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Lesehighlights 2015

von am Dezember 31, 2015

Was für ein rasantes und abwechslungsreiches Lesejahr. Ich habe weniger geschafft, als ich wollte, aber es war ein bunte Mischung aus Genres und Autoren.
Ich habe für euch meine drei Lieblingsbücher aus 2015 herausgesucht und lege sie euch für 2016 ans Herz.

Wenn ihr meine Rezensionen zu meinen Top 3 lesen wollt, klickt einfach auf die Bücher.
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Auf Platz eins ist 2015 der Durchstarter Elias Haller. Als Nicholas Vega hat er schon bewiesen, das er Fantasy kann. Er tauscht einfach Autorennamen, nimmt ein anderes Genre und überzeugt als raffinierter Thriller Autor. Ich ziehe meinen Hut und verbeuge mich vor einem großartigen Tausendsasser.
Ich bin mir sicher, 2016 komme ich an ihm auch nicht vorbei. Und das ist auch gut so.

 

 

 

 

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Auf Platz 2 landen Bea und Flori. Ich habe so sehr darauf gewartet, dass Frau Poznanski weiterschreibt. Ich habe dieses Buch gefeiert, geliebt und habe mich dazu hinreissen lassen, obwohl ich die Vorgängerbände als Hörbuch und als eBook habe, alle Printausgaben zu kaufen. Ich will auf jeden Fall einen vierten Fall des Ermittlerduos aus Salzburg. Da geht noch mehr!

 

 

 

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Platz drei ist ein typischer Riley. Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen in einer Geschichte. Ich weiß gar nicht warum, aber dieses Buch fand ich von allen Büchern der Autorin bisher am Besten, obwohl es wieder Schema F war! Lucinda geht immer, wenn man leichte Kost braucht. Denken kann man abschalten, einfach Lesen und wissen, auf die Romane der Riley ist Verlass.

 

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Aktionen | Thriller

„Fremd“ von Ursula Poznanski und Arno Strobel

von am

FremdInformation

Verlag: Wunderlich
Seitenzahl: 400 Seiten
ISBN: 978-3805250849
Format: Taschenbuch, eBook, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das broschierte Taschenbuch.

Handlung

Joanna ist allein zu Hause. Alles scheint friedlich, doch dann hört sie ungewöhnliche Geräusche. Als sie nach dem Rechten schauen geht, steht ein fremder Mann in ihrer Küche, der behauptet, dass er ihr Lebensgefährte ist.
Joanna ist voller Panik, sie weiß nichts von einem Lebensgefährten und auch in ihrem Haus deutet nichts auf diesen Erik hin. Er jedoch beharrt auf seine Geschichte. Er ist jedoch seinerseits verwirrt, warum im gemeinsamen Haus alle seine Habseligkeiten fehlen.
Irgendetwas scheint gar nicht zu stimmen. Eine gemeinsame Freundin bestätigt Eriks Geschichte, Joannas Vater wiederrum kennt keinen Erik.
Als Joanna auch noch merkwürdige Fantasien hat und versucht, Erik umzubringen, ist klar, irgendetwas merkwürdiges geht hier vor sich.
Erik und Joanna ist klar, sie müssen sich gegenseitig vertrauen, um Antworten auf ihre Fragen zu bekommen, auch wenn sie sich noch so fremd scheinen.

Layout

Schwarzes, schlichtes Cover mit einem halben, weiblichen Gesicht drauf, welches auf eine faszinierende Art geisterhaft scheint.
Der Titel ist in einfachen, klaren Buchstaben in Rot geschrieben, die Autoren prangen in gleicher Schrift in Weiß oben auf dem Cover.
Ein sehr stimmiges Cover, einfach, jedoch wirkungsvoll, welches ich sofort anspricht.

Fazit

Auf kein anderes Buch habe ich so sehr gewartet, wie auf dieses. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Erik und Joanna erzählen abwechselnd ihre Sicht der Ereignisse und das funktioniert in der Kombination des Autorenduos richtig gut.
Voller Spannung wird ein stimmiger Handlungsbogen gesponnen, der einen regelrechten Sog entwickelt. Ich will als Leser wissen, was denn da jetzt Sache ist.
Welche Erinnerungen sind denn jetzt richtig? Wer spinnt sich was zusammen? Oder haben gar beide Recht und sie sind Opfer eines perfiden Spiels?
Im Laufe des Romans wird schon klar, wer dahinter steckt. Aber was passiert ist, das bleibt bis zur letzten Seite das große Fragezeichen.
Stimmungen und Gefühle der Hauptprotagonisten sind durch die Ich-Erzählweise nachvollziehbar und berühren mich.
Das Buch endet mit einem Cliffhänger. Zwar nicht von unseren Hauptprotagonisten, sondern von der Gegenseite, aber das ist clever durchdacht. Autoren Poznanski und Strobel haben dadurch die Möglichkeit für eine Fortsetzung geschaffen, die in jede Richtung weitergehen könnte.
Das Buch war innerhalb weniger Stunden gelesen und ich war ein wenig betrübt, als es zu Ende war. Denn es war wirklich kurzweilig.
Von mir in jedem Fall 5 Eselsöhrchen!

Meine Bewertung:

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Drama | Fantasy | Jugendbuch

„Danching Jax – Zwischenspiel“ von Robin Jarvis

von am Dezember 29, 2015

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Verlag: Script 5
Seitenzahl: 544 Seiten
ISBN: 978-3839001356
Format: eBook, Taschenbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Taschenbuch.

Handlung

Dies ist der 2. Band der Trilogie.

Fast ganz England ist von dem vermeintlich harmlosen Märchenbuch in den Bann gezogen worden. Acht Monate hat ein Land verändert.
Die wenigen Menschen, die noch nicht unter seinem Bann stehen, die sogenannten Abtrünnlinge, werden verfolgt und gejagt. In Camps sollen sie bekehrt werden.
Aber sie leisten Widerstand. Es helfen nur noch mehr Maßnahmen, aber die Abtrünnlinge lassen sich nicht unterkriegen und fliehen vor der Bedrohung.

Layout

Der zweite Band bleibt dem Vorgänger in der Aufmachung treu. Wieder eine Art makabere Spielkarte. Ein Joker in Form eines Totenkopfs.
Schrift, Farbe und Anordnung unterscheiden sich nicht von Band eins und reiht sich wunderbar in die Reihe ein.

Fazit

Nö, das war nichts für mich. Während ich Band eins in den höchsten Tönen gelobt habe, hat mich dieser Band maßlos enttäuscht.
Jarvis Schreibweise ist nach wie vor sehr gut, aber ich kam nicht in diesen Handlungsbogen hinein. Die Protagonisten aus Band eins fehlen, ich muss mich auf ganz neue Charaktere einlassen, die nach etwa 250 Seiten noch immer nicht wirklich was miteinander zu tun haben.
Ich habe mit Absicht weiter, als meine üblichen 100 Seiten gelesen, weil ich dachte, es wird sicher noch.
Aber es wurde einfach nur schlimmer. Ich habe mich an Hitler, das dritte Reich und KZ´s erinnert gefühlt. Kinder werden umgebracht, es gibt Gehirnwäsche und eine für mich nicht verständliche Brutalität.
Schade eigentlich, ich hätte nicht gedacht, dass sich das Buch in diese Richtung entwickelt.
Im Netz habe ich mir bewusst weitere Rezensionen durchgelesen. Das Buch scheint Geschmackssache zu sein, denn dem Großteil gefiel es sehr. Mir hat das Ganze nicht zugesagt und bekommt von mir 2 Eseslsöhrchen.

Meine Bewertung:

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Der Letzte

Der Letzte

von am Dezember 13, 2015

  
Aus „Fremd“ von Ursulas Poznanski und Arno Strobel.

Lese ich weiter?

Aber sowas von. Ich hab ne Nachtschicht eingelegt. Es lässt mich nicht los. Lange nicht mehr sowas spannendes Gelsen!

  

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Hörbuch | Thriller

„Passagier 23“ von Sebastian Fitzek – Hörbuch

von am Dezember 9, 2015

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Verlag: Audible GmbH
Laufzeit: 7 Stunden und 37 Minuten
Gelesen: von Simon Jäger
Format: gebundene Ausgabe, Taschenbuch, Hörbuch

Diese Rezension bezieht sich auf das Hörbuch.

Handlung

Passagier 23, so werden die Passagiere auf einem Schiff bezeichnet, die spurlos verschwinden. Denn im Durchschnitt ist es jeder 23. Passagier. Und eigentlich kommen diese Menschen nie wieder zurück. Bis jetzt. Ein Mädchen, ein Passagier 23 taucht auf dem Schiff, auf dem sie verschwunden war, wieder auf.

Martin Schwartz wird an Board gerufen. Von einer älteren, gut betuchten Dame, die glaubt, dass er das Rätsel lösen kann, denn er scheint involviert. Fünf Jahre zuvor verlor er Frau und Sohn auf diesem Schiff. Aber die Leiche seines Sohnes wurde nie gefunden.
Als psychisches Wrack, dem eigentlich alles egal ist, geht der Polizeipsychologe auf das Kreuzfahrtschiff.
Sie weiß von dem Mädchen, welches wieder aufgetaucht ist, und dieses Kind, von dessen Existenz eigentlich niemand erfahren soll, hatte den Teddy seines Sohnes im Arm.

Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn der nächste Passagier 23 ist schon an Board. Kann Martin Schwartz die Vergangenheit seines Sohnes rekonstruieren und kann er weitere Unglücke auf dem Schiff vermeiden?

Fazit

Ein Hörbuch, welches ich tatsächlich in einer Rutsche gehört habe. Vielschichtig, mit vielen Wendungen in dem alles viel komplizierte ist, als es scheint.
Sebastian Fitzek versteht es, gleich mehrere Handlungsstränge so geschickt zu verweben, dass später ein Gesamtkonstrukt von atmosphärischer Dichte entsteht.
Die Stimme von Simon Jäger ist sehr angenehm und übermittelt Emotionen pur, so dass jeder Protagonist zum Leben erweckt wird.

Auch wenn ich zum Schluss das Gefühl hatte, ja ne ist klar, das muss ja auch noch so kommen, habe ich mich richtig gut unterhalten gefühlt.

Ich gebe, nur wegen dem doch etwas sehr klischeehaftem Ende mit rosa fast Happy End Feeling 4 von 5 Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:

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