Der Letzte

Ich führe eine kleine neue Rubrik ein. In „Der Letzte“ verrate ich euch den letzten Satz, den ich auf Seite Hundert, oder bei ebooks bei 25% gelesen habe und sag euch, ob ich weiterlese.

Hier also der erste letzte!

„Die verschacherten Menschen wie Waren, nur um ihre kostbaren Bündnisse zu bewahren.“

Aus „Lovisa – Im Zeichen des Feuers“ von Marita Sydow Hamann.

Ich werde weiterlesen. Es ist megaspannend.

„Schauder: Ein Mann der Tat“ von Steffen Wittenbecher

Informationen

Verlag : CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 9781499353006
Seitenzahl: 594 Seiten
Format: Taschenbuch, eBook

 

Handlung

Ein Mann wird lebendig begraben. Seine Frau wird danach vom Täter informiert. Er nennt sich Schauder. Was will er von ihr?

Zu einer damaligen Zeit. Ein Kind, welches Schauder heißt fällt nach einem Badeunfall ins Koma. Sein Freund hat ihm vor Angst und Panik, Schauder könne Tod sein, nicht geholfen. Erst als Erwachsener erwacht Schauder wieder. Und er sinnt auf Rache.

Mehrere Handlungsstränge beleuchten Vergangenheit und Gegenwart. Wie passt das alles zusammen?

 

Layout

Auf einem Schwarzen Hintergrund erkennt man einen in Rot getünchten Ausschnitt eines Sees in der Mitte des Covers. Über dem Bild steht in großen, weißen Buchstaben, die ein wenige ausgefranzt erscheinen, der Titel „Schauder“. Unter dem Bild sieht man steht ein Teasertext und etwas größer darunter der Name des Autors.

Wenn ich mir das Bild so betrachte erinnert es mich an ein Filmplakat oder ein altes Buchlayout von Alfred Hitchcock. Einfach gestaltet, aber sehr wirkungsvoll. Es läuft einem sogleich ein Schauder über den Rücken.

 

Fazit

Harte Nuss. Ich bin sehr zwiegespalten, was mein Fazit angeht.

Zum einen habe ich einen Psychothriller, der teilweise sehr unter die Haut geht und an Spannung und Zynismus wohl kaum zu überbieten ist. Schauder ist eine sehr vielschichtige Person. Opfer und Täter zugleich. Gut durchdacht erzählt mir der Autor die Geschichte, er versteht sein Handwerk und weiß, wohin die Geschichte gehen soll.

Aber dann ist da Aufbau der Geschichte. Lange Zeit bin ich verwirrt. Was denn jetzt? Wo befinden wir uns eigentlich. Die vielen unterschiedlichen Erzählstränge, das Wechseln zwischen dem Ich-Erzähler Schauder und dem Allwissenden-Erzähler gaben ihr Übriges zu meiner Verwirrtheit dazu. Immer wieder musste ich zurückblättern. Wie hieß nochmal das Kapitel? In welcher Zeit befinde ich mich. Da musste man wirklich sehr aufmerksam sein und das minderte doch sehr mein Lesevergnügen.

Was ich sehr schade finde, denn das Buch hat Potential, die Idee ist gut, der Hauptprotagonist so schön tragisch. Ich hab die ganze Zeit überlegt, was hätte der Autor für mich anderes machen müssen, um mich vom Hocker zu hauen.

Da hab ich tatsächlich ein paar Vorschläge. Weg von den Überschriften der Kapitel, diese einfach durch Jahreszahlen ersetzen, schon kann ich mir als Leser ein ganz anderes Bild schaufeln. Es wird sofort klar, auf welche Erzählebene ich mich einlasse. Dann vielleicht fokussierter in einer Zeit bleiben. Ein wenig länger, dass die Bilder auch eine Chance haben, in mir zu reifen. Warum kann ich das Schicksal vom jungen Schauder nicht in einer Rutsche bekommen?

Und dann die wechselnden Erzählperspektiven. Das sollte meiner Meinung nach auf jeden Fall eliminiert werden. Entweder darf jeder Protagonist aus seiner Perspektive erzählen, oder nur der stille Beobachter darf erzählen.

Vielleicht hat der Autor einfach zu viel gewollt, manchmal ist weniger jedoch mehr.

Das sind natürlich alles nur meine höchstpersönlichen Empfindungen und ich denke, jeder sollte sich sein eigenes Bild von Schauder machen. Vielleicht ist alles halb so schlimm oder auch schlimmer als gedacht.

Ich vergebe, auch wenn es mir schwer fällt, weil ich die Geschichte und das Handwerk des Schreibens eigentlich mag, vier Eselsöhrchen und hoffe auf eine Überarbeitung. Denn wenn ein andere Aufbau da wäre, wäre die Story für mich perfekt!

Meine Bewertung:

„ZERO – Sie wissen was du tust“ von Marc Elsberg

 

Kurzinformation

Verlag: Blanvalet Verlag

ISBN: 3764504927

Seitenzahl: 481

Format: Buch, eBook, Hörbuch

 

Ich habe das Hörbuch gehört.

Sprecher: Steffen Groth

 

Handlung

Cynthia Bonsant ist Journalistin. Nachdem eine geheime Online-Aktivisten-Gruppe, die sich ZERO nennt, den Präsidenten der Vereinigten Staaten mit Drohnen filmt und live online sendet, muss sie sich mit der Welt des Internets mehr auseinandersetzen als ihr lieb ist. Zu Recherchezwecke  bekommt sie eine Brille, mit der man mithilfe von Gesichtserkennung Daten seines Gegenübers abfragen kann. Aber auch im Internet surfen ist damit möglich und telefonieren kann das Ding auch. Cynthia ist skeptisch. Aber ihre Tochter Viola liebt diese Brille. Als sie und ihre Freunde mit dieser Brille einen Verbrecher auf der Straße erkennen und verfolgen, stirbt ein Junge und ZERO ist wieder auf dem Plan. ZERO äußern sich kritisch, vor allem über das Onlineportal Freemee. Freemee beeinflusst die Menschen, ZEROs Meinung nach zum Negativen. Cynthia beginnt zu recherchieren, wer steckt hinter ZERO und was hat das alles mit diesem sozialen Netzwerk von Freemee zu tun?

 

Fazit

Zu Anfang kam ich nicht so recht rein. So viel Technik, so viele Menschen. Ich musste ganz genau zuhören und jede Ablenkung brachte mich raus. Aber ich glaube, dass hatte nichts mit der Geschichte an sich zu tun, sondern, dass ich mir auch vorher immer sehr schwer tat mit Hörbüchern.

Doch ich gewöhnte mich daran und schnell war ich begeistert von dem Roman und von Steffen Groth als Sprecher. Mit viel Ruhe und einer angenehmen Stimme trägt er das Buch vor, so dass auch schwierigere IT-Begriffe einfach ein Teil der Geschichte werden.

ZERO ist gesellschaftskritisch und mit Cynthia Bonsant rolle ich als Hörer alle Zusammenhänge auf. Mir wird die Story von unterschiedlichen Seiten erzählt. Jede Partei wird beleuchtet, so dass ich mir unabhängig von der Hauptprotagonisten ein Bild der Situation machen kann.

Durchweg spannend habe ich in jeder freien Minute gehört und das Beste, wie sicher für alle Hörbücher, Hausarbeit und Hören geht parallel.

Egal ob ihr es euch anhören oder durchlesen wollt. Gerade in der heutigen Zeit, wo sogar Frau Merkel abgehört wird, hat dieses Buch Brisanz. Wir sollten uns immer und überall hinterfragen, was wir im Netz eigentlich so treiben und ob das alles so seine Richtigkeit hat.

Ich liebe dieses Buch. Krimi, Thriller und Gesellschaftsliteratur werden hier vereint, mit einer sympathischen und starken Hauptprotagonistin, die man in ihrer Meinung sehr gut verstehen kann.

Auch wenn es viele technische Hintergründe in diesem Buch gibt und vielleicht auch der eine oder andere Begriff aus der IT ein wenig zu viel waren (zum Glück hab ich einen Ehemann, der als Fachinformatiker arbeitet), sollte man dem Buch eine Chance geben.

 

Für Spannung pur und den virtuell erhobenen Zeigefinger an die heutige Gesellschaft vergebe ich fünf Eselsöhrchen.

Meine Bewertung:

„Zeitenzauber – Die magische Gondel“ von Eva Völler

Kurzinformation

Verlag : Baumhaus Verlag

ISBN: 9783833900266

Seitenzahl: 336

Format: Buch, eBook, Hörbuch

 

Ich habe das Buch mit Softcover gelesen.

 

Handlung

Die 17 jährige Anne verbringt gemeinsam mit ihren Eltern die Sommerferien in Venedig. Wirklich begeistert ist sie nicht. Zum Glück lernt sie Matthias und seine Familie kennen. Gemeinsam besuchen die beiden Familien eine historische Gondelparade. Eine Gondel zieht Anna in ihren Bann, denn sie sieht anders aus. Diese Gondel ist rot, obwohl alle anderen schwarz sind. Im Gedränge wird Anna ins Wasser geschubst und der Gondelführer zieht sie in das Boot. Als sie wieder auf den Bootssteg gehen will, macht sie sich vor allem Sorgen um ihren iPod. Das ist jedoch das kleinste Problem, denn ihr wird schwindelig und komisch. Als sie wieder zu sich kommt, befindet sie sich zwar immer noch in Venedig, jedoch in der Vergangenheit 1499.

 

Layout

Auf einem blauen Hintergrund prangt ein großer Vollmond in der Mitte des Covers. In einer roten Gondel steht ein Mädchen in einem weißen, prunkvollen Kleid, in der Hand hält sie eine Laterne.

Der Titel ist in großen, roten Buchstaben mitten in den Mond geschrieben. Die Schrift ist ein wenig erhaben, wenn man über die Buchstaben streicht. Über der Biegung des Vollmonds steht der Name der Autorin in heller, gelber Schrift. Kleine Sterne, angedeutetes Wasser und im Hintergrund eine Silhouette einer Stadt runden das Cover ab.

Auf mich wirkt das Layout stimmig und ansprechend. Es macht neugierig und der Bick bleibt auf jeden Fall ein paar Sekunden auf dem Einband hängen.

Das Buch ist in Kapitel unterteilt, die Schriftgröße ist ausreichend und gut zu lesen.

 

Fazit

Ein kleines Bonbon für zwischendurch, so habe ich dieses ich empfunden.

Die Idee einer Zeitreise ist sicher nicht neu. Nach Rubinrot war ich eigentlich mit dem Thema auch erst einmal durch. Dank meiner Schwester habe ich das Buch jedoch lesen können. Und es war gut.

Charme, Witz und Spannung verzaubern mich in diesem Buch. Ich bin mit der Hauptprotagonisten Anna gerne ins Jahr 1499 gereist. Ich fand die Idee total gut, dass Anna zwar weiß, dass sie aus der Zukunft kommt, jedoch andere es nicht erfahren können, weil sie es einfach nicht sagen kann. So schützt die Zeit sich selbst. Einen iPod gibt es nicht, also kann sie dieses Wort zwar denken, sich vornehmen es zu sagen, aber es kommt was anderes heraus. Toilette, Fehlanzeige. Abtritt heißt es.

Anna erzählt mir ihre Geschichte selber. Und ich spüre, wie sie von einem doch eher aufmüpfigen Teenie zur jungen Erwachsenen wird. Ich habe mit ihr gelitten, geliebt und gelacht.

Und ich habe einiges an geschichtlichem Hintergrundwissen ganz nebenbei erhalten,

Ich habe es gern gelesen, auch wenn es mich nicht umgehauen hat. Und da es spannend aufgehört hat und ich wissen will, wie es mit Anna und ihrer Liebe, die sie in der Vergangenheit kennenlernt, weitergeht, bin ich froh, dass hier schon Band 2 liegt.

Aber ich denke, da geht noch mehr und da ich Luft nach oben haben will vergebe ich gutgelaunte und erwartungsvolle 3 Eselsöhrchen!

Meine Bewertung:

Noch drei Tage

Bald ist es soweit! Der 19. Juli, dann wird mein kleiner Blog 1 Jahr alt.

Trotz einer Reha bin ich fleißig dabei, Vorbereitungen zu treffen.

Die erste Neuerung habt ihr schon gemerkt! Auf Anregung einer lieben Leserin habe ich mich entschlossen, allgemeine Infos wie ISBN Nummer, Formate und Seitenzahl als Vorbemerkung zu verraten. So ganz gefällt mir das jedoch noch nicht. Wenn ihr also Ideen zum verfeinern habt, bin ich für Vorschläge offen. (Im Moment kopier ich nur von einem großen Onlinehandel.)
Welche Infos sind euch wichtig, welche nicht?
Gerne als Post hier unter den Beitrag oder eine Mail.

Dann könnt ihr euch ja für den Newsletter anmelden, in dem ich euch regelmäßig Sachen von hinter den Kulissen verrate. So was wie wo habe ich die Bücher gelesen, wie kam ich auf den Titel usw. Eben die Geschichten hinter den Buchgeschichten, und ich kann euch versprechen, die sind oft lustig, da kommt die Chaosqueen in mir zum
Vorschein.

Weitere Neuerungen auf dem Blog gibt es in meinem ersten Newsletter. Also, schnell anmelden und nicht nur lustige Geschichten von mir erfahren, in denen es immer rund um Bücher geht, sondern auch ein Buch gewinnen.

„Piratenland – Fünf gegen Bierbart“ von Nicholas Vega

Kurzinformationen zum Buch

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 561 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 314 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00LNJN03Q

 

Handlung

Als John zwölf wird, wird sein größter Wunsch wahr. Er darf als Piratenazubi auf dem Schiff seinen Vaters Käpt´n Bierbart anheuern. Doch das Leben und die Aufgaben eines Piraten auf der „Quietsch Vorwärts“ sind so ganz anders, als John sich das gedacht hat. Die Crew von seinem Vater ist ein chaotischer Haufen und John ist auch verwundert darüber, dass Deckschrubben zu den Aufgaben eines Piraten gehören.

John beginnt zu zweifeln, ob denn das Leben als Pirat so das richtige für ihn ist. Doch dann  hat Meister Tod höchstpersönlich seinen großen Auftritt. Er bittet Johns Vater und die Crew der „Quietsch Vorwärts“ um einen gefallen. Meister Tod braucht Hilfe. Und schon ist John mittendrin in einem rätselhaften und mysteriösen Abenteuer, in dem er die Chance hat zu zeigen, was er als Pirat drauf hat.

 

Layout

Ein großes Schiff fährt über ein tosendes, dunkles Meer. Im unteren Drittel des Covers erkennt man einen Totenkopf und in aufwendig gestalteter Schrift kann man in cremefarben Titel und Autor erkennen.

Mich erinnert es sofort an die Aufmachungen von „Fluch der Karibik“ und macht mich neugierig. Es sagt einem direkt auf den ersten Blick, dieses Buch hat etwas mit Piraten zu tun. Sehr stimmig und man riskiert direkt einen Blick auf den Klappentext.

 

Fazit

Mittlerweile muss ich ja zugeben, dass ich die Bücher von Herrn Vega liebe. Aber ein Piratenbuch. Ist ja eigentlich gar nicht mein Genre. Doch wenn ich mich schon als Fan bezeichne, dann sollte ich mir wohl auch diesen Schinken antun. Heute Mittag gedacht und gleich mal gekauft. Mitten in der Reha. Und ich kann von Glück sagen, dass ich heute so viele Pausen und Ruhephasen in Wärme hatte.

Ich begann zu lesen, zuerst sehr skeptisch, aber die Skepsis hielt nicht lange vor. Ich möchte gar nicht zu viel verraten, denn ich laufe Gefahr zu spoilern.

Ich fand es großartig und bereue das Experiment ganz und gar nicht. Liebevolle, skurrile Charaktere erwarten den Leser. Sie haben ihre Eigenheiten und entwickeln sich. Vor allem der Sohn des Kapitäns, John, muss lernen, dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind und dass es wichtig ist, über sich hinauszuwachsen.

Fasziniert haben mich die Namen. Herr Vega ist großartig darin, seine Charaktere mit den passenden Namen zu versehen. Ich gebe nur ein Beispiel, denn das muss man einfach selber lesen, dann wirkt es viel besser. Der Papagei Rednich, der soll mein Beispiel sein. Die anderen lernt besser selber kennen, denn die wirken am besten im Kontext der Geschichte.

Durchweg spannend, mit Humor und Tiefgang begleite ich John auf seinem Abenteuer und ich bekomme auch so manches Rätsel an die Hand, an dem ich selber mit rätseln darf.

Ich habe mich köstlich amüsiert.

Bis zum Schluss, ein sehr gemeines Ende, wie ich finde. Aber das lässt die kleine Hoffnung in mir aufkommen, dass es unter Umständen weiter gehen könnte.

Den Stoff, den hätte ich gerne, von Disney gezeichnet, auf der großen Kinoleinwand. Das wäre der Knaller. Also Herr Vega, sie Tausendsasser, wie wäre es denn nun mit einem Drehbuch.

Von mir gibt es für eine chaotische Piratenbande 5 Eselsöhrchen und alle Daumen hoch.

 

Meine Bewertung:

„Lieber Gott, wo steckst denn du?“ von Pebby Art

 

Kurzinformationen zum Buch

Taschenbuch: 56 Seiten

Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (9. April 2014)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 1497545846

ISBN-13: 978-1497545847

Größe und/oder Gewicht: 22,9 x 15,2 x 0,4 cm

 

Handlung

Die beiden Hamster Kalle und Friedrich sind beste Freunde und leben gemeinsam in einem Käfig. Eines Tages beschließt Kalle, dass er unbedingt mal den lieben Gott treffen möchte. So macht er sich auf den Weg, Friedrich begleitet ihn, obwohl er nicht sehr begeistert von dieser Idee ist. Ob sie es schaffen, den lieben Gott zu treffen?

 

Layout

Auf dem Cover sieht man 2 Hamster, die einen Steckbrief an eine Holzwand nageln. Sie wollen den lieben Gott finden. In grüner Schrift steht über dem colorierten Bild der Titel, unter dem Bild der Name der Autorin. Beides wurde in grün geschrieben.

Im Buch sind immer mal wieder Zeichnungen von den beiden Hamstern, die zeigen, was sie gerade erleben.

 

Fazit

Da ging mein kleines Herzchen über. Genauso würde ich meinen Kindern auch den lieben Gott erklären.

Pebby Art versteht es, kindgerecht die Dinge zu beschreiben. Spannend und mit viel Liebe zum Detail schickt sie die kleinen Hamster auf Reisen. Und zum Schluss versteht man, was Gott ist und wie man ihn findet.

Mich hat es sehr gerührt und ich lege nicht nur Familien mit Kindern das Buch ans Herz. Manchmal tut es auch uns Erwachsenen gut, sich klar zu machen, dass der liebe Gott auch in ganz kleinen Dingen steckt. Das macht Hoffnung.

Meine Bewertung:

„Schmerz: Malmingers letzter Fall“ von Henriette Clara Herborn

Kurzinformationen zum Buch

Format: Kindle Edition

Dateigröße: 699 KB

Seitenzahl der Print-Ausgabe: 356 Seiten

Verlag: Leinpfad Verlag; Auflage: 1 (3. Juni 2014)

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.

Sprache: Deutsch

ASIN: B00KPSM014

 

Handlung

 

Als Ernst-August Malminger im Januar 2017 zu einem Mordfall gerufen wird, ahnt er nichts Böses. Aber schon der erste Anblick der entstellten Frauenleiche lässt den Kommissar erkennen, dass der Täter wohl ein Nachahmungstäter sein muss. Die Fakten ähneln einem Fall aus 1947 aus Los Angels. Dort wurde Elizabeth Shorts ermordet, der Fall wurde als Schwarzen Dahlie bekannt.
Malminger ist führender Experte für diesen Fall in Deutschland. Deswegen steht für Malminger fest, dass der Täter mit ihm auf diese Art in Kontakt treten will.
Neben dem Erforschen des Mordfalls, hat Malminger aber auch in eigenen Reihen zu kämpfen. Ein Fall, den Malminger an Grenzen bringt, nicht nur an seine eigenen.

 

Layout

Das Cover ist sehr minimalistisch gehalten. Eine schwarz-rote Dahlie erkennt man auf sandfarbenen Grund. Von der Blume tropft Blut. Der Titel des Buches ist in großen roten Buchstaben rechts neben der Dahlie zu finden. Name der Autorin findet sich klein und unauffällig darüber in weiß.

Buchrücken und die Rückseite sind schwarz.

Ich finde das Cover super. Beim ersten Anblick weiß ich, es muss ein Krimi sein, die Farbgebung lässt keine anderen Schlüsse zu.

Mich macht es neugierig und das ist immer in Pluspunkt.

 

Fazit

Spannend, mit einem Ende, den ich mir eigentlich vom Titel her hätte ableiten können.

Ich lerne viele spannende Menschen kennen. Böse und Gute und auch welche, bei denen man das nicht einschätzen kann. Und aus all diesen Sichtweisen wird mir eine Geschichte erzählt, die spannend bis zur letzten Seite ist. Die Autorin nimmt kein Blatt vor den Mund.

Die Beschreibungen der Leiche, die zwischenmenschlichen Handlungen, Umgangssprache schaffen eine Stimmung, die man für einen Krimi braucht. Dazu jedoch kommen Thrillerelemente und man begibt sich auf die Reise in die tiefsten Seelenabschnitte der Menschen. Was können Neid, Eifersucht, oder auch Drogensucht in einem Menschen auslösen.

Geschickt verwebt die Autorin die reale Vergangenheit von 1947 mit der fiktiven Zukunft und so entsteht ein Roman, vom dem man nicht mehr los kommt.

Das Ende sah ich erst kritisch. Hallo? Geht es noch? So doch nicht. Aber doch, genauso musste es enden. Geht gar nicht anders. Und ich sitze hier und denke…. Bitte Nachschlag.

Von mir gibt es für geniale Charaktere, spannende Seiten und einen tiefgründigen Thriller 5 Eselsöhrchen.

 

Meine Bewertung: