fähigkeit akzeptieren muss und sich anderen Menschen, vor allem aber der Liebe wieder hingeben muss um ihr Lebensglück zu finden.
Wer Nora Roberts mag, wird hier auf keinen Fall enttäuscht. Wer eine spannende Strandlektüre braucht, der kommt an diesem Buch nicht vorbei. Und wer auf magische Liebesgeschichten steht, der muss sich dieses Buch auf die Leseliste setzen.
Ich freue mich sehr auf Band 2, den ich mal eben vorbestellt habe. Wie soll ich denn nun bis Januar warten?
Von mir klare 5 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:

„Das italienische Mädchen“ von Lucinda Riley

Das italienische Maedchen von Lucinda Riley

Information

Verlag: Goldmann
Seitenzahl: 560 Seiten
ISBN: 978-3442480098
Format: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung:

Rosanna Menici schafft es schon im zarten Alter von elf Jahren die Menschen mit ihrem Gesang gefangen zu nehmen. Auf einer Familienfeier ist auch der junge Tenor Roberto Rossini anwesend, der von Rosanna wie verzaubert ist. Als Rosanna eben diesen Roberto erblickt, ist ihr klar, das ist der Mann, den sie mal heiraten wird.
Nach diesem ersten Treffen trennen sich ihre Wege erstmal wieder. Roberto Rossini mausert sich zum angesagten Opernstar. Rosanna nimmt sechs Jahre lang Gesangsunterricht. Ohne das Wissen ihres Vaters, nur mit der Unterstützung ihres Bruders.
Nach ihrer Ausbildung trifft sie in der Mailänder Scala wieder auf Roberto. Und sie werden nicht nur beruflich ein Paar. Auch privat wird ihre Leidenschaft entfacht, die Welt um Rosanna herum wird immer unwichtiger.
Doch schnell muss Rosanna verstehen, dass nicht alles so rosig ist, wie es zu Anfang schien.

Layout:

Das Bild eines Mädchens ist auf dem Cover zu sehen. Von hinten.  Sie steht an einer Balustrade, rechts von ihr das blaue Meer. Blau, grün und lila dominieren das Cover. Die Schriften des Titels und der Autorin fügen sich nahtlos in das Farbkonzept ein. Es wirkt sehr harmonisch und hat einen Hauch von Kitsch.

Fazit:

Ein Leben voll Höhen und Tiefen, immer mit der tiefen Liebe zur Musik.
Ich begleite Hauptprotagonistin Rosanna in diesem Roman. Das ganze Leben bekomme ich von der Autorin erzählt.
Es gibt Schicksalsschläge, Einsichten, Geheimnisse und Leidenschaft.
Mit einer guten Mischung aus Drama, Liebe und Familiengeschichte gelingt es Lucinda Riley einen frischen Roman abzuliefern. Flüssig und schlüssig geschrieben bleibt keine Frage offen. Durch Wendungen und unvorhersehbaren Ereignissen bleibt es spannend bis zum Schluss.
Es ist ein typischer Riley, mehr oder weniger. Die Schreibweise ist die gleiche, die Charaktere sind wie immer gut ausgearbeitet, doch dieses typische Setting mit mehreren Handlungssträngen, die am Ende verknüpft werden, das fehlt.
Aber das ist sehr angenehm, da es dadurch einfach nicht vorhersehbar ist.
Ein Buch, was auf jeden Fall in den Sommer gehört.
Von mir klare 5 Eseslsöhrchen.